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Vom Kupferkessel zum Handy: Papiermuseum beleuchtet Geschichte des Konsums

„Must have“ heißt die neue Wechselausstellung im Papiermuseum Alte Dombach. Über 400 Exponate und Infostelen geben einen fundierten Überblick über Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Konsums. Von der Existenzsicherung hin zur Identitätsstiftung – zu verschiedenen Zeiten galten unterschiedliche Dinge als „unbedingt erforderlich“. Spannend auch die Fragen: Wodurch wird der Konsumwandel ausgelöst, und wohin geht die Reise?

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Kunst aus Marijampolé und Bergisch Gladbach im Kreishaus

Für die „Art“ im Wort Städtepartnerschaft: Seit fünf Jahren stehen Künstler:innen der litauischen Stadt Marijampolé und des AdK Bergisch Gladbach miteinander im Austausch. Was verbindet die Kreativen aus beiden Ländern, die 1990 fundamentale Änderungen in ihren Gesellschaften erlebten? Die Frage untersuchen sie in ihrer neuen gemeinsamen Ausstellung unter dem Titel dialog ost-west.

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Banalität des Materials: Perforierte Kartonagen von Mechtild Frisch in der Villa Zanders

Mechtild Frisch gehört zu den Künstlerinnen, deren Werke sehr früh Eingang in die Sammlung der Villa Zanders gefunden haben. Nun ist unter dem Titel „Sehstücke“ erstmals eine große Einzelausstellung mit ihren Werken im Kunstmuseum zu sehen. Mit großformatigen Kartonagen und intimeren Formaten, die sie durch Perforation und Farbe transformiert.

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Kultur, kurz & knapp: Puppenpavillon öffnet, VHS im Aufwärtstrend

Wie die institutionelle Kulturförderung der Stadt wirkt, das machte der Leiter des Puppenpavillons Gerd Pohl im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport deutlich. Dank dieser Hilfe kann der Puppenpavillon im Spätsommer nach dreieinhalb Jahren wieder öffnen. Positive Nachrichten auch von der VHS, die nach einer Corona-Delle wieder im Aufwind ist. Schwimmvereine stehen durch gestiegene Energiekosten unter Druck.

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Ein Bild und seine Geschichte: „Nachdenklich“ von Ruth Lange

Ruth Lange leitet knapp 30 Jahre eine eigene Praxis als Physiotherapeutin, bis sie wegen Schulterschmerzen aufgeben muss. Sie fängt mit dem Malen an, ihrem neuen Lebensinhalt. Doch auch dies muss sie wegen einer lebensbedrohlichen Erkrankung lange Zeit unterbrechen. Sie kämpft sich zurück. „Nachdenklich“ ist das erste Bild, das Ruth Lange in der Zeit „danach“ fertig gestellt hat.

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Schnitt und Druck: Arbeiten von Claudia Betzin in der Galerie Schröder & Dörr

„einerseitsandererseits“ lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie Schröder & Dörr. Claudia Betzin zeigt Installationen und Druckgrafiken, in der sie unkonventionelles Ausgangsmaterial mit dem Sampling von Strukturen kombiniert. Virtuos variiert die Künstlerin Schnitt und Druck zu vielfältigen Unikaten, die als Tableaus, Solitäre oder Rauminstallationen überzeugen.

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Künstlerin malt in Zanders-Halle „Das Universum“

Zwei Monate hat Hiroko Nakajima an dem Triptychon„Das Universum“ gearbeitet. Mit fünf Metern Breite und einer Höhe von 3,20 Metern hätte es nicht in ihr Atelier am Rheinauhafen in Köln gepasst. Ausreichend Raum fand sie in einer Halle auf dem Zanders-Gelände. In dieser Woche wird die Auftragsarbeit abtransportiert – seinen endgültigen Platz findet das Werk an einem ungewöhnlichen Ort.

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GL MAX: Die Veranstaltungen in GL

Musik aus den 1920er, Geschichte aus dem 3. Reich, grenzüberschreitende Kunst: Kulturreporter Holger Crump stellt seine Favoriten für das Wochenende vor – und listet alle Angebote der nächsten Tage auf. Der Restauranttipp erläutert, wie „rohe Frikadellen“ vegan sein können.

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Papierarbeiten von Wolfgang Heuwinkel und Nja Mahdaoui: „Alles durch zwei!“

Wolfgang Heuwinkel teilt zuweilen nicht nur sein Aquarellpapier mit beherzten Schnitten oder Rissen. Mit dem tunesischen Künstler Nja Mahdaoui teilte er sich vor rund 30 Jahren auch die Arbeitsfläche. Herausgekommen ist eine Serie von Arbeiten, die Aquarelle und arabische Kalligrafie miteinander vereinen. Sie sind nun (in Teilen) in der Thomas-Morus-Akademie zu sehen. Dabei stand die Kooperation der beiden Künstler zu Beginn unter keinen günstigen Vorzeichen.

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Kulturpreis Bopp 2022 geht an Theater-Ensemble DéJE-vu

Der Stadtverband Kultur hat das Theaterensemble DéJE-vu für die Produktion „Benefiz — Jeder rettet einen Afrikaner“ mit dem Bopp 2022 ausgezeichnet. Der Wanderpreis wurde in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Frank Stein im „Museum“ auf dem Zandersgelände vergeben. Sechs Kultur-Produktionen hatten sich um die Auszeichnung beworben, die mit einem Geldpreis verbunden ist.

