Alles fing damit an, dass die Autorin in Schildgen auf Spuren aus ihrer Kindheit stieß. Bald war sie mittendrin in den Geschichten von Dr. Paul Silverberg, der Familie Reichenbach und der beiden imposanten Schildgener Höfe. Stadtführerin Petra Bohlig liefert Teil 8 unserer historischen Serie „Schildgen wie es war”.

Als ich 1994 nach Schildgen zog, hätte ich nie damit gerechnet, hier auf Erinnerungen aus meiner Kindheit zu stoßen. Ich bin gut 60 Kilometer entfernt in Erpel am Rhein aufgewachsen. Doch eines Tages entdeckte ich hier Spuren des Mannes, der in meiner alten Heimat beinahe das Pfarrgemeinde-Leben zum Erliegen gebracht hatte: Klaus-Martin Reichenbach.

Wie sich herausstellte, ist Reichenbach in Schildgen aufgewachsen, und zwar in einer der beiden historischen Villen, die auf dem August-Blatt des Himmel & Ääd-Kalenders (siehe weiter unten) zu sehen sind.

Daher möchte ich mich in diesem Artikel auf eine Zeitreise begeben – in die Kindheit von Klaus-Martin Reichenbach und in die spannende Geschichte zweier herrschaftlicher Gebäude.

Dr. Paul Silverberg und der Hoverhof

Auf dem Weg von Schildgen nach Odenthal liegt am Ortsausgang links bis heute der Hoverhof. Seine erste Erwähnung findet sich um 1327, als Klosterhof des Benediktiner- und späteren Prämonstratenserklosters Dünnwald. Er blieb bis 1803 in dessen Besitz.

Nach einigen wechselnden Besitzern kaufte circa 1880 Eugen Schmidt den Gutshof. Er pflanzte Obstbäume, vor allem Apfelbäume, und führte die Viehzucht ein.

An der Ostseite des Hofes ließ er ein Herrenhaus errichten. Hierfür engagierte er eigens den Architekten Wilhelm Hoffmann, der gleichzeitig auch die Drachenburg in Königswinter erbaute. Das Anwesen mit dem neuen Herrenhaus im vornehmen Renaissancestil hat bei Vorbeireisenden und Einheimischen großen Eindruck hinterlassen.

Postkarte von 1909. Heimatforscher Peter Kombüchen über das Herrenhaus des Hoverhofs: „Das Portal war in rotem Sandstein ausgeführt, der reizvolle Fachwerkbau von gelben Blendsteinen und dunklem Eichenholze, von einem schlanken Uhrturm überragt. Das ganze mit den seitlichen Veranden und Erkern, die in dem großen Teiche sich widerspiegeln, umgab ein prächtig angelegter Park.“

Auf dieses bemerkenswerte Anwesen wurde ein nicht weniger bemerkenswerter Mann aufmerksam: Dr. Paul Silverberg (Foto: Bundesarchiv Koblenz). Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Unternehmer seiner Zeit. Der studierte Jurist begann 1903 im rheinischen Braunkohlenbergbau und wurde später auch in der Elektrizitätswirtschaft, der Kreditwirtschaft und dem Steinkohlenbergbau tätig.

Nach und nach baute Silverberg seinen wirtschaftlichen und politischen Einfluss aus: 1931 saß er in nicht weniger als 61 Aufsichtsräten. Auch politisch nahm er Einfluss, unter anderem als Berater von Kölns damaligem Oberbürgermeister Konrad Adenauer und Reichskanzler Heinrich Brüning.

Wann genau er den Hoverhof übernahm, bleibt unklar: Die Angaben reichen von „um 1915“ bis hin zu „1926“. Noch unterschiedlicher sind die Darstellungen von Silverbergs Charakter: Als „reserviert, kalt, taktlos“ sahen ihn zumeist andere Unternehmer, Privatpersonen dagegen bezeichneten ihn als „nett, verbindlich und durchaus sympathisch“.

Seine Arbeiter hatten ein durchweg positives Bild von ihm. Er galt als großzügig und rief eine ganze Reihe von Stiftungen ins Leben.

Auch er nahm am Hoverhof einige Veränderungen vor: „Das zierliche Herrenhaus mußte einem modernen Bau Platz machen, und die Wirtschaftsgebäude und Stallungen erfuhren eine bedeutende Vergrößerung.“ So beschrieb es wiederum der Heimatforscher Kombüchen.

