Guten Morgen! Es gibt schlechte Nachrichten, die Zahl der Infektionen steigt (nicht besonders stark), eine erste Bank schließt das Publikum aus. Aber die Krise bringt auch gute News: 20 Corona-Kranke sind wieder gesund, über Nacht entstand eine Plattform für lokale Geschäfte, es gibt eine riesige Spende für Bedürftige und viele kleine Momente der Solidarität. Heute kann ich Bürgermeister Urbach danach befragen, wo wir gerade stehen. Ihre Fragen können Sie während des Facebook-Livestreams stellen, oder Sie geben sie mir mit. Ihr Georg Watzlawek und das Team

Apropos Team: Auf die Beiträge von Helga Niekammer, Holger Crump, Evelyn Barth mit BamBam und Laura Geyer bin ich besonders stolz. Herzlichen Dank an die vielen neuen Unterstützer, die einen Beitrag für unsere Honorare leisten!

Auf einen Blick

  • 40 neue Fälle im Kreis, 19 in GL
  • Eine Million Euro für Bedürftige
  • Was erlaubt ist, und was nicht
  • Eine Plattform für lokale Unternehmen und Hilfen
  • Eine Bank schottet sich ab
  • Die Stadt schließt ab
  • Die Psychologie der Krise
  • Momente des Glücks
  • Bensberg in der Stille
  • Zu wenig Regen für den Wald
  • Neuer Vorsitzender für die JU

Corona Spezial

40 weitere Corona-Fälle sind in den letzten drei Tagen in RheinBerg bekannt geworden. 19 der betroffenen Personen kommen aus Bergisch Gladbach. Zum ersten Mal wird auch eine Zahl für die Betroffenen genannt, wie bereits wieder gesund sind. in-gl.de, KSTA/BLZ

Die Bethe-Stiftung greift in der Corona-Krise in die Reserven und stellt eine Million Euro zur Verfügung, um die Kunden der Tafel zu versorgen. Ein Viertel davon soll in den Rheinisch-Bergischen Kreis gehen. Die Tafel Bergisch Gladbach hat einen Plan, wie die Bedürftigen erreicht werden. in-gl.de

Was noch erlaubt ist: Das NRW-Gesundheitsministerium hat ein weitreichendes Kontaktverbot erlassen, das ab heute in ganz NRW in Kraft getreten ist. Die Kreisverwaltung erläutert die Regelung und listet weitere Restriktionen auf – von denen einige verschärft worden sind. in-gl.de

Zur Überwachung der Kontaktbeschränkungen setzt die Stadt ihren eigenen Ordnungsdienst ein, der durch einen privaten Sicherheitsdienst unterstützt wird. Die Polizei RheinBer hält die Augen offen, sieht diese Kontrollen aber nicht als ihre Kernaufgabe an. RadioBerg

Eine kleines Softwarehaus und ein Lokalpolitiker haben die vergangenen Nächte damit verbracht, eine dringend notwendige Plattform ins Netz zustellen: „zusammenhalt.gl“ listet Restaurants und Geschäfte mit einem Lieferservice sowie die vielen Nachbarschaftshilfen auf. in-gl.de

Lokale Einzelhändler und Handwerker leiden schwer unter der Corona-Krise. Jetzt bitten sie die Bevölkerung direkt um Solidarität in der Not. Hauptgeschäftsführer Marcus Otto hat dazu einen konkreten Vorschlag. in-gl.de

Die Bensberger Bank schließt heute ihre Geschäftsstellen für den Publikumsverkehr. Geldautomaten stehen weiter zur Verfügung, die Geschäftsabwicklung verlagert sich weitgehend ins Netz. in-gl.de

Das Krisenmanagement der Stadt funktioniert nach Einschätzung von Grünen, FDP und SPD gut. Der Krisenstab treffe „schwere, aber absolut notwendige Entscheidungen“ für die Stadt. in-gl.de

Ein eigenes Lagezentrum hat das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen eingerichtet, dort beschäftigen sich 180 Mitarbeiter in drei Schichten mit der Corona-Krise. in-gl.de, KSTA/BLZ

Die Stadtverwaltung schließt ab heute die Türen zu den Rathäusern, Stadthäusern und anderen Niederlassungen. Kontakt werden nur noch per Telefon oder Mail abgewickelt. in-gl.de

Die Pflegedienste der Region arbeiten noch normal; ihre Kunden schützen sie in der Regel durch einen einfachen Mundschutz – doch die Vorräte gehen rasch zur Neige. Das DRK hat den Zutritt zu seinen Sozialstationen geschlossen. KSTA/BLZ*

In eigener Sache: Verlässliche, verständliche und aktuelle Informationen sind in dieser Lage wichtiger denn je. Unsere Informationen sind kostenlos, erfordern aber viel Arbeit. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einem Monatsbeitrag ab 5 Euro.

