Theo Konrad Esser sorgte Anfang der 1950er Jahre mit seinem selbst gebauten „Ton-Wagen“ für die erste Beschallung eines Karnevalszugs in Bergisch Gladbach. Seine Tochter Heidi Esser erinnert sich gern an diese Zeit zurück und stellt einige alte Fotos aus ihrem Familienalbum zur Verfügung.
Schlagwort: Heimatgeschichte
Villenkolonie Frankenforst: Verdrängte Wahrheiten in bevorzugter Lage
Eine verbotene Liebe, Enteignungen durch die Nazis, die Vertreibung der Villenbesitzer in den eigenen Hühnerstall – das Buch der Frankenforsterin Rosine De Dijn „In bevorzugter Lage“ ist eine Anatomie der Erinnerung: Im Bensberger Villenviertel Frankenforst zeigt sich die Tragödie der zwei Weltkriege wie unter einem Brennglas, verdichtet auf wenige Fassaden und Familiengeschichten.
Bergisch Gladbach mit 27 Schnuppertouren entdecken
Bereits am 4. April 2025 starten die kostenlosen Schnuppertouren in Bergisch Gladbach in eine neue Saison. Zum elften Mal bieten engagierte Stadtführerinnen und Stadtführer in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung die Rundgänge im Stadtgebiet an. Dieses Jahr finden insgesamt 27 Schnuppertouren statt. Da die Plätze oft rasch ausgebucht sind sollte man sich beeilen.
Schildgen schreibt Geschichte
Erlebnisse aus vergangenen Zeiten lebendig halten – in persönlichen Geschichten, erzählt und aufgeschrieben in gemeinsamer Runde. Mit kreativen Schreibimpulsen, inspirierendem Austausch und der Möglichkeit, Erinnerungen für die Gemeinschaft festzuhalten – das bietet das Himmel un Ääd in einer Schreibwerkstatt.
Neue App: Geschichte der Straßen online entdecken
Straßennamen können einiges über die Historie der Stadt Bergisch Gladbach verraten. Um die Straßennamen besser verstehen zu können hat die Stadtverwaltung jetzt über das Geoportal eine App mit Informationen zu vielen Straßen unserer Stadt herausgebracht.
Mit den Bäumen in Bergisch Gladbachs Vergangenheit reisen
Stadtführerin Roswitha Wirtz nimmt uns mit auf einen Rundgang durch die Innenstadt von Bergisch Gladbach – und stellt uns einige der großen und alten Bäume vor, die überlebt haben und ureigenste Geschichten erzählen. „Heimatverbundene haben mir diese Baumgeschichten zugeflüstert“, sagt Wirtz. Daher auch der Titel dieser Exkursion: Baumgeflüster. Darin leben auch die überlieferten Geschichten der vielen Bäume fort, die nicht mehr existieren.
Heimatpreis geht an Literaturkurs des OHG
Der Literaturkurs des Otto-Hahn-Gymnasiums hat die Geschichte Bensbergs und die er nationalsozialistischen Elite-Schule Napola in die Erinnerung der Stadt zurück geholt. Der DJK-SSV Ommerborn Sand sorgt mit seinem Sportplatz für Gemeinschaftsgefühl im Dorf. CityRadio GL betreibt seit Jahren ehrenamtlichen Bürgerfunk. Diese drei Projekte sind jetzt mit dem Heimat-Preis ausgezeichnet worden.
OHG-Schulprojekt fordert Mahnmal für Nazi-Schule am Schloss Bensberg
Der Literaturkurs der Q1 am Otto-Hahn-Gymnasium hat sich intensiv mit der Geschichte der „Nationalpolitischen Lehranstalt“ beschäftigt, die von den Nazis in Schloss Bensberg untergebracht worden war. Dabei haben sie festgestellt, dass dieses schwarze Kapitel der Bensberger Geschichte kaum noch jemand kennt. Sie zeigen jetzt dazu eine Ausstellung und fordern ein Mahnmal, das an die Verbrechen erinnert.
Geschichtsverein restauriert Gedenkstein für Vertriebene
Um an die vertriebenen Deutschen zu erinnern, die während des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat verlassen mussten, hat der Bergische Geschichtsverein einen fast vergessenen Gedenkstein hinter der Stadtbücherei in Stand setzen lassen – und dokumentiert seine Geschichte.
