Die Ratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD unterstützen die Beschlussvorlage der Verwaltung zum Umgang mit Starkregen und Überflutungen im Bebauungsplanverfahren uneingeschränkt. Die Vorlage sieht präventive Maßnahmen für eine umfassende Überflutungsvorsorge und -schutz im Stadtgebiet vor, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu gewährleisten.
Schlagwort: Hochwasser
Wissen, was läuft: Der Tag in GL 6.9.2024
Das Wichtigste zum Tag in Bergisch Gladbach: Wie die Frauen der SSG 09 Weltmeister wurden. Kompromiss zur Zukunft der alten Stadthäuser. Heftige Debatte über Naturschutzgebiete und Starkregen. CDU lehnt Tempo 30 in Gronau ab. Grün-Rot weist „Polemik“ in Sachen Altenberger-Dom-Straße zurück. Mit einem Schild und Ruhezeiten gegen Lärm. Schloss Apotheke versorgt mit Mpox-Impfstoff. Alle Infos zum Stadtlauf, Stadt und Kulturfest.
Probestau: Belastungstest für das Hochwasserbecken Kieppemühle
Zum Wochenstart finden die jährlichen Wartungsarbeiten am Hochwasser-Rückhaltebecken Kieppemühle statt. Direkt danach will die Stadt die Belastbarkeit des Beckens testen – und informiert im Vorfeld im Detail.
Bau des Regenbeckens Reiser / Mondsröttchen beginnt
Das Abwasserwerk baut Im Gebiet Reiser / Im Mondsröttchen in Bensberg Kaule ein neues Regenrückhaltebecken. Im ersten Bauabschnitt ab Mitte Januar wird es zwei kurzseitige Sperrungen geben, der Spielplatz ist zum Teil nicht mehr nutzbar.
FWG verlangt Aufarbeitung des Starkregen-Ereignisses
Das Hochwasser vom Juli 2021 liegt inzwischen zwei Jahre zurück. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach erwarten Informationen, wie sie sich in Zukunft vor Starkregen schützen und welche Maßnahmen von der Stadtverwaltung und dem Abwasserwerk unternommen wurden, um eine bessere Vorsorge bei ähnlichen Ereignissen zu ermöglichen, agumentieren die Freien Wähler. Und stellen zehn konkrete Fragen.
Hochwasser: Stadt stellt Aspekte zu Ablauf- und Warnsystem klar
Die Stadt Bergisch Gladbach greift den Bericht des Bürgervereins Gierath-Schlodderdich auf. Zwei Abschnitte, in denen es um das Regenwasser-Ablaufsystem und sowie um das geplante Warnsystem seien zum Teil sachlich falsch und bedürften der Klarstellung.
Hochwasser 2021: Gronau, Dünnwald & Höhenhaus ziehen Bilanz – und schauen nach vorne
Zum 2. Jahrestag des Hochwassers in 2021 melden sich der Bürgerverein Gierath-Schlodderdich und die Bürgerinitiative Dünnwald/ Höhenhaus in einem Brief an die Bürger:innen zu Wort. In einer Bestandsaufnahme fassen sie den aktuellen Stand der Erkenntnisse zusammen und listen erste Schutzmaßnahmen auf. Der Fokus müsse nun auf der Suche nach Retentionsflächen liegen – und einer fairen Lastenverteilung der betroffenen Stadtteile in Bergisch Gladbach und Köln.
Wie Bergisch Gladbach den Klimaschutz voranbringen will
Mit dem Entwurf für das Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Bergisch liefern die Klimaschutzmanagerinnen eine gründliche Bestandsaufnahme, spüren Verbesserungspotenziale auf, entwickeln eine Strategie und listen jede Menge konkreter Maßnahmen auf. Jetzt geht der Entwurf in die Beratung der Ausschüsse – wir haben schon einmal einen Blick hinein geworfen. Dabei fällt auf: den größten Teil der Einsparungen müssen die privaten Haushalte liefern.
