Harald Flügge (r.). 2021 mit dem Beigeordneten Ragnar Migenda (l.) und Bürgermeister Frank Stein. Foto: Thomas Merkenich

Die Verwaltungskonferenz der Stadt Bergisch Gladbach hat sich beim früheren ersten Beigeordneten für sein langjähriges und beharrliches Engagement bedankt. Er hatte wichtige Projekte wie den FNP und das Handlungskonzept Bensberg verantwortet.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Stadt Bergisch Gladbach

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Mit einem herzlichen Dankeschön hat Bürgermeister Frank Stein gemeinsam mit den Mitgliedern der Verwaltungskonferenz den bisherigen Ersten Beigeordneten Harald Flügge in den Ruhestand verabschiedet. Harald Flügge hatte es sich nicht nehmen lassen, die Kolleginnen und Kollegen zu einer sehr harmonischen Abschiedsfeier einzuladen.

Frank Stein nutzte die Gelegenheit, um sich bei Harald Flügge für seinen langjährigen beharrlichen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergisch Gladbach zu bedanken. Wichtige Projekte wie die Neuauflage des Flächennutzungsplans und das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg waren in seiner Amtszeit entstanden. 

Aber auch der Mensch und Kollege Harald Flügge wurde von allen Anwesenden sehr positiv gewürdigt. Frank Stein zu Harald Flügge: „Er war ein immer offener und kollegialer Wahlbeamter, stets zum Dialog und zum Ausgleich bereit – wir werden seine ruhige und freundliche Art vermissen“.

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Bergisch Gladbachs Verwaltungsspitze besteht aus drei Dezernenten. Und alle drei werden dringend benötigt, sagt Bürgermeister Frank Stein. Allerdings muss er seit Monaten auf einen der drei Wahlbeamten verzichten – und bis zur Kommunalwahl im Herbst 2025 besteht offenbar auch keine Chance auf eine Neubesetzung. Daher soll die Stelle nun kommissarisch besetzt werden; aus dem Bestand.

Als Nachfolger in der Position des Ersten Beigeordneten hat der Rat in der letzten Sitzung vor den Sommerferien den Beigeordneten Ragnar Migenda gewählt. Das bislang von Harald Flügge geführte Dezernat wird zunächst kommissarisch von Stephan Dekker verantwortet. Über die nach der Hauptsatzung notwendige Neuausschreibung der Position wird die Politik noch zu befinden haben.

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  1. Bedanken? Wofür genau?
    Ach ja:
    Für jahrelangen Autofixierung in der Verkehrsentwicklung?
    Für die Jahrzehnte Stillstand in der Verkehrswende?
    Für die Verhinderung eines nutzbaren Radwegesystems?
    Mangelhafte und fehlende Schulgebäude?
    Für den FNP, der den Geist der 1950er Jahre atmet?
    Für die Hinterlassenschaft, eine Stadt in die 50er Jahre zurückentwickelt zu haben?
    Falls das alles zuträfe, wäre wohl kein Dank fällig.

    1. Ich muss doch sehr bitten. Das was sie aufzählen sind Herausforderungen der Gesamtpolitik hier in Bergisch Gladbach und auch im Kreis.
      Aber nicht Fehler die man jetzt an dem Beigeordneten ablassen darf. Oder ihm in die Schuhe schieben kann.

      Er wirkte vielleicht im Hintergrund. Und es ist nicht zu 100% für den normalen Bürger zu verstehen was genau seine Aufgaben und sein Tätigkeitsradius war und wie stark er wirken konnte.
      Aber er hatte schon Ahnung. Sonst hätte ihn die Stadt Heiligenhaus sicher nicht 15 Jahre beschäftigt. Und zusätzlich hat er sowohl damals mit der CDU unter Lutz Urbach und danach noch mal unter (Quasie “Ampel”) Frank Stein gewirkt und gearbeitet.
      Das ist schon was. Gerade wie man anguckt wie gespalten und planlos CDU und Ampel-Parteien sonst so wirkten.

      So wie ich es betrachte ging es Ihn um die Materie. Und davon hatte er viel Ahnung. Das muss man würdigen und auch der Ruhestand hat jeder sich verdient der Jahrzehntelang hart und ehrlich gearbeitet hat.

      Er hatte sicherlich einige Fachbereiche in denen er sehr stark wirkte. Und viele Arbeit sieht man auch nicht.
      Man kann aber sagen das die Stadt unterm Strich sich in den letzten 10 Jahren immens verändert hat. Auch Städtebaulich.

      Viele Projekte sagen wir mal der FNP sind Projekte die nur so kompliziert sind weil jeder was zu kamellen hat. Zurecht wir leben in einer Demokratie und daher auch wichtig.
      Und was die Verkehrswende angeht ist es doch auch so. Es ist vieles auch an der Demokratie. Weil eben so viele Interessen und Aspekte gleichzeitig berücksichtigt werden müssen- kann am Ende Murks raus kommen.
      Ich muss da nur mal ein Wort sagen: Laurentiusstraße :D Ich glaube ein perfekter Kompromiss zu finden und umzusetzen ist ebenso schwierig wie den Weltfrieden zu erreichen.

      Viele Projekte sind sehr komplex, schwierig, bürokratisch und zeitaufwendig. Das kriegt der Bürger nicht immer mit.

      Viele Dinge haben sich auch hier zum Guten Gewendet. Auch durch den neuen FNP. Auch dank vieler engagierter Bürger :)
      Vielleicht wäre es auch sinnvoller die Dezernate und Fachbereiche angepasster zu machen. Dann könnten sich die Beigeordneten sich auf eine Sach konzentrieren. z.B. Städteentwicklung, Mobilität und Verkehr, (Recht, Sicherheit und Ordnung), Bildung und so weiter….
      Kostet mehr Geld und mehr Personalstellen. Nur vieleicht wäre das Langfristig eine Sache.
      Wie dem auch sei: Wer Jahrzehntelang an Projekten gearbeitet hat der verdient seinen Ruhestand und seine Würdigung. Er hat sicherlich seine Leistungen gebracht. :)