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Auf einen Blick

  • Das Stadthaus wird immer teurer
  • PSK-Erweiterung gefährdet Behindertenwerkstatt
  • Haltestelle „Markt” bleibt
  • Bürgerbeteiligung zum B-Plan Jakobstraße
  • Schulzentrum Kleefeld soll erweitert werden
  • Päckchen für Bedürftige
  • Kirschblütenlauf abgesagt
  • Aus dem Inneren eines Theas-Kurses

Das sollten Sie wissen

Für die Sitzungen des Verkehrs- sowie des Stadtplanungsausschusses hat die Verwaltung umfangreiche Unterlagen zu wichtigen Großprojekten ins Netz gestellt. Wir beleuchten zentrale Punkte, weitere Berichte folgen:

  • Bei der Erweiterung der Psychosomatischen Klink hält die Stadt an einer Zufahrt zwischen den beiden Gebäuden der GWK-Behindertenwerkstätten fest. Sie soll „verkehrsberuhigter Bereich“ mit Schrittgeschwindigkeit werden, damit sei auch die Kreispolizei einverstanden. Die GWK hatte mit einer Schließung ihrer Werkstätten gedroht, weil die Sicherheit der Beschäftigten gefährdet werden. Ratsinfosystem, Hintergrund 
  • Das neue Stadthaus am S-Bahnhof verteuert sich weiter: Die Beratungsgesellschaft für Behörden geht in einer Grobschätzung aktuell von 62,6 Millionen Euro aus, vor zwei Jahren lag die Zahl bei 52,5 Millionen, gestartet war die Planung mit 33,3 Millionen. Dennoch sei der Neubau (nach derzeitigem Stand) noch immer etwas günstiger als eine Sanierung der alten Stadthäuser.  KSTA/BLZ*, Hintergrund
  • Die Aufgabe der Bushaltestelle „Markt” ist vom Tisch. Diese Idee, die zur Entlastung der Stationsstraße von externen Verkehrsplanern vorgeschlagen worden war, hatte den Protest von Inklusions- und der Seniorenbeirat ausgelöst. Nun schlägt die Stadtverwaltung vor, für zwei Monate zu testen, was eine Sperrung der Rampe von der Stationsstraße zur Paffrather Straße für den Individualverkehr bringen würde. KSTA/BLZ, Ratsinfosystem, s.a. in-gl.de 4.7.,  Hintergrund
  • Zwei neue Straßen über das Gleisdreieck von der Kalkstraße zum Refrather Weg würden den Verkehr in der westlichen Innenstadt, entlasten, was aufgrund der dort geplanten Bauprojekte dringend nötig ist. Das ergab eine externe Verkehrsuntersuchung. Die Stadt empiehlt nun eine Machbarkeitsstudie, wobei auch eine neue Nutzung des Zandersgeländes berücksichtigt werden soll. Ratsinfosystem, KSTA/BLZ, Hintergrund
  • Für den Bebauungsplan Jakobstraße hat die Stadtverwaltung einen Vorentwurf fertig gestellt und schlägt jetzt die Offenlage für die Bürgerbeteiligung vor. Auf dem Gelände will Isotec einen neuen Firmensitz bauen. Ratsinfosystem, Hintergrund
  • Das Schulzentrum am Kleefeld soll für die Hauptschule um einen Anbau auf der Wiese hinter dem Kindergarten am Heilsbrunnen erweitert werden. Ratsinfosystem
  • Hintergrund: Diese sechs Bauprojekte verändern die Innenstadt und den Verkehr

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Nach Einschätzung des Landeskriminalamts werden im Missbrauchfall „Bergisch Gladbach” noch weitere Täter und Opfer ermittelt; gemessen am Datenaufkommen sei er größer als Lügde; wahrscheinlich gebe es weitere ähnliche Netzwerke. RP

Zum „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ hissen der Rheinisch-Bergische Kreis und die acht Kommunen  an öffentlichen Gebäuden die blauen Banner des Vereins „Terre des femmes“. KSTA/BLZ, RBK

Die Tafel ruft dazu auf, Päckchen zu spenden, um den nicht so gut gestellten Mitbürgern zu Weihnachten eine Freude zu machen. Eine Aktion, die von vielen Akteuren unterstützt wird. in-gl.de, KSTA/BLZ*

Die Serie „Bild der Woche” erhält eine riesige Resonanz: Weil es tolle Fotos sind – und weil sie Bergisch Gladbachs Stadtteile zusammenbringen.  Jetzt gibt es mehr davon – ein Kalender mit Thomas Merkenichs besten Bildern. Und eine Ausstellung. in-gl.de

Heute werden die Weihnachtsmärkte auf dem Konrad-Adenauer-Platz und in Refrath eröffnet. Aber es gibt im Advent noch viel mehr in der Stadt und in der Region. in-gl.de