Lese- und Anschautipps

Den sonnigen Tag hat Helga Niekammer genutzt, um das Leben in Bensberg in Zeiten von Corona zu dokumentieren. Natürlich mit dem gebotenen Abstand zu den Menschen. Aber das war nicht schwer. in-gl.de/Fotoreportage

Seinen ersten Flashmob erlebte Holger Crump, unser Reporter in freiwilliger Quarantäne. Eigentlich war es nur ein Flash-Möbchen mit Beethovens Neunter, aber dafür erntete er feuchte Augen und fernen Applaus. in-gl.de

Hintergrund: Wer warum (nicht) auf Corona getestet wird. Krautreporter

Hintergrund: Das Abitur ist zur Not auch ohne Abschlussprüfung möglich. RND

Das sollten Sie wissen

Trotz der starken Regenfälle der vergangenen Woche ist der Boden unter den Wäldern immer noch zu trocken, warnt Wolfgang Blass, Förster beim Regionalforstamt Bergisches Land. Die Borkenkäfer seien weiter aktiv, Buchen und Eichen nun auch bedroht. Für Aufforstungen können die Baumschulen zu wenig Setzlinge liefern. KSTA/BLZ (bezahlpflichtig)

Bergische Köpfe

Fritz-Georg Lehnhard ist Chef-Psychiater des EVK. Er liefert Erklärungsansätze für irrationales Verhalten in der Corona-Krise, warnt vor einer Verharmlosung und gibt Tipps für die seelische Gesundheit. in-gl.de

Lutz Urbach ist Bürgermeister und bietet heute seine erste virtuelle Sprechstunde im Netz an, in Kooperation mit dem Bürgerportal. in-gl.de

Fabrice Ambrosini ist zum neuen Vorsitzenden der Jungen Union RheinBerg gewählt worden. in-gl.de

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Die lieben Nachbarn

Odenthal hat seine kontaktreduzierenden Maßnahmen an die landesweite Verfügung angepasst, nun dürfen wieder bis zu zwei Personen gemeinsam unterwegs sein. KSTA/BLZ*

Das sagen unsere Leser …

… zu Corona: „Die Berichterstattung des Bürgerportals empfinde ich als HERVORRAGEND und als wirkliche Orientierungshilfe inmitten der Medienflut, bei der man Wichtiges von Unwichtigem und Wahres von Fakenews kaum noch unterscheiden kann. Unaufgregt und sachlich, übersichtlich und verständlich.“ Gerd J. Pohl 

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Die ehrenamtlichen Fahrradwerkstätten der Mobilen Nachbarn in Schildgen, Paffrath und Lückerath gehen in eine Zwangspause. in-gl.de

Der Standplatz des Schadstoffmobils in Sand wird manchmal von Falschparkern blockiert. KSTA/BLZ

Meistgeklickt: Krankenhäuser bauen Intensivstationen aus

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3 Kommentare

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  1. Möchte mich auch recht herzlich für eure Arbeit und die sehr guten Artikel bedanken.
    Man wird sehr gut informiert und das ohne reisserische Überschriften.
    Hut ab und Danke dafür !

    Bleibt gesund !

    Gruß
    Paul

  2. Hallo, ich wollte mich auch nochmal bedanken für die ganzen Infos. Man wird ja von einer Welle an Informationen zugeworfen. Aber ihr bringt es immer einfach auf den Punkt ohne viel Drumherum. Vielen herzlichen Dank nochmals und bitte weiter so.
    Bitte gebt an Herrn Urbach weiter, er soll auch mal gucken, was mit den Rentnern ist, die so grad über die Runden kommen, aus Gesundheitsgründen nicht noch zusätzlich arbeiten können und am Bahnhof, in der S11 und in der Stadt Pfandflaschen sammeln gehen, um pber die Runden zu kommen, die Tafeln sind ja zu. Wir dürfen das ja jetzt auch nicht mehr, bin eine von vielen von ihnen. Da ich Risikopatientin bin, darf ich das leider auch nicht mehr, Anordnung meiner Ärzte,ich muss daheim bleiben,um nicht angesteckt zu werden.
    Vielen Dank nochmals und bleibt gesund
    H. Claußen