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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

4 Kommentare zu “„Diese Mauer ist moderat, nicht monströs””

  1. Wer damals eine 7,50m hohe Betonmauer so einfach durchgewunken hat, darf sich über die erneute Skepsis bzw. den weiter bestehenden Widerstand nicht wundern. Hat die Verwaltung womöglich Angst davor, ein weiteres Mal mit ihren Vorstellungen zu scheitern? Es scheint so zu sein.

    Entscheidungen unter Zeitdruck sind alles andere als wünschenswert. Jedoch gilt es auch hier, klaren Kopf zu bewahren.
    Womöglich muss man auch Centerscape nochmals in die Pflicht nehmen und eine nochmalige Verlegung der Neueröffnung vereinbaren; denn auf ALLEN Seiten ist das Interesse gleich, nämlich dass die neu gestaltete Bemsberger Mitte ein Erfolg wird. Und dies wird auch von einer einladenden Gestaltung der Außenflächen abhängen.

    Von daher müssen die Optionen nochmals unter allen Aspekten gegeneinander abgewogen werden:
    – Betonmauer
    – Stufenblöcke à la Rheinboulevard
    – Verkleidung der Betonwand mit Naturstein (Grauwacke). Diese Option ist irgendwie verschwunden bzw. Gar nicht erst ernsthaft diskutiert worden, dürfte aber wegen der Ablehnung einer Begrünung wieder erwägenswert sein.

  2. Noch vor wenigen Jahren wollte die Verwaltung eine 7,5 Meter hohe Mauer bauen lassen. Vor diesem Hintergrund beurteilt sie nun die von ihr geplante Beton-Mauer als „moderat“ und nicht „monströs“. Das klingt skurril, ungefähr so, als sei eine kleines Unglück schließlich nicht so schlimm wie eine großes.
    Wenn man dagegen einmal unterstellt, dass eine Mauer in weiten Teilen gar nicht erforderlich ist, dann sind 60 Meter Länge und 3 Meter Höhe gewaltig, m.E. durchaus „monströs“, und das Unglück für Bensberg wäre schon ziemlich groß.
    Dabei ist die Frage, wie viel Mauer tatsächlich zwingend notwendig ist, bis heute unbeantwortet. Diese Antwort aber würde erlauben, die Mauer so niedrig wie möglich zu bauen, wie schon von Herrn Müller-Frank im Kommentar vorgeschlagen.

    Hoffentlich geht der Stadtrat dieser Frage nach, um eine belastbare Entscheidungsgrundlage zu erhalten!

    Wenn Herr Honecker dann -wie berichtet- über „Die Wucht, mit der die Gestaltung der Freitreppe und die Stützmauer jetzt kritisiert wird, …” überrascht ist, dann ist das schwer verständlich.
    Die Maße der Mauer wurden den Ausschüssen schließlich erst im Dezember 2018 vorgestellt, dem „Interfraktionellen Arbeitskreis“ aus Parteien, Händlern und Bürgern erst im Januar 2019. In allen Fällen gab es kontroverse Diskussionen insbesondere über die Masse an blankem Beton. Die Beteiligten versuchten in den letzten Wochen herauszubekommen, wie die Treppe und Mauer zukünftig tatsächlich aussehen werden. Das war und ist mühsam, da es bis heute keine realistischen Darstellungen – z.B. auch aus der Sicht der Fußgänger- darüber gibt. Auf Anregungen, alternative Lösungen mit weniger Beton zu betrachten, wird bis heute nicht eingegangen. Im Gegenteil, die Verwaltung versucht nun ihre Lösung durchzupeitschen.
    Vor diesem Hintergrund ist es naheliegend, dass deutliche Kritik zum Plan der Verwaltung entstanden ist.

    Es ist zu hoffen, dass der Stadtrat diese kritischen Betrachtungen aufnimmt und die beste Lösung sucht, nicht eine aus der zeitlichen Not geborene.

    Die anstehenden Entscheidungen werden Bensberg für die kommenden Jahrzehnte prägen!

  3. Es geht ja entgegen der Überschrift des Artikels gar nicht um die Frage ob die Mauer moderat oder monströs ist oder nicht, sondern darum, welche weiteren Alternativen zur Verfügung stehen. Hier hüllt sich die Verwaltung bis zum heutigen Tage in verdecktem Schweigen. Warum nicht analog zur Rheinboulevard Lösung am Rhein stufenweise Blöcke mit Sitzgelegenheit? Dies würde die Treppenanlage öffnen und die Aufenthaltsqualität verbessern.

    Warum muss die Mauer „unnötigerweise“ 1 Meter höher als die Bodenkante sein? Zwecks Pflege sind als Absturzsicherung sind auch Seile zulässig.

    Warum keine Mauerbegrünung?

    Da soll nun eine Betonmauer ohne „Wenn und Aber“ durchgepeitscht werden und als Argument wird der Zeitdruck hergehalten. Liebe Politiker, lassen Sie sich durch solch eine Strategie nicht ins Boxhorn jagen und fordern Sie Alternativen zur Betonmauer ein.

  4. Herr Honecker hat leider recht mit seiner Aussage, dass zur ursprünglich vom Rat genehmigten Planung der Galerie ein Monstrum von einer 7,5 m hohen Mauer gehörte. Die Umsetzung dieser Planung jedoch hätte schon wegen der Monstrosität des Galeriegebäudes die Innenstadt von Bensberg auf Jahrzehnte verunstaltet. Vor diesem Hintergrund hat die Mauer nur eine weniger bedeutende Nebenrolle gespielt, einige Leute haben sie möglicherweise nicht einmal bemerkt. Mir ist heute noch unbegreiflich, wie der Rat diesen Plan gegen massive Proteste aus der Bürgerschaft hat durchwinken können. Gott sei Dank siegte doch die Einsicht und der gesamte Plan verschwand in der Versenkung und damit auch dieses Mauermonstrum.
    Die letzte von Centerscape vorgelegte Planung von 2016 war dann annehmbar, auch die Mauer war verschwunden. Die Realisierung des neuen Planes begann. Viele von denen, die sich in Bensberg zu Hause fühlen, waren erleichtert, vergessen waren der ursprüngliche Galerieklotz und die Monstermauer!
    Heute könnte man den Eindruck haben, dass sich die Planer unbedingt mit einer Mauer ein Denkmal setzen wollen und dass sie schon zufrieden sind, wenn das Zentrum dadurch etwas weniger verunstaltet wird, als durch das, was unbegreiflicherweise schon einmal mitgenehmigt war.
    Klar ist – und das bestätigen auch die Planer selbst- : die Mauer könnte einen ganzen Meter niedriger sein, ohne das ihre eigentliche Funktion beeinträchtigt wird…….aber, die Planer halten zum Schutz für den Gärtner eine 1m höhere Mauer und damit Sichtkante für schlicht „ästhetischer“ als ein transparentes Geländer, hinzu kommen noch einige pseudoprofessionelle Wortgirlanden zur Begründung und damit basta!
    Die Politik hat zu entscheiden; eine akzeptable Optimierung passt immer noch in das zur Verfügung stehen Zeitfenster, man muss es nur wollen.
    Macht die Mauer so niedrig wie möglich!

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