🙂 Guten Morgen!

Auf einen Blick

  • Grundbesitzabgaben steigen kräftig
  • Fraktion der Bürgerpartei zerfällt
  • Stadt verliert Stromanbieter durch Insolvenz
  • Auf dem Energiemarkt wird es eng
  • 42 Corona-Fälle, Inzidenz geht zurück
  • Quirls wegen Omikron-Fall geschlossen
  • T’HC bietet zwei Impf-Tage an
  • Ein Tatort aus Bergisch Gladbach?

Das sollten Sie wissen

Für Immobilienbesitzer:innen und damit auch für Mieter:innen wird es in Bergisch Gladbach 2022 noch ein Stück teurer: Vor allem die Grundsteuer und einige Gebühren erhöhen sich deutlich, unter dem Strich muss ein durchschnittlicher Haushalt fast neun Prozent mehr zahlen. in-gl.de

Die umstrittene Bürgerpartei hatte mit 2,9 Prozent der Stimmen bei der Kommunalwahl zwei Sitze im Stadtrat und damit den Status einer Fraktion gewonnen. Damit konnte sie Mandate für „sachkundige Bürger“ und erhöhte Aufwandsentschädigungen ihres Vorsitzenden beanspruchen. Damit es es jetzt vorbei, die Fraktion hat sich aufgelöst. in-gl.de, KSTA*

Auch die Stadt Bergisch Gladbach ist von der Insolvenz eines Stromanbieters betroffen und musste auf die Belkaw als Grundversorger zurückgreifen, mit deutlichen Preisaufschlägen. Der Strom-Einkauf sei so groß, dass er öffentlich ausgeschrieben werden musste; den Zuschlag hatte das jetzt insolvente Unternehmen erhalten, erläutert die Stadtverwaltung. Nun wird der Auftrag neu ausgeschrieben. in-gl.de**

Belkaw, Aggerenergie, Overather O-Saft und Rösrather Stadtwerke schließen keine regulären neuen Verträge mehr ab. Sie werden von Anfragen regelrecht überrollt, können sich auf dem Energiemarkt aber auch keine neuen Kapazitäten besorgen. Frühere Kund:innen von Billiganbietern erhalten zwar die Grundversorgung, aber zu sehr hohen Preisen. KSTA*

Die Fällung von zwei Bäumen an der Deutschen Alleenstraße zwischen Herkenrath und Schanze seien aus Gründen der Verkehrssicherheit erfolgt, erläutert der Landesbetrieb Straßen. Der Kreis sei informiert worden, was dieser bestreitet. KSTA*

Corona Spezial

Nur 42 Neuinfektionen weist das Landeszentrum Gesundheit für Rhein-Berg aus; darin sind einige wenige Nachmeldungen für die Vortage enthalten. Die offizielle Inzidenz sinkt um 11,6 auf 215,3. Die reale Inzidenz für den Vortag wurde geringfügig auf 229,5 nach oben korrigiert. in-gl.de/Liveblog

Die Kneipe Quirls in der Innenstadt ist von einer Corona-Infektion betroffen und hat geschlossen. Unter Mitarbeiter:innen sei die Omikron-Variante nachgewiesen worden, für alle Besucher:innen zwischen dem 23. und 30. Dezember bestehe ein erhöhtes Risiko, warnt das Gesundheitsamt. in-gl.de

Der THC Rot-Weiss nimmt seine Impfaktion auf dem Club-Gelände in Hebborn wieder auf; gemeinsam mit der Arztpraxis Dr. Unger werden am Mittwoch und Freitag nach Anmeldung Termine angeboten. Heute ab 16 Uhr ist auch die Impfstelle der Feuerwehr auf dem Zanders-Parkplatz in Betrieb. in-gl.de/Liveblog, alle Impfangebote in GL

Bergische Köpfe

Heinz-Peter Müller (64), Cheftrainer des Fußball-A-Ligisten SSV Jan Wellem 05 hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Der ehemalige Fußball-Profi (u.a. Bayer Leverkusen, Viktoria Köln und Alemannia Aachen) hatte 2016 den frisch gebackenen Meister der Kreisliga C übernommen und im Jahr 2018 in die Kreisliga A geführt. Per Mail