Kommunal, kurz & knapp: Antriebe, Feste, Hochwasser und andere Krisen
Der Ausschuss für Infrastruktur, Umwelt, Sicherheit und Ordnung (AIUSO) hat sich mit den potenziell tödlichen Folgen eines Starkregens in Gronau und Gierath befasst, mit der Information in Krisen und mal wieder mit (weniger) klimafreundlichen Kehrmaschinen. Wir bringen die wichtigsten Nachrichten, Debatten und Entscheidungen auf den Punkt.
Hochwasser-Mobil kommt nach Refrath
Das Hochwasser 2021 beschäftigt die Stadtverwaltung stark, u.a. wird ein Starkregen-Risikomanagement eingeführt. Zudem ist die Stadt dem Kölner Hochwasser Kompetenz Centrum e.V. beigetreten. Am Freitag macht ein Infomobil des Zentrums in Refrath Station, um über Schutzmaßnahmen bei Starkregen und Hochwasser zu informieren.
Landrat ehrt Feuerwehr GL für Dienst in der Flutkatastrophe
Während der Flutkatastrophe 2021 waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr nicht nur in Bergisch Gladbach unterwegs, um Menschen und Häuser zu retten. Auch in umliegenden Städten und Gemeinden halfen sie, das Schlimmste zu verhindern. Landrat Santelmann ehrte die Helfer nun mit einer eigens für die Flutkatastrophe gestifteten Medaille und Urkunden.
Stadt ergänzt Infos zu Gefahren bei Starkregen
Im vergangenen Jahr hatte der Rheinisch-Bergische Kreis sogenannte Starkregen-Gefahrenkarten erarbeitet und veröffentlicht. Nun hat Bergisch Gladbach die Daten für das Stadtgebiet verbessert und aktualisiert. Die neuen Karten und Infos im Geoportal der Stadt können den Bürger:innen helfen, Vorsorge gegen Überflutungen zu treffen.
„Danke“ für außergewöhnliche Leistungen in drei Krisen
Die Corona-Pandemie, das Hochwasser und der Ukraine-Krieg haben Bergisch Gladbach vor große Herausforderungen gestellt, die nur aufgrund des gewaltigen Einsatzes ehrenamtlicher Kräfte gemeistert werden konnten. Dafür hat sich Bürgermeister Frank Stein jetzt bei einem Empfang bedankt.
Votum für Ausbau der PSK stößt im Bürgerverein Gierath auf Befremden
Mit einem Vorschlag zum Hochwasserschutz in Gierath hatte der örtliche Bürgerverein im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden Erfolg – doch der Planungsausschuss wies das Ansinnen, über die Erweiterung der Psychosomatischen Klinik am Schlodderdicher Weg noch einmal nachzudenken, ohne weitere Debatte ab. Daher bringt der Verein seine Argumente noch einmal vor.
Wetterdienst warnt vor Gewitter, Hagel und Starkregen
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach macht auf eine Vorwarnung des Deutschen Wetterdienstes aufmerksam. Danach ist auch im Rheinisch-Bergischen Kreis ab dem frühen Nachmittag mit Gewitter, Sturmböen, Hagel und Starkregen zu rechnen. Für Freitag wird ein weiteres Unwetter erwartet.
FHDW liefert Impuls für Hochwasserschutz in GL
Haben 42 Studierende der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) einen praktikablen Schutz vor der Gefahr von Starkregenereignissen wie im Juli 2021 entwickelt? Vielleicht.
FWG fordert zügiges Handeln bei Hochwasserschutz in Gronau
Angesichts des Starkregens vom letzten Sommer fordert die FWG von der Stadt zügiges Handeln beim Hochwasserschutz in Gronau. Engpässe bei der Gewässerregulierung hätten dort im letzten Jahr zu massiven Überschwemmungen bis hin zu lebensgefährdenden Situationen geführt. Verursacher sei die Strunde im Bereich des Durchlasses Gierather Straße und im Straßenverlauf Dännekamp.
Gierather Bürgerverein arbeitet Hochwasser gründlich auf
Der Bürgerverein Gierather-Schlodderdich hat sich im Rahmen eines Bürgerdialogs ausführlich über Ursachen und Folgen des Starkregens im Juli für den eigenen Stadtteil informieren lassen. Und er leitet daraus sehr konkrete Vorschläge ab. Wir dokumentieren das Protokoll des Bürgerdialogs.
