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Stephan Dekker mit großer Mehrheit zum Beigeordneten gewählt

Der Streit um die Besetzung eines hochrangigen Postens in der Stadt hat sich in Luft aufgelöst: Stephan Dekker, der sein ganzes Berufsleben in der Verwaltung von Bergisch Gladbach verbracht hat, ist zum dritten Beigeordneten gewählt worden. Zum Schluss hatte der CDU-Mann keine Konkurrenz mehr – und wurde auch mit Stimmen von Grünen und/oder SPD gewählt. Und auch darüber hinaus gab es in der Ratssitzung einige personalpolitische Neuigkeiten.

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Ein neuer Kreisbrandmeister für Rhein-Berg

Der Rheinsch-Bergische Kreis hat wieder einen hauptamtlichen Kreisbrandmeister: Manuel Packhäuser war zuvor als Brandamtsrat bei der Stadt Wuppertal tätig. Künftig wird er unter anderem bei der Gefahrenabwehrplanung des Kreises mitwirken und ist für die Organisation der Ausbildung der ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder zuständig.

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Neuordnung der Stadtspitze mit Knalleffekt

Der Versuch der Opposition im Stadtrat, eine neue Verteilung der Verantwortlichkeiten der Beigeordneten zu erzwingen, hat eine überraschende Wende genommen: Bürgermeister Frank Stein kapert die Initiative und setzt den Umbau der Führungsetage der Verwaltung aus eigenen Stücken schon zum 1. November um. Dabei gibt der erste Beigeordnete Ragnar Migenda wichtige Fachbereiche ab.

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Die Personalie Migenda, das Geld und die CDU

Mit einer denkbar knappen Mehrheit hat der Stadtrat den bisherigen Beigeordneten Ragnar Migenda zum allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters befördert. Die CDU verlangte Transparenz bei den finanziellen Auswirkungen, erzwang eine geheime Abstimmung – und sieht die eigenen personalpolitischen Spielräume beschnitten. Wir erklären, worum es dabei geht.

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FDP Bergisch Gladbach bricht auseinander

Gerade war er noch Kandidat der Liberalen für das Europaparlament, jetzt verlässt Willy Bartz die Fraktion der FDP im Stadtrat. Mit ihm gehen weitere sachkundige Bürger, der Schatzmeister legt sein Vorstandsamt nieder. Als Grund führen sie einen Vertrauensverlust gegenüber Dorothee Wasmuth an, die zugleich Fraktionschefin und Kreisvorsitzende ist.

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FDP stellt Breite der Aufgaben des Beigeordneten Migenda in Frage

Die Liberalen begrüßen die Konzentration aller Aufgaben in Sachen Mobilität in einem Fachbereich und hoffen, dass die Verkehrswende in Bergisch Gladbach endlich Fahrt aufnimmt. Sie befürchten aber, dass der verantwortliche Beigeordnete Ragnar Migenda für seine weitere Verantwortung in den Bereichen Schule, Kultur, Sport, Jugend und Soziales nicht mehr genügend Zeit hat – und regen eine Neuverteilung an.

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Stadt bündelt Mobilitäts-Aufgaben in einer Abteilung

Die Verwaltung führt alle Beschäftigten im Bereich Mobilität und Verkehr in einer Einheit zusammen: Seit Anfang des Monats sind auch die Abteilung Verkehrsflächen und die Straßenverkehrsbehörde Teil des Fachbereichs „Stadtentwicklung, Bau und Mobilität“. Damit soll dieser wichtige Aufgabenbereich, der unter akutem Personalmangel leidet, effektiver werden. Gleichzeitig wird das Dezernat des Beigeordneten Ragnar Migenda noch größer.

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Personaldebatte erstaunt die FDP

Mit großem Erstaunen hat die FDP die verfrühte Diskussion über Parteibücher und Funktionen der Beigeordneten in Bergisch Gladbach zur Kenntnis genommen. Eine Debatte zum jetzigen Zeitpunkt hält sie für nicht angemessen, den Kämmerer mit FDP-Parteibuch lobt Fraktionschefin Dorothee Wasmuth für Arbeit auch über den Bruch der Ampel hinaus.

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CDU fordert schnelle Berufung eines neuen Beigeordneten

Die Fraktion der CDU teilt inzwischen die Auffassung von Bürgermeister Frank Stein, dass die Aufgaben der Stadtverwaltung nur mit drei Beigeordneten zu schaffen sei. Daher dürfe die dritte Stelle nach dem Ausscheiden von Harald Flügge nicht nur kommissarisch besetzt werden, fordert Fraktionschef Michael Metten. Einen qualifizierten Kandidaten hat die CDU dafür bereits im Blick.

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Der dritte Dezernent fehlt

Bergisch Gladbachs Verwaltungsspitze besteht aus drei Dezernenten. Und alle drei werden dringend benötigt, sagt Bürgermeister Frank Stein. Allerdings muss er seit Monaten auf einen der drei Wahlbeamten verzichten – und bis zur Kommunalwahl im Herbst 2025 besteht offenbar auch keine Chance auf eine Neubesetzung. Daher soll die Stelle nun kommissarisch besetzt werden; aus dem Bestand.

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Frank Stein tritt nicht erneut an

18 Monate vor der nächsten Kommunalwahl stellt Frank Stein klar: er wird 2025 nicht erneut für das Amt des Bürgermeisters kandidieren. Dafür führt er ausschließlich persönliche familiäre Gründe an – und zählt eine Reihe von Projekten auf, für die er in den kommenden 18 Monaten kämpfen werde.

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Wie viele neue Stellen die Stadt beantragt

Der Stellenplan weist aus, wieviel Personal die Stadtverwaltung für welche Aufgaben einstellen darf – und ist damit eines der kostspieligsten Dokumente bei der Aufstellung des städtischen Haushaltes. Für die kommenden zwei Jahre schlägt Bergisch Gladbachs Verwaltung unter dem Strich 33 weitere Stellen vor. Das kostet zwar jedes Jahre mehrere Millionen Euro zusätzlich, sei aber das absolut erforderliche Minimum.

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Stadt erklärt Müll-Krise für beendet

In „Gipfelgesprächen“ hat die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben eine Lösung der Probleme im Abfallwirtschaftsbetrieb erarbeitet, von internen Konflikten ist offiziell keine Rede. Vorwürfe der SPD und der Grünen, Führungskräfte der Verwaltung mit CDU-Parteibuch hätten die Engpässe provoziert, sind damit nicht ausgeräumt. Alle Müllwagen rollen wieder, ein Konzept soll erarbeitet werden.

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Bergisch Gladbach gewinnt Experten der sozialen Netze

Im Dezember hatte Thomas Droege seine Aufgabe als Geschäftsführer der Katholischen Jugendagentur im Disput mit dem Erzbistum kurzfristig aufgegeben und schien für Bergisch Gladbach verloren. Doch seit Anfang Mai ist er wieder da – als Leiter des Sachgebiets „Integration und sozialräumliche Netzwerkarbeit“. Was ein ziemlich breites Arbeitsfeld ist.

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„Gerne öfter mal was Neues gemacht“

41 Jahre lang hat Dettlef Rockenberg für die Stadt Bergisch Gladbach gearbeitet, in vielen verschiedenen Bereichen, mit viel Verantwortung. Zuletzt als Fachbereichsleiter für Bildung, Schule, Sport und Kultur. Immer als Gestalter, oft auch als Architekt. Bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand zog er Bilanz und wurde grandios gewürdigt. Richtig ruhig im Saal wurde es aber erst, als eine Putzfrau das Wort ergriff.

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