MINOLTA DIGITAL CAMERA

Es gibt viele schöne Orte in Bergisch Gladbach und viele traumhafte Wanderwege in der Umgebung. Der Batziwalk ist Evelyn Barths Lieblingsstrecke. Hier erzählt sie, warum.

Warum „Batziwalk“? 2001 ist der erste Hund bei mir eingezogen. Damals wohnte ich in Hebborn. Der Bursche war aus dem Tierheim Wipperfürth, war schon 12 Jahre alt und hieß Batzi. Er war kein einfacher Hund, aber auf dieser Strecke waren wir fast immer alleine und entspannt unterwegs.

Entsprechend oft und gerne bin ich dort mit ihm gelaufen, denn die Runde lag quasi vor der Tür. Heute muss ich von Hand aus wesentlich weiter laufen oder ein Stück mit dem Bus fahren.

Der Batziwalk startet an der Odenthaler Straße, am Abzweig zum Hebborner Hof.

Hinter dem Reiterhof beginnt das lange „Tal der Pferde“. Auf dem Weg durchs Tal bis Kuckelberg und später oben auf dem Berg gibt es die Durchblicke, die BamBam in seinem Durchblickerlehrgang suchen musste. Davon zeig ich jetzt nur den ersten, meinen Lieblingsdurchblick.

In Kuckelberg hat es in den 19 Jahren Veränderungen gegeben. Wenn man sich früher den paar Häusern näherte, hatte man diese romantische Aussicht.

Irgendwann kamen wir dann mal wieder dort an und waren ein bisschen entsetzt. Die Tannen waren weg, der Anlick war schaurig traurig. Inzwischen wurde dort aber viel gearbeitet und umgebaut, dass es wieder hübsch aussieht.

Hinter der Scheune auf diesem Foto stand noch ein leerstehendes Bauernhaus. Das brannte irgendwann ab, der Rest wurde abgerissen.

Viele Jahre lang hing dieses Weidetörchen schief zwischen seinen Pfosten.

Die nächste Station ist der Bauerngarten beim Hühnerhof Steffens.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Neben dem Bauergarten steigen wir den Berg hinauf nach Friedrichsruh. Dort steht unsere Pausenbank.

Hier kann man manchmal Schwätzchen mit Wanderern halten oder bei einem mitgebrachten Kaffee die Aussicht genießen.

An der Straße muss man sich entscheiden, ob man rechts weitergeht nach Altehufe oder links nach Voiswinkel, vorbei an der Milchtankstelle von Bauer Büchel und Torstens Waffelbude „Affemia“.

Beide Richtungen sind schön, an beiden Enden kann man einen Bus in die Stadt nehmen. Richtung Voiswinkel hat man die besseren Aussichten nach Bensberg und bei sehr klarem Wetter zur Fleher Brücke in Düsseldorf.

Hier oben ist das Wetter egal. Auch bei Nebel hat man traumhafte Fotomotive. Wiederkäuende Kühe sind unglaublich meditativ.

Der Wind bläst einem den Kopf frei. Man kann den Alltag hier oben einfach mal für ein paar Minuten vergessen. Und wenn man dann so richtig schön entspannt bei Affemia ankommt, ist eine „Crepe mit allem“ und ein Kakao das Tüpfelchen auf dem i. Nicht zu vergessen, leckere Milch zu tanken zur Stärkung für den Rückweg. Auch für den Hund.

Die Auswahl aus 19 Jahren Fotos vom Batziwalk war entsprechend schwer. Darum gibts als Absacker noch eine kleine Galerie mit Eindrücken, die man auf dem Rundgang nicht immer hat. (Bitte Foto anklicken, dann mit den Pfeilen blättern.)

Last but noch least: der Namengeber des Batziwalks. Ein Schnauzer-Cocker-Mix. 2004 ist er mit ca. 15 oder 16 Jahren gestorben.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

2 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Der Ort Kürten mit seiner vielen sehr schöne Natur ist herrlich. In der Gesamtbetrachtung ist er ein Kurort.

    Trotz der Schönheiten gibt es leider aus eigener Erfahrung und Erlebnisse auch negative Seiten. Viele, viele Dörfer sind sehr abgelegen, ohne Pkw ist nicht möglich die Einkäufe, Arztbesuche oder überhaupt an die Bushaltestelle zu kommen.

    Es ist ein Leben in vielen der Dörfer nur dem Pkw möglich. Wenn man krank ist besteht keine Chance zum Arzt zu gehen. Durch die Dörfer oder zu vielen Dörfer fährt kein Bus. Um überhaupt zu Bushaltestelle kommen muss man bei vielen Dörfern 3 bis 4 km laufen.

    Die Gemeinde oder die Stadt Bergisch Gladbach sollten dies eigentlich lösen, indem sie – auch mit Kleinebussen – Verbindungsmöglichkeiten verwirklichen.

  2. „Die Geheimnisse von GL” … Einfach nur schön (portraitiert)! Bei Sonne oder im Nebel …