Guten Morgen!

Auf einen Blick

  • Impfen im Einkaufszentrum
  • 54 weitere Corona-Fälle am Montag
  • 3 weitere Personen an Corona gestorben
  • Stadt steigt bei Zanders aus
  • Lutz Urbach kehrt in die Lokalpolitik zurück
  • Imagekampagne für den Arbeitgeber Stadt
  • Jesus aus Terrakotta kehrt zum Paas zurück
  • „All inclusive“ legt ersten Film vor

Das sollten Sie wissen

Der lange Konflikt um Zanders spitzt sich weiter zu: Aus dem Zanders-Gläubigerausschuss ist die Stadt laut KSTA ausgestiegen, weil sie als Eigentümerin des Grundstücks einen Interessenskonflikt sieht. Insolvenzverwalter Marc d’Avoine weist im Gespräch mit dem Bürgerportal Forderungen der Stadt zurück, er solle ein Konzept für eine Lösung vorlegen. Der Dreieckspachtvertrag über die Insolvenzgesellschaft sei als Notlösung nach über zwei Jahren nicht mehr tragbar gewesen. Der Vertrtag war ausgelaufen, seit dem 1.11. ist der Insolvenzverwalter Nutzer des Areals ohne Vertrag. in-gl.deKSTA/BLZ (kostenpflichtig), s.a. in-gl.de 3.12.

Rund 1400 Mitarbeiter:innen hat die Stadt Bergisch Gladbach, viele Stellen sind unbesetzt, in den nächsten 15 Jahren geht jeder zweite Beschäftigte in den Ruhestand. Daher bewirbt die Stadt ihre Attraktivität als Arbeitgeberin jetzt plakativ: Für die Kampagne „Mit.Wirkung“ stellen sich diejenigen zur Verfügung, die das am besten beurteilen können. in-gl.de

Corona Spezial

Für die RheinBerg Galerie als Impfzentrum hat sich der Rheinisch-Bergische Kreis entschieden. Geimpft wird ihm ehemaligen Saturn-Ladenlokal nach einem Zwei-Stufen-Plan, sobald der Impfstoff zugelassen ist. Ein zweites Impfzentrum ist in Planung, steht aber unter Vorbehalt. in-gl.de, Debatte

Für Sonntag hat das Gesundheitsamt im Rheinisch-Bergischen Kreis 35 weitere Corona-Fälle bestätigt, davon 14 in Bergisch Gladbach. Die 7-Tage-Inzidenz sank ein Stückchen weit und liegt im Kreis bei 122,5. in-gl.de/Liveblog

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Für Montag hat das Landeszentrum Gesundheit (LZG) 54 weitere positive Corona-Tests für Rhein-Berg veröffentlicht. in-gl.de/Liveblog

Drei weitere Personen sind laut LZG in Rhein-Berg an Corona gestorben. Zuvor hatte das Gesundheitsamt berichtet, dass einige Todesfälle geprüft werden. Nur wenn der Totenschein bestätigt, dass die Personen an den Folgen von Corona gestorben sind, gehen sie in diese Statistik ein. Ingesamt sind bislang im Kreis 34 Menschen an Corona gestorben. in-gl.de/Liveblog

Mit zwei Allgemeinverfügung hat das Gesundheitsamt in der Johannes-Gutenberg-Realschule in Bergisch Gladbach die Schüler:innen diverser Klassen und Kurse unter Quarantäne gestellt; mehrere Kinder einer Familie hatten sich infiziert. Auch das Berufskolleg und die GGS Paffrath sind von Quarantäne-Maßnahmen betroffen. in-gl.de/Liveblog

Die Impfkommission hat einen Plan vorgelegt, welche Bevölkerungsgruppen zuerst geimpft werden soll. Die Debatte über eine Verschärfung der Corona-Regeln läuft. in-gl.de/Liveblog

Die gute Idee des Tages

Die Evangelische Kirche in Bensberg hat einen Video-Adventskalender erarbeitet und öffnet jeden Tag ein Türchen auf Youtube

Der (Weihnachtsmarkt) der guten Ideen. in-gl.de

Bergische Köpfe

Lutz Urbach, Altbürgermeister, kehrt als sachkundiger Bürger in die Kommunalpolitik zurück. Die CDU habe ihn gebeten, als Gast bei den internen Beratungen mitzuarbeiten. Damit er bei nicht-öffentlichen Sachverhalte dabei sein könne, müsse er sachkundiger Bürger werden. KSTA/BLZ*

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Die lieben Nachbarn

In Köln wird der Eigelstein im kommenden Jahr zur autofreien Zone. KSTA*

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Hanni Gohrbandt ist am 1. Dezember 2020 im Alter von 80 Jahren gestorben.

