Für die Fraktion Volt/FWG befasst sich der Ko-Fraktionsvorsitzende Martin Freitag mit einer nach seiner Ansicht fehlenden Bereitschaft, frühere Sparbeschlüsse wirklich umzusetzen. 40 weitere Stellen seien inakzeptabel.
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Volt/FWG hält CDU, SPD und Grünen einen „Scherbenhaufen“ vor
Die Fraktion Volt/FWG hält CDU, SPD und Grünen vor, „im Hinterzimmer“ verhandelt und nach dem Scheitern die anderen Ratsmitglieder nicht informiert zu haben. Auf Basis von Tischvorlagen, die wenige Stunden vor der Ratssitzung vorliegen, könne nicht über eine knapp halbe Milliarde Euro entschieden werden. Daher werde Volt/FWG den Haushalt und die Änderungsanträge ablehnen. Eine Vertagung könnte eine Option sein.
Volt/FWG schlägt elektronische Überwachung für Nittumer Weg vor
Die Fraktion Volt/FWG beantragt eine elektronische Verkehrsüberwachung der Umleitung für die Altenberger-Dom-Straße. Kamerasysteme sollen Ein- und Ausfahrten erfassen und die Anliegerregelung überwachen. Der Schutz der Anwohnerschaft von Nittumer Weg und Zehntweg vor unrechtsmäßigem Durchgangsverkehr soll damit gewährleistet werden.
Volt/FWG wollen Website zu Schulsanierungen
Die Fraktion Volt/FWG befürchtet, dass die Vielzahl der Maßnahmen zur Reparatur, zur Sanierung und zum Neubau der Schulen nur schwer nachzuvollziehen ist. Daher schlägt sie vor, eine Webpräsenz „Bergisch Gladbach macht Schule“ einzurichten.
FWG mit neuem Vorstand
Die FWG Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach hat einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist der bisherige FWG-Fraktionsvorsitzende Rainer Röhr. Zweiter Vorsitzender wurde Willy Bartz.
Volt und FWG schließen sich zu einer Fraktion zusammen
Die Zusammensetzung des neuen Stadtrats bleibt in Bewegung. Rainer Röhr und Benno Nuding hatten für die FWG zwei Mandate gewonnen, doch nun wird keiner der beiden die Wählergemeinschaft im Rat vertreten. Statt dessen rückt die Nummer 3 nach – und bildet mit den zwei Ratsherren von Volt eine Fraktion.
Großer Stadtrat, weniger Fraktionen
Den Tag nach der Wahl begann mit einer Korrektur: Der neue Stadtrat von Bergisch Gladbach beherbergt nicht neun Fraktionen. Denn nach einer Änderung der Gemeindeordnung müssen mindestens drei Ratsmitglieder zusammenkommen, um eine Fraktion bilden zu können. Das schaffen nur fünf Parteien, die anderen bilden lediglich Gruppen. Was zum Beispiel die FWG in Schwierigkeiten bringt.
Die 9 Antworten der FWG: „Verkraftbarer Bevölkerungs-Zuwachs“
Wir hatten unsere Leser:innen gefragt, welche Fragen sie im Vorfeld der Kommunalwahl am 14. September umtreiben. Neun Kernfragen haben wir identifiziert und den Parteien vorgelegt. Hier kommen die Antworten der Freien Wählergemeinschaft (FWG). Sie nennt eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen und will den grünen Charakter der Stadt verteidigen.
Kita-Krise: FWG bekräftigt Vorschläge der Elternbeiräte
Die Freie Wählergemeinschaft macht sich für eine funktionierende Kinder-Betreuung stark. Viele Probleme müssten zwar auf Landesebene geregelt werden, aber auch die Stadt könne einiges tun. Zum Beispiel einen Springerpool aufbauen.
Fahrradstraße: FWG fordert Stopp der Arbeiten am Hasenweg
Zur Einrichtung einer Fahrradstraße hat die Stadt angekündigt, in den Ferien den Hasenweg und die Nachtigallenstraße neu zu markieren. Vor allem der Wegfall der Parkplätze stößt nach Angaben der FWG auf massiven Widerstand der Anwohnerschaft. Bevor vollendete Tatsachen geschaffen werden müssten weitere Gespräch geführt werden, fordert die Freie Wählergemeinschaft.
