1094 Seiten haben die Ausschussmitglieder auf dem Tisch liegen, die neuen Vorschläge der Verwaltung zum Flächennutzungplan mit reduzierten potenziellen Wohnflächen, aber auch mit neuem Gewerbegebiet. Die Parteien nehmen pointiert Stellung. Das Protokoll.
Jahresarchive: 2017
Die RBS weitet den Wohnungsbau kräftig aus
Zuletzt hat sich die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft vor allem um die Modernisierung ihrer 1916 Wohnungen gekümmert. Jetzt legt sie ein gewaltiges Bauprogramm auf und leistet einen Beitrag zur Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Stadt stellt alle 4435 Stellungnahmen ins Netz
Pünktlich zum Start der Ausschusssitzung hat die Verwaltung alle Stellungnahmen ins Netz gestellt. Bürgermeister Urbach und Baurat Flügge werten das als Beleg für Transparenz.
Unsere Buchtipps im Juli: Zwei Romane, einmal Politik
Ein traurig-schöner Roman über eine besondere Familie, ein politisches Buch über gesellschaftliche Rückwärtsbewegungen und ein Roman über eine weibliche Odyssee. + Bezahlter Beitrag +
ESV traut sich den Betrieb der Eissporthalle zu
Der Eissportverein hat sich die Zahlen genau angeschaut und ist fest davon überzeugt, die Eishalle an der Saaler Mühle wirtschaftlich erfolgreich betreiben zu können.
Villa Zanders feiert 25jähriges mit einem Sommerfest
Am Sonntag feiert das Kunstmuseum Villa Zanders Jubiläum. Die Ausstellung „Freunde treffen sich – revisited” wird eröffnet, Kreativ-Workshops, die Band „Dicke Luft” und leckeres Essen sorgen für gute Laune. Und das bei freiem Eintritt.
Urbach will zerstörerischen Plan gegen Bürger durchziehen
Die Bürger dürfen nur zuschauen, wie die Verwaltungsspitze und die Politik ihren Plan für diese Stadt durchziehen. Genauso ist die Ablehnung einer offenen Bürgeranhörung zu verstehen.
Paffrather Dorffest lockt mit zahlreichen Attraktionen
Paffrath lädt am Wochenende zum Dorffest mit vielen Attraktionen, Kinderflohmarkt und musikalischer Unterhaltung am verkaufsoffenen Sonntag. Anwohner werden gebeten, die Parkverbote zu achten.
Presseschau 4.7.2017
Kein Rederecht für Bürger im Ausschuss. Platz und Geld für Grundschulen und Kitas gesucht. RBS baut mehr. Bosbachs letzten Tage im Bundestag. Verborgenes Kleinod in Bensberg.
#MeineMeinung (3): Freizeit mit Flüchtlingen
Für #MeineMeinung hatten wir mit dem Jugendrat gefragt, ob Jugendliche in der Freizeit etwas mit Flüchtlingen unternehmen würden. Das hat eine heftige Debatte ausgelöst.
Seniorenbeirat lädt zum Stammtisch in den Bock
In ungezwungenem Ambiente soll erzählt, diskutiert oder auch das ein oder andere Leid geklagt werden. Dazu hat der Seniorenbeirat einen Stammtisch eingerichtet, Mittwoch ist es wieder soweit.
Kein Rederecht für Bürger im FNP-Ausschuss
Lennart Höring (CDU) hat als Ausschussvorsitzender Forderung der Bürgerinitiativen nach einem Rederecht in der Sitzung am Dienstag abgelehnt. Gleichzeitig skizziert er den weiteren Fahrplan zum FNP.
Besuch aus USA in Nelson-Mandela-Gesamtschule
Die Nelson-Mandela-Gesamtschule hatte Besuch aus den USA. Der rege Gedankenaustausch über Themen von Trump bis in den amerikanischen Alltag war eine Bereicherung für die Schüler.
Ein verwunschener Garten in Bensberg
Der Garten der Künstler Ursula Roches und Hannes Lorenz ist ein verborgenes Kleinod in Bensberg. Man darf ihn nach Anmeldung besichtigen und sich in eine fremde Welt entführen lassen. Voller Steine und Blumen. Eine Fotoreportage.