Christian Schüller ist am 30. November 2020 im Alter von 92 Jahren gestorben.

Alle digitalen Traueranzeigen finden Sie auf der Seite von Pütz-Roth.

Das könnte Sie interessieren

Wegekreuze dienten zum Schutz gegen Unwetter oder zur Abwehr des Teufels und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur. Dem Bergischen Geschichtsverein ist es wichtig, diese Kleinode vor dem Verfall zu bewahren – und daher hat er das mehr als 300 Jahre alte Wegekreuz am Gasthaus Paas aufwendig restaurieren lassen. in-gl.de

Die traditionelle Aufführung des “All Inclusive”-Teams ist Corona zum Oper gefallen. Die Schauspieler haben statt dessen digitale Möglichkeiten ausprobiert und genutzt. Entstanden ist ein Kurzfilm über die Arbeit der Gruppe und der Beweis, dass physische Distanz nicht gleichzeitig soziale Distanz sein muss. in-gl.de

Eine Kunstwerk der besonderen Art fanden Frau Wirrkopf und der Reporterhund auf der Suche nach Bildung gegenüber der Gnadenkirche an der Einfahrt in die Fußgängerzone. Dort steht seit einigen Jahren eine Arbeit des Künstlers Georg Becker: der Hängeschnurbaum. in-gl.de

Das Abwasserwerk verschickt Ablesekarten für Frischwasser an die Grundstückseigentümer. Mit der Bitte, die Zahlen selbst abzulesen und die Karten nach Karlsruhe zu schicken. in-gl.de

Meistgeklickt: Neue Pflichten für Corona-Infizierte

Das Wetter: Sonne und Wolken, 4/0 Grad

Die Blitzer: Steinbreche, Brüderstraße, Kaule

Lesehilfe: Beiträge mit einem Sternchen (*) sind online nicht verfügbar. Beiträg mit zwei Sternchen (**) sind Informationen des Bürgerportals, die nur im Newsletter erscheinen, daher auch hier kein Link.

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Das bringt die Woche

Erneut mussten wir unseren Terminkalender weitgehend abräumen, fast alle Veranstaltungen sind abgesagt. Falls Ihre Veranstaltungen digital stattfinden, melden Sie die bitte an, auch die werden aufgeführt!

10.12. 19:00 Hast du Töne, Tinnitus-Selbshilfe, Zentr.f.psych. Gesundheit
11.12. 18:00 Critical Mass, Fahrradflashmob, S-Bahnhof
12.12. 18:00 Zugabe, Besinnliches zum Advent, Herz-Jesu-Kirche
12.12. 14:30 Bienenwachstücher selber machen, Workshop, Büggel

Unsere langfristige Terminübersicht finden Sie hier.

Aktuelle Ausstellungen

Die Museen sind bis Ende des Jahres geschlossen. Private Galerien zeigen z.T. Ausstellungen unter besonderen Corona-Regeln:

Kontrapost: Bettina Mauel & Wolfgang Neisser, Partout Kunstkabinett (bis 26.2.21)
Jose Ortega, Künstler des Monats in der Galerie Hugo (bis 31.12.)
Kleine Weihnachtsausstellung, Kleine Werkstatt (bis 31.12.)

