Die Böhm-Kirche bei ihrer Einweihung 1960

Kurz vor seinem 100. Geburtstag erinnert sich Gottfried Böhm noch gut an die Herz Jesu Kirche. In der Serie „Schildgen wie es war” erzählt er, wie er auf die Idee mit den Türmen kam, was sein Entwurf für Schildgen bedeutet – und dass die Kirche bis heute eine seiner liebsten ist. Eine beeindruckende Begegnung mit dem Jahrhundertarchitekten.

Am Anfang dieser Geschichte steht eine verrückte Idee. Das Oktober-Thema sollte die Herz Jesu Kirche von Gottfried Böhm sein. Gottfried Böhm feiert am 23. Januar 2020 seinen 100. Geburtstag. „Wer weiß“, meinte Achim Rieks, „vielleicht schaffen wir es ja, ein Interview mit ihm zu bekommen“. Und wenige Wochen später hatte er tatsächlich einen Termin in der Tasche. Wir baten Hermann-Josef Rodenbach, uns zu begleiten – der Stadtführer bietet seit Jahren Böhm-Touren durch Bergisch Gladbach und durch die Herz Jesu Kirche an.

Und dann ist es so weit: Wir fahren nach Köln-Marienburg, um Gottfried Böhm zu treffen. Das Haus, das Böhms Vater Dominikus 1928 als Wohn- und Bürohaus gebaut hat, ist schlicht. Ein weißer, rechteckiger Bau, sehr zurückhaltend in dem Kölner Villenviertel. Auch das Innere ist geradlinig gestaltet. Große Fenster öffnen die Räume zum Garten hin und lassen viel Licht herein. Heute dient das Haus nur noch als Büro, Böhms Söhne Peter und Paul arbeiten hier.

Wir dürfen einen Blick in das große Besprechungszimmer werfen, hier war früher das Wohnzimmer

Paul Böhm begrüßt uns und führt uns in das kleine Besprechungszimmer. Ein rechteckiger Raum, das frühere Esszimmer. An der schmalen Seite befindet sich ein Fenster. Ein dunkler Tisch füllt den Raum fast aus. Zu seinen Seiten stehen ein großer Glaskasten und Regale mit Modellen.

Da kommt Gottfried Böhm. Er betritt das Haus zusammen mit einer Betreuerin, tief über seinen Rollator gebeugt. Mit kleinen Schritten geht er Richtung Besprechungszimmer. Achim Rieks und Hermann-Josef Rodenbach wirken so aufgeregt wie Schuljungen vor einer Prüfung. Ich bin auch nervös: Wir sind kurz davor, mit einem der wichtigsten Architekten der Gegenwart zu sprechen. Und wir wissen nicht, in welchem Zustand er sich befindet. Paul Böhm hatte am Telefon gesagt: Erwartet nicht zu viel, der Vater ist 99 Jahre alt.

Gottfried Böhm

Theresa, seine Betreuerin, hilft ihm auf den Stuhl am Kopfende des Tischs, mit Blick auf das Fenster. Dann hebt Gottfried Böhm den Kopf. Fast aufrecht sitzt er nun da, seine Augen leuchten blau und hellwach.

Er fragt freundlich: „Und was wollen Sie jetzt heute von mir?“ Ich versuche, mich erst einmal allgemein zu halten und sage, wir wollen ihn kennenlernen, etwas über ihn erfahren. Er: „Was können Sie von mir noch viel erfahren?“ Und er meint das ernst.

