Guten Morgen!

Auf einen Blick

  • Zanders bricht Gespräche mit Urbach ab
  • Große Gladbacher stellen Dreigestirn für 2022 vor
  • Grüne stellen Bürgermeisterin in Rösrath
  • Villa Zanders führt Schüler an Kunst heran
  • Wupsi und KVB werden Dienstag bestreikt
  • Weniger Müll in der Landschaft
  • Acht weitere Coronafälle
  • Standards für Radpendler-Routen
  • Bensbergs Wiesen tragen süße Früchte

Das sollten Sie wissen

Zanders Paper zieht die Zusage zurück, bis zum 7. Oktober das von Stadtverwaltung und Stadtrat einmütig geforderte Testat über eine wirtschaftliche Überlebensfähigkeit der Papierfabrik vorzulegen. Gespräche mit Bürgermeister Lutz Urbach hätten keinen Zweck, jetzt setze man auf Frank Stein, erklärt Mehrheitseigentümer Tom Olander. Auch der Betriebsratschef Taner Durdu kritisiert Urbach – der sich gegen die Vorwürfe aus dem Unternehmen wehrt. KSTA/BLZ (kostenpflichtig), Hintergrund

Die Kunstvermittlung wird im Kunstmuseum Villa Zanders groß geschrieben. Volontärin Anna Arnold hat ein interaktives Kartenset entworfen, dass (nicht nur) Schüler:innen zum „Papier-gestalten“ animiert – und dadurch einen besonderen, eigenständigen Zugang zur Kunst öffnet. Allerdings läuft Arnolds Stelle aus, für eine kontinuierliche Kunstvermittlung fehlt das Geld. in-gl.de, KSTA/BLZ (kostenpflichtig)

An vier Radpendlerrouten nach Köln arbeiten die Kommunen im rechtsrheinischen Kölner Umland seit zwei Jahren. Alleine aus Bergisch Gladbach könnten damit 2200 Pendler:innen zum Umsteigen auf das Rad bewegt werden. Jetzt schlossen die Beteiligten eine Vereinbarung, die Entwurfsplanung beginnt. in-gl.de

Auch die Wupsi wird am Dienstag ganztägig bestreikt; nur wenige Busse von Subunternehmern sind wahrscheinlich nicht vom Streik betroffen, teilt die Wupsi mit. Ein entsprechender Fahrplan soll heute auf der Homepage veröffentlicht werden. Auch die KVB fährt nicht. Website, KSTA/BLZ

Die Initiative #ichtuwasfürGL sieht nach zweieinhalb Jahren Müllsammeln eine positive Entwicklung: es liege weniger Müll in der Landschaft herum, das zeige ein dreijähriger Vergleich an der Saaler Mühle. Das Kippen-Problem ist jedoch hartnäckig. in-gl.de

Corona Spezial

Acht neue positive Tests hat der Rheinisch-Bergische Kreis am Freitag im ganzen Kreis bestätigt. Erneut gibt es einzelne Fälle in einem Seniorenheim und in einer Schule, in beiden Fällen in Wermelskirchen. in-gl.de

Unsere Lese- und Anschautipps

Auf den Wiesen unterhalb des Kardinal Schulte Hauses in Bensberg reifen seit vielen Jahrzehnten alte Apfelsorten heran. Dank der Bergischen Obstwiesenretter bietet die Kulturlandschaft jetzt wieder ein wunderbares Bild, ergänzt durch aufschlussreiche Infotafeln. Nun soll ein Ernährungsrat gegründet werden, der das regionale Obst zu den Verbrauchern bringt. in-gl.de

Mit einer 24-Stunden-Mahnwache hat sich die Ortsgruppe der Klimabewegung Fridays for Future am globalen Streiktag beteiligt. Der designierte Bürgermeister Frank Stein sprach eine Einladung in den künftigen Umweltausschuss aus. in-gl.de/Fotos, KSTA/BLZ*

Bergische Köpfe

Frank Haag, Andreas Rossa und Melanie Pfister treten für die Große Gladbacher KG im dreifachen Jubiläumsjahr als Dreigestirn an. Ihre Amtszeit wurde nach der Corona-bedingten Kanevalsabsage auf die übernächste Session 2021/2022 verschoben. in-gl.de, KSTA/BLZ (kostenpflichtig)

Gerd Koshofer gibt Einblicke in seine Stasi-Akte „Assessor“, während eines Vortrags- und Gesprächsabend im Himmel un Ääd. in-gl.de

Peter Winzen, langjähriger Ratsherr der SPD und promovierter Historiker, will das Bevölkerungswachstum in Afrika mit dem Buch „Quo vadis, Afrika?“ zum Thema machen. KSTA/BLZ*