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„Kultur für alle“: 5 Projektideen für Kunst und Kultur auf Zanders

Vom Ausstellungsprojekt über temporäre Ateliers und einem Medienlabor bis zu einem Kreativitäts-Quartier. Die Bandbreite der Projektideen, welche Vertreter:innen Kunst- und Kulturszene beim Bürgerforum #aufzanders vorgestellt haben, war ein Stück weit erwartbar. Spannend wird die Frage, was Politik und Verwaltung mit den Vorschlägen nun anstellen. Wir stellen die Ideen vor und unterziehen sie einem redaktionellen Kultur-Check.

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Menschen mit Demenz genießen Auszeit mit Kunst und Musik in der Villa Zanders

Für Menschen mit Demenz und deren Angehörige bietet das Kunstmuseum Villa Zanders einmal im Monat eine Begegnung mit Kunst an. Dabei geht es nicht nur um einen Einblick in die aktuellen Ausstellungen, um Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Sondern einfach auch um eine schöne Zeit für alle im Museum, wie das Bürgerportal bei einem Besuch erlebt.

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Zum Yoga und zur Kunst in die Villa Zanders

Die Brücke – das hat nicht nur mit Kunst und der gleichnamigen Künstlergruppe zu tun, sondern ist auch eine Übung aus dem Yoga. Beides, Kunst und Yoga, kann man demnächst im Kunstmuseum Villa Zanders erleben. Yoga-Lehrerin Kati Kratz lädt demnächst zum Brückenschlag zwischen beiden Welten ein. Eine sehr entspannte Form der Kunstvermittlung.

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Café Grenzenlos zeigt Kunstwerke „auf Augenhöhe“

Mit dem Thema „Auge“ haben sich die Gäste des inklusiven Begegnungscafés Grenzenlos im Rahmen von Workshops beschäftigt. Und dabei den Bogen vom Sinnesorgan zur Perspektive der Gesellschaft auf Menschen mit Behinderung geschlagen. Herausgekommen sind Gemälde, die zugleich das Anliegen des Grenzenlos thematisieren: Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung „auf Augenhöhe“ ermöglichen.

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GL MAX: Die Veranstaltungen in GL

Was heißt Integration? Was bedeutet Inklusion? Was ist kreativ? Kulturreporter Holger Crump stellt seine Favoriten für das Wochenende vor – und listet alle Angebote der nächsten Tage auf. Der Restauranttipp führt durch die untere Hauptstraße nach Vietnam. Zudem gibt es heute etwas zu gewinnen – wenn Sie schnell sind.

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Mit den Waffen eines Komponisten: Für Klimagerechtigkeit, gegen Hunger

Unermüdlich ist Roland Vossebrecker unterwegs, um Spenden gegen den Hunger zu mobilisieren und für Klimagerechtigkeit zu werben. Bekannt ist der Bergisch Gladbacher als Pianist und Aktivist – dabei ist er vor allem Komponist. Seine neue Konzertreihe gibt einen spannenden Einblick in sein beachtenswertes Werk. Dreimal spielt Vossebrecker in Bergisch Gladbach – und lädt zur Klima-Debatte. Wieder sind es Benefizkonzerte, denn „normale“ Konzerte kann er sich gar nicht mehr vorstellen.

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Premiere, Lesung und Open Stage im Theas Theater

Es gibt wieder eine Premiere im Theas Theater. „Der grüne Kakadu“, eine Komödie von Arthur Schnitzler wird in einer Überschreibung von Stephan Grösche auf die Bühne gebracht. Außerdem gibt es eine zweite Open Stage für Künstlerinnen aus Bergisch Gladbach. Nachdem die Erste so viel positive Resonanz gefunden hat wird diese Möglichkeit jetzt regelmäßig angeboten.

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Die „Innenseite des Glücks“ von Heinz-D. Haun geht auf Tour

Das szenische Hörspiel „Die Innenseite des Glücks” von Heinz-D. Haun hat sich eine Verlängerung verdient. Nach ausverkaufter Premiere ist es jetzt wieder im THEAS zu sehen und geht dann auf Tournee. Ganz unverhofft – denn das eindringliche Stück über Trennung und Liebe von Hauns Eltern während des Zweiten Weltkriegs hat das Interesse verschiedener Veranstalter geweckt. Dabei kehrt das Stück gar an den Ort zurück, wo die Liebe der Protagonisten ihren Anfang nahm.

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„Wild Energy“: Hendrina Krawinkels opulente Werkschau im basement 16

Natur in ihrer Ursprünglichkeit, das ist das Lebensthema in den Gemälden der Künstlerin Hendrina Krawinkel. Opulent und lebensfroh, verweigert Krawinkel gleichwohl einen allzu naiven Blick auf den Urwald als Bühne für Vielfalt und Farbigkeit. Und mahnt folgerichtig mit drastischen Exponaten vor den Konsequenzen einer Wegwerfgesellschaft. Mensch versus Natur, Kapitalismus versus Evolution – zwei „wild energies“ prallen in ihrer Ausstellung aufeinander.

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Darum singt man(n) im Chor

Unter dem Eindruck des gelungenen Wandelkonzertes im Bergischen Löwen des Stadtverbandes musikausübender Vereine hat sich Julia Spicker vom KonzertChor Bergisch Gladbach Gedanken gemacht, warum MAN/N eigentlich im Chor singt. Dazu hat sie unter den männlichen Mitsinger eine Abfrage gemacht, die wissenschaftliche Literatur durchforstet und einen Artikel verfasst.

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