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Bergisch Gladbach gewinnt Experten der sozialen Netze

Im Dezember hatte Thomas Droege seine Aufgabe als Geschäftsführer der Katholischen Jugendagentur im Disput mit dem Erzbistum kurzfristig aufgegeben und schien für Bergisch Gladbach verloren. Doch seit Anfang Mai ist er wieder da – als Leiter des Sachgebiets „Integration und sozialräumliche Netzwerkarbeit“. Was ein ziemlich breites Arbeitsfeld ist.

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Stille Stunde: Einkaufen für alle möglich machen

Barrieren abbauen und Zugänge schaffen, das ist das Ziel der Stillen Stunde. In drei Einzelhandelsgeschäften kann seit einem Jahr während einer bestimmten Zeit bei gedimmten Licht und reduzierter Lautstärke eingekauft werden. Menschen mit veränderter Reizverarbeitung können dadurch wieder unbeschwerter einkaufen. Nun sucht der Inklusionsbeirat weitere Kaufleute, die das Konzept umsetzen möchten.

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Energieschock, Inflation und Corona überrumpeln manche Familie

Die Katholische Jugendagentur Leverkusen, Rhein-Berg, Oberberg ist mit ihren Einrichtungen wie dem Hermann-Löns-Forum in Hand, Jugendzentren, Kitas und Quartiertreffs nah an den Menschen dran. Überall dort sind die Frage „seit wann heizt du schon?“ ebenso wie die Energie-Preise und die Inflation ein großes Thema. Ein paar Schlaglichter, wie Familien auf die aktuellen Umstände reagieren.

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Selbsthilfe-Kontaktstelle weitet Angebot aus

Knapp ein Jahr ist die Selbsthilfekontaktstelle im Rheinisch-Bergischen Kreis nun aktiv. Hier finden Menschen die eine Selbsthilfegruppe gründen wollen, wertvolle Beratung. Nach der Eröffnung neuer Büros an der Odenthaler Straße sollen die Räume bald für Gruppentreffen genutzt werden. Erstmals können auch Selbsthilfeinitiativen zu sozialen Themen dank der Unterstützung durch den Kreis gefördert werden.

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Ehe-, Familien- und Lebensberatung: Nachfrage unverändert, Leidensdruck steigt

Seit über 50 Jahren gibt es die Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung Bergisch Gladbach, kurz EFL. Der aktuelle Jahresbericht zeigt: Weder Pandemie noch Kirchenskandale haben die Nachfrage nach Beratung beeinträchtigt. Warum dies so ist, und warum sie sich für die Beratung aller Menschen – auch queerer – stark macht, erläutert die neue Leiterin der EFL, Franziska Hock.

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Hilfe für Flüchtlingsfrauen steht vor dem Aus

Seit 2016 finden Frauen, die alleine oder nur mit ihren Kindern nach Bergisch Gladbach flüchten, Unterstützung in der Beratungsstelle „AnBe“. Corona hatte viele zurückgeworfen, dann begann der Krieg in der Ukraine. Und ausgerechnet jetzt, wo fast ausschließlich Frauen neu nach Bergisch Gladbach kommen, droht der wichtigen Anlaufstelle das Ende.

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„Es schmeckt“ in der der Suppenküche von St. Laurentius

Eine warme Mahlzeit – die gibt es an vier Tagen die Woche, 52 Wochen im Jahr, in der Suppenküche von St. Laurentius in der Stadtmitte. Das zieht vor allem die Alten und Einsamen an, deren Bedrängnis weit vor der Wohnungslosigkeit beginnt. Die Suppenküche ist zugleich ein gutes Beispiel, wie Kirche abseits von Skandalen ohne großes Aufhebens ganz selbstlos für Menschen da ist.

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Hilfe für Wohnungslose im Winter: Eine warme Mahlzeit, ein warmes Wort

Die kalte Jahreszeit ist hart für Bedürftige und Wohnungslose. Erst recht unter Corona. Hilfsorganisationen wie der Verein Die Platte e.V. versorgen die Menschen mit dem Nötigsten. Sie stellen eine warme Suppe oder Kleidung bereit und haben ein offenes Ohr für die Sorgen der Betroffenen. Ein Besuch vor Ort zeigt, wie dringend notwendig sowohl die ehrenamtliche Unterstützung als auch die Spenden sind, die an die Bedürftigen verteilt werden.

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„Beratungsstelle Arbeit“ berät unabhängig vom Arbeitsamt bei Erwerbsproblemen

Die Erwerbslosenberatungsstelle der Stadt ist relativ unbekannt. Durch die Umbenennung in „Beratungsstelle Arbeit” soll sie stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden. Zu den klassischen Hilfestellungen bei der Arbeitsvermittlung, Ausbildung und Fortbildung kommt jetzt der neue Schwerpunkt Arbeitsausbeutung hinzu. Die Beratungen sind kostenlos.

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Stadt weitet Angebote für Eltern und in der „Frühen Hilfe“ aus

Die Stadtverwaltung hat neue Angebote in das digitale Familien-Info-Portal aufgenommen. So wurde die Altersgrenze für Kinder auf 6 Jahre erweitert. Die Elternbegleitmappe mit dem Angebot für “Frühe Hilfen” wurde aktualisiert und enthält nun auch je einen Gutschein für die Nutzung der Familienbildungsstätte und der Stadtbücherei. Die Mappe wird nach der Geburt zugeschickt.

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