Die ganze Geschichte der Fotofreunde Bergisch Gladbach
Am 27. Mai 1924 fand sich in Bergisch Gladbach eine Gruppe begeisterter Fotoamateure zusammen und gründete die „Vereinigung der Fotofreunde“. Heute gelten die Fotofreunde Bergisch Gladbach als einer der ältesten Fotoklubs in Deutschland. Wir lassen die 100 Jahre Revue passieren.
Historischer Zug erreicht noch einmal Hauptbahnhof in Gronau
Seit knapp 60 Jahren werden auf dem alten Bahndamm zwischen Gladbach und Bensberg keine Personen mehr befördert. Mit seltenen Ausnahmen: Am Wochenende zog eine 70 Jahre alte Lok einige bis zu 100 Jahre alte Waggons über die Strecke bis zum ehemaligen Hauptbahnhof Bergisch Gladbach in Gronau.
Alte Bilder, neue Blickwinkel: Kartensammlung der Stadt als Buch
Mit einer Reise in die Vergangenheit, spiegelt das Buch „Gruß aus … Bergisch Gladbach in Lithografie-Ansichtskarten“, die fast vergessenen Seiten der Stadt wieder. Peter Lückerath, Thomas Schwabach und Michael Werling stellen in der neuen Publikation 100 seltene Ansichtskarten aus Bergisch Gladbach vor.
Im Takt der Papiermaschine: Vom Alltag eines Papiermachers auf Zanders
Frank Detering machte eine Lehre als Papiermacher bei Zanders, arbeitete zuletzt an der riesigen PM 3, produzierte dort das letzte Papier in der Geschichte des Unternehmens. Am Ende des eigenen Arbeitslebens hilft er nun beim Rückbau seines alten Arbeitsplatzes. Und hat einen sehnlichen Wunsch, was die Zukunft des Areals betrifft.
Erinnerungen an die Sander Bauernstube (mit Tränchen im Auge)
Reibekuchen jeden Donnerstag und Freitag, Rippchen, Matjes und gutes Kölsch, Heike Ommer in der Küche und Wolfgang an der Theke: für viele Bergisch Gladbacher war die Sander Bauernstube eine Institution. Nach mehr als 100 Jahren ist damit Schluss, die Gastwirtschaft geschlossen. Unsere Autorin lässt die Geschichte des Hauses und ihre eigenen Erinnerungen Revue passieren. Und war beim Abschiedsabend mit einem ungewöhnlichen Auftritt vor Ort.
300. Historisch-Kultureller Stammtisch nimmt sich die Laurentiusstraße vor
Seit 30 Jahren ist der Historisch-Kulturelle Stammtisch eine erfolgreiche regelmäßige Veranstaltung des Bergischen Geschichtsvereins Rhein-Berg e. V. Zum Jubiläum befasst sich Hermann-Josef Rodenbach mit der Geschichte der Laurentiusstraße.
Karneval im Stadtarchiv: „Gläbbisch alaaf“ vor 50 Jahren
Zu einer jecken Zeitreise lädt das Stadtarchiv ein, bei einem historischen Rückblick auf die 70er und 80er – und einem gemütlichen Teil mit Mett und Kölsch.
Neuer Kalender zeigt Refrath gestern und heute
Hans Peter Müller, Lehrer im Ruhestand und langjähriger Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Refrath, hat für das Jahr 2023 einen weiteren Kalender mit dem Hintergrund „Heimatforschung“ zusammengestellt – der für neue und alte Refrather einige Überraschungen birgt.
„Wer sich kennt, hasst sich nicht“
Die Ausstellung „Jüdische Biografien“ im Himmel un Ääd in Schildgen zeichnet das Schicksal von Opfern des Holocausts in Bergisch Gladbach und in der Partnerstadt Ganey Tikva nach. Bei einer weit reichenden Veranstaltung zur Eröffnung machten Kinder der Leidtragenden deutlich, wie die Erlebnisse in der Nazi-Zeit bis heute nachwirken. Und eine Versöhnung dennoch möglich ist.
