Auf der Wiese hinter Schulzentrum, Kirche zum Heilsbrunnen und Kita soll der Erweiterungsbau entstehen.

Das Schulzentrum Kleefeld sollte eigentlich schon 2019 ausgebaut werden, jetzt werden die Pläne beschleunigt. Die Schulbau GmbH soll das Projekt ebenfalls übernehmen und bis Sommer 2025 fertigstellen. Gebaut wird auf der Wiese hinter Schule und Kirche.

Der städtische Immobilienbetrieb drücke gemeinsam mit der Schulbau GmbH jetzt aufs Tempo, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung im Vorfeld der Sitzung des Schulausschusses am Mittwoch. Die Planung des Erweiterungsbaus am Schulzentrum Kleefeld (seit 2018 im Gespräch, ursprünglich für 2019 geplant) sei bereits bis zur Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) vorangeschritten; die Baugenehmigung liege vor.

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Der Ausschusssitzung soll jetzt über die weitere Bearbeitung und Fertigstellung durch die Schulbau GmbH beschließen. Auch im Schulzentrum Kleefeld mit der Haupt- und Realschule fehlen Räume. Geplant ist ein zweigeschossiger Erweiterungsbau mit fünf Klassenräumen, drei Gruppenräumen, zwei Besprechungsräumen, Sanitärbereiche und notwendige Funktionsräume. 

Zwei Geschosse, weniger Flächenverbrauch

Der Vorteil der zweigeschossigen Bauweise, so die Stadt, sei der geringe Flächenverbrauch. Denn der Neubau soll auf der Wiese hinter dem Schulzentrum bzw. der Kirche zum Heilsbrunnen und Kita Hosenmätze gebaut werden.

Nach der jetzigen Planung bleibe ein Teil der Grünfläche frei, dort soll ein Bolzplatz eingerichtet werden. Die Fertigstellung wird bereits für Sommer 2025 angepeilt.

Die aktuelle Kostenberechnung weist Gesamtkosten in Höhe von 4,6 Mio. Euro brutto aus (2019 waren zunächst noch 2,5 Millionen Euro kalkuliert worden). Wie auch bei der Mensa für die GGS Hand gibt es einen Finanzierungsvorbehalt: Der Stadtrat muss zustimmen, 434.000 Euro über bereits eingeplante Mittel zur Verfügung zu stellen.


Hinweis der Redaktion: Der Ausschuss für Schule und Gebäudewirtschaft (ASG) tagt am Mittwoch (13.9.) ab 17 Uhr im Rathaus Bensberg. Hier finden Sie die Tagesordnung. U.a. geht es um Verzögerungen am NCG, die Erweiterung des DBG, den Neubau einer Mensa für die GGS Hand und die Forderung der FWG nach einer verbindlichen Schulbauplanung.

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. Die Stadt sollte lieber dreigeschossig planen oder eine Erweiterung nach oben beim Neubau vorsehen. Irgendwann wird ein Gebäudeteil renoviert werden müssen und man wird die zusätzlichen Ausweichflächen benötigen.