Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis finden Sie hier: neue Zahlen, Regeln, Reaktionen und Ereignisse. Die Seite aktualisiert sich nicht automatisch.

  • 23 Fälle in Overather Altersheim
  • Gesundheitsamt: 53 Fälle am Mittwoch
  • Inzidenz steigt im Kreis leicht
  • Einige Schulen von Quarantäne betroffen
  • RKI: Fast 22.000 Neuinfektionen bundesweit
  • Abstandsregeln, auch für Berufsschüler:innen

Dieser Liveblog von Donnerstag ist geschlossen. Die aktuelle Ausgabe von Freitag finden Sie hier.

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+ 15:07 Wo steht der Rheinisch-Bergische Kreis? +

Diese Frage stellt sich Hilger Müller, der für die Facebook-Gruppe „Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis“ die Daten akribisch auswertet und in informative Grafiken umsetzt. Seine Antwort:

„Ein “echter” Abwärtstrend scheint sich noch nicht wirklich abzuzeichnen. Aktuell ist es wohl so, als wenn das stetige Wachstum ein wenig eingedämmt wäre – evtl. ein erster Teilerfolg. Um aber überhaupt wieder in die Region von 50 Neuinfektionen in 7 Tagen pro 100.000 Einwohner zu kommen (war ja ursprünglich der obere Grenzwert) dürften es nicht mehr wie ca. 140 Neuinfektionen in 7 Tagen sein (entsprechend max. 20 täglich – siehe blaue Linie).”

+ 14:13 23 Fälle in einem Alten- und Pflegeheim in Overath +

Nach Angaben des Gesundheitsamtes sind im Alten- und Pflegeheim Malteserstift Marialinden in Overath zunächst zwei Personen aus der Mitarbeiterschaft und einer der Bewohner:innen positiv getestet worden – was zwei weitere Abstrichaktionen auslöste

Inzwischen sei bei 23 Personen aus der Bewohner- und Mitarbeiterschaft das Corona-Virus nachgewiesen worden. Entsprechende Quarantänemaßnahmen seien durchgeführt worden, weitere Testungen seien geplant.

+ 13:55 Die aktuellen Zahlen im Überblick +

Ortneue FälleFälle gesamtToteGenesenInfiziertInzidenz
Bergisch Gladbach21112120892209169,6
Burscheid9191114842
Kürten01040968
Leichlingen5252120051
Odenthal39717620
Overath4222212148
Rösrath8232019042
Wermelskirchen3254312051
RheinBerg532473281974471146,9

+ 12:08 Gesundheitsamt meldet weitere 53 Fälle +

Nach Angaben der Kreisverwaltung sind am Mittwoch im Rheinisch-Bergischen Kreis 53 neue Fälle registriert worden. Das LZG hatte zuvor acht Neuinfektionen weniger gemeldet, sieht unten. Die beiden Institutionen nutzen unterschiedliche Meldefristen, daher weichen die Zahlen hin und wieder voneinander ab.

Die 7-Tage-Inzidenz gibt der Kreis mit 146,9 an; das ist nur minimal mehr als am Vortag. Auch in der Stadt Bergisch Gladbach ging die Inzidenz minimal zurück, sie liegt jetzt bei 169,6.

Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle beträgt damit 2473, davon sind 1974 bereits genesen und 471 akut infiziert. 1.069 Personen befinden sich in Quarantäne.

+ 07:44 In NRW 552 Schulen von Quarantäne-Maßnahmen betroffen +

Rund 3000 der 40.000 Schulen in Deutschland unterrichten nicht mehr im Regelbetrieb, berichtet die Funke Mediengruppe, sondern weichen (zum Teil) auf Fernunterricht aus. Demnach befinden sich in NRW Schüler:innen an 552 Schulen in Quarantäne.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis waren zuletzt Klassen der Verbundschule Mitte-Nord in Bergisch Gladbach, die GGS Schwanen in Wermelskirchen, die GGS Bennert in Leichlingen, die KGS Hand in Bergisch Gladbach und des Bergischen Berufskollegs in Wermelskirchen per Allgemeinverfügung unter Quarantäne gestellt worden. Alle Allgemeinverfügungen finden Sie hier.

