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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

10 Kommentare zu “Fußgängerzone wird nur teilweise für Radfahrer geöffnet”

  1. Horst Bärmann

    Mein Gott Gladbach,bekommt man denn hier überhaupt nichts vernünftiges für die radfahrende Menschheit auf die Beine gestellt.Wie zum Teufel soll denn dieses Mobilitätskonzept zum tragen kommen,wenn immer wieder solch perverse Vorschriften erlassen werden.Die Breite Straße in Köln funktioniert doch auch bei stärkstem Fußgängerverkehr.Was sind das für Fachleute die solche Entscheidungen treffen,haben die denn überhaupt kein Vertrauen in die fahrradfahrende Bevölkerung.Was die bevorstehenden Kosten anbetrifft,daß ist doch einfach nur noch idiotisch,daß könnte nun wirklich vernünftiger angelegt werden.Mit den Herren Flügge und Hardt möchte ich gerne mal durch Gladbach radeln,vor allem am Driescher Kreisel.Ich für meine Person werde jedenfalls in der Fußgängerzone ( wenn sie denn geöffnet ist ) nicht absteigen,soviel steht jetzt schon fest.Meine 68 Jahre erlauben mir jedenfalls genug Sachverstand .

  2. Lutz-Andreas Voss

    Ja, es wäre furchtbar wenn alles beim “alten” bliebe.! GL ist immer schon eine autogerechte Stadt gewesen (ich bin seit 1975 hier..) und daran hat sich auch mit dem MillionenDing der Gohrsmühlen – Baustelle nix geändert.
    Wir Radler sollen immer “einen kleinen Umweg ” in Kauf nehmen, oder “kurz mal” das Fahrrad schieben, also auf die Genialität dieser – nach der Uhr – meist genutzten Maschine der Welt verzichten. Haltet Ihr uns für dumme Anfänger ?
    Fast alle Radler sind doch in der Lage ihre durch Körperkraft erzeugte Geschwindigkeit der jeweiligen Verkehrslage anzupassen. Das gilt sicher auch in einer Fußgängerzone von solchen Ausmaßen wie dieser – auch wenn es mal voll ist (also wenn es sein muß steig’ ich auch ab, aber eben “nur dann”).

    Wir sollten uns Gedanken machen, WIE wir durch die FZ radeln, nicht OB.

    Oder wir sagen: ” von Gronau kommend ist die “erlaubte” Strecke z.B. zum Löwencenter so absurd, da gibt es keine Alternative, aber vom Rathaus nach Gronau kann man ja wirklich gut neben dem Autoverkehr fahren.

    Heute um 18 Uhr startet doch wieder einmal die “Critical Mass” (Radl-Demo) vom Bahnhofs
    Vorplatz, dann können wir die Zone ja mal eingehend auf Fahrradtauglichkeit prüfen !
    Auch die VertreterInnen der Politik sind hierzu herzlich eingeladen, Sie haben doch schon ein “DienstRad” oder ?

  3. U. Kleinert

    Eine Fußgängerzone heißt so, weil Fußgänger absoluten Vorrang haben und Andere auf sie Rücksicht nehmen müssen. Die Grüne Ladenstraße ist wirklich sehr eng, und war deshalb auch nie für eine Freigabe vorgesehen. Die Hauptstraße ist dagegen mindestens 15 Meter breit und bietet somit reichlich Platz für alle nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmer (wenn nicht gerade Markt o.ä. ist).

    Klar gibt es einzelne ‘rücksichtslose’ Radfahrer. Das ist bei Autofahrern nicht anders – wird deswegen die gesamte Innenstadt für KFZ gesperrt? Die Unfallstatistik zeigt sehr deutlich, von wem im städtischen Verkehr die größte Gefahr ausgeht – und Fahrräder sind es ganz bestimmt nicht…

  4. Bernhard Beller

    Eine Fußgängerzone ist für Fußgänger und keine Radfahrerzone!
    Erst letzten Freitag durfte ich mit anschauen wie eine Radfahrerin mit unangemessener Geschwindigkeit um Passanten zirkelte, haarscharf an einem älteren Ehepaar vorbeiraste und es fehltenicht viel, so wäre sie mit einem Hund kollidiert. Ich halte als leidenschaftlicher Radfahrer die Entscheidung der Ratsherren für riskant. Das ist doch kein verantwortungsbewuster Schritt zur Verbesserung der Mobilität mit dem Rad, oder?

  5. Christoph Claes

    Die Grüne Ladenstraße ist für die Freigabe gar nicht vorgesehen. Da ist es wirklich sehr eng. Aber auf der breiten Hauptstraße… Was wäre denn so furchtbar, wenn es so bliebe wie es bisher Praxis war? Kontrollen sind mit und ohne Freigabe unumgänglich. Was ist gegen das Radfahen einzuwenden, wenn rücksichtslose Radler zu besserem Verhalten erzogen werden? Die restlichen Radfahrer die sich benehmen, stellen keine allzugroße Gefahr dar. Und klar, wenn es in der Fußgängerzone wirklich voll ist, dann gebietet schon das gute Benehmen das Absteigen.