FNP: „Eine Katastrophe für den Frankenforst”
Die neuen Vorschläge der Verwaltung sind nach einer detaillierten Einschätzung der lokalen Bürgerinitiative mit Blick auf die die geplanten Gewerbeflächen eine Katastrophe für Frankenforst.
Mit dem Bus tief hinab und hoch hinaus
Der Verein Landschaft und Geschichte lädt ein zu einer Busfahrt zu zwei Sehenswürdigkeiten des Bergischen Landes: der Wiehler Tropfsteinhöhle und dem Park Panarbora.
Presseschau 3.7.2017
Pläne für Kita in Frankenforst platzen, es fehlen mehr als 100 Plätze. 171 OGS-Plätze zu wenig. Eishalle schrieb rote Zahlen. Bürgerinitiativen fordern Rederecht im Ausschuss. Verkehrspuppenbühne. Vandalismus.
Happening in der Stationsstraße
Die Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ geht weiter: An der Stationsstraße hat die Stadt rotweiße Absperrgitter aufstellen lassen, um den Fußgängerverkehr in rechte Bahnen zu lenken. Dabei sind es gar nicht die Fußgänger, die für die Probleme sorgen.
Entscheiden Sie, wie Sie trauern wollen
Bei der Trauer um Helmut Kohl wurde vieles richtig gemacht. Nehmen auch Sie sich die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie der Abschied von einem geliebten Menschen aussehen soll. + Sponsorbeitrag +
Anders sehen und verstehen (3)
Viele Blinde bewegen sich mit ihrem Langstock relativ sicher in der Öffentlichkeit. Aber dabei sind sie auf die Rücksicht ihrer Mitmenschen angewiesen. Eine besondere Rolle spielen die Radfahrer. Das berichtet unsere Autorin Daniela Ali. Sie ist selbst blind und schreibt eine Serie zum Thema „Inklusion im Alltag”. Daniela Ali berichtet:
Beim letzten Mal hatte ich erklärt, wie wir uns mit dem Blindenlangstock auf dem Bürgersteig orientieren. Und dass wir manchmal gezwungen sind, abrupt die Richtung zu wechseln. Schon bei Begegnungen mit Fußgängern führt das zu Missverständnissen. Bei Radfahrern aber kann es für uns schnell gefährlich werden.
Denn viele Radfahrer machen einen Fehler. Sie glauben, es reiche aus, wenn sie mit einem Abstand von einem Meter an uns Menschen mit einer Sehbehinderung vorbei rauschen. Doch das führt schnell zu gefährlichen Situationen.
Ich weiß ja nicht, dass ein Radfahrer an mir vorbei fahren wird. Und ohne dass sich dieser als Radfahrer zu erkennen gibt, kann ich das auch nicht wissen.
Jetzt stellen Sie sich mal vor, ich nehme einen meiner „eckigen” Richtungswechsel vor. Der benötigt von jetzt auf gleich mindestens 1,60 Meter: 60 cm Schrittlänge plus 1 m Stocklänge. Und schon rollt ein Rad über meinen Stock oder der Stock steckt zwischen den Speichen.
Bei solchen Vorfällen sind mir schon mehrere Stöcke zerbrochen. Bisher hatte ich Glück und der Lenker hat meine Rippen verschont.
Ein Unfall und Schadenfall. Die Polizei muss kommen und den Fall aufnehmen. Ich muss nach Hause gebracht werden, weil ich das ohne mein Hilfsmittel nicht mehr alleine weiter kann. Über die Krankenkasse muss ein neuer Blindenstock beantragt und bestellt werden. Der Unfallbericht muss an die Krankenkasse weitergeleitet werden, da der Unfallverursacher für die entstandenen Kosten aufkommen muss.
Das alles ist nicht nur ein enormer Zeitverlust. Termine werden verpasst. Es ist ein enormer Stress. Und vor allem ist das so unnötig und so einfach vermeidbar.
Aber wie funktioniert das Hören bei den Radfahrern. Wie gesagt, ich kann sie meistens nicht hören, zudem nähern sie sich viel schneller als ein Radfahrer. Damit ich nicht immer bis ins Mark erschrecken, wenn sie an mir vorbei rauschen oder sogar wieder ein Blindenstock dran glauben muss, gibt es eine ganz einfache Lösung: Klingeln.