Bergische Köpfe

Patrick Neunzig und Isabel Martel haben an der  Lustheide das Unternehmen „Impuls – neue Wege gehen“ gegründet und bieten systemische Beratungen für Privatpersonen und Unternehmen an. KSTA/BLZ*

Manuele Klein ist mit einem der drei oberbergischen Kultur-Förderpreise ausgezeichnet worden. Die Künstlerin ist Mitglied im AdK und in Bergisch Gladbach gut bekannt. in-gl.de

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Die lieben Nachbarn

In Odenthal-Osenau hat ein Einfamilienhaus am Sonntag gebrannt; die Rauchsäule war weithin zu sehen. KSTA/BLZ

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1 Kommentar

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  1. In der Beschlussvorlage zum Gleisdreieck werden zwei Beschlüsse vorgeschlagen:

    „Aufgrund der erkennbaren Vorteile der vorgestellten Variante 4K wird diese Ausbauvariante zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Verwaltung wird beauftragt, die Variante 4K weiterzuverfolgen.„

    und

    „Die Verwaltung wird beauftragt, eine Machbarkeitsstudie unter Berücksichtigung der Verkehre einer zukünftigen Entwicklung des Zanders-Geländes und der neu in den FNP aufgenommenen Bauflächen durchzuführen. Diese Machbarkeitsstudie ist eine Vorstufe für eine Vorplanung für den Bebauungsplan Nr. 2435 – Gleisdreieck.„

    Die bisherige Machbarkeitsstudie Gleisdreieck berücksichtigt nur die geplanten Bebauungen auf den Geländen „Jakobstraße“ „Am Kalkofen“ „Neues Stadthaus“ und „Steinbüchel“. Das Zanders-Gelände, der wirklich dicke Brocken in der Innenstadt, wird noch gar nicht berücksichtigt und erst recht nicht die FNP Gebiete.

    Bereits ohne Zanders und FNP-Flächen zeigt die Machbarkeitsstudie an manchen Knotenpunkten für den PKW Verkehr gerade noch ausreichende Verkehrsbedingungen, für den Fußgänger- und Radverkehr sogar eine mangelhafte Qualität.

    Warum jetzt die Verwaltung beauftragt werden soll die Variante 4K (also die Planung ohne Berücksichtigung Zanders) weiter zu verfolgen ist nicht zu verstehen.

    Erst einmal müsste eine Machbarkeitsstudie zumindest einschließlich der Zanders- Fläche erfolgen. Denn eines dürfte klar sein: wenn es nicht zu einer echten Verkehrswende in Bergisch Gladbach kommt ist das Gleisdreieck keine Lösung für die zukünftige Verkehrsbelastung in unserer Stadt. Vorrangig wären stadtweit vernünftige Radwege, Radschnellwege nach Köln und ein günstigerer ÖPNV.

    Weiterhin ist es unabdingbar, nicht nur die Verkehrssituation in der Innenstadt im Auge zu behalten. Die Machbarkeitsstudie Gleisdreieck zeigt zum Beispiel, dass in der Variante 4k der Verkehr auf der Buchholzstraße um 3300 Fahrten zunehmen würde ohne dass auf anderen Straßen Richtung Norden eine entsprechende Entlastung stattfinden würde. Der Verkehrsstrom landet größtenteils auf der Kreuzung an der Flora, die jetzt schon oft überlastet ist.

    Wenn jetzt noch der Verkehr der FNP Flächen aus Schildgen, Katterbach und Nussbaum dazukommen würde wäre das Chaos vorprogrammiert. Hier muss verlangt werden, dass die Politik Farbe bekennt:

    Es wurde versprochen, dass vor jeder konkreten Neuausweisung von Wohn- oder Gewerbeflächen die verkehrlichen Auswirkungen auf das bestehende Straßennetz untersucht werden. Die einzig wichtige Frage dabei ist aber, welche Konsequenzen aus der Verkehrsuntersuchung gezogen werden. Ab welcher Auslastung einer zuführenden Straße (z.B. auch Kempener Straße oder L289) zu einer neuen Fläche erfolgt keine Neuausweisung?

    Eine Bebauung der Flächen in der Innenstadt macht allein wegen der Nähe zur S-Bahn, zum Einzelhandel und zur Verwaltung am meisten Sinn. Nach den bisherigen Untersuchungen zur Verkehrsbelastung ist aber absehbar, dass damit die Grenze der Belastbarkeit erreicht, wenn nicht sogar überschritten wird.

    Es gibt viele gute Gründe gegen die Bebauung der meisten FNP-Flächen, die Verkehrssituation bleibt eines der wichtigsten Argumente.