Corona ist nicht vorüber. Zwar werden nicht mehr alle Fälle erfasst, aber bis Ende vergangene Woche sind im Kreis knapp 4.500 Fälle für 2023 bekannt geworden. Trotz allgemeiner Grundimmunisierung wird bestimmten Personengruppen daher eine Auffrischungsimpfung empfohlen. Für wen gilt die Impfempfehlung, und was ist überhaupt mit Tests und Maske?
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Trügerische Sicherheit durch Schnelltests: „Ich hätte viele anstecken können!“
Zwei Erwachsene, drei kleine Kinder: Bei einer Familie in Bergisch Gladbach bricht reihum innerhalb weniger Tage die Corona-Infektion aus. Mit Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen. Dabei sind die Schnelltests zunächst fast alle negativ, berichtet die Mutter. Ihr Appell: Trotz Tests stets Vorsicht walten lassen, auf Symptome achten, die AHA-Regeln einhalten.
Kitas in Stadt und Kreis stellen auf PCR-Pool-Tests um
Zur Zeit werden die Kinder in Kitas mit Antigen-Schnelltests getestet. Das sorgt bei Eltern und Erzieher:innen zunehmend für Unmut – weil die Tests auf freiwilliger Basis zuhause durchgeführt werden können. Aussagekraft und Schutzwirkung leiden darunter. Doch damit soll nun bald Schluss sein: Kreis und Stadt wollen demnächst PCR-Lolli-Tests einführen.
Rheinisch-Bergischer Kreis: Hier gibt es Schnelltests
Weit mehr als 100 Teststellen für Schnelltest listet der Rheinisch-Bergische Kreis in Bergisch Gladbach und Umgebung auf, in Apotheken, Arztpraxen und eigens eingerichteten Teststellen.
Test- und Quarantäneregeln sorgen an Schulen und Kitas für Unmut
Zu Beginn der Pandemie wurden Quarantäne-Maßnahmen oft als zu drastisch empfunden, jetzt sieht das anders aus. Einige Eltern würden bei einer Infektion in der Schule lieber die ganze Klasse in Quarantäne sehen, doch es trifft nur positiv getestete Kinder. Einige Familien halten ihre gesunden Kinder trotz Schulpflicht gar zuhause – mit Duldung der Schule. An den Kitas sorgen sich Betreuer und Eltern wegen der laschen Test-Situation. Eine Lösung könnte sich 2022 abzeichnen.
Corona-Kompass: Positiv getestet, was jetzt?
Ob man sich tatsächlich mit Corona infiziert hat entscheidet erst ein PCR-Test im Labor. Bis zum Ergebnis in der Corona-Warn-App dauert es dann manchmal mehrere Tage, bis zum offiziellen Brief des Gesundheitsamtes noch länger. Aber darauf darf man nicht warten.
DRK-Testzentrum: Bürgertests kostenpflichtig, neue Öffnungszeiten
Wegen steigender Impfquoten und der geltenden 3G-Regeln passt das DRK die Öffnungszeiten seines Testcenters in der Innenstadt ab sofort an. Wer sich testen lassen will, wird zudem ab kommenden Montag zur Kasse gebeten. Es gelten nur wenige Ausnahmen. Wer zahlt wieviel, und wer zahlt nichts, lesen Sie in diesem Überblick.
Stadt beendet Pilotprojekt „Lola Corona-Pass“
Die Inzidenz ist auch in Bergisch Gladbach auf einem sehr niedrigen Niveau, der Bedarf an Corona-Tests ist deutlich zurückgegangen. Daher hat die Stadtverwaltung ihr digitales Pilotprojekt, mit dem sie Testergebnisse per Armbändchen ausgegeben hatte, nach sieben Wochen beendet. Nach eigener Einschätzung war das Projekt ein Erfolg, aus verschiedenen Gründen.
