Mit dem bevorstehenden Rückzug von „Strunde hoch vier” aus der Innenstadt kann bald auch die Baustelle im Buchmühlenpark aufgeräumt werden. Dann wird dort Platz für einen kleinen öffentlichen Parkplatz. Aber nur für einige Zeit.

Ein Großteil der knapp 200 Parkplätze zwischen dem Kiesergebäude und der VHS waren im Zuge der Umgestaltung zum Buchmühlenpark im Rahmen der Regionale 2010 verschwunden; sie wurden zum Teil durch die neue Parkpalette mit 82 Stellplätzen ersetzt. 

Die Buchmühle vor sechs Jahren: Blick vom Kieser-Gebäude Richtung VHS

Die Buchmühle vor zwei Jahren: Die Hochwasserprofile werden verlegt

Die Buchmühle heute: Der Grünstreifen ist breiter, die Autos sind auf die Parkpalette verbannt worden

Mit dem Beginn des Hochwasserschutz-Projektes „Strunde hoch vier”, bei dem ein riesiger Kanal quer durch die Buchmühle gelegt wurde, entfielen auch die restlichen öffentlichen Parkplätze. Eigentlich für immer.

Auf einer Teilfläche südlich der Stichstraße soll jetzt jedoch erneut ein Parkplatz für etwa 30 Fahrzeuge eingerichtet werden. Die entsprechenden Schilder stehen schon, sind aber noch verklebt. In einer Mitteilung des Stadtentwicklungsbetriebs an seinen Verwaltungsrat heißt es, diese Parkfläche solle voraussichtlich im August in Betrieb gehen. 

Hier soll eine provisorische Parkfläche entstehen. Später vielleicht einmal ein Mehrgenerationenhaus

Grundsätzlich herrscht im Buchmühlenpark Parkverbot. Aber die Hinweise für markierte Flächen sind bereits vorbereitet

Allerdings nur für eine bestimmte Zeit. Denn diese Fläche soll eigentlich bebaut werden. Unter anderem plant der Verein „mitein-anders” seit einigen Jahren, in diesem Umfeld ein Mehrgenerationenhaus zu errichten. Aufgrund der Verzögerungen hatte er das Projekt aber zunächst zurück gestellt.

Bis zu einer Bebauung der Flächen, so die Pressestelle der Stadtverwaltung, seien noch eine Reihe von Vorarbeiten notwendig. Bis es soweit ist richtet die Stadt dort Parkplätze ein. Sie kommen die vor allem den Geschäften im anliegenden Laurentiusviertel zu gute, die stark unter „Strunde hoch vier” gelitten hatten. Unmittelbar vor Beginn der Bauarbeiten gab es an dieser Stelle bereits für einige Zeit einen geschotterten Parkplatz.

An der Kreuzung Buchmühle/Hauptstraße wird die Baustelle endlich geschlossen, die Durchfahrt zum Fronhof soll noch im Juni frei gegeben werden

Vor der VHS sind neue, eigenartige Warnschilder aufgetaucht: „Hochwasserwelle”. Davor soll der Hochwasserkanal eigentlich schützen, aber der ist noch lange nicht fertig

Das „kleine Hochwasser” 2015

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G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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1 Kommentar

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  1. Ist klar. Parkplätze weg. Wann gibt es Autos zum zusammenklappen. Oder kann man für kleines Geld den öffentlichen Nahverkehr nutzen?