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Corona-Krisenstab: Kreisdirektor Werdel übernimmt wieder das Ruder

Landrat Stephan Santelmann hat unter hohem Druck der Politik nun doch seinem Vertreter, Kreisdirektor Erik Werdel, das volle Mandat zur Leitung der Kreisverwaltung erteilt – und damit auch zur Bekämpfung der Pandemie. Werdel will nun rasch die alten Strukturen und vor allem den Krisenstab wieder hochfahren. Santelmann bleibt nach seiner Corona-Erkrankung länger krankgeschrieben als erwartet.

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Corona: Was bei einer Inzidenz unter 100 in NRW wieder erlaubt ist

Die Landesregierung hat festgelegt, in welchen Bereichen Lockerungen möglich sind, wenn in einzelnen Städten oder Kreisen die Inzidenz stabil unter 100 liegt. Außengastronomie und Freibäder dürfen öffnen, Open-Air-Konzerte mit bis zu 500 Zuschauern sind erlaubt, der Tourismus kann starten. Bis die Bundesnotbremse auch im Rheinisch-Bergischen Kreis außer Kraft tritt, dauert es aber noch eine Weile.

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Corona-Armband: Bergisch Gladbach macht Einkaufen in der Pandemie einfacher

Getestete, Geimpfte und Genesene können ab sofort ein Armbändchen mit QR-Code vorzeigen, um in ein Geschäft eingelassen zu werden. Später vielleicht auch in die Außengastronomie oder ins Theater. Dahinter steckt das Pilotprojekt „LOLA CoronaPass”, mit dem die Stadt Bergisch Gladbach den Wirrwarr von Test- und Impfzertifikaten beseitigen und Bürger:innen sowie dem Einzelhandel das Leben in der Pandemie einfacher machen will.

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SPD verlangt von Landrat Santelmann Rede und Antwort

Ansehen und Glaubwürdigkeit der Kreisverwaltung sind in den Augen der SPD durch das aktuelle Corona-Krisenmanagement schwer beschädigt worden. Daher verlangt SPD-Fraktionschef Gerhard Zorn eine öffentliche Sondersitzung, in der Landrat Stephan Santelmann unverzüglich den hohen Korrekturbedarf bei der Inzidenz und die neue Organisation des Krisenstabs erklären soll. Die Einschränkung der Befugnisse des Kreisdirektors erscheint der SPD rechtswidrig.

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Lolli-Tests starten in allen Grundschulen am Montag

Das Land NRW hat bestätigt, dass die sogenannten Lolli-Tests ab Montag an allen Grund- und Förderschulen die bisherigen Schnelltests ersetzen. Da diese PCR-Tests in einem Poolverfahren ausgewertet werden, ist für die Umsetzung ein striktes Logistikkonzept erforderlich, das den Schulen einigen Aufwand und den Eltern viel Flexibilität abverlangt.

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Auf der Intensivstation: Die verborgene Seite der Pandemie

Seit einem Jahr sind Ärzt:innen und Pflegekräfte auf den Intensivstationen der Krankenhäuser außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt. Ein Ortstermin im Vinzenz Pallotti Hospital und im Evangelischen Krankenhaus zeigt, wie die Menschen mit Corona umgehen. Vor allem für die Pflegenden ist der körperliche und emotionale Druck sehr hoch. Denn oft sind sie auch die einzigen Sterbebegleiter.

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Ab Donnerstag bekommen viele neue Gruppen Impftermine

Ein knappes Drittel der Menschen in NRW sind bereits geimpft, jetzt kommen die ersten Gruppen aus der Prioritätsgruppe 3 an die Reihe. Dazu gehören die Beschäftigten im Lebensmittelhandel, Lehrer:innen weiterführender Schulen, die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und einige andere. Wir erklären, wer sich jetzt wie einen Impftermin geben kann.

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Kreis geht auf Probleme bei Corona-Meldungen ein

Die Kreisverwaltung reagiert mit einer Pressemitteilung auf wiederholte Anfragen des Bürgerportals und zuletzt auch Forderungen von CDU und Grünen, für Klarheit bei der Corona-Statistik zu sorgen. Im Kern, so der Kreis, gehe der Meldeverzug auf technische Probleme zurück. Zur Vereinfachung werde die Information nun auf RKI-Daten umgestellt.