Neu bei der FWG: „Kinder sind mein Hauptantrieb“
Stephany Assel steht nicht gern im Mittelpunkt. Sich dennoch in der Politik zu engagieren und für die Freie Wählergemeinschaft bei der Kommunalwahl zu kandidieren, ist der Bergisch Gladbacherin alles andere als leicht gefallen. Im Gespräch berichtet sie, warum sie sich trotzdem dazu entschieden hat und was sie sich davon verspricht.
FWG will noch einmal über Parkautomaten abstimmen
Die FWG hatte mit Grünen und SPD dafür votiert, alle Parkautomaten und damit auch die Barbezahlung an Ort und Stelle abzuschaffen. Jetzt rückt sie davon ab und schlägt einen „Kompromiss“ vor: Es werden neue Automaten angeschafft, die zwar kein Bargeld annehmen, aber mit der EC-Karte bedient werden können. Wer bar bezahlen will, soll die sogenannten Pickerl kaufen. Ein Vorschlag, mit dem die Verwaltung im Ausschuss gescheitert war.
FWG will bei Wahl an Grundsätzen festhalten und keinem Lager angehören
Die FWG Freie Wählergemeinschaft hat sich zur Kommunalwahl am 14. September 2025 aufgestellt. Sie ist in allen 26 Bergisch Gladbacher Wahlkreisen vertreten, 11 der Bewerber sind Frauen. Inhaltlich setzt sie auf den Erhalt von Freiräumen, die Konsolidierung des Haushalts, günstigen Wohnraum und den Ausbau der Infrastruktur.
Sondervermögen: FWG fordert schnelles Handeln hier vor Ort
Die FWG drängt darauf, sich in Bergisch Gladbach frühzeitig über die Prioritäten bei der Verwendung des Infrastruktur-Sondervermögens im Klaren zu werden. Nach ihrer Einschätzung werden die Kapazitäten bei der Planung sowie im Baugewerbe und Handwerk knapp, wenn die Nachfrage steigt.
FWG fordert realistische Stadt- und Bevölkerungsplanung
Die 2024 beschlossene Bevölkerungsprognose mit einem relativ starken Wachstum war bei der FWG von Anfang an auf Kritik gestoßen. Jetzt argumentiere die Stadt im Zusammenhang mit den vielen fehlenden Kita-Plätzen gegen die eigene Prognose, sagt die Freie Wählergemeinschaft – und fordert eine Anpassung an die Realität.
Schulbaustandards sind der FWG nicht konkret genug
Bei der nächsten Sitzung des Schulausschusses steht nicht nur der Zeitplan für die Sanierung der meisten Gebäude auf der Tagesordnung, sondern auch neue Standards für den Schulbau. Der FWG sind die Vorschläge der Stadtverwaltung zu vage – sie fordern weniger Prosa und klarere Vorgaben für die Fachplaner.
FWG zieht eine kritische Jahresbilanz
Die Tatsache, dass die fragilen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat nicht zu einer Blockade geführt haben, wertet die FWG als ein Zeichen funktionierender Demokratie in Bergisch Gladbach. Dennoch ist die Wählergemeinschaft mit dem politischen Jahr bei weitem nicht zufrieden. Haushalt, Verkehr und Hochwasserschutz sind dabei einige der kritischen Punkte.
Willy Bartz verstärkt die FWG
Nach zwei Jahrzehnten in der FDP hatte Willy Bartz die Fraktion der Liberalen und dann auch die Partei verlassen. Nun hat er sich entschieden, sein Mandat im Stadtrat zu behalten – und in die Fraktion der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) einzutreten. Es geht nur um eine Stimme, aber damit verschieben sich die ohnehin knappen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat weiter.