Hermann-Josef Rodenbach hat ein Fotoalbum mitgebracht, das den ganzen Bauprozess der Herz Jesu Kirche dokumentiert. Er legt es vor Böhm auf den Tisch. Dieser beugt sich interessiert über das Album. Einzelne Bilder schaut er sich genauer an. „Da waren die Kinder noch klein“, sagt er dann. „Sie haben gespielt und was mit Türmchen gebaut, glaube ich. Da ist mir das erst gekommen, dass ich das so machen soll.“

Paul Böhm steht neben seinem Vater. Eigentlich muss er in eine Besprechung, aber die Fotos interessieren ihn auch. „Das mit den Türmchen war der Bruder Stephan, oder? Der Bums, es gibt da eine Skizze von ihm.“ Gottfried Böhm nickt langsam, so genau weiß er das nicht mehr. Aber: „Die Anregung habe ich schon durch meine Kinder gekriegt.“

Wie der Vater, so die Söhne

Mit den vier Söhnen hat Böhm bis heute ein gutes Verhältnis. Drei von ihnen, Paul, Peter und Stephan, sind ebenfalls Architekten. Sie stiegen zunächst in das Büro Böhm ein, das Großvater Dominikus gegründet und Vater Gottfried übernommen hatte. 2001 gingen sie getrennte Wege.

Peter und Paul blieben im alten Familienhaus, führen aber nun ihre eigenen Büros. Auch Stephan arbeitete zeitweise mit seinem eigenen Büro in Marienburg, lehrte aber auch in Münster und den USA und versuchte später sein Glück als Architekt in China. Markus hat als einziger in der Familie einen anderen Weg gewählt und ist Künstler geworden. Er arbeitet viel mit Malerei an Gebäuden.

Gottfried Böhm kommt immer noch jeden Morgen ins Büro. Er wohnt nicht weit entfernt, laufen kann er den Weg aber seit einer Weile nicht mehr. Bis vor wenigen Jahren hat er hier Gebäude entworfen, mit seinen Söhnen über Entwürfe diskutiert. Inzwischen kommt er eigentlich nur noch, um Kaffee zu trinken. Aber manchmal zeigen ihm die Söhne dann auch den einen oder anderen Entwurf. „Da bin ich natürlich schon interessiert dran“, sagt er. „Und sie sind, Gott sei Dank, auch interessiert daran, meine Meinung zu hören.“

Achim Rieks, Hermann-Josef Rodenbach und Laura Geyer mit Gottfried Böhm

Ich frage, ob ihm gefällt, was seine Söhne bauen. „Ja, sehr schöne Sachen machen sie.“ Er sagt das „sehr“ mit einem leicht scharfen S. Man hört bis heute, dass er aus Offenbach kommt, obwohl er die meiste Zeit seines Lebens in Köln verbracht hat. „Paul hat ja diese Kirche hier gebaut, die ist sehr schön, diese…“ Er stockt, überlegt, blickt auf den Tisch. „Es ist furchtbar mit meinem Kopf. Ich weiß, wie die Kirche heißt und wo sie steht, aber ich kann es jetzt nicht sagen.“

Ich frage ihn, ob er noch zeichnet. Ja, antwortet er, aber leider keine Dinge mehr, die man bauen kann. Sein Sohn Paul wird später erzählen, dass er in den letzten sieben Jahren vor allem Visionen gezeichnet hat. Ein paar davon stehen in einer Ecke des Raumes an den Glaskasten gelehnt. „Ich würde schon gerne noch Architektur machen, aber wer will denn mit so einem alten Mann arbeiten?“

Böhms Blick fällt wieder auf das Fotoalbum auf dem Tisch. Er sagt: „Das war eine sehr schöne Bauzeit, eine besondere. Da war ich ja noch sehr jung.“

Gottfried Böhm baut die neue Herz Jesu Kirche

Es war das Jahr 1956. Im Mai fasste der Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde Herz Jesu den Beschluss zur Vorplanung einer neuen Kirche. Schildgen war seit dem Zweiten Weltkrieg enorm gewachsen. Zur Pfarrgemeinde gehörten nun 2560 Katholiken, die alte Kirche hatte nur 100 Plätze.

Fast genau ein Jahr nach dem Beschluss erhielt Gottfried Böhm den Auftrag zur Planung der Herz Jesu Kirche. Am 26. April 1959 setzte Pfarrer Joseph Wirtz den ersten Spatenstich, und nach nur eineinhalbjähriger Bauzeit feierten die SchildgenerInnen am Christkönigstag 1960 die Einweihung ihres neuen Gotteshauses.

