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Schulbau, kurz & knapp: Ein Dutzend Megaprojekte und das Primat der Zeit

Jeder einzelne Beschluss des Ausschusses für Schule und Gebäudewirtschaft hat es in sich, denn es geht immer um Projekte mit massiven Auswirkungen auf Schülerschaft, Eltern und Kollegien. Und um sehr hohe Investitionen. Behandelt wurden u.a. eine neue Grundschule für Gronau, der Abriss der IGP, das Schicksal des AMG, die Schulstandorte in Refrath – und immer wieder die Frage, was die Stadt unter dem sehr hohen Zeitdruck leisten kann. Wir bringen die Debatten und Ergebnisse auf den Punkt.

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Sanierung des NCG dauert (noch etwas) länger, wird (noch viel) teurer

Ursprünglich sollte die Sanierung des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums 2023 abgeschlossen sein. Da das nach wie vor nicht der Fall ist, wird Jahr für Jahr ein Update erforderlich. In einer neuen Vorlage für den Schulausschuss heißt es jetzt relativ vage, das Projekt solle „zum Schuljahr 2027/2028“ fertiggestellt werden. Bei weiter kräftig steigenden Kosten. Wir haben nachgefragt.

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Stadt rüstet Sofortschulen in Hebborn und Refrath nach

Die Erweiterungen der Grundschulen an der Odenthaler Straße und In der Auen sollte nicht nur schnell gehen, sondern auch einigermaßen preiswert bleiben. Doch nachdem die Kinder ebenso wie die Lehrerpersonen über dicke Luft in den Klassen in den beiden „Sofortschulen“ klagen will die Stadt jetzt nachbessern: Beide Gebäude erhalten Lüftungs- und Klimaanlagen, für jeweils mehr als eine Million Euro.

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CDU verlangt rasche Aufklärung nach Schließung der GGS Gronau

Am Mittwoch hatte die Stadt die Grundschule in Gronau kurzfristig räumen lassen, nachdem lockere Deckenplatten entdeckt worden waren. Vorerst bleibt ein Teil der Räume geschlossen, die Schule rückt für eine gute Woche zusammen. Die CDU reagiert empört, weil der noch am Vorabend tagende Schulausschuss nicht informiert worden war. An einer grundsätzlichen Lösung für die Schule arbeitet die Stadt, nennt aber noch keine Einzelheiten.

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Schulbau, kurz & knapp: IGP, OHG und andere Monsterprojekte

Es hat gedauert, bis die Parteien akzeptiert haben, dass die Stadt an einem Neubau der IGP nicht vorbeikommt und dafür eine Summe im Bereich von 160 Millionen Euro in die Hand nehmen muss. Doch nun gibt es einen Konsens, der auch von der Schule befürwortet wird. Dieses Vorhaben ist nur eins von vielen, die am Dienstag im Schulausschuss einvernehmlich diskutiert wurden. Aber nicht immer so entschieden wurden, wie es die Stadt vorgeschlagen hatte.

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Auch Nelson-Mandela-Gesamtschule muss saniert werden

Eigentlich sollte es bei der Sondersitzung des Schulausschusses am Dienstag „nur“ um Sanierung oder Neubau der Integrierten Gesamtschule Paffrath (IGP) gehen. Doch nun zeigt sich, dass auch die Nelson-Mandela-Gesamtschule wenigstens saniert, womöglich aber ebenfalls abgerissen werden muss. Im Ausschuss an diesem Dienstag geht es zudem um das AMG, das OHG und das Gymnasium Herkenrath. Ein Überblick.

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Kommunal, kurz & knapp: IGP abrissreif, Krach beim Anmelde-Verfahren der Schulen

Die Aufgabe der Stadt, die Schulen der Stadt fit zu machen, wird immer komplexer: Die IGP muss offenbar abgerissen werden, eine Sanierung ist so gut wie ausgeschlossen. Die Kosten für die Generalerneuerung der Schullandschaft sollen nun berechnet werden. Massive Kritik gibt es am neuen Anmeldeverfahren von den Gesamtschulen. Wir fassen die wichtigsten Themen aus dem Schulausschuss zusammen.

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CDU sieht bei Zeitplan für Sanierung der Schulen viele Fragen

Die „Grobschätzung des Durchführungszeitraums“ der Stadtverwaltung für die Sanierung von 26 Schulen fällt bei der CDU-Fraktion durch. Das Ziel von Bürgermeister Stein, die Bearbeitungszeit von 30 auf 15 Jahre zu halbieren sei zwar richtig, dafür müssten aber Angaben zu Kosten und Finanzierung von mehr als 40 weiteren Stellen her. Die offenen Fragen würden dem künftigen Bürgermeister und Stadtrat „vor die Füße gekippt“.

