Das Beratungsmobil vom Netzwerk Wohnungsnot RheinBerg (Foto Frühjahr 2020)

Menschen ohne feste Bleibe gehören zu den besonderen Risikogruppen in der Pandemie. Das Impfzentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises hat daher mit dem Netzwerk Wohnungsnot einen Impffahrplan vereinbart. Das Beratungsmobil des Netzwerks wird als Impfmobil Angebote vor Ort machen – in allen acht Kommunen des Kreises.

„Die Impfaktionen werden dort angeboten und durchgeführt, wo die betroffenen Menschen sich aufhalten oder zusammenkommen“, erklärt Judith Becker, Leiterin vom Netzwerk Wohnungsnot RheinBerg. „Mit den Impfangeboten sollen kreisweit möglichst viele Menschen in Wohnungsnot erreicht werden.“

Für das niederschwellig aufsuchende Vorgehen wird das Beratungsmobil von Netzwerk Wohnungsnot RheinBerg als Impfmobil eingesetzt. Es wird üblicherweise für die Kontakt- und Beratungsangebote an den kommunalen Obdächern und an den Jobcenterstandorten genutzt. Die Mitarbeiter:innen des Impfzentrums und von Netzwerk Wohnungsnot RheinBerg sind darin gemeinsam unterwegs.

Über die Termine informiert das Netzwerk Wohnungsnot. Telefon: 02202 31097

Möglich wurde das Angebot durch den 17. Impferlass des Landes NRW. Er sieht seit Ende April die Impfung von Menschen in Wohnungsnot vor. Mit dem Erlass wurde vom Gesundheitsministerium NRW eine Empfehlung für aufsuchende Impfangebote für diese Personengruppe herausgegeben.

„Dieses Papier sieht – und dies freut uns sehr – eine maßgebliche Beteiligung der ambulanten Wohnungsnotfallhilfen bei den Impfungen von Menschen in Wohnungsnot vor“, erklärt Judith Becker.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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