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Wie sich Zanders und Innenstadt näher kommen sollen

Industriebrachen, verkommene Gebäude, fiese Parkplätze: Einige Ecken der Innenstadt bieten ein trauriges Bild und könnten besser genutzt werden. Das hat die Stadtverwaltung erkannt und arbeitet an einer weit gespannten Optimierung. Ausgangspunkt ist das Zanders-Areal, das mit der Innenstadt zusammenwachsen soll. Aber auch das Bahnhofsumfeld und die östliche City liegen im Blickfeld. Wir schauen auf die Pläne und nehmen Sie mit zu den Schauplätzen.

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„Zanders ist anders“

Drei Jahre hat Insolvenzverwalter Marc d’Avoine daran gearbeitet, die abrupt gestoppte Papierfabrik Zanders demontieren zu lassen, Maschinen zu verkaufen oder zu verschrotten und Gebäude besenrein zu machen. Eine Mammutaufgabe, die jetzt mit der offiziellen Übergabe des gesamten Geländes an die Stadt Bergisch Gladbach abgeschlossen wurde. In einem weiteren Schritt zur Transformation der 36 Hektar großen Fläche ist die „Mainstreet“ für den Fuß- und Radverkehr geöffnet worden.

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Zanders auf dem Weg von der Papierfabrik zum Stadtviertel

Fast 200 Jahre Industriegeschichte sind 2021 von einem Tag auf den anderen zu Ende gegangen. Drei weitere Jahre wurden benötigt, um das 36 Hektar große Zanders-Areal von vielen Tonnen an Rohstoffen, gefährlichen Betriebsmitteln und gigantischen Maschinen zu befreien – um es für die Transformation zu einem neuen gemischten Stadtviertel bereit zu machen. Unsere Reporter und unser Fotograf haben den Prozess begleitet und begeben sich in diesem Bilderbuch auf eine Zeitreise.

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Wie ein Zeitplan für das Zanders-Areal aussehen könnte

Das Projektteam hat im Zanders-Ausschuss einen Zeitplan für die Konversion des Areals der Papierfabrik bis 2040 vorgestellt. Ausdrücklich im Konjunktiv, denn bei den Rahmenbedingungen gebe es noch viele Unbekannte. Die CDU und auch die Grünen drängen auf wirtschaftliche Kennzahlen, die SPD und der Bürgermeister pochen auf den einstimmig vereinbarten Fahrplan. Nebenbei wird klar, dass Zanders für die Lösung der Wohnungsprobleme der Stadt so schnell keine Lösung bietet.

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Diese Schulen sollen zuerst saniert oder neu gebaut werden

Mehr als drei Viertel aller Schulen in Bergisch Gladbach sind so marode, dass sie entweder grundlegend saniert oder aber abgerissen und neu gebaut werden müssen. Zusätzlich sollen zwei weitere Grundschulen errichtet werden. Jetzt hat die Stadt eine vollständige Bestandsaufnahme vorgelegt und eine Liste mit 24 Gebäuden veröffentlicht, die zuerst angepackt werden sollen. Damit ändert sie ihre bisherige Strategie.

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Papier & Feuer: Der letzte Leiter der Zanders-Feuerwehr erzählt

Im gesamten Arbeitsleben von Frank Stugg spielen Papier und Feuer eine zentrale Rolle. Erst als Papiermacher bei Zanders, später als Leiter der Werksfeuerwehr. Jetzt wacht er über Sicherheit und Brandschutz auf dem Areal. Im Gespräch lässt er die Jahre Revue passieren und erzählt, warum die Papierfabrik eine eigene Feuerwehr und wie er das abrupte Ende der Produktion erlebt hatte.

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Wissen, was läuft: Der Tag in GL 17.11.2023

Das Wichtigste zum Tag in Bergisch Gladbach: Die Folgen der Cyber-Attacke im Detail. Planer präsentieren „Zukunftsperspektive 2045“ für Zanders. Räumung des Zanders-Areals verzögert sich weiter. Stadtverwaltung ab heute ohne Strom. LVR fördert Kulturprojekte in GL. Schröder und Dörr zeigt Tata Ronkholz posthum. Regenreiches Jahr. Erste Weihnachtsmarktbuden eröffnet.

