Guten Morgen, liebe Leser. Die Auskunftsrechte der Bürger gegenüber den Behörden – von der Stadtverwaltung bis zur Bundesregierung – stehen im Mittelpunkt eines kostenlosen Workshops, den das Bürgerportal mit dem Recherchebüro Correctiv am Donnerstag 19:30 Uhr anbietet. Das ist nicht nur vor dem FNP-Hintergrund spannend. Melden Sie sich an, Ihr gwatzlawek@in-gl.de

Das sollten Sie wissen: 

Die Verkehrsführung an der Schnabelsmühle wird heute geändert. Wer über die Bensberger Straße kommt, kann bereits in den neuen Kreisel einbiegen. In zwei Wochen soll der Kreis komplett sein. iGL

Die Isotec GmbH kehrt nach 13 Jahren in Kürten nach Bergisch Gladbach zurück. Firmengründer Horst Becker kündigte einen Neubau für die derzeit rund 30 Mitarbeiter und für Schulungen auf dem Köttgen-Gelände am S-Bahnhof an. Das 23.000 Quadratmeter große Gewerbeareal zwischen Jakobstraße und Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße gehört der Hahn-Gruppe. 2015 war der Isotec-Umsatz um 10,8 Prozent  auf 62 Millionen Euro gestiegen; insgesamt sind 700 Mitarbeiter für das Franchiseunternehmen tätig. KSTA/BLZ

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat die neue Produktionshalle von Krüger als Beispiel für Industrie 4.0 gelobt. Die Umwelt- und Energiesparvorschriften würden deutlich übererfüllt. 80 Millionen Euro hat Krüger in den Aufbau des Kaffeekapsel-Geschäft investiert, jetzt wird bereits das Fundament für weitere Produktionsanlagen gebaut. Was dort entstehen soll wollte Geschäftsführer Marc Krüger nicht beantworten. KSTA/BLZRadioBerg

Die Linke Rhein-Berg hat ihren Kreisvorstand durch einen Sprecherrat ersetzt. Darin sind Markus und Susanne Winterscheidt aus Bergisch Gladbach sowie Mike Galow aus Wermelskirchen vertreten.  Tomas M. Santillan bestätigt, dass der Kassiererin des Kreisverbandes die Entlastung wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten verweigert wurde; laut Kreisgeschäftsführer Klaus Reuschel-Schwitalla geschah das nur, weil ein Revisor fehlte. iGL; Facebook-Gruppe „Politik in GL”

Direkte Gespräche mit den Landtagskandidaten ermöglicht die VHS beim Politiker Speed-Dating. Dabei sind Kandidaten des gesamten Spektrums, von der Linken bis zu AfD. iGL

Bergische Köpfe

Josefine Külheim (80) und Hans-Willi Külheim (56) geben die Metzgerei in Heidkamp auf. Es gibt keinen Nachfolger, das Geschäft müsste modernisiert werden, zudem läuft der Pachtvertrag nach einem Eigentümerwechsel aus. Kühlheim produziert seine Fleischwaren künftig auf Gut Schiefelbusch in Lohmar, die heiße Theke in Heidkamp betreibt die benachbarte Bäckerei Klappenbach fort. KSTA/BLZ

Paula Schäfer und Nicole Mrziglod, die neuen Leiterinnen des Mentorenprojektes der Gnadenkirche, suchen dringend bis zu 60 neue Mentoren; 30 Flüchtlinge stehen derzeit auf der Warteliste. KSTA/BLZ

Vera Werdes, Landtagskandidatin der SPD, rechnet vor, dass nicht nur 168, sondern aufgrund von Überbelegungen insgesamt rund 300 Kindergartenplätze fehlen. Daher unterstütze die SPD die Verwaltung dabei, den Ausbau der Kitas massiv voran zu treiben. iGL, Hintergrund, KSTA/BLZ

Anita Rick-Blunk, Landtagskandidatin der FDP, fordert nicht nur mehr Erzieherinnen und bessere Kitas, sondern auch längere und flexiblere Betreuungszeiten. Ein komplette Beitragsfreistellung sei der falsche Weg. iGL,  Hintergrund

Das könnte Sie interessieren

Der ADFC hat ein sogenanntes Ghost Bike als Mahnmal für verunglückten Radfahrer aufgestellt. Die Stadtverwaltung wurde nicht gefragt, in anderen Städten werden solche Installationen geduldet. iGL, KSTA/BLZ

Die Gruppe Zweifellos stellt mit neun Künstlerinnen und Künstlerm aus dem Bergischen im Rathaus der Partnerstadt Joinville-le-Point aus. iGL

Besucherinnen des Frauentag-Empfangs in der Villa Zanders haben mit roten Taschen auf auf die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern aufmerksam gemacht. KSTA/BLZ

Am Berufskolleg werden angehende Bäcker gemeinsam mit den Bäckereifachverkäufern unterrichtet. KSTA/BLZ

Blitzer stehen heute hier: Asselborner Weg, Kardinal Schulte Str., Reuterstr., Friedrich-Offermann-Straße, Alte Wipperfürther Str.