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Warum die Bundesnotbremse in Rhein-Berg noch hält

Bevor die Voraussetzungen für eine Lockerung der Corona-Auflagen in Rhein-Berg vorliegen, dauert es trotz des Abwärtstrends noch. Zudem ändern die Bundesländer womöglich die Grundlage, auf der sie festlegen, ob die Bundesnotbremse gilt oder nicht. Künftig sollten auch die aktualisierten Inzidenz-Werte mit den Nachmeldungen berücksichtigt werden, bestätigte das NRW-Gesundheitsministeriuml. Das käme der realen Lage sehr viel näher. Und hätte auf Rhein-Berg deutliche Auswirkungen.

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Corona treibt die Schulden in die Höhe

Die Pandemie sorgt nicht nur für gesundheitliche und psychische Probleme, es kommen bei immer mehr Menschen finanzielle Sorgen hinzu. Warum sich Schulden infolge von Corona oft erst jetzt, mit einem Jahr Verzögerung bemerkbar machen, erklärt Thomas Penkert, Leiter der Schuldnerberatung RheinBerg. Er zeigt, wie Inkassounternehmen agieren – und wie man aus der Schuldenfalle wieder rauskommt.

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Landrat und Bürgermeister bitten NRW um Impfstoff für Lehrer:innen

Die Kritik der Lehrer:innen weiterführender Schulen, dass sie in Rhein-Berg keinen Zugang zu Impfterminen haben, ist in der kommunalen Politik angekommen: Landrat Santelmann und die Bürgermeister:innen aller acht Städte drängen Ministerpräsident Laschet in einem offnen Brief, die besondere Altersstruktur des Kreises zu berücksichtigen und mehr Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Dabei gehe es um mehr als nur die Lehrer:innen.

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Inzidenz in Rhein-Berg liegt seit Wochen konstant über 160

Die offiziellen Daten für den Rheinisch-Bergischen Kreis zeichnen ein relativ entspanntes Bild: seit sechs Tagen wird jeden Morgen eine Inzidenz von unter 150 ausgewiesen, heute gibt es in ganz NRW nur neun Kreise, die einen niedrigeren Wert ausweisen. Daher sind trotz der Bundesnotbremse die Schulen und Kitas in Rhein-Berg und die Geschäfte wieder offen. Das Bild hat aber einen Fehler: es ist falsch.

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Stadt sagt auch Hauptausschuss ab

Die Fachausschüsse des Stadtrats waren bereits vom Tagungskalender verschwunden, jetzt wird auch der Hauptausschuss und damit ein kompletter Sitzungsturnus abgesagt. Der Grund: Die CDU hatte einen obligatorischen Corona-Schnelltest für alle Teilnehmer und Zuschauer gefordert, was nicht durchsetzbar war.

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Corona-Stab löst Krisenstab im Rheinisch-Bergischen Kreis ab

14 Monate lang hat der Krisenstab des Rheinisch-Bergischen Kreises die Bekämpfung der Pandemie geleitet – bis es Mitte April zum Krach zwischen Kreisdirektor Erik Werdel, der den Krisenstab geführt hatte, und Landrat Stephan Santelmann kam. Der erläutert nun, wie die Kreisverwaltung die andauernde Herausforderung bewältigen soll. Mit externer Unterstützung aus Düsseldorf.

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Warum die Inzidenz weit hinter den Infektionen hinterher läuft

Ausgerechnet jetzt, wo die Inzidenz für die Bundesnotbremse so wichtig ist, gibt es bei den Corona-Daten in Rhein-Berg Verzögerungen, Widersprüche und Korrekturen. Das gehe auf aufwendige Prozeduren, ein neues Meldeverfahren und technische Probleme zurück, erläutert Landrat Stephan Santelmann. Es zeigt sich: was wie Chaos aussieht, ist oft System, verbunden mit Überlastung. Santelmann räumt ein, dass es bei der Nachverfolgung von Kontakten Tage dauern kann, bis sich das Gesundheitsamt meldet – und appelliert an die eigene Verantwortung.

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