  6. Klaus Hansen

    Nach dieser Entscheidung gegen die Radfahrerinnen und Radfahrer erwarte ich ein rigoroses Vorgehen gegen Fahrzeuge des Apotheken– und Geldlieferverkehrs, die bisher während des ganzen Tages die Fußgängerzone unbehelligt von Ordnungskräften benutzen.
    Klaus Hansen

  7. Angela Nölke NÖLKE

    Ich bin der Meinung dass eine Fußgängerzone für Fußgänger ist.
    Radfahrer können ihr Rad schieben. In der grünen Ladengasse sind letztes Jahr viele Radfahrer gefahren, und haben nicht auf Fußgänger geachtet, das geht nicht, gerade dieses Stück muss überwacht werden und dort müssen die Radfahrer auch ihr Rad schieben.
    Weil es einen Berg runter geht und die Radfahrer dadurch sehr schnell sind.
    Außerdem sind auf der Fußgängerzone auch alte und behinderte Menschen unterwegs, die nicht so schnell reagieren können. Und Blinde.
    Wenn es endlich mehr Radwege geben würde wäre es besser.
    Man kann sein Rad ein kurzes Stück schieben, dass ist zumutbar

  8. Nuhn, Dietmar

    Mal ehrlich….., wäre es denn so “furchtbar” wenn alles beim “alten” bliebe…. Es ist doch absolut zumutbar das “der Radfahrer” die paar hundert Meter durch die Fußgängerzone vom Markt bis zur Rheinberg-Gallerie schiebt. Das ist doch nicht der Untergang der Radfahrszene !
    Wo soll denn der flanierende – möglichst shopping-affine – Bürger noch in Ruhe und vom anderweitigen Verkehr geschützt in Ruhe laufen ? Wo kann eine Mutter denn in Ruhe ihr Kind mal frei laufen lassen ? Wo kann die alternde Bevölkerung denn ansonsten mit Ihrem “AOK-Shopper” mal ungestört sich aufhalten ?
    Fahrrad hin oder her, bauen Sie mindestens noch Stck. – 40 – Fahrradständer (die fehlen mindestens links und rechts der Fußgängerzone) in den umliegenden Seitenstraßen auf, dann kann der Radfahrer ja dort das Rad abstellen und er – also der begeisternde Radfahrer – läuft eben mal ein paar Meter, das schadet übrigens auch nichts…..
    Dieses Hick-Hack wie es jetzt beschlossen ist, Samstags und Mittwochs nicht, erst ab 10.00 Uhr und erst nach 17.00 Uhr ist doch Humbuck. Die Fußgängerzone sollte ganz einfach tabu sein, deshalb heißt sie ja auch “Fußgängerzone” ! Man kann mit diesen kosmetischen Maßnahmen ohnehin nicht darüber hinwegtäuschen das die Stadt Bergisch Gladbach ein katastrophales Radwegenetz hat. Wenn denn welche da sind, sind die Radwege überwiegend in einem maroden, teilweise gefährlichen Zustand.
    Also, alles so lassen wie es war und den alten Leitspruch wieder leben: “Wer sein Rad liebt, der schiebt….. (eben nur die paar Meter durch die Fußgänerzone).
    Mit radelnden Grüßen an diejenigen die sich jetzt wieder aufregen…..

  9. J.Walter

    Das kann doch nicht wahr sein!
    Das ist sehr enttäuschend, dass nicht mal eine Testphase abgewartet wird. Ist man um die die Sicherheit der Bürger oder um zukünftige Wählerstimmen besorgt?
    Gute Politik beweist sich durch Entscheidungen, die zukunftsorientiert sind, nicht durch statisches Denken. Wirklich schade!

  10. U. Kleinert

    Ein selten weltfremder Beschluss – lebt die CDU eigentlich hinterm Mond? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, auch der radfahrende. Jedesmal zu überlegen, ob die Fahrt durch die Fußgängerzone gerade zufällig erlaubt ist oder nicht, ist eine ziemlich absurde Vorstellung. Als nächstes sind dann die Einbahnstraßen dran: In der Laurentiusstraße montags, mittwochs und freitags nur Richtung Odenthaler Straße, an den anderen Tagen in die Gegenrichtung. Und in Schaltjahren genau umgekehrt!

    Damit ist sichergestellt, dass der AUKIV sich in Zukunft noch oft mit dem Thema wird beschäftigen müssen – dabei gäbe es eigentlich genug Anderes zu tun… Verkehrstechnisch liegt in unserer Stadt so Manches im Argen, vielerorts lauern ernste Gefahren. Von schweren Unfällen zwischen Radfahrenden und Fußgängern in der 15 Meter breiten Fußgängerzone habe ich hingegen noch nichts gehört.

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