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Wie die Zanders-Konversion gelenkt werden kann

Mit der Konversion des Zanders-Areals hat Bergisch Gladbach eine große Chance, aber auch eine gewaltige Aufgabe. In der BürgerAkademie diskutieren wir mit Christian Buchen, dem Vorsitzenden des Zanders-Ausschusses, wie die Stadt diese Herausforderung meistern kann. Und ob die ehrenamtlich tätigen Ausschuss-Mitglieder in der Lage sind, die Verwaltung zu kontrollieren und das Projekt in die richtige Richtung zu lenken.

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Kunst und Kultur sollen eine Atelier-Etage auf Zanders erhalten

Das Zanders-Areal soll wenigstens für eine gewisse Zeit Heimat für bis zu neun Künstler:innen werden. Der Stadtverband Kultur hat interessierten Kreativen jetzt ein Konzept für eine Atelier-Etage im Werkstattgebäude vorgestellt. Das Pionierprojekt geht auf eine Initiative der Künstlerin Iris Stephan zurück und stößt auf großes Interesse, Stadt und Projektteam Zanders sind mit an Bord. Vor dem Einzug der Künstler:innen gilt es aber noch einige nicht gerade niedrige Hürden zu beseitigen.

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Politik stellt fünf wichtige Weichen für die „Zanders-Stadt“

Nach den Grundsatzdebatten geht es beim Zanders-Areal jetzt allmählich an die Realisierungspläne, sagt Bürgermeister Frank Stein – und schlägt dem Stadtrat fünf Entscheidungen vor. Damit werden in Sachen Energie, Wasser, Vermarktung und Management jetzt die Weichen für die künftige „Zadners-Stadt“ gestellt. Ein Förderantrag für den Umbau der Zentralwerkstatt macht anschaulich, welches Potenzial das Areal für die ganze Stadt hat.

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Ein Zukunftslabor für Zanders – auf Zanders

Der Fachbegriff lautet „Reallabor“ und meint eine Umgebung, in der Menschen ausprobieren können, wie sie ihre Zukunft gestalten wollen und können. Zum Beispiel, wie man das Zanders-Areal für die Gesellschaft nutzen kann. Ein solches Reallabor haben zwei Master-Studenten der Architektur auf Zanders eingerichtet und erprobt. Ihr Studium haben die beiden mit Bravour beendet – das Reallabor bleibt.

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Zum Tag des Denkmals stehen auf Zanders einige Türen offen

Das Zanders-Areal ist nicht nur das zentrale Stadtentwicklungsprojekt, sondern als eine der historischen Keimzellen Bergisch Gladbachs auch geprägt durch historische Stätten, von denen 13 unter Denkmalschutz stehen. Am 10. September 2023, dem bundesweiten Tag des offenen Denkmals, öffnet die Projektgruppe Zanders-Areal erstmalig die Türen mehrerer Wahrzeichen auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik.

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Die Eroberung des Zanders-Areals in kleinen Etappen

Die Öffnung des Zanders-Geländes kommt voran, in sehr kleinen Schritten. Es gibt einen Pop-up-Biergarten und erste, punktuelle Nutzungen mit begrenzter Personenzahl. Bis zum Sommer im nächsten Jahr soll wenigstens der Park an der Gleisharfe frei zugänglich sein und eine Durchfahrt für Fahrräder in Nord-Süd-Richtung geöffnet werden. Für Anfragen ist das Projektteam der Stadt ansprechbar.

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Iris Stephan – die Spurensucherin auf Zanders

Die Malerin und Bildhauerin Iris Stephan arbeitet auf dem Zanders-Areal, mit Zanders-Material. Fundstücke der Papierindustrie wandelt sie in Collagen und Installationen um. Spannend ist nicht nur, was sie macht, sondern vor allem wie sie arbeitet. Daher haben wir sie ein paar Wochen begleitet. Und dabei seltene Einblicke in das außergewöhnliche Projekt einer umtriebigen Künstlerin gewonnen. Aber auch das Zanders-Gelände selbst bietet immer wieder Überraschungen.