Der meistgeklickte Link am Freitag: Video zur Ausschusssitzung im Löwen

Das bringt die Woche

Montag
14:30 Workshop “Silver Poetry Slam”, Himmel un Ääd

Dienstag
14:30 Diavortag „Die schönsten Fachwerkhäuser”,TREFFpunkt Annahaus, Schmidt-Blegge-Str
17:00 Ausschuss für Bildung, Kultur, Schule und Sport, Rathaus Bensberg
18:30 Abschluss Integriertes Handlungskonzeptes Bensberg, AMG
19:30 RBW-Infoabend für Existenzgründer, VHS

Mittwoch
8 – 13:00 Infomobil Kolping: Umgang mit rechten Stammtischparolen, Trotzenburgplatz
Auftakt „Freizeit in Gesellschaft. Erholung, Sport und Kultur inklusiv”, Bergischer Löwe
15:00 Literarischer Vortrag “Max Frisch: Wilhelm Tell für die Schule”, VHS
19:30 „Von der Lügenpresse zu Fake Media”, Rösrather Salon

Donnerstag
14:30 “Testament-Wie verfasse ich es richtig?”, Mittendrin, Hauptstr. 249
15:00 Vortrag Kunstgeschichte “Mittelalter und Renaissance”, VHS
17:00 Haupt- und Finanzausschuss, Rathaus Bensberg
15:00 Kunstgenuss-Führung, Ausstellung Karin Sander, Villa Zanders
18:00 Führung durch die Ausstellung Karin Sander, Villa Zanders
19:30 Workshop Auskunftsrechte, Redaktion Bürgerportal
19:30 Lesung: Gabriele Nowotzki „Seelengeflüster – Fühl  doch mal”, Himmel un Ääd

Freitag
14:00 Second Hand Basar, Kindertagesstätte Sankt Severin, Sand
18:00 Türkischer Abend, Mittendrin, Hauptstr. 249
20:00 Kabarett an der IGP: Christian Ehring, IGP
20:00 Frau Höpker bittet zum Gesang, Bergischer Löwe (ausverkauft)
20:00 Escht Kabarett auf dem Quirl-Grill, Gnadenkirche
20:00 Theas Ensemble “Nichts als die Gerechtigkeit Gottes”, Theas Theater
Workshop “Biografisches Schreiben”, Thomas-Morus-Akademie, mehr Info (pdf)

Samstag
10:00 Reparatur-Café der Caritas, RBS Am Rübezahlwald 4
10:00 Tag der offenen Tür, FHDW
9 – 12:00 Flohmarkt rund ums Kind, Kita Bollerwagen, Halbenmorgen 5
14:30 Feuerwehrmann Sam Live!, Bergischer Löwe (ausverkauft)
15:00 Märchen vom Prinzen, der sich nicht mehr freuen konnte, Puppenpavillon

20:00 Konzertchor: Stabat Mater, St. Marien
20:00 Theas Ensemble “Nichts als die Gerechtigkeit Gottes”, Theas Theater
20:00 ReimBerg Slam, Q1 Jugend-Kulturzentrum

Sonntag
Königsforst-Marathon, Bensberg
9:30 Frühlingsmarkt der Kita FlicFlac für Kinder + Jugendliche, Sporthalle TS79
11:00 „Frauen als Unternehmerinnen bei Zanders vor über 100 Jahren”, Kulturhaus Zanders
11:00 Klangvolle Sonntage, ServiceResidenz Bensberg
14:00 Führung “Papier- vom Handwerk zum Massenprodukt”, Papiermühle Alte Dombach
18:00 Sinfonieorchester: Charme der französischen Klänge, Bergischer Löwe

Aktuelle Ausstellungen:
Karin Sander: Identies on display, Kunstmuseum Villa Zanders
Klaus Hansen: „Feuer unter der Kruste”, Vulkanlandschaften, VHS
Eva Mols: Bauaufsicht Rathaus Bensberg, 2. OG
Karl Kaufhold: Stimmungsvolle Landschaften, Himmel un Ääd (bis 31.3.)
Sigrid Fischer & Barbara Stewen: Schattenseiten, Atelierhaus A24 (12.3. – 26.3.)
Auf der Schwelle – Leben im Frauenhaus, Kreishaus (bis 17.3.)
Frauen als Unternehmerinnen bei Zanders, Kulturhaus Zanders (19.3. – 18.4.)
Medienausstellung „Vive la France”, Stadtbücherei (20.3. – 21.4.)
Elisabeth Weckes: „Naturidyllen”, Thomas Morus Akademie (21.3 – 31.5.)
Alle Ausstellungen in GL