Der Landsitz des Großindustriellen sah wohl auch die eine oder andere bekannte Persönlichkeit vorfahren. Neben dem schon erwähnten Konrad Adenauer zählte Paul Silverberg zu seinem Freundes- und Bekanntenkreis unter anderem Carl Friedrich von Siemens, Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, Carl Duisberg und Hugo Stinnes.

So arbeitete der Hoverhof in diesen Jahren nicht nur als angesehener Gutshof, sondern diente durch Feste und gesellige Abende auch der Netzwerkpflege. Stolz präsentierte Silverberg bei diesen Anlässen auch prämierte Tiere aus seiner Viehzucht.

Ebenso leidenschaftlich züchtete Silverberg Orchideen. Im Waldstück „Golemich“ ließ er Fischteiche wiederherstellen und betrieb auch eine Forellenzucht.

In seiner knappen Freizeit beschäftigte er sich gerne mit den Büchern seiner riesigen Privat-Bibliothek, sammelte Eisenkunstwerke („Berliner Eisen“)  und Heiligenfiguren. Silverberg war laut Dr. Patricia Brattig vom Museum für Angewandte Kunst ein bedeutender Stifter für das MAKK.

Als religiös konnte man Silverberg wohl nicht bezeichnen. Seine Beweggründe, unmittelbar vor dem Jurastudium, 1895, vom jüdischen zum protestantischen Glauben überzutreten, hatten eher etwas mit Karriereplanung zu tun. Denn schon damals war Antisemitismus präsent.

Diesen bekam der Patriot und hochdekorierte Offizier des 1. Weltkriegs später noch deutlich zu spüren. Doch zunächst einmal beschrieb das Jahr 1932 einen Wendepunkt in Silverbergs Karriere. Innerhalb eines Jahres verlor er auf Betreiben industrieller Geschäftspartner seine mächtige Position in der deutschen Wirtschaft. Auch das  Amt als Präsident der IHK Köln, das er als „höchste Ehre“ empfand, musste er nach nur 6 Monaten aufgeben.

Der zunehmende Antisemitismus hat diese Entwicklungen beschleunigt, aber nicht ausgelöst.

Nationalsozialismus und Emigration

Der unfreiwillige Abschied von seinen Ämtern traf Silverberg sehr; in kürzester Zeit waren seine wichtigsten Lebensinhalte weggefallen. Das NS-Regime veranlasste ihn schließlich 1933 zur Emigration in die Schweiz, nach Lugano. Den Hoverhof behielt er zunächst.

Wegen des wachsenden Drucks der Nationalsozialisten wollte bald auch seine Schwester Anna Landsberg das Land verlassen. Sie hatte den jüdischen Glauben behalten. Als ihr Pass und Ausreise verweigert wurde, sah sie keinen anderen Ausweg mehr, als sich das Leben zu nehmen.

Ein harter Schlag für Silverberg, denn die Schwester war für ihn eine wichtige familiäre Bezugsperson. Er war geschieden, und zu seiner Tochter Louise konnte er kein inniges Verhältnis aufbauen.

Hatte er sich am Anfang noch „Hintertüren“ in die alte Heimat offen lassen wollen, schloss er diese nach dem Selbstmord seiner Schwester 1938 für immer: Er verkaufte den Hoverhof.

Silverberg kam auch nach Kriegsende nicht nach Deutschland zurück; auch dann nicht, als er unter anderem von Konrad Adenauer darum gebeten wurde. Zu seinem 75. Geburtstag ließ ihm die deutsche Industrie 1951 eine ganze Reihe von Ehrungen zuteil werden. Darunter auch die Ehrenpräsidentschaft der IHK Köln. Silverberg starb 1959 mit 83 Jahren in Lugano.

Was geschah mit dem Hoverhof?

Das weitläufige Anwesen von 183 Hektar wurde von einem mecklenburgischen Landwirt erworben:  Major a. D. Albert Plange. Plange nahm auf seinem Anwesen Adelige auf, die aus dem deutschen Osten geflüchtet waren. Das trug dem Hoverhof bei den Einheimischen den Namen „blaue Siedlung“ ein.

