Mit der Eröffnung eines neuen Verwaltungs- und Schulungsgebäudes in Bergisch Gladbach will das Unternehmen Isotec ein starkes Zeichen für die eigene Zukunft und die des gesamten Handwerks setzen. Der sogenannte Isotec-Campus an der ebenfalls neuen Köttgen Allee wurde am Donnerstag offiziell eröffnet und soll ein Ort sein, der Wachstum, Entwicklung und Begegnung fördert. 

Wir veröffentlichen einen Mitteilung des Unternehmens ISOTEC

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ISOTEC kehrt an den Ort zurück, an dem alles begann: Vor über drei Jahrzehnten in Bergisch Gladbach gegründet, hat sich das Unternehmen zu einem führenden Spezialisten für die Sanierung von Feuchte- und Schimmelschäden an Gebäuden entwickelt. Mit über 85 Fachbetrieben und mehr als 120.000 erfolgreichen Sanierungen, stellt ISOTEC heute an rund 150 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien seine Expertise unter Beweis.

Der ISOTEC-Campus symbolisiert neben der Verbundenheit mit der Region auch die Weiterentwicklung des Unternehmens und die Verwirklichung einer Vision, die das Handwerk als tragende Säule unserer Gesellschaft wertschätzt und unterstützt. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Bergisch Gladbach konnte dieses Leuchtturmprojekt erfolgreich realisiert werden. 

Horst und Tino Becker zündeten zur Eröffnung im Atrium eine Konfetti-Kanone. Foto: ISOTEC

Ort für Wachstum und Wohlfühlen 

Das vierstöckige Gebäude vereint modernste Architektur mit der klaren Vision den Menschen in den Mittelpunkt zu setzen. Großzügige Fensterflächen und Naturmaterialien schaffen ein lichtdurchflutetes, transparentes und warmes Arbeitsumfeld, im Sinne der gelebten Willkommenskultur.

Horst Becker im großen Veranstaltungssaal des Gebäudes. Foto: ISOTEC

Neben hochmodernen Büros und flexiblen Arbeitsplätzen für bis zu 100 Mitarbeiter bietet der Campus, ein Studio für Marketingproduktionen, ein großzügiges Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie eine Akademie. 

„Mit dem ISOTEC-Campus haben wir einen Ort geschaffen, an dem Menschen sich begegnen, voneinander lernen und gemeinsam wachsen können“, erklärt Horst Becker, Gründer und Inhaber von ISOTEC. 

Die Köttgen-Allee zweigt von der Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße (unten) ab und führt auf den Isotec-Campus. Es ist umgehen von Obi (links oben), der Belkaw-Arena, den Autohäusern an der Paffrather Straße und dem ehemaligen Köttgen-Pavillon. Foto: Stefan Krill / panomedia360
Zahlen, Fakten und weitere Pläne

Das Gebäude bietet auf 4,5 Etagen mit rund 3000 qm Nutzfläche ausreichend Platz für bis zu 100 Mitarbeiter, derzeit sind es knapp 60.

Hinzu kommt ein dreiteiliges Schulungszentrum für bis zu 100 Teilnehmer.

Die neu angelegte Köttgen-Allee zweigt von der Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße ab und wurde zu Ehren der Gründer der ehemaligen Köttgen-Gießerei Paul und Hermann Köttgen benannt, die auf diesem Gelände ab 1874 eine tragende Rolle in der Entwicklung der Stadt hatten.

Für die Öffentlichkeit wird es künftig eine Freifläche vor dem Gebäude geben, 60 Prozent der Dachflächen sind begrünt.

Für einen zweiten Bauabschnitt stehen im Westen (an der Grenze zu Obi) und Norden (zu den Autohäusern) noch unbeplante Flächen zur Verfügung. Es gibt Ideen für potenzielle Projekte auf dem Grundstück, wie ein Gästehaus oder ein Seminarzentrum, entschieden ist aber noch nichts. Laut B-Plan ist auch ein Parkhaus möglich.

Der Grundstücksstreifen im Süden ist an das Leverkusener Familienunternehmen HKM verkauft worden. Dort sollen drei große Wohnblöcke mit jeweils vier Geschossen und insgesamt 60 Wohnungen entstehen.

Ein Ort, der dem Handwerk etwas zurückgibt 

Besonders wichtig ist es Becker, den Menschen bei ISOTEC die Wertschätzung zukommen zu lassen, die sie verdienen. „Wir sehen uns als Wegbereiter für die Entwicklung im Handwerk und wollen unseren Handwerkern etwas zurückgeben – nicht nur Anerkennung, sondern auch die Unterstützung, die sie brauchen, um sich selbst weiterzuentwickeln und zu wachsen.“

„Sie sind das Herz des Handwerks, die Menschen, die anpacken und unser aller Lebensqualität schaffen“, erklärt Becker.

Der ISOTEC-Campus ist mehr als ein Verwaltungsgebäude – als offizielle Versammlungsstätte ermöglicht er interne und öffentliche Veranstaltungen, die den Austausch innerhalb und außerhalb der ISOTEC-Gruppe fördern. Zudem setzt das Unternehmen auf ein nachhaltiges und umweltfreundliches Energiekonzept. 

Das Bürgerportal verfolgt die Entwicklung der großen Bauprojekte in der Innenstadt seit 2019 in Form einer 360-Grad-Panoramatour. Inzwischen lassen sich die Fortschritte – zum Beispiel des Isotec-Campus – mit Hilfe eines Zeitstrahls vom Abriss der Köttgen-Ruinen bis zur Eröffnung verfolgen. Mit einem Doppelklick öffnet sich die Tour in einer großen Ansicht. Guten Flug!

Zukunftsorientierte Entwicklung 

Der Begriff „Campus“ verdeutlicht, dass die Vision für den neuen Standort weit über ein reines Bürogebäude hinausgeht. Weitere Bauprojekte sind bereits geplant, um den Campus als Zentrum für berufliche und persönliche Entwicklung weiter auszubauen.

Schon jetzt bietet der Campus zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung und ein modernes, flexibles Arbeitsumfeld.

Das integrierte Fitnesscenter und die Lounge-Bereiche tragen zu einem ausgewogenen Arbeitsumfeld bei, in dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen und entfalten können. 

Horst Becker im Rohbau des Gebäudes 2023. Foto: Thomas Merkenich

Ein starkes Signal für das Handwerk 

Das Handwerk spielt eine elementare Rolle in der Gesellschaft und ISOTEC möchte seiner Leuchtturmrolle in der Branche gerecht werden. Der neue ISOTEC-Campus ist weit mehr als nur ein Gebäude – er ist ein Symbol für die Zukunft des Handwerks und die unermüdliche Weiterentwicklung des Unternehmens.

„Unsere Vision ist es, Menschen groß zu machen – ihre Potenziale zu erkennen und ihnen die Werkzeuge zu geben, sich zu entfalten“, so Becker abschließend. „Denn am Ende steht für uns immer der Mensch im Mittelpunkt.“ 

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