Hier finden Sie weitere Termine der nächsten Wochen und Monate

„Der Tag in Bergisch Gladbach”: Wir schicken Ihnen die Presseschau morgens früh um 7 nach Hause, per Mail, optimiert für Smartphone und Tablet. Oder als aktualisierte Abendzeitung „Das war der Tag in BGL” um 18 Uhr.  Freitags fasst „Die Woche in BGL“ alles Wichtige zusammen. Hier können Sie alle drei Newsletter kostenlos bestellen. Sie finden das Bürgerportal auch auf WhatsApp, Instagram, Twitter und Facebook.

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2 Kommentare

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  1. Erfolgreich aber rücksichtslos?
    Wachsen ist im Allgemeinen ja eine frohe Botschaft, erst recht, wenn es ein mittelständischer Betrieb ist und dann noch mit Ursprung am Ort. Großartig möchte man meinen bei dem Gedanken an Arbeitsplätze, Steueraufkommen, sozialem Engagement, wenn….ja, wenn da nicht das kollabierende Verkehrssystem Straße wäre, wenn die verbrauchte Fläche nicht endlich wäre in fast Innenstadtlage und wenn es nicht die Entscheidung des Unternehmers gäbe, alles über die Straße abzuwickeln, abwickeln zu müssen.
    Mich beängstigen diese Berichterstattung und diese Entwicklung. Sie beängstigen mich deshalb, weil es offensichtlich bei der Genehmigung keine Rolle spielt, also anders gehandhabt wird als gerade bei den FNP-Diskussionen von Seiten der Stadt argumentiert wird. Ob das Verkehrssystem den anfallenden Verkehr nach Genehmigung des Vorhabens aufnehmen kann oder nicht, die Genehmigung wird unabhängig davon offensichtlich erteilt und mich beängstigt auch, dass ein Unternehmen in Kenntnis dieser Situation eine ganze Stadt mit ihren Bürgern in Haftung für die Folgen der eigenen Entscheidung nehmen kann die Lasten zu tragen.
    Die hinreichende Diskussion zur Verkehrssituation in der Region speziell in Bergisch Gladbach, einschließlich Mobilitätskonzept, runder Tisch, FNP-E, dürfte jedem gezeigt haben, dass eine Verbesserung allenfalls in Zeiträumen von mehreren Dekaden möglich erscheint. Es gibt Gewerbegebiete in NRW mit Autobahnanschluss, die ein solches Wachstum auch im Flächenverbrauch mit dem Verkehrsaufkommen mühelos zulassen würden. Ob der Standort Gegenstand der Gespräche mit Wirtschaftsminister Duin gewesen ist oder ob man sich über die verlorenen Zuschüsse zum abgerissenen Güterterminal unterhalten hat, vielleicht ging es auch nur um nachhaltiges Wirtschaften? Wahrscheinlich werden wir es bald wissen.

  2. Der Autobahnzubringer auf dem Bahndamm ist dringend notwendig für Krüger. Wenn der Minister Duin zu diesem Fazit kommt, dann fragt man sich, warum Herr Krüger diese offenkundige falsche Standortwahl für sein Unternehmen immer noch dadurch manifestiert, dass er an diesem Standort immer weiter investiert und ihn ausbaut.

    Der Betrieb von Herrn Krüger war immer kilometerweit von der Autobahn entfernt. Als es Flächen gab, die direkt an der Autobahn lagen (Untereschbach), hat Herr Krüger nicht dort investiert, sondern weiterhin kilometerweit von der Autobahn entfernt.

    Jetzt soll über den Bahndamm und den Ausbau der Frankenforster Straße für 30 Millionen € Steuergelder die Standortentscheidung des Herrn Krüger repariert werden, zu Lasten Tausender Bürger in Lückerath, Bensberg, Frankenforst und Refrath.

    Und dies unterscheidet die „normalen Bürger“ von den „neuen Königen“: Die „normalen Bürger“ sind für Ihre Entscheidungen selbst verantwortlich und müssen mit deren Konsequenzen leben. Die „neuen Könige“ finden Politiker, die dafür sorgen, dass sie ihren Willen bekommen und die Folgen ihrer falschen (Standort)- Entscheidung auf Steuerzahlerkosten und dem Wohle aller ausgebügelt werden.

    Schöne neue Welt?“