Da der Teil von Schildgen, in dem sich der Hoverhof befindet, bis 1975 zu Odenthal gehörte, mussten die Verstorbenen auch noch zu Planges Zeit in Odenthal beerdigt werden. Dies muss den Major a. D. nachhaltig beschäftigt haben. Ende der 1940er Jahre schenkte er der katholischen Kirchengemeinde Schildgen den sogenannten „Bieser Berg“ (heute: Voiswinkeler Str. / Kalmüntener Str.), um dort einen Friedhof anzulegen.

Er machte der Kirchengemeinde zur Auflage, dass der Friedhof für Bestattungen „beider christlicher Konfessionen“ zu nutzen sei; außerdem solle „hinsichtlich der Belegung kein Unterschied unter den Konfessionen gemacht werden“.

Um 1960 lebten auf dem Hoverhof circa 10 Familien, deren Mütter und/oder Väter auf dem Hof oder im Herrenhaus arbeiteten. Darunter befand sich auch die Familie von Petra Poltrock (siehe Foto). Im Café  Himmel un Ääd erzählt sie mir von ihrer Kindheit auf dem Hoverhof.

Oft begleitete sie die Mutter beim Putz- oder Küchendienst im Herrenhaus, das bei Arbeitern und Hausangestellten nur „die Villa“ genannt wurde. Die „gigantischen Räumlichkeiten“, aber vor allen Dingen die große Eingangshalle beeindruckten das Mädchen sehr. Dort hing nämlich ein Löwenfell: „ausgebreitet, mit Löwenkopf“.

„Die Villa war ein Traum“, erzählt sie, und ihre Augen leuchten bei der Erinnerung. „Es gab einen Rosenweg, der vom hinteren Teil des Herrenhauses bis zur Altenberger-Dom-Straße führte. Da standen so vielfältige, tolle Rosen! Und der Duft! Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.“

Der wunderschöne Park mit seinen kaskadenartigen, abgestuften Wasserbecken war für die Familien allerdings nicht zugänglich. Diesen zählte Albert Plange zu seinem Privatbereich.

Major a. D. Plange starb 1962. Seine Erben verkauften das Anwesen an den heutigen Besitzer Johannes Krämer.

Familie Reichenbach und der Odinshof

Silverberg beziehungsweise sein gut funktionierendes Netzwerk spielte auch eine Rolle für die Geschichte unseres zweiten herrschaftlichen Gebäudes: der „Odinshof“, auch „Villa Reichenbach“ genannt. Denn es war wohl die Bekanntschaft mit Silverberg, die den Hut-Fabrikanten Martin Reichenbach von Köln nach Schildgen brachte.

Ursprünglich gehörte die Villa dem Kölner Architekten Josef Gareis, der 1895 von Bürgern aus Schildgen und Nittum „5 Morgen Grundfläche“ zwischen der heutigen Altenberger-Dom-Straße und dem Zehntweg erwarb.

Auf dem großen Gartengelände mit altem Baumbestand baute er ein Landhaus, das später zuerst als Gastwirtschaft, dann als Gästepension verpachtet wurde. Die Idee zum Namen „Odinshof“ soll einer der Gäste gehabt haben: Dieser recherchierte wohl über die frühere Verehrung der germanischen Gottheit „Odin“. Die Gegend um das heutige Odenthal wurde im 19. Jahrhundert nämlich häufig als „Odinstal“ gedeutet.

1925 kauften der jüdische Martin Reichenbach und seine katholische Frau Anna Maria Reichenbach-Bloos das Anwesen. Drei Söhne wurden geboren: Klaus-Martin, Hans und Rolf. Vater Reichenbach kümmerte sich um seine Hut-Fabriken in Köln, Bonn, Dortmund und Duisburg, Mutter „Änne“ um das große Anwesen.

Doch die Zeiten änderten sich. Am  1. April 1937 musste die Familie die Villa verlassen. Sie ging zurück nach Köln. Um den Nationalsozialisten zu entgehen, emigrierte Martin Reichenbach knapp 2 Jahre später nach England.

Kurz darauf schickte Anna Reichenbach Klaus-Martin, Hans und Rolf auf eine ungewisse Reise: Der Sonderzug „Kindertransport“ sollte die drei Jungen mit dem jüdischen Vater vor den Zugriffen des NS-Regimes bewahren. Sie waren 12, 10 und 8 Jahre alt.

