Guten Morgen, liebe Leser. Das sollten Sie wissen:

Die Verdichtung der Wohnbebauung schreitet in vielen Stadtteilen rasch voran, in der zweiten Hälfte 2017 wurden 17 Abrissgenehmigungen und 138 Baugenehmigungen erteilt. Damit werden derzeit 121 Baulücken geschlossen. Refrath liegt mit 45 Baugenehmigungen und sieben Abbrüchen vorn, es folgen Bensberg (37/1), Paffrath/Schildgen (36/4), Stadtmitte (12/3), Sand (5/0) und Herkenrath (3/2). CDU-Ratsherr Robert-Martin Kraus kritisiert, dass durch diese ungeregelte Bautätigkeit Refrath zerstört wird und fordert flächendeckende Bebauungspläne. Baurat Harald Flügge räumte ein, die Stadt sei von dem Wachstum überrascht worden. KSTA/BLZ, Ausschussvorlagen

Nachgetragen: Preise von Immobilien und Grundstücken sind gestiegen. KSTA/BLZ, s.a. iGL 19.2.

Die hohe Zahl der Eingaben zum Entwurf des Flächennutzungsplans zeige, wie ernst es den Bürgern mit dem Wohl der Stadt sei, argumentiert das Bündnis der Bürgerinitiativen. iGL

Die Zahl der Eingaben zum FNP habe sich gegenüber der ersten Runde halbiert, sagt Baurat Flügge im Stadtentwicklungsausschuss. Die Auswertung dauere länger, weil dieses Mal jede Einwendung individuell beantwortet werden muss. KSTA/BLZ*

Selbst bei beißender Kälte gibt es Obdachlose, die versuchen, draußen zu übernachten. Ehrenamtliche Helfer vermitteln Unterbringungen, die Stadt stellt Unterkünfte bereit – die nur so eben reichen. iGL

Die Umsetzung des 10-Punkte-Plans von CDU und SPD zur Flankierung des Flächennutzungsplans durch die Verwaltung geht SPD-Fraktionschef Klaus Waldschmidt zu langsam; zudem fragte er im Hauptausschuss nach den geplanten Schritten gegen die Wohnungsnot, konkret nach dem Verkauf des alten Arbeitsamtes an einen privaten Bauherrn.. Den ersten Punkt will Bürgermeister Lutz Urbach schriftlich beantworten, den zweiten schob er in den nicht öffentlichen Teil der Sitzung. iGL**

Eine Debatte über Zahl und Charakter der verkaufsoffenen Sonntage ist im Hauptausschuss entbrannt: Die SPD wünscht mehr Sonntagsruhe, die CDU verteidigt den Handel gegen Online-Konkurrenz, die FDP will mehr. iGL, Debatte

Teil 2 der Serie zur Flüchtlingsarbeit in Schildgen: Nach dem Chaos der ersten Wochen stellt sich „Willkommen in Schildgen” mit vielen Angeboten auf. Die Ehrenamtler treffen auch auf Schildgener, die von den neuen Nachbarn weniger begeistert sind. iGL

Die Not bei den Kita- und OGS-Plätzen ist viel größer, als es die Politik bislang erkannt hat, argumentieren Elternvertreter. Wenn nicht sofort etwas geschehe würden viele Familien die Stadt verlassen. Facebook-Gruppe „Politik in GL”

Bergische Köpfe

Marco Kewitsch, beschäftigt bei der Karl Wermelskirchen GmbH, hat mit weiteren zehn Gesellen die Ausbildung der Elektroinnung Bergisches Land in der Fachrichtung „Energie- und Gebäudetechnik“ als Prüfungsbester abgeschlossen; ingesamt bestanden 63 Auszubildende die Prüfung. Kreishandwerkerschaft

Die lieben Nachbarn

In Odenthal finden sechs ortsbezogene Bürger-Werkstätten statt, um eine Gemeindeentwicklungs-Strategie vorzubereiten. RadioBerg

In Odenthal diskutieren Politik und Verwaltung mit Jugendlichen im Schulausschuss über Konsequenzen der Randale.  KSTA/BLZ

In Lindlar pachtet der Förderverein die Museumsgaststätte Lingenbacher Hof vom Landschaftsverband Rheinland und verpachtet sie weiter an Gastronomin aus Reichshof. KSTA/BLZ

