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SPD verlangt von Landrat Santelmann Rede und Antwort

Ansehen und Glaubwürdigkeit der Kreisverwaltung sind in den Augen der SPD durch das aktuelle Corona-Krisenmanagement schwer beschädigt worden. Daher verlangt SPD-Fraktionschef Gerhard Zorn eine öffentliche Sondersitzung, in der Landrat Stephan Santelmann unverzüglich den hohen Korrekturbedarf bei der Inzidenz und die neue Organisation des Krisenstabs erklären soll. Die Einschränkung der Befugnisse des Kreisdirektors erscheint der SPD rechtswidrig.

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Kreis geht auf Probleme bei Corona-Meldungen ein

Die Kreisverwaltung reagiert mit einer Pressemitteilung auf wiederholte Anfragen des Bürgerportals und zuletzt auch Forderungen von CDU und Grünen, für Klarheit bei der Corona-Statistik zu sorgen. Im Kern, so der Kreis, gehe der Meldeverzug auf technische Probleme zurück. Zur Vereinfachung werde die Information nun auf RKI-Daten umgestellt.

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Warum die Bundesnotbremse in Rhein-Berg noch hält

Bevor die Voraussetzungen für eine Lockerung der Corona-Auflagen in Rhein-Berg vorliegen, dauert es trotz des Abwärtstrends noch. Zudem ändern die Bundesländer womöglich die Grundlage, auf der sie festlegen, ob die Bundesnotbremse gilt oder nicht. Künftig sollten auch die aktualisierten Inzidenz-Werte mit den Nachmeldungen berücksichtigt werden, bestätigte das NRW-Gesundheitsministeriuml. Das käme der realen Lage sehr viel näher. Und hätte auf Rhein-Berg deutliche Auswirkungen.

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Warum die Inzidenz weit hinter den Infektionen hinterher läuft

Ausgerechnet jetzt, wo die Inzidenz für die Bundesnotbremse so wichtig ist, gibt es bei den Corona-Daten in Rhein-Berg Verzögerungen, Widersprüche und Korrekturen. Das gehe auf aufwendige Prozeduren, ein neues Meldeverfahren und technische Probleme zurück, erläutert Landrat Stephan Santelmann. Es zeigt sich: was wie Chaos aussieht, ist oft System, verbunden mit Überlastung. Santelmann räumt ein, dass es bei der Nachverfolgung von Kontakten Tage dauern kann, bis sich das Gesundheitsamt meldet – und appelliert an die eigene Verantwortung.

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