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Regionale 2025 fördert Zanders-Teilprojekt

Der Umbau der Zanders-Areals zu einem Stadtquartier ist das größte Projekt im Rahmen des Förderprogramms Regionale 2025. So groß, dass es in einzelnen Teilen bearbeitet wird: Das Modul „Impulsquartier“ konzentriert sich auf den Bereich rund um die Zentralwerkstatt und wurde jetzt von der Regionale mit dem A-Stempel als „förderreif“ eingestuft.

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„Kultur für alle“: 5 Projektideen für Kunst und Kultur auf Zanders

Vom Ausstellungsprojekt über temporäre Ateliers und einem Medienlabor bis zu einem Kreativitäts-Quartier. Die Bandbreite der Projektideen, welche Vertreter:innen Kunst- und Kulturszene beim Bürgerforum #aufzanders vorgestellt haben, war ein Stück weit erwartbar. Spannend wird die Frage, was Politik und Verwaltung mit den Vorschlägen nun anstellen. Wir stellen die Ideen vor und unterziehen sie einem redaktionellen Kultur-Check.

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Zanders-Gelände wird erst 2024 ganz geräumt

Zwei Verlängerungsoptionen hatte der Insolvenzverwalter für die Räumung des Zanders-Geländes bereits genutzt, spätestens Ende April sollte er auch die restlichen Gebäude und Areale besenrein an die Stadt zurückgeben. Das hat nicht geklappt, schon im Dezember hat die Stadt den Überlassungsvertrag still und leise um weitere zehn Monate verlängert. Kurzfristige Pionier- und Zwischennutzungen des Areals sind weiterhin nicht möglich.

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Künstlerin Iris Stephan taucht ein ins Zanders-Erbe

Gefördert durch die Stiftung Kunstfonds ist Iris Stephan seit einem halben Jahr als Spurensammlerin auf einer künstlerischen Forschungsreise über das Zanders-Gelände. Dabei begibt sie sich auf die Suche nach neuen Zugängen zu den alten Industriegemäuern, taucht tief ein in die Industrie- und Familiengeschichte von Zanders und entdeckt das Areal als Kunstraum neu. 

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Einstimmiger Grundsatzbeschluss für Zanders-Areal

Bei der künftigen Nutzung des Zanders-Areals soll ein Ziel von 2900 Arbeitsplätzen und Wohnraum für 2900 Menschen angestrebt werden. Das beschloss der Zander-Ausschuss auf der Grundlage eines Kompromissvorschlags von fünf Fraktionen einstimmig. Damit ist die Basis für die weitere Planung gelegt. (Fast) alle Fraktionen, die Verwaltung und auch der Bürgermeister begrüßten das Votum.

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Zanders-Kompromiss: Noch mehr Arbeitsplätze

Die Fraktionen von CDU, Grünen, SPD, FDP und Bergischer Mitte haben sich auf eine grundsätzliche Verteilung des Zanders-Areals auf verschiedene Nutzungen geeinigt. Gegenüber dem letzten Vorschlag der Verwaltung wird es deutlich mehr Arbeitsplätze und weniger Wohnungen geben. Der gemeinsame Antrag sieht zudem zwei Hochhäuser vor.

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Zanders-Areal: Stadt plädiert für deutlich mehr Arbeitsplätze

Bei der Aufteilung des Zanders-Geländes geht es in diesem frühen Stadium der Planung um die umstrittene Kernfrage, wie viele Wohnungen und wie viele Arbeitsplätze angestrebt werden sollen. Im Hintergrund hat die Stadt gerechnet und mit den Fraktionen verhandelt. Jetzt stellt sie eine „Vorzugsvariante“ zur Abstimmung, in der sich die Gewichte deutlich zugunsten der Arbeitsplätze verschieben.

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Zanders-Zentralwerkstatt: Verbaute Schönheit mit Geschichte und Perspektive

Die alte Zentralwerkstatt soll bei der Neugestaltung des Zanders-Areals eine besondere Rolle spielen – als Begegnungsort und als Keimzelle einer neuen Altstadt. Das passt nicht nur zur Architektur des gut 140 Jahre alten Backsteingebäudes, sondern auch zu seiner Geschichte. Denn die Werkstatt steht für den Wandel von Zanders zu einem Industriebetrieb – und ist im Laufe ihrer Geschichte immer wieder umgebaut und erweitert worden.

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