Köln rüstet sich für den Ansturm von Billig-Radvermietern aus China. KSTA

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Im Evangelischen Krankenhaus (EVK) waren Patienten und Mitarbeiten mit dem Norovirus infiziert, daher werden derzeit nur Notfallpatienten aufgenommen. Auf dem Höhepunkt der Grippewelle sind das Vinzenz-Pallotti-Hospital (VPH) und das Marien-Krankenhaus (MKH) voll ausgelastet, daher gibt es auch hier nur im Notfall Neuaufnahmen. KSTA/BLZ

Die Berufs- und Bewerbermesse „Jobs!live” im Technologiepark ist auf großes Interesse Jugendlicher und junger Erwachsener gestoßen, 60 Firmen stellen sich praxisnah als Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber vor. KSTA/BLZ, Hintergrund

Die Start NRW GmbH, ein Personaldienstleister mit Sitz im Technologiepark, hat mit einer Gruppe von Kunden, Beiratsmitgliedern und Unternehmensvertretern aus dem Technologiepark das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz besucht. iGL/bezahlter Beitrag

Blitzer:  Bärbroicher Straße, Reiser, Odenthaler Str., Reuterstr.

Heiß diskutiert:  Ausbau von Kita und OGS geht nicht schnell genug

Meistgeklickt: Grüne warnen vor Fahrverboten

Das bringt das Wochenende

Freitag
19:00 NCG-Kultur 2018, NCG-Aula
19:00 Aulin Quartett, Konzert, St. Clemens
18:00 Ausstellungseröffnung “Menschen auf der Flucht”, Kulturhaus Zanders
20:30 Galeriekonzert Tango-Nuevo, Villa Zanders

Samstag
10:00 Flohmarkt rund ums Kind, Ev. Kita Hand
11:00  Schlaftraining, Workshop der Kath. Familienbildungsstätte
18:00 Premiere: Don Giovanni. Bergischer Löwe
18:00 Orchesterkonzert mit dem Ensemble 07, Gnadenkirche
19:00 Lieder von Jürgens bis Sinatra, Eine-Welt-Benefiz. Rathaus Bensberg
19:00 NCG-Kultur 2018, NCG-Aula

Sonntag
11:00 Streichermatinee “Saite an Saite”, Musikschule
11:00 Tag der offenen Tür im Stadtarchiv
17:30 Geburtstagskonzert H&Ä, Herz-Jesu-Kirche
18:00 Don Giovanni. Bergischer Löwe
19:00 Lieder von Jürgens bis Sinatra, Eine-Welt-Benefiz. Rathaus Bensberg

Hier finden Sie weitere Termine der nächsten Wochen und Monate

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Pütz-Roth: Bestattungen und Trauerbegleitung

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1 Kommentar

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  1. Die Stadt bekommt nun die Quittung für ihre unqualifizierte Liegenschaftspolitik, die sie jahrzehntelang nicht von einem Experten, sondern von einem Verwaltungsbeamten durchführen lassen hat.

    Nicht nur in Refrath, auch im Innenstadtbereich hinter der S-Bahn sind viele Fehler gemacht worden. Der Bereich von der Jakobstraße bis zum Stadion und der Johann-Wilhelm-Lindlar Straße sind völlig falsch konzipiert (z.B. Obi an der falschen Stelle, jetzt ISOTEC etc) worden. Nun hat man den Salat und stellt fest, dass es dort durch den vermasselten Zuschnitt nur „merkwürdige“ Baulücken gibt.

    Trotzdem sollte man jetzt die alten Häuser an der Jakobstraße alle abreißen, die Eigentümer entschädigen und das Gebiet völlig neu und effektiv für eine attraktive Wohnbebauung im Zentrum gestalten. Es ist eine Chance und es darf auch nicht sein, dass die Bürger schwerwiegende Fehler der Stadtverwaltung jetzt ausbaden müssen, indem sie auf das Naherholungsgebiet Nußbaumer Wiese verzichten müssen.

    Die Stadt will nun alte Fehler ausmerzen, indem sie einen neuen Fehler begeht und die wichtigste Kaltluftschneise für Bergisch Gladbach (Nu7a) betonieren will. Das ist Schädigung einer Stadt mit Ansage.