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Sanierung der Schulen kann bis zum Jahr 2055 dauern

Nach der allgemeinen Priorisierung legt die Stadtverwaltung jetzt einen groben Zeitplan für die Sanierung von insgesamt 26 Schulen vor. Nach aktuellem Stand würde das 30 Jahre dauern. Der scheidende Bürgermeister Frank Stein zeichnet aber auch einen kostspieligen Weg vor, wie es deutlich schneller gehen könnte. Sofern der künftige Bürgermeister nach der Wahl im Herbst dafür eine Mehrheit im neuen Stadtrat findet.

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Kommunal, kurz & knapp: Weitere Schritte zu Ausbau und Erhalt der Schulen

Im Bereich der Schulbildung ist die Stadt zwar „nur“ für die Bereitstellung der Gebäude und Technik verantwortlich – das ist und bleibt angesichts der Vernachlässigung in der Vergangenheit eine teure Mammutaufgabe. In der Sitzung des Schulausschusses ging es auch in dieser Sitzung um große Projekte (OHG, IGP, Concordia-Schule), defekte Heizungen (Berufsschule), das Schülerticket und die Folgekosten der Digitalisierung.

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FWG protestiert gegen Umleitung von Schulbau-Geld

Die Stadt hält am Bau einer großen Flüchtlingsunterkunft auf dem alten Ascheplatz an der Paffrather Straße fest. Nach einer Sanierung der Altlasten sollen 14 Millionen Euro investiert werden – aus Mitteln, die für den Schulbau vorgesehen sind, aber noch nicht abgerufen werden. Dagegen protestiert die FWG energisch. Sie fordert mehr Geld vom Land und mehr Spardisziplin bei „Leuchtturmprojekten“.

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Neue Mensa der GGS Hebborn kann bald genutzt werden

Der Erweiterungsbau der Gemeinschaftsgrundschule Hebborn wurde in einer sehr kurzen Bauzeit aus dem Boden gestampft. Doch auch mehr als ein Jahr nach der Eröffnung der sogenannten Sofortschule wirkt auf dem Außengelände vieles noch provisorisch, die moderne Mensa ist noch immer nicht in Betrieb. Unmittelbar vor den Herbstferien kommt jedoch plötzlich Bewegung in die Sache.

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GGS und OGS Refrath machen auf unhaltbare Zustände aufmerksam

Vor sechs Jahren war die Grundschule in der Wittenbergstraße gezwungen, einen zweiten notdürftigen Standort zu eröffnen, um alle Schüler:innen unterbringen zu können. Zwar hatten Politik und Verwaltung eine rasche Wiedervereinigung versprochen, doch nach wie vor gibt es keine konkreten Aussichten auf Abhilfe. Statt dessen werden die organisatorischen Nöte und der Platzmangel immer größer. Daher geht die Schulgemeinschaft jetzt an die Öffentlichkeit.

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Weig-Gelände für Grundschule nicht geeignet

Ein erstes vorgezogenes Neubauprojekt am Rande des Zanders-Areals ist gescheitert: Der angedachte Standort liegt im Hochwassergebiet, alte Gebäude und Boden sind mit Schadstoffen belastet. Daher würde eine Grundschule an diesem Ort nicht 30, sondern 130 Millionen Euro kosten, ergab eine Machbarkeitsstudie. Nun sucht die Stadt mit Hochdruck nach einem neuen (Interims-)Standort für die Schule 21.

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Neuer Wasserschaden trifft Gymnasium Herkenrath hart

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ist im naturwissenschaftlichen Trakt des Gymnasiums eine große Menge Wasser aus einem Gerät ausgetreten, acht Räume des Schulzentrums Herkenrath und viele Musikinstrumente wurden beschädigt. In einem Noteinsatz vieler Beteiligten am Wochenende wurde der Schulbetrieb gesichert. Die Polizei ermittelt, ob der Schaden mit Absicht herbeigeführt worden ist.

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Stadt beauftragt Machbarkeitsstudie für die IGP

Auf Platz 1 der langen Liste der priorisierten Schulsanierungen steht die Integrierte Gesamtschule Paffrath. Offiziell starten die Arbeiten jetzt mit der Beauftragung einer Machbarkeitsstudie. Die soll bis Anfang 2025 klären, ob das Gebäude der IGP überhaupt sanierbar ist. Wenn das möglich ist muss ein weitere Studie untersuchen, ob die Sanierung oder doch ein Abriss günstiger ist.

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Wissen, was läuft: Der Tag in GL 26.4.2024

Das Wichtigste zum Tag in Bergisch Gladbach: Erweiterung des DBG bekommt neuen Standort. Sudie entscheidet über Zukunft der IGP. Genug Plätze in den weiterführenden Schulen. Stadt kauft Grundstücke für OGS-Erweiterung. Wirtschaftsförderung präsentiert Zanders-Projekt. E-Mobilität- und Fahrradmesse ergänzen Bautage. Ein neuer Direktor für EVK und Quirlsberg.

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