🙂 Guten Morgen! Haben Sie sich schon mal gefragt, warum viele Beiträge aus dem Kölner Stadt-Anzeiger kostenpflichtig oder online nicht verfügbar sind, alle Texte des Bürgerportals aber frei zugänglich? Weil wir glauben, dass alle Bergisch Gladbacher:innen lokal gut informiert sein sollten. Und weil wir hoffen, dass diejenigen, die es sich leisten können, freiwillig einen Beitrag leisten. Wir wünschen Ihnen einen entspannten Tag, Ihr Georg Watzlawek und das Team

Auf einen Blick

  • Nur 14 Fälle, Inzidenz sinkt
  • NRW lockert ab Freitag weiter
  • Tests in Geschäften fallen weg
  • Kreishaus: Chaostage in der Chefetage
  • Impfangebot für Obdachlose
  • Impfquote zieht deutlich an
  • Kitas kehren in Normalbetrieb zurück
  • Musikschule kommt zu den Kindern
  • Auch der SV 09 steht mit dem Rücken zur Wand

Das sollten Sie wissen

In der Sondersitzung des Kreisausschusses zu den Chaostagen in der Chefetage hat die SPD ihre massive Kritik an der Politik von Landrat Stephan Santelmann wiederholt; alle Fraktionen zeigten sich jedoch damit zufrieden, dass der Krisenstab unter Erik Werdel die Lage rasch wieder unter Kontrolle gebracht hat. Die Frage nach den tiefer liegenden strukturellen Gründen der Krise wurden vorerst ausgeklammert. in-gl.de, KSTA (kostenpflichtig)

Landrat Stephan Santelmann ist nach seiner Corona-Infektion weiterhin „krank(geschrieben)“, teilte er auf Anfrage mit. KSTA (kostenpflichtig)

Zwischen dem Zaun des Zandersgeländes und der viel befahrenen Gohrsmühle will die Stadt auf einem schmalen Grünstreifen einen zweiten Aufenthaltsraum für die rund 100 Angehörigen der Obdachlosen-Szene zu schaffen und den Treffpunkt an der Dr.-Robert-Koch-Straße zu entlasten. KSTA*

Der Inklusionsbeirat hat seine alte Forderung bekräftigt, beim geplanten Ausbau des S-Bahnhofs die Weg durch eine Unterführung zu verkürzen. KSTA*

Corona Spezial

Für Mittwoch hat das Land in Rhein-Berg 14 Fälle erfasst, Nachmeldungen aufgrund der Feiertage bleiben bislang aus. Die Inzidenz sinkt weiter um drei auf jetzt 26,5. Die Korrekturen reichen fünf Tage zurück, sind aber sehr klein. Die offizielle Inzidenz befindet sich bereits zwei (der notwendigen fünf) Werktage unterhalb des neuen Schwellenwerts 35. in-gl.de/Liveblog

NRW aktualisiert am Freitag die geltende Corona-Schutzverordnung. Sie sieht Vorgaben für die Kitas und eine weitere Lockerungsstufe vor. Schon bei einer Inzidenz unter 100 fallen die Tests im Einzelhandel weg, unter 35 dürfen sich fünf Haushalte treffen, die Kultur darf auch innen öffnen. Ab September sind Festivals und Stadtfeste erlaubt. in-gl.de

Die Kitas in NRW beenden am 7. Juni den eingeschränkten Regelbetrieb (zehn Betreuungsstunden weniger) und arbeiten wieder im vollen Regelbetrieb. in-gl.de/Liveblog

Menschen ohne feste Bleibe gehören zu den besonderen Risikogruppen in der Pandemie. Das Impfzentrum hat daher mit dem Netzwerk Wohnungsnot einen Impffahrplan vereinbart. Das Beratungsmobil des Netzwerks wird als Impfmobil im ganzen Kreis Angebote vor Ort machen. in-gl.de

Insgesamt 164.332 Impfungen sind laut KVNO bislang in Rhein-Berg durchgeführt worden: 129.224 Erstimpfungen und 35.108 Zweitimpfungen. Nun sind 45,6 Prozent der Bevölkerung wenigstens einmal geimpft, 12,4 Prozent vollständig geimpft. Damit liegt der Kreis deutlich über den Werten für NRW und Deutschland. in-gl.de/Liveblog

Bei den sechs Corona-Toten, die gestern gemeldet wurden, handelt es sich um eine über 90-jährige Person aus Bergisch Gladbach, eine über 80-Jährige aus Wermelskirchen sowie eine über 50-Jährige, eine über 70-Jährige und zwei über 80-Jährige aus Rösrath. in-gl.de/Liveblog

In den vier Krankenhäuser im Kreis hat sich die Lage deutlich entspannt: Insgesamt werden dort noch 20 Corona-Patienten stationär behandelt, auf den Intensivstationen liegennoch vier Corona-Patienten. in-gl.de/Liveblog

Beratungen in allen Lebenslagen finden Sie hier

Bergische Köpfe

Veronika Schoop unterrichtet am DBG Philosophie, Latein – und Meditation. Eine trubelige Klasse brachte sie auf die Idee, mit den Schüler:innen zu meditieren. Mittlerweile wird die Technik auch im Kunstunterricht ausprobiert, ein Meditationsführerschein öffnet die Tür zu einem eigens eingerichteten Meditationsraum. in-gl.de

Empfehlungen unserer Experten (Werbung)
Claudia Rottländer: Verschärfung der Grunderwerbsteuer
Thomas Fritsche: Nachhaltigkeit in der Geldanlage
Pia Patt & Birgit Lingmann: Buchtipps, die Spannung garantieren

Die lieben Nachbarn

In Rösrath hat der zuständige Ausschuss einstimmig für die Fällung einer 250 jähre alten, aber nicht mehr zu rettenden Eiche am Überhöfer Feld gestimmt. KSTA*

In Rösrath wächst angesichts mehrerer Bauprojekte die Sorge über eine städtebauliche Verdichtung. KSTA*

Traueranzeigen Pütz-Roth

Irmgard Bartel ist am 16. Mai 2021 im Alter von 80 Jahren gestorben.
Elfriede Esser ist am 14. Mai 2021 im Alter von 91 Jahren gestorben.
Peter Schüller ist am 11. Mai 2021 im Alter von 75 Jahren gestorben.
Marc Rehbach ist am 03. Mai 2021 im Alter von 46 Jahren gestorben.