Wissen, was läuft: Alle Nachrichten aus Bergisch Gladbach

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2 Kommentare

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  1. Richtige Weihnachtsstimmung will sich noch nicht einstellen bei diesen aktuellen Nachrichten von heute, da hat die letzte Woche fast noch besser begonnen. Die CDU brachte letzte Woche für viele Bürger die beste Meldung fertig, direkt am Wochenanfang machte sie die Runde. Die Top-Meldung wurde weder weiter diskutiert noch mit einer veröffentlichten Recherche oder gar einem Interview gewürdigt, nicht einmal ein Kommentar wurde abgegeben, was aber nichts an ihrer überaus großen Fragwürdigkeit ändert. Die CDU-Meldung machte offensichtlich förmlich sprachlos. Natürlich lag das weniger an der Meldung an sich, als an dem Sachverhalt dem die Meldung galt. Die CDU scheint nun völlig von der Rolle, der Verdauungsprozess des Wahlergebnisses scheint verlängert und ein schwerer zu sein. Aber zunächst zur Meldung:
    „Lutz Urbach der Altbürgermeister, kehrt als sachkundiger Bürger in die Kommunalpolitik zurück. Die CDU habe ihn gebeten, als Gast bei den internen Beratungen mitzuarbeiten. Damit er bei nicht-öffentlichen Sachverhalten dabei sein könne, müsse er sachkundiger Bürger werden.“
    Da lohnt es sich doch, als Politamateur noch einmal einen besonderen Blick auf diesen Vorgang zu werfen. Ein ehemaliger Bürgermeister einer 100-tausend Einwohner Stadt, davon haben wir ca. 80 Stück in der Republik, ein Bürgermeister der frühzeitig freiwillig mit Freude seinen Hut genommen hat, der die absehbare Wahlniederlage als Ergebnis seiner Arbeit frühzeitig kommen sah, der wird nun Berater der Partei, für die er gerade ein Wahldebakel herbeigeführt hat? Als Wähler glaubt man, im falschen Film zu sitzen.
    Nicht nur, dass er das schlechteste Wahlergebnis der Nachkriegszeit für die CDU in unserer Stadt mit zu verantworten hat, er hat auch mit seiner CDU zu verantworten, dass ein Nachwuchspolitiker sich statt seiner die bittere Niederlage hat abholen müssen. Da darf man nun sehr gespannt sein, was den Inhalt seiner Beratung ausmacht.
    Von gleich großem Interesse ist natürlich, was der Ruf für die Zukunft bei der Komba macht, der Gewerkschaft für die Kolleginnen und Kollegen in der Kommunalen Welt. Eigentlich sowieso eine erstaunliche Wechselabsicht, nach vielen Jahren als leitender Angestellter, hohe Führungskraft mit Verantwortung für mehr als 1200 Mitarbeiter. Übertragen auf die Industrie käme das durchaus einem Wechsel von der Arbeitgeber- zur Arbeitnehmer-Seite gleich. Wo es keine Information gibt, da ist Platz gelassen für Spekulationen.
    Entweder, der Altbürgermeister hat besonderes Wissen für die CDU oder von besonderen Sachverhalten Kenntnis, da wäre für die Bürger von höchstem Interesse zu hören, um welches Wissen oder welche Sachverhalte es sich genau handelt? Oder er hat einen besonderen Zugang (Netzwerk) zu Kollegen und ehemaligen Mitarbeiter, da wäre es ganz besonders wichtig zu wissen, um wen es genau geht? Es kann auch sein, dass er über besondere Beratungskompetenz verfügt, aber auch da wäre das Arbeitsgebiet für die Bürger von großem Interesse. Oder aber soll er am Ende der CDU-Garant für „weiter so“ sein, was allerdings ein besonderer Fehlgriff der CDU wäre, weil „weiter so“ wurde gerade abgewählt. Jedenfalls scheint dieses Ansinnen den bisherigen Bürgermeister seinen langjährigen Mitarbeitern verzugslos als Gesprächspartner anzubieten als ein weiteres Indiz des Niedergangs der örtlichen CDU zu sein.
    Lässt diese Entscheidung auch nicht im Ansatz erkennen, dass die CDU-Führung verstanden hat, was das Wahlergebnis bedeutet, so lässt es einen auch fassungslos zurück mit der o. a. Vorstellung, dass der ehemalige langjährige Vorgesetzte der Verwaltung, die eigentlich anerkannte Führungskraft, nun ohne Zeitverzug als sachkundiger Bürger mit seinen bisherigen Mitarbeitern und Untergebenen auf Augenhöhe zusammenarbeitet. Was für eine überzeugende und zukunftsorientierte Idee?
    Man kann die CDU nun noch besser verstehen, die nächsten Wahlen kommen bestimmt.

  2. “Lutz Urbach, Altbürgermeister, kehrt als sachkundiger Bürger in die Kommunalpolitik zurück.”

    Klar, wo doch Herr Urbach während seiner Amtszeit stets und ständig durch Sachkunde aufgefallen ist. NICHT.