Kreis gibt Nachweise für Genesene aus
Neben Tests und Impfausweisen werden jetzt auch Nachweise wichtig, dass man von einer Corona-Infektion genesen ist. Der Rheinisch-Bergische Kreis ergreift die Initiative und verschickt noch vor Pfingsten rund 10.000 Bescheinigungen. Ohne Anträge und Bürokratie.
Kreishandwerkerschaft richtet Schnelltest-Stelle in Schildgen ein
Schildgen bekommt ein weiteres Corona-Schnelltestzentrum: Auf dem Gelände der Kreishandwerkerschaft richtet ab Montag das Leverkusener Unternehmen med1plus eine Anlaufstelle für kostenlose Bürgertests ein.
Drive-In und Walk-In Testzentrum auf dem Zanders-Parkplatz
Auf dem ehemaligen Zanders-Parkplatz am Heidkamper Tor eröffnet am Montag ein weiteres privates Schnell-Testzentrum. Dort kann man direkt mit dem Auto vorfahren, aber auch Fußgänger werden getestet.
Corona-Armband: Bergisch Gladbach macht Einkaufen in der Pandemie einfacher
Getestete, Geimpfte und Genesene können ab sofort ein Armbändchen mit QR-Code vorzeigen, um in ein Geschäft eingelassen zu werden. Später vielleicht auch in die Außengastronomie oder ins Theater. Dahinter steckt das Pilotprojekt „LOLA CoronaPass”, mit dem die Stadt Bergisch Gladbach den Wirrwarr von Test- und Impfzertifikaten beseitigen und Bürger:innen sowie dem Einzelhandel das Leben in der Pandemie einfacher machen will.
Lolli-Tests starten in allen Grundschulen am Montag
Das Land NRW hat bestätigt, dass die sogenannten Lolli-Tests ab Montag an allen Grund- und Förderschulen die bisherigen Schnelltests ersetzen. Da diese PCR-Tests in einem Poolverfahren ausgewertet werden, ist für die Umsetzung ein striktes Logistikkonzept erforderlich, das den Schulen einigen Aufwand und den Eltern viel Flexibilität abverlangt.
Gymnasium Herkenrath bietet Abiturienten eine eigene Teststation
Ein negativer Schnelltest ist für die Teilnahme am Abi nun zwar doch keine Pflicht, bietet allen Beteiligten aber ein Stück mehr Sicherheit. Um die Abiturienten zu motivieren, die Tests freiwillig zu machen, leistet die Schule einen besonderen Aufwand, auch am Wochenende. Mit Erfolg.
Refrath: Corona-Testzentrum in der Steinbreche eröffnet
Die Inhaber der Linden-Apotheke und der St. Johannis-Apotheke haben am Montag im Bürgerzentrum Steinbreche ein Schnelltest-Zentrum für die kostenlosen Bürgertests eröffnet und damit eine Versorgungslücke geschlossen. Das Zentrum leitet Charlie Röttgen, in normalen Zeiten in Charlies Karnevalshop anzutreffen und als Event-Veranstalter bekannt.
Click, Test & Meet: Klappt, aber macht es Sinn?
Seit Mittwoch gilt im Rheinisch-Bergischen Kreis die gelockerte Notbremse, also Einkaufen mit negativem Test. Wir waren unterwegs und haben dies getestet. Prinzipiell funktioniert alles reibungslos. Gleichwohl gibt es Kritik von Medizin und Handel.
Noch kein grünes Licht für den Lolli-Test in Grundschulen und Kitas
Die Stadt Bergisch Gladbach will den Grundschulen und Kitas gerne eine Kinder-gerechte Form der Schnelltests anbieten. Das wäre mit den sogenannten Lolli-Tests und einer Kooperation mit der Uni Köln auch möglich – aber zuvor müssen die Kostenübernahme und das Verfahren mit dem Land geklärt werden – einen Alleingang will die Stadt nicht machen.
Mobiles Testzentrum der Stadt passt Termin- und Standortplan an
Seit Gründonnerstag ist das mobile Testzentrum der Stadt an wechselnden Orten des Stadtgebiets unterwegs und wird von den Bürger:innen gut angenommen. Nach den Erfahrungen der ersten Wochen wird das Angebot jetzt geringfügig angepasst, der Standort in Refrath und der Termin für Sand ändern sich.
