Die Unterbringung von 260 Flüchtlingen in Heidkamp geht nicht ohne Einschränkungen für Schule, Vereine und Anwohner, sagt Bürgermeister Urbach. Die Alternative sei Obdachlosigkeit.
Schlagwort: Flüchtlinge
DRK betreut mehr als 700 Flüchtlinge in RheinBerg
Sieben Unterkünfte im Kreis werden vom Roten Kreuz betreut. In Wermelskirchen trafen gerade 109 Menschen ein, darunter viele unbegleitete Jugendliche. Einige Spenden werden dringend benötigt.
„Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten”
Im offenen Brief an Bürgermeister Lutz Urbach kritsiert Tomás M. Santillán (Linke) den sogenannten Brandbrief der 215 NRW-Bürgermeister, den auch Urbach unterschrieben hatte.
DRK richtet Feldstraße für 260 Flüchtlinge ein
Mit einem logistischen Kraftakt hat das Rote Kreuz die Sporthalle in Heidkamp in eine große Erstaufnahme umgewandelt. Feuerwehr und Berufsschüler haben kräftig geholfen, doch zum Start wird es noch ein paar Unzulänglichkeiten geben.
Ein Flüchtlingskind aufnehmen? Wirklich?
Bereits jetzt hat die Stadt 30 junge Flüchtlinge in ihre Obhut genommen. Gleichzeitig würden sehr viele Bergisch Gladbacher gerne einen Jugendlichen aufnehmen. Das ist möglich, doch dabei ist einiges zu beachten, erläuterten Experten des Pflegekinderdienst. Die Details.
SPD bringt Bürgerpetition zum Bundesparteitag nach Berlin
Die Initiative für ein Bleiberecht der Flüchtlinge in der Erstaufnahme bekommt Rückenwind vom SPD-Unterbezirk. Der hat den Antrag „Umzüge von Flüchtlingen auf ein Minimum beschränken, Arbeit der Helfer wertschätzen” zum SPD-Bundesparteitag geschickt.
In RheinBerg droht eine „handfeste Wohnungskrise”
Im Kreis fehlt ohnehin bezahlbarer Wohnraum, jetzt werden für die Flüchtlinge weitere Wohnungen benötigt. Ein Institut aus ausgerechnet, wieviele fehlen – und warnt RheinBerg vor einer „handfesten Wohnungskrise”. Leerstand gebe es nicht.
„Wir helfen” (9): Claudia Kruse
Die Flüchtlingskoordinatorin des Erzbistums Köln in RheinBerg hat sich zur Aufgabe gemacht, die ehrenamtliche Arbeit noch besser zu vernetzen. Und Sie hat einen Vorschlag für alle, die nicht so recht wissen, wie sie sich selbst beteiligen können.
Stadt informiert über Pflegschaften für Flüchtlingskinder
Mit den Flüchtlingen kommen viele unbegleitete Kinder nach Bergisch Gladbach, in vier Wochen hat sich die Zahl verdreifacht. Die Stadt sucht Pflegefamilien, am Montag gibt es eine Infoveranstaltung.
Spendenmarathon für Projekte der Flüchtlingshilfe
Überall organisieren sich Bürger, um Flüchtlinge zu betreuen und zu integrieren Für ihre Projekte hat die Stadt eine Spendenaktion aufgelegt; jeder Cent wird von der Bethe-Stiftung verdoppelt.
Flüchtlingspolitik: Kommunales Versagen wird deutlich!
Kommunal- und Parteipolitiker halten Fenstereden über Flüchtlinge und schieben die Verantwortung für die Unterbringung der Flüchtlinge auf den Bund und das Land und setzen vor Ort auf Ehrenämtler.
Flüchtlingsinitiative für Paffrath und Hand legt los
120 Bürger kamen zum ersten Treffen der neuen Flüchtlingsinitiative, um sich auf den Empfang der Flüchtlinge auf der Wiese hinter dem IGP vorzubereiten. Zwölf Arbeitsgruppen wurden bereits gegründet.