Große Tombola zugunsten der Flutopfer startet
Damian Kulik hat die Überschwemmungen im Juli an der Odenthaler Straße erlebt und eine gigantische Zahl von Preisen eingesammelt, die jetzt zugunsten der Betroffenen der Überschwemmungen in der Rheinberg-Galerie verlost werden sollen. Dabei können sogar Nieten gewinnen.
Extremwetter: Kreis stellt Konzept und Starkregen-Karten vor
Schon 2020 hatte der Rheinisch-Bergische Kreis begonnen, die Folgen des Klimawandels für den Kreis zu untersuchen und ein Konzept zu erarbeiten, wie sich die Kommunen und die Bürger:innen besser schützen können. Ein erster, umfangreicher Teilbericht wurde jetzt veröffentlicht, der sich vor allem mit dem Starkregen befasst und detaillierte Gefahrenkarten enthält.
Stadt zahlt Spenden für Flut-Opfer komplett aus
Nach der Flutkatastrophe Mitte Juli sind über 170.000 Euro auf dem Spendenkonto der Stadt eingegangen. Ein Teil kam kurzfristig besonderen Härtefällen zugute, die restliche Summe wurde nun an 44 weitere Betroffene ausgezahlt. Über die Zuteilung der bis zu vierstelligen Beträge entschied ein Gremium. Die Spendengelder sind laut Stadt vollständig den Geschädigten der Flutkatatrophe zugute gekommen.
Flutopfer: Kreis berät bei Wiederaufbauhilfe
Seit Freitag können Anträge zur Wiederaufbauhilfe in NRW gestellt werden. Zur Unterstützung berät der Rheinisch-Bergische Kreis die Bürger:innen, die von der Flutkatastrophe betroffen sind. Vor Ort in Leichlingen, Rösrath und Bergisch Gladbach.
Starkregen verursacht mehr als 40 Wasserschäden
Das Unwetter war nur kurz, reichte aber aus, um vor allem in Hand und Gronau zahlreiche Schäden anzurichten. Die Feuerwehr war erneut im Großeinsatz, Personenschäden wurden bislang nicht bekannt.
Steuerliche Hilfen für Hochwasserbetroffene und Unterstützer
Bund und Länder haben auf die Hochwasser-Katastrophe relativ schnell reagiert und hohe Finanzmittel zur Bewältigung der Schäden zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hat die Finanzverwaltung in einem Katastrophenerlass eine Reihe von Erleichterungen im Steuerrecht geschaffen, die Betroffenen und Unterstützern das Leben leichter machen. (Bezahlter Beitrag)
Hochwasser: Noch ist Geld im Spendenfonds der Stadt
165.000 Euro hatten Bürgerinnen und Bürger auf das Spendenkonto eingezahlt, das die Stadt direkt nach dem Hochwasser eingerichtet hatte. Davon ist bislang nur ein kleiner Teil ausgezahlt worden, für die eher kleinen Schäden. Nun sollen auch die Haushalte berücksichtigt werden, die schwer betroffen wurden. Daher startet die Stadt einen neuen Aufruf.
Hochwasser: Freie Wähler verlangen Ende des „Flächenfraß“
Die Fraktion der Freien Wählergemeinschaft reagiert auf die Überschwemmungen am 14. Juli und wirft der Verwaltung vor, die Lage zu verharmlosen. Daher beantragt sie, Maßnahmen gegen den „Flächenfraß“ zu ergreifen und den Flächennutzungsplan anzupassen.
Was die Flut mit der Odenthaler Straße angestellt hat
Der Hebborner Bach ist eigentlich ein Rinnsal, doch die extremen Regenfälle am 14. Juli machten ihn zu einem zerstörerischen Strom. Der aus dem Bachbett ausbrach und für die Anwohner der Odenthaler Straße eine Katastrophe verursachte. Das ist jetzt vier Wochen her, aber noch lange nicht aufgearbeitet. Ein Augenzeuge berichtet.