Test-Option: Das Land zieht die Notbremse, der Kreis löst sie
Die Landesregierung hat auch für den Rheinisch-Bergischen Kreis eine Corona-Notbremse angeordnet. Damit müssten die Geschäfte eigentlich ab Mittwoch schließen. Doch trotz hoher Inzidenz nutzt der Kreis die Test-Option: Mit einem aktuellen Test bleiben Einzelhandel, Nagelstudios & Co zugänglich. Der Handelsverband begrüßt die Entscheidung. Dagegen äußern einige Händler:innen und viele Bürger:innen Unverständnis.
Grundschulen wollen den Lolli-Test
Spuck- und Nasenabstrichtests sind beim Einsatz bei jungen Schüler:innen zu umständlich und unhygienisch. Daher versuchen die Grundschulen nun, an alters- und kindgerechte Test-Kits zu gelangen. „Lolli“-Tests der Universität Köln könnten das Problem lösen und sind verfügbar. Für den Einsatz in Bergisch Gladbachs Grundschulen gilt es nur noch eine nicht ganz unwichtige Hürde zu nehmen.
Notbremse für Rhein-Berg gilt ab Mittwoch – Testoption noch offen
Das Land NRW hat die Notbremse mit härteren Corona-Regeln für den Rheinisch-Bergischen Kreis angeordnet. Sie tritt bereits am Mittwoch in Kraft. Der Kreis will eigentlich die Test-Option nutzen. Er steht jetzt aber unter Zeitdruck – und unter Rechtfertigungsdruck. Denn die Bundesnotbremse würde die lokalen Regeln wieder über den Haufen werfen.
„unGLock“: Wie Bergisch Gladbach Tübingen folgen wollte
Bei der Auswahl der Städte und Kreise in NRW, die als Modellprojekte Lockerungen in der Pandemie testen dürfen, ist Bergisch Gladbach durchgefallen. Erst nach dieser Entscheidung berichtet die Stadt, wie ihr Modell ausgesehen hätte. Und warum die Arbeit nicht umsonst war.
Apotheker planen Corona-Testzentrum mitten in Refrath
Das Netz der Schnelltest-Stellen in Bergisch Gladbach wird immer dichter. Die Apotheken testen schon eine ganze Weile, jetzt tun sich zwei Refrather Apotheker zusammen und errichten gemeinsam in der Steinbreche ein Testzentrum.
Weitere Schnelltest-Stelle am S-Bahnhof eröffnet
Eine komplett digitale Abwicklung verspricht eine neue Corona-Schnellteststelle, die seit Donnerstag am S-Bahnhof in Bergisch Gladbach arbeitet und ebenfalls die kostenlosen Bürgertests anbietet. Dahinter stehen zwei junge Digitalunternehmer.
Bergisch Gladbach hat mit Antrag auf Modellprojekt keinen Erfolg
Bürgermeister Frank Stein hatte sich dafür stark gemacht, dass auch Bergisch Gladbach zum Modellprojekt in Sachen „Testen und Öffnen” wird. Jetzt hat das Wirtschaftsministerium NRW 14 Städte und Kreise ausgewählt, Bergisch Gladbach ist nicht dabei. Allerdings: die ausgewählte Kommunen dürfen nur öffnen, wenn die Inzidenz sieben Tage lang unter 100 lag.
Rhein-Berg setzt nun doch auf die Test-Option – und „Luft zum Atmen“
Die Bürgermeister haben Landrat Stephan Santelmann überzeugt: Wenn der Rheinisch-Bergische Kreis die Inzidenz von 100 dauerhaft überschreitet gilt zwar auch hier vor Ort die sogenannte Notbremse. Aber der Kreis wird eine Allgemeinverfügung herausgeben, die die Öffnung der Geschäfte für Personen mit einem aktuellen Schnelltest erlaubt.