Das ganze Zanders-Areal aus der Luft entdecken
Eine Fläche von 52 Fußballfeldern mitten in GL steht für einen ganz neuen Stadtteil bereit. Noch vollgestellt mit historischen Denkmälern und maroden Industriebauten, aber voller Optionen. Wir erkunden das Zanders-Areal aus der Luft, schauen in die alten Gebäude, tauchen in die Geschichte ein – und begleiten die weitere Entwicklung. Mit einer interaktiven Panoramatour, die stetig erweitert wird. Reisen Sie mit!
Ein Koloss für eine Milliarde D-Mark
Die Papiermaschine PM 3 steht für Superlative. Sie ist gigantisch, ihre Halle ist halb so groß wie der Kölner Dom, pro Minute spuckt sie genug Papier aus, um ein Fußballfeld zu bedecken. Vor 33 Jahren markierte sie den Übergang des Familienunternehmens Zanders zum internationalen Konzern – und damit auch den Anfang des Untergangs. Im zweiten Teil der Zanders-Serie schauen wir uns die Geschichte von Gebäude und Maschine an, bevor der Koloss in seine Einzelteile zerlegt wird.
Böhms Kraftwerk und die Schornsteine
Die Papierfabrik ist Geschichte, doch von Zanders bleiben Erinnerungen und Baudenkmäler, die Teil des künftigen Zanders-Viertel werden. Das Bürgerportal schaut genau hin, was war und was ist – in Text und Bild. Zum Start der neuen Serie befasst sich Michael Werling mit dem von Domenikus Böhm gebauten Kraftwerk, ergänzt durch Fotos von Thomas Merkenich und Luftaufnahmen von Stefan Krill. Tauchen Sie ein, in die Geschichte der für Bergisch Gladbach so prägenden Fabrik.
So sah Bergisch Gladbach früher aus
Im städtischen Geoportal kann man jetzt historische Fotos des Paffrather Lehrers und Fotografen Vinzenz Feckter durchstöbern. Sie zeigen spannende Ansichten aus verschiedenen Stadtteile von Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.
Sechs jüdische Biographien aus Schildgen
Zwei Jahre ist es her, dass „Die Königin der Kolonialwaren“ erschien, das Buch zur Bürgerportal-Serie „Schildgen wie es war“. Nun hat Himmel un Ääd einen Folgeband herausgebracht. Darin geht es um „Jüdische Biographien in Schildgen“.
Die Letzten ihres Standes: Der Konditor Kroppenberg
Der Meisterbetrieb Kroppenberg in Bensberg gehört zu den wenigen Familienbetrieben, die sich noch der eigenen Herstellung von Torten, Pralinen und Eis widmen. Hermann und Maria Kroppenberg verbinden feste Grundsätze mit Innovation, setzen auf das Ladengeschäft und auf eine Caféhaus-Atmosphäre in Zeiten der Rastlosigkeit. In dieser Serie stellen wir Handwerker in Wort und Bild vor, die vom Aussterben bedroht sind.
Geschichten aus Nachkriegs-GL: Ein Mädchen und ein Land auf Kindesbeinen
Vom Waatsack zum Strunder Bach, von der Buchmühle zur Hammermühle: Friederike Naroska schildert in ihrem Buch „Ich bin ein Maikäfer” ihre Kindheitsjahre ab 1945 in Bergisch Gladbach. Damit schafft sie ein persönliches Zeitdokument, das auf faszinierende Weise die Kinderjahre eines jungen Mädchens in die Kinderjahre einer Republik im Aufbau einbettet.
Herbert Ommer: Die gute Seele des Bergischen Museums ist tot
Fast 40 Jahre lang hat Herbert Ommer das Bergische Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe geprägt, er galt als gute Seele des Bensberger Museums. Mit seinem Tod verliert die Stadt Bergisch Gladbach einen engagierten Bürger, der die Geschichte vor Ort für Jung und Alt erlebbar machte.
Eine Zeitreise in Bergisch Gladbachs Industriegeschichte
Wenn Sie das wieder geöffnete Papiermuseum an der Strunde besuchen, sollten Sie die alte Maschinenhalle nicht übersehen. Hier steht die alte Papiermaschine PM4 – und damit ein wichtiger Teil der Industriegeschichte Bergisch Gladbachs. Mit dieser Fotoreportage schließen wir unsere siebenteilige Serie zur Alten Dombach ab.