FWG protestiert gegen Umleitung von Schulbau-Geld
Die Stadt hält am Bau einer großen Flüchtlingsunterkunft auf dem alten Ascheplatz an der Paffrather Straße fest. Nach einer Sanierung der Altlasten sollen 14 Millionen Euro investiert werden – aus Mitteln, die für den Schulbau vorgesehen sind, aber noch nicht abgerufen werden. Dagegen protestiert die FWG energisch. Sie fordert mehr Geld vom Land und mehr Spardisziplin bei „Leuchtturmprojekten“.
FWG mit Verfahren zum Regionalplan nicht zufrieden
Der Regionalrat, das Parlament der Bezirksregierung Köln, hat einen wichtigen Beschluss zur Neuaufstellung des Regionalplans getroffen. Einige damit verbundene Einzelentscheidungen stoßen jedoch auf den Widerspruch der FWG. Es geht um den Flächenverbrauch – und um ein Waldstück an der Brüderstraße.
Opposition will umfassende Neuordnung der Stadtspitze
Mit den Stimmen der Opposition hat der Hauptausschuss einem Antrag der FWG zugestimmt, dass die Stelle des 3. Beigeordneten unverzüglich ausgeschrieben wird. Gleichzeitig sieht der Beschluss eine umfassende Neuordnung der Zuständigkeiten der Beigeordneten vor.
Straßensanierung: FWG fordert Garantie der Stadt
Bei der Finanzierung von Mehrkosten bei der Sanierung der Altenberger-Dom-Straße und der Laurentiusstraße kommen erneut die sogenannten KAG-Beiträge ins Spiel. Diese müssen eigentlich die Anlieger bezahlen, sie werden zur Zeit aber grundsätzlich vom Land übernommen. Dieser Sachverhalt ist der FWG jedoch zu unsicher – daher verlangt sie von der Stadt eine Garantie, dass die Anlieger finanziell nicht belastet werden.
FWG widerspricht neuer Prognose zum Wachstum der Bevölkerung
Vier Prognosen, wie stark die Bevölkerung von Bergisch Gladbach wachsen wird, hat die Stadtverwaltung erhalten – und spricht sich für die „Entwicklungsvariante“ mit relativ kräftigem Wachstum aus. Wobei über Zanders und Wachendorff hinaus auch neue Flächen aus dem FNP ausgeschöpft werden würden. Die FWG widerspricht vehement.
FWG fordert Sparvorschläge und Entscheidungen ein
Mit dem Haushaltsbegleitbeschluss hatte der Stadtrat auf Vorschlag der Freien Wählergemeinschaft die Stadtverwaltung unter anderem dazu verpflichtet, weitere drei Millionen Euro einzusparen. Bislang habe der Bürgermeister jedoch keine entsprechenden Vorschläge zur Diskussion vorgelegt, kritisiert die FWG – und drängt auf rasche Entscheidungen der lokalen Finanzpolitik.
FWG will Stadthäuser erhalten und zu Wohnhäusern umbauen
Durch den Umzug der Stadtverwaltung in andere Gebäude werden die Stadthäuser zwischen Gohrsmühle und Konrad-Adenauer-Platz demnächst leerstehen. Anstatt sie abzureißen bringt die FWG einen neuen Vorschlag ein, der den Gebäuden eine neue Funktion gibt, Wohnraum für Auszubildende bereitstellt, eine enge Verbindung zu Zanders aufbaut und die Innenstadt beleben könnte.
Europa-Wahl: FWG warnt vor falschen Schlüssen
Nach Einschätzung der FWG sind die Europawahl und die Kommunalwahl nicht vergleichbar. Schon desbalb, weil bei der Wahl zum Bürgermeister und zum Stadtrat in Herbst 2025 ein ganz anderes Parteienspektrum antrete. Die FWG werde im Herbst ein überarbeitetes Programm für die nächste Wahlperiode vorlegen.
FWG lehnt „Parteibuchpolitik“ ab
Die Diskussion über eine mögliche rasche Neubesetzung des Postens des ersten Beigeordneten der Stadt Bergisch Gladbach stößt bei den kleineren Parteien auf Widerspruch. Die FWG spricht von einem Postengeschacher.