Stein widerspricht Santelmann – und hält an Modellprojekt fest
Die Aussage von Landrat Santelmann, der Kreis lasse bei einer Inzidenz über 100 die Notbremse in Kraft treten, hat Bergisch Gladbach Bürgermeister Frank Stein überrascht. Er war vom Gegenteil ausgegangen und hält daran fest, die Stadt zu einem Modellprojekt für Öffnungen des öffentlichen Lebens auch bei hohen Inzidenzen zu machen. Heute Abend reden die Bürgermeister mit dem Landrat.
Kreis Rhein-Berg will Corona-Notbremse akzeptieren
Noch liegt die 7-Tage-Inzidenz im Rheinisch-Bergischen Kreis deutlich unter 100. Dennoch legt sich Landrat Stephan Santelmann fest: sollte die Grenze überschritten werden und die sogenannte Notbremse greifen werde der Kreis das hinnehmen und auf eine Lockerung verzichten. Statt dessen arbeite der Kreis gemeinsam mit den Kommunen an einer umfassenden Impf- und Teststrategie.
Feuerwehr bietet mobiles Testzentrum in den Stadtteilen an
Inzwischen gibt es fast 20 Stellen für kostenlose Schnelltests, aber nicht alle Stadtteile sind gleich gut versorgt. Daher springt die Feuerwehr der Stadt Bergisch Gladbach ein und ist mit einem mobilen Testzentrum v.a. in Außenbezirken unterwegs. Auch die Obdachlosen werden berücksichtigt. Hier finden Sie Termine und Standorte.
Frank Stein: Dritte Corona-Welle brechen – und flächendeckend testen
Nach Einschätzung des Bergisch Gladbacher Bürgermeisters Frank Stein wäre es zur Bekämpfung der Corona-Pandemie jetzt nicht richtig, die sogenannte Notbremse zu ziehen und Lockerungen zurück zu nehmen. Statt dessen müsse man so viel wie möglich testen – und Anreize schaffen, damit sich auch Menschen ohne Symptome immer wieder testen lassen, sagt Stein. Wenn es gelinge, über Ostern die dritte Welle zu brechen, könne Rhein-Berg dem Beispiel Tübingens folgen.
Notbremse oder Öffnung: NRW lässt Kreisen die Wahl
Wie angekündigt gilt ab Montag in NRW eine neue Coronaschutzverordnung – und damit die Notbremse für alle Kreise mit einer Inzidenz über 100. Das trifft auch den Rheinisch-Bergischen Kreis. Allerdings kommt das Land mit zwei Überraschungen – und präsentiert einen Ausweg: Wer eine Test-Strategie und Infrastruktur vorweist darf die Geschäfte offen halten. Nun kommt es darauf an, ob der Kreis Rhein-Berg diesen Weg gehen wird.
Stein will eigenes Öffnungs-Modell für Bergisch Gladbach
Nach dem Eigeninitiative bei den Selbsttests in Schulen denkt Bürgermeister Frank Stein über ein weiteres Pilotprojekt in Sachen Corona nach: Bergisch Gladbach könnte ein eigenes Modell entwickeln, wie Wirtschaft, Kultur und Sport schrittweise wieder geöffnet werden können.
Bergisch Gladbachs Grundschulen lehnen Corona-Tests der Stadt ab
Nach Absprache mit der Schulaufsicht haben die 20 Grundschulen entschieden, die für diese Woche geplanten Tests der Schülerschaft zu kippen. Statt die von der Stadt zur Verfügung gestellten Spucktests zu nutzen warten sie nun auf Tests des Landes, die erst nach Ostern geliefert werden sollen. Der Grund sind hygienische Bedenken.
5702 Personen an zehn Schulen getestet
Drei Tage nach dem Start der Testaktion an den weiterführenden Schulen zieht die Stadt ein positives Fazit. Rund drei Viertel der Schüler:innen haben bei den freiwilligen Tests festgemacht; bislang wurden nur relativ wenige positive Fälle nachgewiesen.