Gefällt Gottfried Böhm die Kirche heute noch? „Ja! Es tut mir leid, dass da jetzt Blech drauf ist, aber sie ist mir eine der liebsten. Ich habe viele andere Dinge gebaut, die mich nicht so faszinieren.“

Achim Rieks, Hermann-Josef Rodenbach und ich sehen uns mit großen Augen an. Böhm weiß nicht nur genau Bescheid über die Schildgener Kirche, sie ist sogar eine seiner liebsten Erinnerungen. Aber auch die Sanierung Ende der 1980er-Jahre hat er nicht vergessen.

Offenbar wegen Undichtigkeiten erhielten die Türme eine Verkleidung aus Blei, und auch die Außenmauer aus grobem Sichtbeton wurde mit einer breiten Abdeckung versehen. Ein starker Eingriff in das Werk, dessen materielle Einheitlichkeit ein wichtiges Element darstellt. Sowohl die Türme als auch die Mauer aus grobem Sichtbeton waren in einem Stück gegossen worden.

Die Kirche in den 1970er-Jahren

Doch bleiben wir beim eigentlichen Werk. Die massive Mauer grenzt die Kirche zur Straße hin ab, darüber erheben sich sechs unterschiedlich hohe, kegelförmige Türme. Das große Portal erlaubt Einblicke in den Vorhof. Von dort geht es geradeaus in den Pfarrsaal, der aus der ehemaligen Rektoratskirche entstanden ist, rechts gelangt man in ein Atrium. Dessen begrünter Innenhof – die Gemeinde bezeichnet ihn liebevoll als „das Paradies“– ist von drei verglasten Gängen umschlossen, in einem von ihnen ist das Taufbecken untergebracht.

Der sich daran anschließende Kirchenraum ist schlicht. Im Mittelpunkt steht die Altarinsel. Sie ist durch mehrere Stufen erhöht. Über ihr schwebt eine Art Baldachin, der das Dach durchstößt und Tageslicht einfallen lässt.

Mit der Abfolge der verschiedenen Höfe erinnert die Herz Jesu Kirche an den im Alten Testament genannten Tempel von Jerusalem. Doch Gottfried Böhm mag auch auf andere, zum Teil Jahrtausende alte Symbolik zurückgegriffen haben: auf die Atrien frühchristlicher und romanischer Kirchen, oder auf italienische Gotteshäuser des Mittelalters und der Renaissance, bei denen die Taufkapellen oft vor der Kirche untergebracht waren. Gleichzeitig ist die Schildgener Pfarrkirche auch ganz klar modern.

In seiner Dankesrede für den renommierten Pritzker-Preis sagte Gottfried Böhm: „Es scheint mir ganz gut, wenn ein Bau nicht nur aus dem Moment heraus entworfen ist.“ Böhm erhielt den Nobelpreis der Architektur 1986 als erster Deutscher.

Ein Zentrum für Schildgen

Achim Rieks fragt, ob er die Kirche auch woanders so gebaut hätte, oder ob sie spezifisch für Schildgen gedacht war. Böhm antwortet, ohne lange zu überlegen: „Sie ist schon ziemlich typisch für Schildgen. Der Ort ist ja kleinteilig, und da passt sie sehr schön rein.“

Schildgen ist aus einzelnen Höfen und Streusiedlungen zusammengewachsen. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schildgen rasant größer, bis fast alle Zwischenbereiche bebaut waren. Ein zusammenhängender Siedlungskörper war entstanden – ohne Plan, ohne Konzept.

Hinweis der Redaktion: Die Serie „Schildgen wie es war” erscheint in Kooperation mit dem Begegnungscafé Himmel & Ääd, das für 2019 den gleichnamigen Nostalgiekalender herausgegeben hat. Der Kalender zeigt eine Auswahl aus den über 100 Fotos, die Schildgener BürgerInnen dafür eingereicht haben. Wir erzählen jeden Monat die spannendsten Geschichten hinter den Bildern. Bald auch als Buch!

