Kurz vor der Entscheidung über die Gestaltung der Schlossstraße legt sich die SPD beim Material fest der Pflasterung. Und bekräftigt ihre Haltung zu den Parkplätzen.

Klaus W. Waldschmidt, Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach, erklärt:

„Bensbergs Schlossstraße wird von der Neugestaltung im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes profitieren. Davon ist unsere Fraktion überzeugt. Wir werden deshalb im heutigen gemeinsamen Ausschuss für Stadtentwicklung und Planung sowie für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr für den Vorschlag der Verwaltung stimmen. Dies haben unsere Fraktionsmitglieder gestern Abend einstimmig entschieden.

Wir möchten nochmals betonen, dass wir uns immer noch in der Phase des Vorentwurfs befinden und gehen davon aus, dass sich einige Kritikpunkte durch die weitere Vertiefung der Planung erübrigen werden. Doch dafür müssen die Verwaltung und das Planungsbüro nun auch ein Votum bekommen.

Darüber hinaus werden wir uns für die Verwendung von Naturstein für den Bodenbelag einsetzen. Auch dies wurde einstimmig beschlossen.“

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen durch den Einsatz von langlebigem Naturstein verhindern, dass die Stadt bezüglich des Bodenbelags den gleichen Fehler zweimal macht.

Waldschmidt bekräftigt:

„Naturstein ist zwar in der Anschaffung zunächst teurer, dafür ist er aber wegen seiner wesentlichen längeren Lebensdauer viel wirtschaftlicher. Der Betonstein in der Fußgängerzone in der Gladbacher Innenstadt zeigt bereits nach wenigen Jahren erhebliche Gebrauchsspuren. Wie vor Jahren in der Stadtmitte, setzen wir uns auch in Bensberg wieder für die Verwendung von Naturstein ein, der auch nach Jahrzehnten noch seine Wertigkeit zeigt.“

Zudem geht die SPD-Fraktion Bergisch Gladbach davon aus, dass die Verwaltung und die Planer die geplanten ca. 97 Parkplätze entsprechend umsetzen und wird dies aufmerksam begleiten.

Hinweis der Redaktion: Bei diesem Text handelt es sich um einen Gastbeitrag der SPD. Die SPD-Fraktion hatte schon vorher angekündigt, bei der Auswahl der Mauervarianten für die Lösung mit Sitzsteinen zu stimmen.

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2 Kommentare

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  1. Herr Eschbach: „Jetzt muss es doch bald mal gut sein mit der ewigen Meckerei. Es wurde doch schon genug diskutiert!“ Ironie aus. Sie haben natürlich vollkommen Recht. Dies war ein wichtiger Punkt, den die ISG und IBH auf der Pressekonferenz kommuniziert haben. Auf der Zeichnung wirkt die Treppe wie ein Schattenwurf . In Wahrheit ist diese jedoch sehr groß.Aus dem ehemaligen Stadtplatz wird ein Plätzchen! Dabei gab es ja schon einen Plan (ohne Treppe mitten auf dem Platz), der einen großzügigen Stadtplatz ermöglichen würde. Immerhin: Die Sitztreppe ist schon mal eine Verbesserung!

  2. Das klare Statement für Naturstein hat mich positiv sehr überascht und gefreut, aus Erfahrung lernen ist eher nicht so unsere Stärke und sich dann für die wirtschaftlichste Lösung zu entscheiden, dafür nachdrücklich einzusetzen, das ist eher auch selten, Chapeau.
    Die Aufgeschlossenheit für neue Sachargumente und schnelles Handeln, das war ein ausgesprochen gutes Erlebnis mit der örtlichen SPD, Danke dafür.
    Leider ist immer noch ein Haufen Beton übrig geblieben 3 Meter x 40 Meter +… und wärmer wird es auch dank Klimawandel, das ist zu erwarten.
    Da es nun ersteinmal um den Vorentwurf ging, bleibt ja noch Hoffnung auf mögliche kleinere Modifikationen. Die schräg und quer auf dem neuen Platz liegende Dreieckstreppe wäre eine solche lohnenswerte Modifikation, sie war nicht Gegenstand des Entwurfs.
    Sie wirkt wie eine abwehrende Zugangs Barriere zur Schloßgalerie und dann noch zur 1. Etage. Vielleicht hilft da auch ein Blick in die Örtlichkeit von allen Seiten, eine schwierige Topographie eben. Das Nutzungskonzept für diesen Platz auf dieser Straße sollte nicht eingeschränkt werden. Die Chancen für den Platz und das Gebäude, die Zuwegung, sollten genuzt werden, auch zur Treppenanlage.