+ 07:12 Was Berufsschüler:innen (nicht) erlaubt ist +

Knapp eine Woche nach der Verhängung von Bußgeldern gegen Jugendliche im Umfeld der Berufsschulen in Heidkamp gibt es bei den Betroffenen und Eltern noch Unklarheiten, was unter Corona-Bedingungen dort eigentlich noch erlaubt ist. Wir haben nachgefragt, was auf und vor dem Schulhof erlaubt ist – und was bestraft wird.

+ 06:33 LZG berichtet von 45 weiteren Fällen +

Das Landeszentrum Gesundheit meldet für Mittwoch 45 weitere positive Corona-Tests. Damit würde die 7-Tage-Inzidenz leicht um zwei Fälle sinken. Die Zahlen für die Inzidenz werden von LZG und Gesundheitsamt in der Regel anders angegeben, der Trend stimmt aber überein.

Die Zahlen der Genesenen und aktuell Infizierten werden vom LZG nur geschätzt, konkrete Zahlen meldet das Gesundheitsamt in der Regel am späten Vormittag.

Die lokalen Nachrichten schicken wir Ihnen frei Haus, morgens um 7 mit dem kostenlosen Newsletter „Der Tag in GL“. Auch auf auf Facebook und Instagram.

+ 06:10 RKI meldet 21.866 Fälle +

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 21.866 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind knapp 3400 Fälle mehr als am Vortag. Ein Höchststand war am Samstag mit 23.399 verzeichneten Fällen erreicht worden.

Das Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,89 (Vortag: 0,92). Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

+ Zum Nachlesen: alle Meldungen von Mittwoch +

Im Liveblog gestern hatten wir folgendes berichtet:

  • Gesundheitsamt bestätigt 63 Fälle für RheinBerg
  • 7-Tage-Inzidenz steigt erneut auf 145 (Dienstag)
  • RKI meldet 18.487 Fälle

+ 06:00 Guten Morgen +

Der Liveblog startet. Für Sie heute im Dienst: Holger Crump und Georg Watzlawek.

Frühere Ausgaben des Liveblogs:

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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4 Kommentare

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  1. Corona ist eine schreckliche Heimsuchung. Doch mit jeder Infektionsmeldung schwingt auch ein wenig Hoffnung mit. Denn ca. 80 % der gemeldeten Fälle verlaufen milde bis mittelschwer.

  2. 23 Fälle in Heimen sind ein Armutszeugnis. In Tübingen hat Boris Palmer dafür gesorgt, dass Personal u. Besucher von Alten- u. Pflegeheimen regelmäßig auch ohne Symptome getestet werden und so Corona-Einschleppungen wirksam vorgebeugt wird. Dadurch gab es bisher keinen einzigen Todesfall in den dortigen Heimen. Spätestens wenn die Dinge aus dem Ruder zu laufen drohen muss man Schwerpunkte setzen und die Prävention auf die Hochrisiko-Gruppen fokussieren. Der Hauptanteil der Corona-Toten kommt schließlich aus Pflege- u. Seniorenheimen. Die Vorsorge für Risikogruppen geht in Tübingen aber noch weiter. In der ersten Infektions-Welle habe ich mich auch hier sehr darüber gefreut, dass einzelne Geschäfte spezielle Einkaufszeiten für Senioren angeboten hatten (Hetzenegger/REWE u.a.). In der jetzigen zweiten, noch heftigeren Infektionswelle vermisse ich das sehr. In Tübingen sieht ein aktueller Appell von Palmer vor, dass Senior*innen ein spezielles Zeitfenster nutzen, um ihre Besorgungen zu machen, getrennt von jüngeren Menschen. “Wir wollen die Alten in der Stadt besonders schützen. Zum Beispiel, indem wir ein Einkaufszeitfenster definieren, in dem die anderen nicht einkaufen”. Das könnte in RBK auch nicht schaden. Auch eine Erstausstattung mit FFP2-Masken stellt Tübingen kostenlos zur Verfügung. Außerdem, so der Appell, sei man Vorreiter darin, vor Besuchen in Alten- und Pflegeheimen Corona-Schnelltests durchzuführen.

  3. @Barbara Leif:
    Weil die Kitas, Schulen und die OGS, als Aufbewahrung für die Kinder dienen sollen. Wo kommen wir denn da hin, wenn nicht mehr beide Elternteile der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Das geht einfach nicht.