Reiner Thor macht sich Sorgen, ob Bergisch Gladbach in Deutschland überhaupt wahrgenommen wird – und fordert einen eigenen Tatort für die Stadt. in-gl.de

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Die lieben Nachbarn

In Kürten geht der Heimatpreis an die Theatergruppe Boulevard Becher, an die Tanzgruppe der Kürtener Lüüs vom Kürtener Karnevalsverein KKV und an den Geschichtsverein für sein Mundartangebot Schwaadclub. KSTA*

In Overath geht der Bettenhändler Bernd Siebertz (75) in den Ruhestand und zieht sich aus seinem Schlafstudio in Untereschbach zurück. KSTA*

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Im Bilderbuchkino wird die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer erzählt, der überhaupt keine Angst im Dunkeln hat. Aber so ganz alleine mag er dabei doch nicht sein. in-gl.de

Der Filmtreff Schildgen zeigt in der Andreaskirche den Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl”. Die 9jährige Anna, Kind jüdischer Eltern, flieht mit Mutter und Bruder vor den Nazis ins Ausland. Sie muss alles zurücklassen, auch ihr geliebtes rosa Kaninchen.  in-gl.de

Meistgeklickt: Buche an der KGS Sand wird gefällt

Das Wetter: Regen, 8/4 Grad

Die Blitzer: In der Auen, Nußbaumer Straße, Jägerstraße, Kempener Straße

Für gründliche Leser: Alle unsere Beiträge finden Sie hier in chronologischer Reihenfolge.

Lesehilfe: Beiträge mit einem Sternchen (*) sind online nicht verfügbar. Beiträg mit zwei Sternchen (**) sind Informationen des Bürgerportals, die nur im Newsletter erscheinen, daher auch hier kein Link.

Auf dem Terminkalender

4.1. 14:30 French Exit, Seniorenkino, Cinplex 
5.1. 10:30 Mit Baby ins Museum, Villa Zanders
5.1. 16:00 Eine Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, Online-Bilderbuchkino 
6.1. Freier Eintritt ins Museum, Villa Zanders
6.1. 17:00 Treffpunkt „Wir Lichtgestalten“, Villa Zanders 
6.1. 18:00 Öffentliche Führung, Villa Zanders 
7.1. 19:30 Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, Film, Andreaskirche 
8.1. 14:00 Kunstlabor, Villa Zanders

Aktuelle Ausstellungen

Wir Lichtgestalten, Villa Zanders (bis 9.1.)
Peter Tollens – something to live for, Villa Zanders (bis 30.1.)
Gesa Lange – Filament, Villa Zanders (bis 6.3.)
Kunst zum Jahreswechsel, Kunstkabinett Partout (bis 26.2.)
Aus gleichem Holz sind wir – Skulptur trifft Lyrik, TMA (bis 16.1.)
Schule Katterbach 1871 bis heute, Schulmuseum Katterbach
Querfeldein-Bewegende Geschichte(n), Bergisches Museum (bis 18.9.22)
Von Farnen und Strukturen, Malerei von Anita Liebold, Café Mittendrin

Alle weiteren Termine finden Sie hier!

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  1. Das ist doch so als ob dir Aldi gehört und du bei LIDL einkaufen gehst, weil’s billiger ist. Kann ALDI den Preis von LIDl dem Eigentümer nicht anbieten und das Geld im eigenen Kreislauf halten?

  2. Nun, so ist das halt geregelt. Da müssen Ausschreibungen sein und wenn dann ein Anbieter billiger ist, bekommt der den Zuschlag. (indem Fall natürlich etwas blöd)
    Wenn man den eigenen Strom genommen hätte, wäre der ja teurer gewesen. Dann wäre die Schreierei bezüglich Verschwendung groß gewesen. Also wie immer, egal was du als Verwaltung machst, werden immer welche was zu meckern haben.

  3. Wie blamabel ist das denn für die Stadt Bergisch Gladbach bei einem insolventen Stromversorger gekündigt zu werden und bei dem eigenen Stromversorger BELKAW, an dem man mit 50% beteiligt ist in der Grundversorgung zu landen. Wie kann denn der eigene Strom zu teuer sein?