Villa Zanders: Die gute Kultur-Stube der Stadt
Die Industriellenvilla symbolisiert wie kein anderes Bauwerk die Blütezeit der Papierproduktion in Bergisch Gladbach. Schon immer war der Bau im Neorenaissance-Stil eng mit der Kultur verbunden – Maria Zanders hat es ihm in die Wiege gelegt. Da passt es, dass die Villa Zanders heute als Kunstmuseum reüssiert und einen zentralen Eckpfeiler im kulturellen Selbstverständnis der Stadt bildet. In unserer Serie #KulturMitteGL und in einer 360-Grad-Panoramatour können Sie die Villa erforschen – und erfahren alles über ihre Geschichte.
Bergischer Löwe: Drei Stationen Stadtgeschichte
Das Bürgerhaus Bergischer Löwe im Zentrum der Stadt steht wie kein anderes Bauwerk für die Geschichte von Bergisch Gladbach. Es vereint drei Bauwerke in sich, die auf harmonische Weise alte und neue Architektur gleichberechtigt nebeneinander erscheinen lassen.
Die Volkshochschule an der Buchmühle
Die Volkshochschule hat eine langjährige Tradition in Bergisch Gladbach. Nach dem Krieg gab es enorme Bildungslücken, rasch setzte man das Konzept der Volkshochschule dagegen – und entwickelte es immer weiter fort.
Kulturhaus Zanders: Die kleine, feine Schwester
Folgt man der Hauptstraße in Richtung Herrenstrunden trifft man an der Ecke zur Odenthaler Straße auf ein klassizistisches Bauwerk: Die „kleine, aber feine Schwester der Villa Zanders“ markiert seit 30 Jahren als „Kulturhaus Zanders“ das östliche Ende der Kulturmeile in der Innenstadt. Eine Epoche der wechselvollen Geschichte des Gebäudes, die jetzt zu Ende geht. In unserer Serie #KulturMitteGL können Sie das Gebäude in einer 360-Grad-Panoramatour von außen und innen erkunden.
Durch das romantische Volbachtal – und die Geschichte des Erzbergbaus
Der vierte „kleine Bruder der Strunde”, den Engelbert M. Müller vorstellt, ist der Volbach. Auch bei ihm ist es nicht ganz klar, wo er genau entspringt. An seinen Ufern wurde Zink abgebaut und so findet man heute noch alte Wohnhäuser und Überreste der Gruben auf einer Wanderung entlang des Baches von Herkenrath bis zu zur Mündung in die Sülz bei Immekeppel.
Mit dem Milchbornbach durch Bensberg und Refrath
Der Milchbornbach ist ein weiterer „kleiner Bruder der Strunde”, den Engelbert M. Müller in seiner Serie vorstellt. Erneut ist das Aufspüren der Quelle nicht einfach, und auch beim richtigen Namen für diesen Bach gibt es Zweifel. Dafür wartet die Wanderung entlang des Bachs, von Bensberg nach Refrath, mit vielen historischen Stätten und grünen Oasen inmitten dieser dicht besiedelten Stadtteile auf. Eine Fotoreportage.
Vorträge im Forum Ostwest geben Einblick in jüdisches Leben im Rheinland
In der Veranstaltungsserie zu 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland stehen jetzt zwei Vorträge auf dem Programm, die jüdische Schicksale im Rheinland behandeln. Im Himmel un Ääd gibt es dazu auch eine kleine Ausstellung.
Das historische Rathaus
Über Generationen hat die Papiermacherfamilie Zanders das Bild der Stadt geprägt. Wirtschaftlich, aber auch im Bereich der Architektur. So geht auch der Entwurf für das Gladbacher Rathaus auf eine Initiative von Richard Zanders zurück, der dafür den Architekten Ludwig Bopp auswählte.
Global und lokal: Forum Ostwest thematisiert jüdisches Leben
In diesem Jahr werden 1.700 Jahre jüdisches Leben in ganz Deutschland gewürdigt (#2021JLID). Mit der Veranstaltungsreihe Forum Ostwest richten auch der Kreis und das Katholische Bildungswerk den Fokus auf dieses wichtige Thema. Das Programm ist breit gefächert und zoomt von globalen Themen hinein in lokale Geschichten. Dabei ergibt sich auch eine gute Gelegenheit, um mehr über die Spuren jüdischen Lebens vor Ort zu erfahren.