Alle digitalen Traueranzeigen finden Sie auf der Seite von Pütz-Roth.

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Für den SV 09 zählt nach der Niederlage gegen Rot-Weiss Ahlen im Kampf gegen den Abstieg am Samstag in Lippstadt nur der Sieg. Dass Torjäger Serhat Koruk nach der 5. Gelben Karte  aussetzen muss, dürfte ein großes Handicap sein. in-gl.de

An dem Projekt „Verrückt! Na und?” nehmen die IGP und zwei weitere Schulen im Kreis teil. Das vom Verein „Die Kette” getragene Projekt soll aufzeigen, dass psychische Krisen zum Leben gehören und wo man Unterstützung erhalten kann. in-gl.de, KSTA*

Viele Kinder bleiben bis zum späten Nachmittag in den Kindertagesstätten und Schulen. Also kommt die Max-Bruch-Musikschule zu ihnen. Zum Beispiel in den Waldkindergarten – und 28 andere Einrichtungen. in-gl.de

In der Reihe „Forum Ost-West” berichtet Achim Rieks von jüdischen Biographien in Schildgen. in-gl.de

Das Outdoor Marktcafé des Begegnungscafés Himmel und Ääd startet wieder. Jeden Freitagvormittag im „Garten der Begegnung”. in-gl.de

Meistgeklickt: Noch eine Treppe für Bensbergs Stadtplatz

Das Wetter: Regen, Wolken, etwas Sonne; 19/7 Grad

Die Blitzer: Odenthaler Straße, Hufer Weg, Duckterather Weg

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Aus dem Terminkalender

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27.5. Medizindialog: COPD, EVK
27.5. 19:30 Bürgersprechstunde Kastriot Krasniqi, SPD
28.5. 9:00 Outdoor Marktcafé, Herz-Jesu-Kirche

Aktuelle Ausstellungen

Die Museen sind wieder geöffnet, nach Anmeldung.

Leere Kisten als plastisches Thema bei Joseph Beuys, Villa Zanders (bis 8.8.)
Thomas Lüttgen – Baum für Baum, Basement 16 (bis 22.6.)
Masaki Hagino – Es weilt im Inneren, Partout Kunstkabinett (bis 14.8.)
Hede Bühl: Imago – Arbeiten auf Papier, Villa Zanders (bis 8.8.)

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  1. @ Matthias Lohmann:

    Ob das Bürgerportal gendert oder nicht, ist Ihnen selbst überlassen. Ihre “Forderung” erachte ich als ziemliche Frechheit!

    Darüber hinaus bin ich mir nicht sicher, ob ein weiterer Treffpunkt für die Obdachlosen zu einer Entlastung, oder aber zu einem Zuwachs aus dem Ballungsgebiet Köln/Leverkusen/Bonn führt. Aber da bin ich kein Experte, sondern möchte das einfach mal zumindest benennen. Das Zanders-Gelände erscheint mir groß genug für viele, verschiedene Ideen.

    1. Sehr geehrte Herr Brings, Herr Lohmann hatte zwei Bitten geäußert, keine Forderungen gestellt. Daher ist das völlig legitim.

      In Sachen Obdachlose eine Korrektur: Gemeint ist nicht ein Bereich auf dem Zanders-Areal, sondern der schmale Randstreifen außerhalb des Geländes, zwischen Zaun, Bürgersteig und Bushaltestelle.

  2. Sehr geehrter Hr. Watzlawek,

    ich schätze Ihre Arbeit sehr. Ich hätte aber 2 Bitten:
    Zum Einen lassen Sie doch bitte das Gendern. Ihre Artikel sind damit sehr schwer lesbar geworden.
    Zum Anderen halte ich es für unmenschlich, die Obdachlosen als Teil einer “Szene” zu betiteln. Als würden die das freiwillig machen, weil sie Spaß haben wollen? Das ist aus meiner unbedeutenden Sicht heraus herabwürdigend – und sicher von Ihnen nicht gewollt.

    1. Sehr geehrte Herr Lohmann, danke für die Hinweise auf unseren Sprachgebrauch.

      Wir haben uns die Entscheidung, zu gendern, nicht leicht gemacht – sind aber nach einigen Diskussionen zum Entschluss gekommen, dass es jetzt an der Zeit ist, die Gleichberechtigung auch in unserer Schriftsprache deutlich zu machen. Wir verwenden dabei den Doppelpunkt, weil er nach unserer Einschätzung den Lesefluss am wenigsten behindert. Man gewöhnt sich schnell daran. Zudem ist diese Form deutlich besser als das bürokratische (und oft hohle) „Bürgerinnen und Bürger”.

      Mit einer Szene ist nicht unbedingt eine Party-Szene und Spaß verbunden, häufig ist das Gegenteil der Fall. Daher ist der Begriff in diesem Zusammenhang nach unserer Meinung nicht herabwürdigend. Zudem geht es ja gerade nicht um den einzelnen Obdachlosen, sondern eben um die in der Öffentlichkeit sichtbare „Szene”.