Refrather bewältigen Chaos mit viel Improvisation
Bei der Bürgerversammlung in Refrath zur Flüchtlingsunterkunft Schwerfelstraße drohte Konfrontation: Anwohner der Grundschule und Eltern kritisieren die Stadt harsch, der Bürgermeister hält dagegen. Dann kommt man ins Gespräch, die Stimmung dreht sich.
Stadt baut Katterbach und Paffrath weiter aus
Kurzfristig entsteht in der Sporthalle Feldstraße eine Erstaufnahme für 250 Flüchtlinge. Gleichzeitig erweitert die Stadt die Heime für die Regelzuweisungen deutlich. In Paffrath, vor allem aber in Katterbach.
Urbach begründet Entscheidung für die Feldstraße
Ausführlich erläutert Bürgermeister Lutz Urbach, warum die Stadtverwaltung eine Erstaufnahme für 250 Flüchtlinge einrichtet und warum die Wahl erneut auf Heidkamp fiel. Er schließt mit einem Appell.
Stadt richtet Erstaufnahme in Heidkamp ein
Die Aufnahme von bis zu 250 Flüchtlingen hat die Stadt der Bezirksregierung angeboten. Nachdem die benachbarte Schule und die betroffenen Vereine informiert sind wird jetzt auch öffentlich, dass auch diese mit Abstand größte Unterkunft in Heidkamp entstehen soll.
Freifunker und DRK bringen Wlan in die Flüchtlingsheime
Um Flüchtlingen einen freien Zugang ins Internet und so eine Verbindung zur Heimat zu schaffen richten die Freifunk-Bewegung und das DRK in Sand und Katterbach offene Zugänge ein. Das wird nach und nach ausgeweitet, aber dazu ist Hilfe der Anwohner notwendig.
Wir helfen (8): „Flüchtlinge in Frankenforst & Refrath”
Am Tag nach dem plötzlichen Einzug von Flüchtlingen in der Halle Schwerfelstraße stand eine Deutschlehrerin bereit, rasch wurde ein Fußballturnier angepfiffen. Dafür sorgt eine Initiative, die sich spontan und voller Elan um die Menschen beider Stadtteilen kümmert.
838 weitere Erstaufnahme-Plätze in RheinBerg
1630 Betten für Flüchtlinge in der Erstaufnahme sollten der Kreis RheinBerg und seine Kommunen bis heute stellen. Eine Forderung der Bezirksregierung, die nicht ganz erfüllbar ist. Ein Überblick.
Presseschau 19.10.2015
Hüttenzauber statt Marktgalerie. Baustellen belasten Händler an der oberen Hauptstraße. Urbach kritisiert BezReg, will heute 70 und später 250 Flüchtlinge unterbringen, kauft für 15.000 Euro Ikea-Betten.
Bergisch Gladbach bietet 250 Erstaufnahme-Plätze
Die Stadt reagiert auf die Forderung der Bezirksregierung, 70 weitere Plätze für die Erstaufnahme von Flüchtlingen einzurichten, mit einem offensiven Angebot. Lutz Urbach sieht offenbar die Chance für einen Befreiungsakt. Vieles ist noch Spekulation.
RheinBerg soll 630 weitere Flüchtlinge übernehmen
Die Bezirksregierung Köln hat jede Stadt, Gemeinde und Kreis aufgefordert, bis Montag jeweils 70 Flüchtling in der Erstaufnahme zu versorgen. Nun wird es eng, es fehlen Betten, Duschen und Toiletten.
1356 Flüchtlinge – und immer noch unter dem Soll
Die Bezirksregierung hat eine Liste vorgelegt, welche Kommune in NRW wie viele Flüchtlinge aufgenommen hat. Die Zahl für Bergisch Gladbach ist höher als von der Stadt angegeben, reicht aber nicht aus.
Lutz Urbach stößt an „Grenzen des Machbaren”
Bislang war der Bürgermeister zuversichtlich, dass Bergisch Gladbach die gewaltige Herausforderung meistert. Jetzt äußert sich Lutz Urbach zum Thema Flüchtlinge etwas anders. Er spricht von „unangenehmen Wahrheiten” und nennt neue Details.