Engelbert Manfred Müller hat einen weiteren Gedichtband herausgebracht, unter dem Titel „Jugendgedichte“ ist das schmale Buch in jeder Buchhandlung erhältlich. BoD

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Pia Patt und Birgit Lingmann: Drei Entdeckungen im Lesewald
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Die lieben Nachbarn

In Rösrath hat die Grüne Bondina Schulze in der Stichwahl um das Bürgermeisteramt 52,5 Prozent der Stimmen gegen Amtsinhaber Marcus Mombauer (CDU) gewonnen. KSTA/BLZ

Im Stadtrat von Rösrath sind zwei Mehrheiten möglich: die bekannte Kooperation von CDU, Grünen und FDP oder ein Zusammenschhluss von Grünen, SPD, Fors-Park, ZLR und Linken. Die CDU hat 16 Sitze, die Grünen 12. KSTA/BLZ*

In Kürten gewann Amtsinhaber Willi Heider (parteilos) gegen Marc Beer (CDU). KSTA/BLZ

In Leichlingen setzt sich Bürgermeister Frank Steffes (SPD) mit nur 82 Stimmen Vorsprung gegen Maurice Winter (CDU/FDP) durch. RP

In Köln hat sich Amtsinhaberin Reker mit 59 Prozent der Stimmen eine zweite Amtszeit gesichert. KSTA

NRW: In Düsseldorf gewinnt der CDU-Kandidat Stephan Keller; die CDU gewinnt auch in Münster, Oberhausen und Mülheim. Die SPD verteidigt Dortmund, Krefeld und Bielefeld und gewinnt Mönchengladbach. Die Grünen holen sich Aachen, Bonn und Wuppertal. ARD

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Der SV 09 verliert 0:1 gegen Rödinghausen; bei den vier Spielen innerhalb der vergangenen elf Tage wurden drei Punkte gewonnen. Ajet Shabani und Sebastian Fischer fallen nach Verletzungen aus. Facebook, Kicker

Das Bürgerhaus Bergischer Löwe hat sich in seinen 40 Jahren als Kulturstätte fest etabliert, wurde beim Festakt zum Jubiläum deutlich. Die Pläne des Architekten Gottfried Böhm, das Gebäude für die Bürger:innen ständig zu öffnen, wurde nie realisiert. KSTA/BLZ*, Hintergrund

Zu Ehren von Max Bruch organisiert Roman Salyutov mit dem Bürgerportal einen ungewöhnlichen kulturellen Doppelschlag: Ein Konzert mit unbekannten Kammermusikstücken des Komponisten, kombiniert mit einer Ausstellung von Fotos von Thomas Merkenich, die bekannte und unbekannte Glanzlichter der Stadt zeigen. in-gl.de

Die „Gärten der Erinnerung“ auf dem Friedhof der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius sind feierlich eröffnet worden. KSTA/BLZ*

Die Katholische Junge Gemeinde (KJG) im Erzbistum Köln hat im Altenberger Dom ihren 50. Geburtstag gefeiert, sie versteht sich als Stachel im Fleisch der Amtskirche. KSTA/BLZ (bezahlpflichtig)

Die Malteser schreiben kurzfristig zwei Stellen im Bundesfreiwilligendienst oder im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahrs aus. Website

Das Seminar „Achtsam statt neunmalklug” soll die Teilnehmer*innen unterstützen, Ausgrenzungen und Diskriminierung im Sport zu erkennen und durch Argumente zu kontern. in-gl.de

Meistgeklickt: Lieblingsort Gut Schiff

Blitzer: Am Milchbornbach, Ball, Altenberger-Dom-Straße 

Wetter: Wolken, Regen, etwas Sonne; 16/9 Grad

Lesehilfe: Beiträge mit einem Sternchen (*) sind online nicht verfügbar. Beiträg mit zwei Sternchen (**) sind Informationen des Bürgerportals, die nur im Newsletter erscheinen, daher auch hier kein Link.