Schildgen sei ein von Zersiedelung geprägter Ort ohne Zentrum, schreibt Stefan Knecht in seiner 2018 veröffentlichten Arbeit „Gottfried Böhm in Bergisch Gladbach.“ Und weiter: „Der Zerstreutheit der Siedlung setzt Böhm die Kompaktheit der Kirche entgegen und schafft somit einen festen städtebaulichen und ideellen Kern für den zuvor räumlich kernlosen Ort Schildgen, der als gesellschaftlicher Bezugspunkt dienen soll.“

Gleichzeitig spiegele die Anlage das diffuse Wachstum des Ortes wider, sei sie doch ebenfalls aus der Erweiterung und dem Umbau bereits bestehender Gebäude entstanden und zu einem größeren Ganzen zusammengefügt worden.

Die Tür öffnet sich, Paul Böhm kommt zurück. Sein Vater blickt auf und sagt: „Hilf mir mal ein bisschen! Wie soll ich sonst so viel wissen?“

Paul Böhm schaut mit seinem Vater Gottfried ins Fotoalbum, das den Bauprozess der Herz Jesu Kirche dokumentiert.

Paul Böhm lächelt sanft, sein Blick fällt wieder auf das Fotoalbum, das jetzt auf einer anderen Doppelseite aufgeschlagen ist. Rieks und Rodenbach zeigen ihm die erste Schildgener Kirche, erklären, dass sie aus einer alten Fabrikhalle entstanden ist und mit dem Bau der neuen Kirche zum Pfarrsaal umgewidmet wurde. Da schaltet sich Gottfried Böhm ein: „Das fällt mir jetzt wieder ein, dass das früher so war. Dass ich das damals machen durfte!“

Als das Projekt 1956 ausgeschrieben wurde, hatte er gerade erst das Büro des Vaters übernommen. Dominikus Böhm war 1955 gestorben. Gottfried Böhm hatte noch bis 1945 in München Architektur und Bildhauerei studiert. Letzteres sieht man seinen Gebäuden an, die allesamt etwas Plastisches haben. Sie werden deshalb oft als „Architekturskulpturen“ bezeichnet, vor allem die späteren Bauten.

So sieht die Herz Jesu Kirche heute aus– der weiße Längsbau war die erste Kirche von 1928, heute ist es der Pfarrsaal. Bild: Foto Huber

Die Herz Jesu Kirche, eines seiner ersten großen Projekte, lässt noch die Auseinandersetzung Gottfried Böhms mit seinem Vater, dem großen Kirchenbauer, durchscheinen. 55 Gotteshäuser hatte Dominikus Böhm gebaut.

In die Außenmauer der Schildgener Pfarrkirche, rechts des Eingangsportals, ist ein Relief der Arche Noah eingeprägt. Es stammt von dem Kölner Bildhauer Jochem Pechau, der häufig mit Gottfried Böhm zusammenarbeitete. Noahs Gesicht ähnelt dem von Böhms Vater Dominikus und wird als Kryptoporträt beschrieben – so nennt man Bilder von mythologischen Figuren, denen die Gesichtszüge realer Personen verliehen wurden.

Gottfried Böhm bezeichnete den Vater immer als Maßstab für seine Arbeit. Heute hat er selbst weit mehr Kirchen gebaut als Dominikus Böhm, über 70 Stück. Doch von Selbstzufriedenheit oder gar Überheblichkeit ist nichts zu spüren. Noch heute, am Tisch im alten Esszimmer, sagt Böhm mit sanfter Stimme: „Mein Vater, das war ein besonders netter Kerl. Er hat mich sehr gemocht und gefördert.“