Presseschau 15.10.2015
Kreis findet Platz für weitere 300 Flüchtlinge, zehn in Gladbach. MiKibU fordert Flüchtlingskonzept. Abwasserwerk investiert 1,3 Millionen Euro gegen Feuchttücher. Strungerbaach eröffnet Weihnachtszeit.
„Wir helfen” (7): MiKibU
Seit fünf Jahren arbeitet der Verein „Migrantenkinder bekommen Unterstützung” mit hohem Einsatz. Mit den vielen Flüchtlingskindern kommen neue Aufgaben auf die 152 Mentoren zu. Projektleiter Dirk Cromme lobt die Hilfsbereitschaft – und fordert ein Flüchtlingskonzept.
RheinBerg verhandelt über weitere 500 Flüchtlinge
Der Kreis sollte ab heute weitere 500 Flüchtlinge in der Erstaufnahme unterbringen. Doch dazu sieht er sich nicht in der Lage und verhandelt mit der Bezirksregierung. Rösrath ist eine eigene Geschichte.
„Wir helfen” (6): Willkommen in Schildgen
Eigentlich wollte sich diese neue Initiative in Schildgen vor allem um die Flüchtlinge im „Haus Pohle” kümmern – doch dann errichtete die Stadt nebenan in Katterbach ein richtig großes Zelt-Camp. Die Gemeinden, Vereine, Firmen und Bürger reagierten sofort.
Presseschau 12.10.2015
Wechsel bei KSTA/BLZ. Rheinisch-Bergischer Kreis kann Flüchtlinge nicht wie gefordert unterbringen. Syrer bedanken sich. Noch eine Baustelle im Stadtzentrum. Die Grenze im Kopf der Bensberger.
Stadt belegt zweite Turnhalle mit Flüchtlingen
Alleine im September kamen 248 Flüchtlinge, die Container in Paffrath und Frankenforst sind aber noch nicht fertig. Daher richtet die Stadt die Turnhalle einer weiteren Grundschule für Flüchtlinge ein. Am 21. Oktober gibt es dazu eine Bürgerversammlung.
Presseschau 9.10.2015
Stadt muss zweite Turnhalle für Flüchtlinge frei räumen. Kreis soll weitere 500 Flüchtlinge versorgen. Syrier bedanken sich für Aufnahme. Feuerwehr rückt beim Lübbe-Gebäude an. Verkehrsbehinderungen an der Schnabelsmühle.
„Wir helfen” (5): Netzwerk Wohnpark Bensberg
Das Phänomen „Flüchtlingshilfe” ist nicht neu, seit Jahren und Jahrzehnten kümmern sich engagierte Bürger u.a. um sozial schwache Familien – und jetzt ganz selbstverständlich auch um die Flüchtlinge. Zum Beispiel unter der Führung von Mechtild Münzer in Bensberg.
DRK bittet um Hilfe für medizinische Versorgung
600 Flüchtlingen in sechs Unterkünften in RheinBerg versorgt der DRK rund um die Uhr. Allmählich werden die Mittel knapp – daher wird die Bevölkerung um Geldspenden und bestimmte Sachspenden gebeten.
Wir helfen (4): Unternehmen helfen Flüchtlingen
Der CDU-Ortsverband hat eine Initiative angeschoben, die mit Hilfe lokaler Firmen Flüchtlingen Möglichkeiten der Beschäftigung vermitteln will. Von Praktika über Ausbildungsplätze bis hin zu festen Stellen.
Über Nacht kamen 64 Flüchtlinge nach Sand
Die Flüchtlinge wurden vor der Turnhalle abgesetzt, wo sich ein Not-Team des DRK um die Menschen kümmerte und nach Katterbach brachte. Insgesamt bekam die Stadt 99 statt vereinbarter 80 Personen zur Erstaufnahme – und muss das Camp in Sand aufstocken.
Lutz Urbach kritisiert Praxis der Bezirksregierung
DRK, DLRG und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand, um eine neue Gruppe von unregistrierten Flüchtlingen aufzunehmen. Auf den zweiten angekündigten Bus warten die Helfer allerdings vergeblich. Die Reaktion von Bürgermeister Urbach ist deutlich.