Geplant war, dass die Kinder nur solange in den Niederlanden bleiben sollten, bis die Mutter das Visum für England erhalten würde. Tragischerweise hat Anna Reichenbach erst nach dem Krieg erfahren, dass es ihr Ende August 1939 genehmigt worden war. Die Nachricht hatte sie wegen des Kriegsausbruchs nicht mehr erreicht. Sie hat ihren Mann nicht wiedergesehen. Er starb im Januar 1946 im englischen Exil.

Und die Kinder? Sie erlebten während des Kriegs eine Odyssee durch die Niederlande: Quarantänelager Rotterdam, mehrmals Kindererholungsheim Eersel, diverse katholische Missionsschulen und Klöster. Bedrängt von der deutschen Wehrmacht mussten sie öfters die Standorte wechseln und wurden zwischenzeitlich immer wieder getrennt.

Wie gefährlich es für die Schildgener Jungs auch in den Niederlanden war, zeigt sich darin, dass drei ihrer Schicksalsgefährten in Eersel „durch den Nazi-Bürgermeister ins KZ kamen“.

Hans und Rolf blieben nach dem Krieg erst einmal in den Niederlanden und traten in katholische Orden ein. Klaus-Martin studierte katholische Theologie für das Erzbistum Köln. Er durchlief mehrere Stationen als Religionslehrer und Gemeindepfarrer innerhalb des Bistums, bevor er in den Ruhestand nach Bad Münstereifel ging. Alle drei sind inzwischen verstorben.

Wie ging es mit dem Odinshof weiter?

Nach dem Wegzug von Familie Reichenbach wurde der Odinshof von einer Familie „in der Elst“ bewohnt, die in Krefeld ein Möbelgeschäft besaß. Am 13. April 1945 fiel eine Brandbombe auf die Villa. Sie wurde fast vollständig zerstört.

7 Jahre lang blieb die Ruine bestehen, bis die Gemeinde Odenthal das Gelände des ehemaligen Odinshofs erwarb. Sie unterteilte das weitreichende Areal in Parzellen und ließ den herrlichen Baumbestand zugunsten von Baugrundstücken fällen. Eine neue Straße wurde angelegt. Sie heißt „Im Odinshof“.

Und was hat dies alles mit meiner eingangs erwähnten persönlichen Geschichte zu tun? Nun, das werden Sie gleich erfahren.

Klaus-Martin Reichenbach in Erpel am Rhein

1994 bin ich wie gesagt nach Schildgen gezogen, und zwar in den Zehntweg. Unsere damalige Nachbarin erzählte mir gerne hin und wieder von früher, unter anderem von einer Familie mit jüdischem Vater und drei Söhnen, die alle katholische Priester wurden …

Eines Tages zeigte sie mir hoch erfreut einen Brief, den einer „der Jungs“ bei einem Heimatbesuch in Schildgen für sie persönlich hinterlassen hatte. Unterschrift: Klaus-Martin Reichenbach.

Ich fiel aus allen Wolken. Er war der Pfarrer, der unser Gemeindeleben in Erpel so durcheinander gebracht hatte. Waren mir bei seinem Amtsantritt 1983 zunächst seine humorvollen Bemerkungen positiv aufgefallen, vergraulte er bald mich und viele andere kirchlich Engagierte.

Hinweis der Redaktion: Die Serie „Schildgen wie es war” erscheint in Kooperation mit dem Begegnungscafé Himmel & Ääd, das für 2019 den gleichnamigen Nostalgiekalender herausgegeben hat. Der Kalender zeigt eine Auswahl aus den über 100 Fotos, die Schildgener BürgerInnen dafür eingereicht haben. Wir erzählen jeden Monat die spannendsten Geschichten hinter den Bildern.

Er liebte es,  „Messen wie früher“ mit dem Rücken zur Gemeinde zu halten. Die Jugendmessen, die ich als Messdienerin mitorganisierte, strich er immer mehr zusammen, bis sie irgendwann einschliefen. Es war ihm nicht recht, dass Laien in der kirchlichen Arbeit mitmischten. Ebenso wenig passten weibliche Messdiener in sein konservatives Kirchenbild.

