Der Papierschöpfer ist das bekannteste Werk von Bildhauer Werner Franzen in Bergisch Gladbach. Evelyn Barth und Reporterhund Bambam haben ihn genau unter die Lupe genommen, denn diese Skulptur unterscheidet sich deutlich von allen anderen, die sie zuvor gefunden hatten.

Viele Bergisch Gladbacher kennen den Papierschöpfer, aber wahrscheinlich nicht alle. Denn er steht auf dem Konrad-Adenauer-Platz, aber ein wenig am Rande und ist damit durchaus zu übersehen. Vor allem an Markttagen, wenn er von den Ständen etwas verdeckt wird.

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BamBam und ich haben ihn in der Serie über die Franzen-Skulpturen als letzten besucht. Denn über ihn ist schon so viel geschrieben worden, auf so vielen Fotos war er schon zusehen. Und dennoch lohnt sich ein Besuch und ein genauer Blick.

Auch diese Skulptur wurde der Stadt vom Verschönerungsverein gestiftet.

Die bisher gezeigten Skulpturen – alles Bronze-Arbeiten – waren auffallend unspektakulär. Wenig Details, glatte Oberflächen, nur das Wesentliche um zu erkennen, was sie darstellen sollten.

Beim „stehenden Mann“ am Reha-Zentrum wurde dieser Minimalismus auf die Spitze getrieben. Der Papierschöpfer ist ebenfalls eine Bronze-Skulptur aber ganz anders gearbeitet. Wir wollen diese Unterschiede zeigen.

Der Reporterhund nahm die Herausforderung diesmal mit Begeisterung an und zeigte mir alle Details, von denen ich Fotos machen sollte.

Aber fangen wir mit dem Kopf und dem Gesicht an. Im Profil sind Mund, Nase und Ohren sehr genau ausgeformt. Auf der Oberlippe hat er sogar einen Schnäuzer.

Die Kleidung zeigt Faltenwürfe an Hemd und Schürze. Aufgekrempelte Hemdsärmel an den nackten Armen.

Die Hände haben Knöchel, die Arme sichtbare Sehnen und Muskulatur. Er trägt Schuhe mit Schnallen.

Auch der Bottich und das Schöpfsieb sind präzise geformt.

Am Ende hatte BamBam noch einen Durchblick. Für seine gute Mitarbeit heute durfte er danach alle restlichen Leckerchen aufessen.

Es hat Spaß gemacht, dieses Skulptur genau zu betrachten. Nehmen Sie sich beim nächsten Besuch in der Innenstadt einmal fünf Minuten Zeit dafür.

Die Arbeiten von Werner Franzen sind damit alle vorgestellt. Aber die Reihe „Skulpturen der Stadt” wird fortgesetzt. BamBam und ich finden immer wieder Neues, das wir zeigen können.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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1 Kommentar

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  1. Guten Morgen, Frau Barth, wjeder ein lesenswerter Bericht! Danke dafür!
    Herzl. Grüsse
    Christa Rüger