FWG sieht noch keine Basis für Beschluss zur Altenberger-Dom-Straße
Vor einer Entscheidung über den Umbau der Hauptverkehrsstraße in Schildgen sind nach Ansicht der Freien Wählergemeinschaft noch einige wichtige Fragen zu klären. Aktionismus und Schnellschüsse könnten die Funktion des Stadtteils als Nahversorgungszentrum gefährden.
Rainer Röhr (FWG): „Ökologisch und ökonomisch nachhaltig“
Als neuer Vorsitzender der FWG-Fraktion pocht Rainer Röhr auf weitere Sparmaßnahmen und eine sparsame Haushaltsführung. Den Vorschlag der Verwaltung für den Doppelhaushalt 2024 / 2025 trägt die FWG dennoch mit – weil die Investitionen in Kitas, Schulen und Infrastruktur richtig seien.
FWG fordert mehr Tempo beim Schutz vor Hitze
Grundsätzlich begrüßt die FWG den geplanten Hitzeaktionsplan der Stadt Bergisch Gladbach. Allerdings wünscht sie eine schnellere Verankerung des Vorhabens in der Stadtplanung: klimatisch wichtige Fläche müssten von einer Bebauung oder Versiegelung freigehalten werden. Dazu legt sie einen formellen Antrag vor.
FWG stellt Bedingungen für Zustimmung zum Haushalt
Die Freie Wählergemeinschaft ist grundsätzlich bereit, mit Grünen und SPD für den Doppelhaushalt 2024 / 2025 zu stimmen. Allerdings will sie dazu einen Begleitbeschluss, der die Verwaltung und Politik zum Sparen verpflichtet. Konkret fordert sie vom Bürgermeister weitere Sparvorschläge im Volumen von drei Millionen Euro – ohne die Investitionen anzutasten.
FWG: Keine Verzögerungen beim Schulbau
Die Priorisierungsliste der Stadtverwaltung für den Schulbau trifft bei der Freien Wählergemeinschaft auf Zustimmung. Zwar müsse auch dieses Papier in der Qualität noch wachsen und regelmäßig überprüft werden. Parteipolitische Auseinandersetzungen dürften die Sanierung und den Ausbau der Schulen jetzt aber nicht weiter verzögern.
FWG kritisiert Beschluss über Fahrradstraßen als „Verzettelung“
Als einzige Fraktion hatte die Freie Wählergemeinschaft im Verkehrsausschuss gegen das Radverkehrskonzept mit vier Routen und einer Vielzahl von geplanten Fahrradstraßen gestimmt. Ein schlüssiges Gesamtkonzept sei nach wie vor nicht zu erkennen, die Verwaltung laufe Gefahr, sich zu verzetteln, urteilt die FWG. Ein naheliegender Vorschlag für eine Fahrradstraße werde dagegen zurückgestellt.
FWG: Vorschlag zum Ausbau der Radrouten hat Lücken
Die FWG zeigt sich enttäuscht über die Vorschläge der Verwaltung zum Ausbau der Fahrradstraßen, der im Rahmen der nächsten Ausschusssitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehrsflächen behandelt wird. Es fehle nach wie vor eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung. Damit stehe der Vorschlag auch im Widerspruch zum Klimaschutzkonzept.
Freie Wähler fordern Wiederwahl von Kreisdirektor Werdel
Die Fraktion der Freien Wähler plädiert für eine schnellstmögliche Wiederwahl des Kreisdirektors Erik Werdel. Damit müsse „die absolut unerfreuliche Geschichte um die Abschaffung der Position des Kreisdirektors“ bereinigt werden. Das Vorgehen gehe auf den „Machthunger der Grünen“ zurück und habe der Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern geschadet. Auch der Landrat wird kritisiert.
FWG kritisiert Haushaltspolitik im Grundsatz
Wie bereits die CDU weist auch die FWG den Antrag von Grünen und SPD zurück, per Resolution mehr Geld vom Land für die Kommunen einzufordern. Dahinter vermutet die FWG eine Ausweitung der Schuldenpolitik oder die Aufforderung zur Steuererhöhung. Daher sollten Grüne und SPD erst einmal „vor der eigenen Türe kehren“ und der Bürgermeister die Risiken des Haushaltes öffentlich erklären.
