Unser Reporterhund BamBam wanderte rund um Eikamp. Mit der Route wurde ein neuer Tourenplaner ausprobiert. Das wurde abenteuerlich. Alle Knochen sind heil geblieben. Die beiden sind am Ziel angekommen und wissen jetzt welchen „Wegen” man nicht folgen sollte. Natürlich gibt es Fotos.

Freunde, das Wetter war sonnig warm und lockte uns schon früh nach draußen. Eine kurze Beschreibung der Tour, denn wir haben uns so verlaufen, dass man die Planung nicht zeigen darf.

Bis Eikamp, Meisenweg mit dem Bus 427. Bavor der Meisenweg endet, gings links zwischen den Häusern durch auf einem schmalen Pfad an einem Spielplatz vorbei und dann abwärts in den Wald. In Oberkäsbach muss man im Tal bleiben und am Bach entlang auf die Straße rauf nach Schallemich. Links an der Töpferei vorbei und dann irgendwie runter nach Amtmannscherf. Auf dem Stück waren die unwegbaren Wege. In Amtmannscherf links rum den Berg wieder rauf nach Altehufe.

Wer glaubt, man könne im Bergischen schöne flache Strecken laufen, der tut mir leid. Das geht nicht. Es gibt immer irgendwo mindestens einen steilen Berg. Aber uns macht das nichts, ich sorge schon dafür, dass das langsam geht. Meine Ausrede ist dabei mein Alter.

Gleich zu Beginn gabs für mich sehr viel Arbeit, denn ich war dort noch nie und ich musste viele Notizen lesen und neue schreiben.

Rechts vom Weg war eine tiefe Schlucht mit einem schmalen Bach unten drin. Solche Wege mögen wir. Am Ende war unten Oberkäsbach mit mehreren Wegemöglichkeiten, aber wir wollten ganz unten am Bach entlang weiter.

Der Bergische Weg begenete uns öfter, aber wir waren nicht immer drauf.

Die jungen Fichten neben dem Weg haben alle solche blauen Klammern. Das sah hübsch aus, aber wir wissen nicht, wozu das gut ist.

Der Weg hinauf nach Schallemich war steil. Ein “großer Raubvogel” in einem Baum entpuppte sich beim Zoomen als dicker Ast. In Schallemich muss man links zur Töpferei, und da wieder von der Straße runter. Beim Töpfer gabs hübsche Dinge zu sehen und für mich einen Blumenkübel mit Wasser.

Weiter geht es in den Wald.

Ich frag euch: warum fotografiert man eine Rolle Stacheldraht? Versteh einer die Menschen!

Der Anblick der kaputten Fichten tut uns beiden in der Seele weh. Da freuen wir uns über jede, die noch grün ist.

“Sie haben die Tour verlassen!” verkündete die Navigation. An dieser Stelle wussten wir das, wir wollten nur mal gucken, wohin man gucken kann, wenn man kurz vom Weg abzweigt.

An dieser Stelle wussten wir aber nicht mehr, wann wir wo die Tour verlassen hatten.

Es gab keinen Abzweig, den wir hätten verpassen können, aber der Weg wurde zum Trampelpfad, ganz steil – und da musste ich dann doch über Frauchen lachen, wie sie das steile Stück hinunter gekrabbelt ist. An solchen Stellen bin ich einfach begnadet mit meinen vier Füßen.

Sie ist auf allen Vieren da runter, hat sich an jeder Wurzel festgehalten. Unten meinte sie dann zu mir: “Guck nicht so! Besser dumm aussehen, als gebrochene Knochen.” Aber lachen musste sie auch. Jedenfalls ist nix passiert, sie war gesund unten.

Von oben geguckt.
Von unten geguckt.

Unten auf dem Weg sollten wir nach links gehen. Das haben wir getan, bis die Navigation meinte: “Sie haben die Tour verlassen! Die Tour liegt 30 Meter hinter Ihnen.” Aber es war schön da. Wir trafen den Hund von Gut Amtmannscherf, sahen Pferde und viele blühende Bäume und Sträucher.

Die “Tour” haben wir auch gefunden: ein unbegehbarer Pfad, angelegt von schweren Waldfahrzeugen, übersät mit umgefallenen Bäumen. Die Alternative lautete dann: zurück, nach Amtmannscherf und da die Straße rauf nach Altehufe.

Der Weg war steil, wir waren wieder langsam. Als wir bei Essers Hofladen vorbei waren hatte ich keine Lust mehr. Aber ich musste noch bis zur Bushaltestelle in Altehufe. Da fuhr uns vorher ein Bus vor der Nase weg, aber an der Haltestelle kann man sitzend auf den nächsten warten. Zuhause wartete eine leckere, stärkende Malzeit auf mich.

ist ein Wolfshund (unter anderem) und lebt in Paffrath. Er hat einen europäischen Ausweis, ist aber stolz auf seine türkische Herkunft. Als Reporterbegleithund begleitet er die Bürgerreporterin Evelyn Barth - die dafür die Fotos liefert. Am 23.5.2019 hat er die Prüfung für den "Reporter mit GDB"...

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