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Das bringt die Woche

Montag 28.9.
18:00 Künstlergespräche “Der Wald und der Sturm”, Kardinal-Schulte Haus
19:00 Akademieabend “gestresster Wald”, Kardinal-Schulte-Haus

Mittwoch 30.9.
19:00 Eröffnungsfeier Israel-Ausstellung, Wirtshaus am Bock 

Donnerstag 1.10.
18:00 Achtsam statt neunmalklug, Seminar Landesturnschule 
19:00 Hast du Töne, Tinnitus-Selbshilfe, Zentr.f.psych. Gesundheit 
19:00 Boykott-Kampagnen gegen Israel, Vortrag, Wirtshaus am Bock 
14:00 Freier Eintritt, Villa Zanders

Freitag, 2.10.
19:30 Aus der Akte “Assessor”, Vortrag, Himmel un Ääd 

Samstag 3.10.
12:00 + 12:30 Wandelkonzert mit dem KonzertChor, Trotzenburgplatz 
18:00 Vergessener Schatz und slavische Seele, Klavier-Trio, Sinngewimmel 
20:00 (Immer) Ärger mit Harry, Premiere, Theas 

Sonntag 4.10.
11:00 Frieden im Nahen Osten, Vortrag, Wirtshaus am Bock 
11:00 Sonntagsatelier, Villa Zanders
16:00 Ausstellungskonzert mit Werken von Max Bruch und Thomas Merkenich, AMG
18:00 An die Freude, Eröffnungskonzert Beethovenjahr, Schuzentrum Odenthal
20:00 (Immer) Ärger mit Harry, Theas

Unsere langfristige Terminübersicht finden Sie hier.

Aktuelle Ausstellungen:

Der Wald und der Sturm, Thomas-Morus-Akademie (bis 30.9.)
“1948”, Israel Ausstellung, Wirtshaus am Bock (28.9. bis 6.10.)
Veronika Moos – Werkschau, Partout, (bis 9.10 verlängert)
Vielfältig, 5 Jahre Malzeit, Himmel un Ääd (bis 31.10.)
Neu aufgestellt, Kunst aus Papier, Villa Zanders (bis 6.6.21)
Es wird einmal gewesen sein, Villa Zanders (bis 22.11.)
Der kratzige Unterschied, Schulmuseum (bis 31.12.)
Von der Rolle – Klopapiergeschichten, Papiermuseum (bis 7.2.21)

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2 Kommentare

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  1. Waren es nicht SPD und BM-Kandidat Stein, die noch vor der Wahl den langfristigen Pachtvertrag durch den Stadtrat bringen wollten?

    Es ist wohl eher den liberalen und christlich-konservativen Kräften zu verdanken, dass der Stadt die Bürde nicht auferlegt wurde. Hier war ein Teil der Ampel zum Glück standhaft.

    Diese Sozi-Romantik kann ich nicht verstehen. Es darf nicht um bestimmte Arbeitsplätze gehen sondern für eine Stadt rein um die Anzahl der Arbeitsplätze und natürlich Gewerbesteuern.

    Ein gut entwickeltes Zandersareal nach Zanders hat mehr Chancen auf eine höhere Anzahl an Arbeitsplätzen und Gewerbesteuereinnahmen als ein weiterer Ritt auf dem toten Pferd.

  2. Wie habe ich Bürgermeister Urbach verbal angegriffen, als immer wieder nur kurzfristige Vertragsverlägnerungen gewährt wurden. Ich fühlte mit der ZANDERS-Belegschaft mit, die immer wieder zwischen Stühle gesetzt wurde. Hier die Versicherungen der Firmenführung und des Betriebsrat-Chefs, es würde weitergehen, besser als vorher, in eine hoffnungsvolle Zukunft, da die stetige Weigerung der Stadt und des Bürgermeisters, einen mindestens mittefristigen Pactvertrag zu unterschreiben.

    Heute scheinen wir mehr zu wissen.

    Nie hatte ZANDERS Glück mit nordeuropäischen Investoren, es waren immer Heuschrecken. Auch die Weigerung der momentanen Firmenleitung, endlich das geforderte Gutachten zu erbringen, weist nach den oftmaligen Versprechen, dies zu tun, auf die übliche Vorgehensweise hin. Die Braut wird schön gemacht – hier mit guten Umsätzen, Einstellung von Auszubindenden und der Behauptung, nur die Stadt würde ein Durchstarten verhindern – um sie dann an den Meistbietenden zu verkaufen. An dieser Stelle darf auch vermutet werden, dass der Betriebsratsvorsintzende das unseriöse Spiel von Herrn Olander mitspielt.

    Gott sei Dank war Bürgermeister Urbach standfest und brachte so keine Probleme in Form eines längeren Pachtvertrags über die Stadt, der möglicherweise nicht das Papier wert sein würde, auf dem er geschrieben steht. Herrn Olander darf man für seine Versuche, der Stadt u.U. weiter Sand in die Augen zu streuen, viel Vergnügen wünschen. Der neue Bürgermeister Stein war Kämmerer und wird kaum in Fallen tapsen, die schon den Menschen auf der Straße sichtbar erscheinen.

    MfG

    Rolf Havermann