Eine ganz besondere Familie

Den Respekt, mit dem Gottfried Böhm von seinem Vater spricht, spürt man auch im Umgang mit seinem Sohn – und umgekehrt. Paul Böhm fragt, ob wir über das städtebauliche Projekt seines Vaters gesprochen hätten, die Verbindung zwischen Bergisch Gladbach und Bensberg. „Da hast du mal in den 70er-Jahren einen Vorschlag gemacht“, sagt er, zu seinem Vater gewandt, „der ist aber leider nicht realisiert worden.“

Das Projekt – ein neues Zentrum zwischen den nie so recht zusammengewachsenen Stadtteilen – ist mindestens genauso spannend wie die Schildgener Kirche und die anderen drei Böhm-Bauten in Gladbach: der Bergische Löwe, das Bensberger Rathaus und das Kinder- und Jugenddorf Bethanien. Doch das wäre schon wieder eine ganz andere Geschichte.

Paul Böhm zeigt eine der Visionen, die sein Vater in den letzten sieben Jahren gezeichnet hat.

Die Herz Jesu Kirche wurde am 19. Oktober 2007 unter Denkmalschutz gestellt. In der Begründung hieß es: „[Sie] gehört zu den beeindruckendsten sakralen Bauwerken der Nachkriegszeit in Deutschland und weit darüber hinaus.“

Man kann wohl auch sagen, dass Gottfried Böhm zu den beeindruckendsten Architekten der Nachkriegszeit in Deutschland und weit darüber hinaus gehört. Der Tagesspiegel bezeichnete die Böhms 2005 als „Dynastie, die keine ist“ – dazu würden ihre Mitglieder zu zurückhaltend auftreten.

Gut 40 Minuten, nachdem wir uns mit Gottfried Böhm an den Tisch gesetzt haben, kommt Theresa herein und hilft ihm beim Aufstehen. Er verabschiedet sich mit den Worten „Tschüss, ich danke euch“. Dann geht er, auf seinen Rollator gestützt, zurück in Richtung Haustür.

Quellenhinweise:

  • „Gottfried Böhm. Bauten in Bergisch Gladbach“, Broschüre der Stadt Bergisch Gladbach.
  • Dr. Godehard Hoffmann: „Gutachten zum Denkmalwert der kath. Pfarrkirche Herz Jesu“. Rheinisches Amt für Denkmalpflege, 14.03.2007.
  • Susanne Kippenberger: „Himmel und Höhle“. Der Tagesspiegel, 10.12.2005
  • Stefan Knecht: „Gottfried Böhm in Bergisch Gladbach“. BGV Rhein-Berg, 2018
  • Heike Mund: „Die Böhms – Architektur einer Familie“. Deutsche Welle, 28.01.2015
  • Engelbert Sommerberg: „Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu – Chronik (1908 bis 1985)“

Die historischen Fotos stammen von Leni Hamacher und aus dem Pfarrarchiv der Herz Jesu Kirche. Die Fotos von dem Besuch bei Gottfried Böhm haben Laura Geyer und Hermann-Josef Rodenbach aufgenommen.

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Laura Geyer

Journalistin. Geboren 1984, aufgewachsen in Odenthal und Schildgen. Studium in Tübingen, Volontariat in Heidelberg, ein Jahr als freie Korrespondentin in Rio de Janeiro. Jetzt glücklich zurück in Schildgen.

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2 Kommentare

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  1. Ein uneingeschränktes Lob für Ihren wunderbaren Artikel, liebe Laura Geyer! Sie zeigen wieder einmal, wie Sie lebendig, detailreich und interessant schreiben können, auf der Grundlage von sorgfältiger Recherche und entsprechender Literatur, im Auftreiben von interessanten Bildern, aber vor allem auch verbunden mit einem Besuch und Interview vor Ort. Ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg bei Ihrer Arbeit sowie bei Ihren Lesern.

    Gottfried Böhm wünsche ich nächstes Jahr zu seinem 100. Geburtstag, dass er in unserer Stadt eine entsprechende Würdigung findet. Immerhin hat er sie mit seinem überragenden architektonischen Können entscheidend geprägt.