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Klaus Hansen

ist Fotograf, Designer und Kommunikationsberater.

3 Kommentare zu “Für die Bienen – gegen eine weitere Versiegelung”

  1. Markus Bollen

    Liebe Gaby,
    vielen DANK für Deinen Kommentar. Genau einen Tag nach dem Start der Aktion “Unsere Stadt deckt den Bienen den Tisch. Jede Blüte zählt!” habe ich mir beim Rheinischen Naturschutzbund in Immekeppel einen Vortrag von Dr. Martin Sorg angehört. Er hat mit die Untersuchungen durchgeführt, die das massive Insektensterben wissenschaftlich fundiert dokumentieren. Nach dem Vortrag war mir klar, welche Dimension das Thema hat, und dass wir mit unserer Aktion nur einen Tropfen auf den heissen Stein geben. Wenn man das Problem ernsthaft angehen wollte, müsste man die gesamte Agrarpolitik ändern, Landwirten keine Subventionen mehr für den Anbau von Mais, für Massentierhaltung, sondern eher für Bewirtschaftung OHNE Pestizide und Insectizide, am besten für die Renaturierung von Land geben. Heute ist es so, dass selbst in Naturschutzgebieten der Einsatz von Pestiziden erlaubt ist. Und machen wir uns nichts vor, aber ein Insectizid ist dafür da, Insekten zu töten. Dass die Mittel in 100er Potenzen wirksamer sind als von 10 Jahren, macht die Auswirkungen natürlich gravierender. Letztendlich müssen wir eine Änderung der Landwirtschaftspolitik fordern, am besten in Deutschland UND in der EU.

  2. Gabriele Kribus

    Samen für die Bienen zu streuen, eine großartige Idee. Wenn unser Bürgermeister diese Aktion unterstützt, so streut er damit lediglich Sand in die Augen der Wähler! Die Beiträge zu diesem Thema von Herrn Eßer und Frau Meinhardt sprechen Bände. Lesenswert ein Kommentar des RBN zum Thema “Schutz von Freiräumen”, von dem u.a. die Bienen – würde dieser Schutz dann gewährt – enorm profitieren würden.
    https://in-gl.de/2016/03/14/der-flaechennutzungsplan-muss-freiraeume-schuetzen/
    Liest man die offizielle Stellungnahme des RBN zum FNP, so wird einem klar, dass die Stadt dabei ist, unsere Natur in nicht unerheblichem Maße zu zerstören. Unserern amtierenden Politikern geht es in erster Linie um wirtschaftliche Interessen und nicht um den Schutz der Natur, der – nicht nur für die Bienen – so dringend notwendig wäre. Es liegt an uns Bürgern, die Politiker aufzufordern, endlich ein Gesamtkonzept für die Stadt zu entwickeln, das dem Anspuch “Bewahrung der Schöpfung”, dem sich doch besonders die Politiker der CDU verpflichtet fühlen sollten, Rechnung trägt.

  3. Evelyn Barth

    Herr Hansen, sie vergessen die zahllosen Balkone, privaten Gärten und Terrassen, die im Eigentum der Bürger sind und auf denen der Bürger eigentverantwortlich Versiegelungen der Stadt wieder ausgleichen kann. Das sind Flächen, darin geht so ein betonierter Forumpark sicherlich zig Mal drin unter. *ironieoff*

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