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Die Herbstzeit ist noch einmal eine sehr gute Gelegenheit, um den Rasen und den ganzen Garten winterfit zu machen. Unter anderem durch das Entfernen von Herbstlaub, mit dem man später wunderbar den Boden verbessern kann. Von den Ziergräsern sollten Sie zunächst die Finger lassen.

Von Oliver Fink, GartenBaumschule Becker

Jetzt ist die richtige Zeit, ihren Rasen für den Winter vorzubereiten. Zunächst einmal steht ausgiebiges Wässern an, wenn der Regen in den letzten Wochen nicht für eine natürliche Feuchte gesorgt hat. Vor allem nach sehr warmen Herbsttagen ist ein ausreichender Wasservorrat wichtig.

Entfernen Sie zudem immer wieder Herbstlaub, das auf dem Rasen liegt und Fäulnisherde fördert. Das Laub können Sie sammeln und in einer Gartenecke Kleinsäugern und Insekten als Winterbehausung zur Verfügung stellen.

Im November sollten Sie Ihren Rasen ein letztes Mal mähen. Ist das Gras zu hoch, neigt es zum Faulen.

Eine Herbstdüngung fördert die Winterhärte Ihres Grüns. Auch wenn in den letzten Jahren keine harten Winter mehr bei uns aufgetreten sind, kann diese Maßnahme bei einem frühen und scharfen Frosteinbruch von großer Bedeutung sein. Zudem lagern die Halme durch die Herbstdüngung zusätzliche Kraftreserven ein, die im kommenden Frühjahr für einen kraftvollen Neustart sorgen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Während des Winters nimmt der Rasen wie alle anderen Pflanzen auch eine Auszeit. Sie sollten ihn dann so wenig wie möglich in seiner Winterruhe stören und nicht betreten. Vor allem wenn Schnee liegt, kann es rasch zu Verdichtungen durch Maschinen oder Fußstapfen kommen, die im nächsten Jahr zu sehen sind. 

Pflanzzeit  

Jetzt ist die beste Pflanzzeit für Sträucher und Bäume. Die Restwärme im Boden sorgt für ein gutes Einwurzeln. Die Gehölze entwickeln noch feine Faserwurzeln, die für einen rasanten Frühjahrsstart sorgen.

Die Pflanzzeit endet nicht mit einem festen Datum oder mit Beginn des Winters. Einzig Dauerfrostphasen eignen sich nicht um Sträucher oder Bäume zu pflanzen. Diese sind in unserer Region aber mittlerweile eine absolute Ausnahmeerscheinung geworden.

Herbstlaub – ein wertvoller Bodenverbesserer

Für den Gartenfreund bedeutet Herbstlaub zunächst ein gutes Stück Arbeit. Es muss von Rasenflächen und Wegen, aus Teichen und Dachrinnen mühevoll entfernt werden, damit es dort keinen Schaden anrichtet.

Einmal gesammelt, ist es allerdings ein ideales Gartenmaterial. Mit kleinem bis mittelgroßem Laub, etwa wie es Apfel- und Birkenbäume liefern, lassen sich beispielsweise junge und empfindliche Pflanzen vor den Unbilden des Winters schützen. In den Beeten und unter Bodendeckern verteilt, ist es ein wichtiges Winterquartier für Igel und viele andere Bodenlebewesen.

Zudem ist Herbstlaub ein gutes Rottmaterial für den Kompost. Dort verwandelt es sich in wertvollen Laubkompost, den man im nächsten Jahr als Humusbildner im Garten verteilen kann. Damit sorgen Sie für eine hohe Bodenaktivität und gesunde Pflanzflächen. In humosen Böden sind Gartenpflanzen widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Krankheiten.

Damit der Laubkompost möglich rasch zur Verfügung steht, helfen Kompostbeschleuniger. Diese sorgen für eine schnellere Rotte von Kompostmaterialien. Sie enthalten viele wichtige Kompostbakterien, Pilzkulturen und zugesetzte Nährstoffe, die den wichtigen Mikroorganismen, den eigentlichen Komposthelfern, als Nahrung zur Verfügung stehen. 

Winterliche Gräsersilhouetten

Wolliges Lampenputzergras

Ziergräser bringen mit ihrem beschwingten, fontänenartigen Wuchs Struktur und Textur in jeden Garten. Dies gilt auch für die Winterzeit, allerdings nur, wenn Sie Ihre Gräser im Herbst nicht zurückschneiden und die goldbraunen Halme stehen lassen. Lassen Sie also die Gartenschere im Geräteschuppen und genießen Sie den Anblick raureifüberzogener Halme.

Zudem brächten Sie mit einem radikalen Schnitt die Horste um ihren natürlichen Winterschutz. Packen Sie die Halme der hohen Grasarten wie dem Pampasgras und allen Miscanthus-Arten besser am Schopf und binden Sie sie fest zusammen. Dann können sich Ziergräser mit ihren eigenen Blättern vor Frost und vor allem Nässe schützen. Der eigentliche Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr. 

Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne.

Ihr Oliver Fink

BECKER, das ist das Team GartenBaumschule und Garten- und Landschaftsbau unter einer Marke: Oliver Fink und Michael Becker arbeiten seit 1999 in enger, in der Branche einzigartiger Kooperation auf dem Gelände der GartenBaumschule Becker in Refrath zusammen.

Die beiden Meister- und Ausbildungsbetriebe arbeiten aus der Überzeugung: ein Garten braucht Aufmerksamkeit, um seine Wirkung zu entfalten. Und diese Aufmerksamkeit gibt er „seinem” Gartenbesitzer in Form von Erholung, Energie und Wohlbefinden zurück.

Gärtnermeister Oliver Fink leitet seit 1995 die GartenBaumschule Becker in Refrath. Regelmäßig informiert er im Radio (WDR 5), regionalen Medien (z.B. Bürgerportal und Kölner Stadt Anzeiger) sowie weiteren Medien Hobbygärtner über Themen rund um die Pflanzen für Terrasse, Balkon und Garten.

Gärtnermeister Michael Becker führt mit seinem Team BECKER Garten- und Landschaftsbau seit 1999 alle Arbeiten rund um die Gartengestaltung mit Pflanzen, Steinen, Holz aus.

Kontakt:

GartenBaumschule BECKER
Bernard-Eyberg-Str. 16, 51427 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204 21100
E-Mail: info@gartenbaumschule-becker.de
Website

BECKER Garten- und Landschaftsbau GmbH
Höffer Weg 10 a, 51519 Odenthal
Telefon: 02202 981777
E-Mail: info@galabau-becker.de
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Becker

GartenBaumschule und Garten- und Landschaftsbau unter einer Marke: Oliver Fink und Michael Becker arbeiten seit 1999 in enger, in der Branche einzigartiger Kooperation auf dem Gelände der GartenBaumschule Becker in Refrath zusammen.

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