Unser vorheriger Pfarrer war äußerst beliebt gewesen und hatte einen besonders guten Draht zu uns Jugendlichen gehabt. Die Kirche war in der Zeit für mich ein wichtiger Halt. Die Veränderungen empfang ich daher als einschneidend.

Als ich nun Klaus-Martin Reichenbachs Namen las, konnte ich es nicht fassen: Ich war, ohne es zu ahnen, ganz in die Nähe seines ehemaligen Elternhauses gezogen!

Heute kann ich die Erlebnisse meiner Jugendzeit mit anderen Augen betrachten und sehe sein Verhalten auch vor dem Hintergrund seiner Lebensgeschichte.

Ich kannte Reichenbach damals nur als umstrittenen kirchlichen Amtsträger. Durch die Recherchen für diesen Artikel habe ich erfahren, dass er auf persönlicher Ebene als sehr umgänglich, treu und hilfsbereit galt. So besuchte er zum Beispiel jede Woche die schwerkranke Frau unseres damaligen Organisten und hielt auch den Kontakt zu ihr, nachdem er Erpel verlassen hatte.

Klaus-Martin Reichenbach hat mir zunächst einen wichtigen Stützpfeiler meiner Kindheit genommen, aber später auch etwas sehr Wichtiges zurückgegeben: eine Brücke zu meiner „alten Heimat“ – und das Gefühl, in einer „neuen Heimat“ angekommen zu sein.

Links: Klaus-Martin Reichenbach an seinem letzten Geburtstag. Petra Bohlig (rechts) hat über die Recherche zu diesem Artikel Versöhnung mit dem Pfarrer ihrer Jugend gefunden. Unter anderem beeindruckte sie, das sogar in Reichenbachs Totenzettel sein Humor betont wird: „Seine stehende Rede war: Im Himmel kriegen wir noch viel zu lachen.“

Quellenhinweise:

Hoverhof:

  • Boris Gehlen: „Paul Silverberg (1876-1959). Ein Unternehmer“, 2007
  • Peter Kombüchen: „Bergische Bauernhöfe“, in  „Ruhmreiche Berge!“, 1934
  • Peter Kombüchen: „Ortsnamen Deutungen im Bereich Schildgen u. Katterbach“, Nr. 1096, Pfarrarchiv Herz Jesu Schildgen
  • Ingrid Koshofer: „Fischteiche erinnern an die Gründerzeit“, „Dorfplatz“ Ausgabe 10, März 2009
  • Ingrid Koshofer: „Neue Bank am ehemaligen Forellenteich, „Dorfplatz“ Ausgabe 13, Oktober 2010
  • Dr. Gerd Müller: „Odenthal. Geschichte einer Bergischen Gemeinde“, 1976
  • Gespräch mit Petra Poltrock

Odinshof:

  • Ingrid Koshofer: „Die Straße „Im Odinshof““, Dorfplatz 18, April 2013
  • Peter Kombüchen: „Und neues Leben blühet aus Ruinen. Der Odinshof in Schildgen und seine Geschichte“, Pfarrarchiv Herz Jesu Schildgen Nr. 1096
  • Brief K.-M. Reichenbach an Engelbert Sommerberg, Pfarrarchiv Herz Jesu Schildgen, 22. April 2003
  • Andree Schulte: „Bergisch Gladbach. Stadtgeschichte in Straßennamen“, darin „Im Odinshof“, 2015
  • Gespräch mit Jutta Lindlohr

Bildnachweise:

Die historischen Fotos wurden zur Verfügung gestellt vom Schützenverein Schildgen, von Hans-Jakob König, Christel Polito und Leni Hamacher. Aktuelle Bilder stammen von Petra Bohlig und Bernard Bohlig. Das Bild von Dr. Paul Silverberg kommt aus dem Bundesarchiv Koblenz, Bild 183/1987/121/504.

Dank an Sophie Rönz (Erpel) für die Überlassung von Fotos und Unterlagen zu Klaus-Martin Reichenbach.

Weitere Beiträge aus der Serie:

„Wir flitzten raus, wenn der Pfarrer nicht hinsah“

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Petra Bohlig

Petra Bohlig arbeitet als Stadtführerin in Bergisch Gladbach.

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