Manche Radfahrer meinen es gut und rufen Vorsicht, wenn sie sich nähern. Daraus kann ein sehbehinderter Mensch aber nicht auf einen Radfahrer schließen. Erst einmal ist da ein Mensch. Und warum Vorsicht? Tut sich vor mir der Boden auf oder liegt da ein umgestürzter Baum. Ich weiß das nicht.
Ein „Hallo” oder „Vorsicht” sagt mir zunächst, da kommt ein Fußgänger. Dann habe ich Zeit genug, an den Wegrand zu gehen. Das kann das auch mal bedeuten, dass ich quer über den ganzen Weg laufe. Bei einem Radfahrer reicht die Zeit aber nicht, um den Weg frei zu machen. Und nicht immer sind Radfahrer so schnell in ihrer Reaktion, um rechtzeitig zum Halten zu kommen.
Autofahrer haben für Gefahrensituationen die Hupe. Beim Radfahrer ist das die Klingel. Warum sie also nicht benutzen?
Wenn ich eine Klingel höre weiß ich sofort, was los ist. Einen „eckigen” Richtungswechsel werde ich jetzt bestimmt nicht machen. Sondern bleibe gern an Ort und Stelle stehen, damit es nicht zu Kollision kommt.
Ich kann mich noch an meine eigene Radfahrzeit erinnern. Schon damals war es nicht einfach, eine gute Klingel zu finden. Viele FahrradKlingeln geben nur noch ein einfaches „Pling“ von sich. Man hört, fast im Unterbewusstsein, ein Geräusch. Man merkt auf, aber dann ist da nichts mehr zu hören.
Ähnlich geht mit das häufig. Ich laufe mit dem Stock, bin auf vielerlei Geräusche konzentriert – und dann dringt ein Ton ins Bewusstsein vor. „War da was?“ Wenn dann nichts mehr kommt, kann es schnell zu fatalen Folgen kommen.
Die alten Fahrradklingeln, mit dem mehrfach hörbaren „ring-ring-ring“ halte ich persönlich für viel sicherer.
Fahrradfahrern haben mir schon häufiger gesagt, dass sie gar nicht mehr klingeln, weil sich die Fußgänger so sehr erschrecken würden. Interessant finde ich, dass ich das Aussage immer nur von Radfahrern hörte.
Von Fußgängern wird genau das Gegenteil berichtet. Und nicht nur von Menschen mit Sehbehinderung. Viele Gesunde mit Adleraugen, Menschen die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, egal ob mit Rollator oder Stützstock, Menschen mit psychischen Erkrankungen und andere wünschen sich ebenfalls das Radfahrer klingeln.
An dieser Stelle möchte ich aber auch berichten, dass es schon jetzt viele Mitmenschen gibt, mit denen eine Begegnung ganz fantastisch klappt. Auf meinem, fast täglichen Weg entlang eines gemischten Fuß- und Radfahrweg hat es in den letzten Jahren zwischen mir und Radfahrern viele Gespräche gegeben. Vielen verstanden nach dem Gedankenaustausch, warum es so wichtig ist, als Radfahrer zu klingeln. Seitdem ist unsere Begegnung entspannt.
Ihnen allen einen lieben Gruß. Schön, das ich Ihnen begegnen durfte!
Jeder Radfahrer, der klingelt, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Jeder Radfahrer, der klingelt, läßt mich meinen Weg entspannt fortsetzen, ohne vor Angst und Schreck verkrampfte Muskelfasern.
Und auch für die Radfahrer ist es viel netter: Beim Vorbeifahren begleitet sie ein Lächeln, kein entsetzter Aufschrei.
Wie schön die Welt doch ist! Der Klingel sei Dank.
Sie interessieren sich für das Thema Inklusion? Dann schauen Sie sich mal unsere Facebook-Gruppe „Inklusion in GL” an.
Bergische Landpartie bietet grandiose Aus- und Ansichten
Sie haben die Bergische Landpartie in Bensberg verpasst? Wir stellen diese regionale Landwirtschaftsschau und das Veranstaltungsgelände am Kardinal-Schulte-Haus in einer Fotoreportage vor.
BI Sträßchen Siefen lehnt neue Vorschläge zu Kb8a ab
Die Verwaltung hat die Potenzialfläche Kb8a in Katterbach in den neuen Vorschlägen zum Flächennutzungsplan reduziert. Der Bürgerinitiative reicht das nicht – und nennt eine Vielzahl von Argumenten.