Grüne setzen das Thema Flächenversiegelung neu auf die Agenda
Die Spitzenkandidatin der NRW-Grünen, Britta Haßelmann, kommt nach Bergisch Gladbach, um mit dem lokalen Direktkandidaten Maik Außendorf Wahlkampf zu machen. Gemeinsam besuchen sie Unterhebborn, das vom Hochwasser besonders stark betroffen war. Und sprechen mit Bürger:innen über die Themen Katastrophenvorsorge und Klimaschutz.
Das Grundwasser steigt – ganz nach Plan
Seit einer Woche sind die Wasserpumpen bei Zanders abgestellt, die Stadtverwaltung entnimmt das Grundwasser selbst. Dieser zeitlich begrenzte Versuch hat zunächst belegt, dass die Stadt mit einfachen Mitteln in der Lage ist, den Grundwasserspiegel zu steuern – der kritische Pegel ist aber noch nicht erreicht.
AWO schaltet Hotline für psychologische Beratung von Flutopfern und Helfern
Nach dem Hochwasser müssen viele Betroffene und Helfer mit starken psychologischen Belastungen bis hin zum Schock fertig werden. Ab Mittwoch schaltet die AWO darum eine Hotline, über die unkompliziert und schnell Hilfe von geschultem Personal angeboten wird.
So pendelt die Stadt das Grundwasser in der Innenstadt ein
Am Montagfrüh hat die Zanders-Abwicklungsgesellschaft die Pumpe an der Schnabelsmühle abgestellt. Damit das Grundwasser jetzt nicht auf sein natürliches Niveau und damit bis in die Häuser steigt pumpt die Stadt selbst Wasser ab, 82 Liter pro Sekunde. Ein Experiment, bei dem sich jetzt die Augen auf Keller und Tiefgaragen richten.
Warum die Stadt den Grundwasser-Spiegel steigen lässt
Für die Betroffenen sind die Folgen des Hochwassers noch lange nicht bewältigt; entsetzt reagieren daher einige auf die Ankündigung der Stadt Bergisch Gladbach, in der Innenstadt den Grundwasserspiegel ansteigen zu lassen. Auf die Gefahr hin, dass erneut Keller nass werden. Allerdings hat die Stadt dafür einen guten Grund.
Nach der Flut: Bauen, verdichten und ableiten müssen neu gedacht werden
Das Hochwasser hat nach Einschätzung des Bergischen Naturschutzvereins gezeigt, dass der bisherige Umgang mit starken Regenfällen nicht mehr funktioniert und die Verdichtung heftige Wirkungen zeigt. Daher müsse die gesamte Bauleitplanung neu gefasst werden – mit konkreten Folgen für die Bergisch Gladbacher Projekte Zanders, Wachendorff, Schlodderdeichs Wiese, Malteser Komturei und einige mehr.
Garagentrödelmarkt in Sand zugunsten der Flutopfer
Der Ortsteil Sand hatte Glück im großen Unglück am Tag der Überflutungen. Der Sander Verein Hilfe Litauen Belarus möchte mit Einkünften aus dem Trödelmarkt und mit Spendensammlungen in Sand Flutopfer in Bergisch Gladbach finanziell unterstützen und hofft auf zahlreiche Besucher und großzügige Spenden.
Hochwasser: Erste Hilfen an Opfer werden ausgezahlt
Die ersten Zahlungen aus der Soforthilfe des Landes NRW werden in diesen Tagen überwiesen, auch die Gelder aus dem Spendenfonds der Stadt fließen. Nach wie vor können noch Anträge gestellt und Spenden eingezahlt werden.
„Vingströschen“ organisiert Open-Air-Benefizsitzung für die Hochwasseropfer
Der „Jecke Bierjaade“ ist eine Open-Air Sitzung im Kostüm, organisiert und moderiert vom „Vingströschen“, der Büttenrednerin aus Hebborn. Die Künstler spenden ihre Gage auf das Spendenkonto der Stadt zugunsten der vom Hochwasser betroffenen Bürger:innen.