SPD wählt Tülay Durdu zur Landratskandidatin
Die Rösratherin Tülay Durdu tritt für die SPD bei der Landratswahl im Herbst ein. Im Wahlkampf setzt sie auf die Themen Mobilität, Gesundheit und Bildung.
Grundrecht auf Religionsfreiheit für konfessionsfreie Schüler
Für über eintausend konfessionsfreie Grundschüler fehlt in Bergisch-Gladbach ein angemessenes Angebot an Werte bildendem Unterricht.
Kochen und Essen mit einem Engel als Gast
In den Bethanien Kinderdörfern organisiert Daria Wirth mit Profikoch Leander Grohs eine kulinarische Reise durch die Bibel. So entstehen Zusammenhalt und Verständnis über den Alltag hinaus.
Das prall gefüllte Wochenendprogramm
Das White Dinner fällt aus, aber es gibt ja noch die Kneipennacht, die Platzer Kirmes, Dorf- und Schützefest in Schildgen und Straßenfeste. Auch Fans von Live-Musik und Theater kommen auf ihre Kosten.
Bürgerinitiativen fordern Rederecht im FNP-Ausschuss
Die Bürgerinitiativen kritisieren nicht nur die Inhalte der neuen FNP-Vorschläge, sondern auch das Verfahren. Daher fordert das Bündnis der BI, direkt vom zuständigen Ausschuss des Rates gehört zu werden.
BI Nussbaum reagiert „geschockt und verärgert”
Die neuen Vorschläge der Verwaltung für den FNP hat die Bürgerinitiative sehr verärgert. Sie wendet sich in einem offenen Brief direkt an die Ratmitglieder – mit der Forderung, die Peterskaule am Kölner Fenster komplett zu erhalten.
6. Nacht der Technik bei Oevermann – die Highlights
Die Azubis haben ein abwechslungsreiches Programm organisiert, das den Gästen von Oevermann Networks einen Einblick in IT-Services, Webprogrammierung und Gestaltung gab. + Bezahlter Beitrag +
Nostalgie auf 2 Rädern: 25 Jahre Vespa Club
Angefangen hat es in den wilden 50ern, vor immerhin 25 Jahren wurde in Bergisch Gladbach der Vespa-Club gegründet, der seither die Liebe zum knatternden Roller pflegt. Ein Rückblick und Ausblick.
MiKibU sucht ehrenamtliche Mentoren für Grundschüler
Die Nachfrage der Grundschulen nach einer Unterstützung durch die Ehrenamtler von MiKibU wächst stetig. Daher werden dringend weitere ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren gesucht.
Presseschau 30.6.2017
Betreiber der Eishalle gibt auf, ESV soll einspringen. Naturschutzbund und Bürgerinitiativen lehnen neue Vorschläge zum FNP ab. Experiment Stationsstraße läuft. Reul wird Innenminister. Jan Wellem steigt auf.
Ein Rettungsplan für die Eissporthalle
Der Betreiber der Eissporthalle gibt auf. Damit bekommt die Stadt das Gebäude geschenkt, ist aber nicht in der Lage, die Halle selbst zu betreiben. Mit dem Eissportverein scheint eine Lösung möglich zu sein.
Die Radfahrer sind in GL an allem Schuld …
Warum eigentlich dürfen Radfahrer auf der Bensberger Straße ab dem neuen Turbokreisel nicht mehr auf der Straße fahren? Unser Autor fragte nach. Und erhielt bemerkenswerte Antworten.
Rat muss Verplanung in Ost und Süd „radikal stoppen”
Die neuen Vorschläge der Verwaltung für den Flächennutzungsplan stoßen beim Naturschutzverein auf harte Kritik, das Verfahren ebenso wie das Ergebnis. Am Ende entscheide aber nicht die Verwaltung, sondern der Rat. Der müsse jetzt radikal eingreifen.
FNP: Im Osten nichts Neues – es wird noch schlimmer!
Die Vorschläge der Verwaltung für den Flächennutzungsplan sind mit Blick auf Moitzfeld und Herkenrath eine Enttäuschung. Sie lassen auch Schlüsse auf das Verhalten der Politiker zu. Der Osten wird zugebaut.
