Seit rund 18 Monaten ist die Grube Weiß ein Atelierhaus. In ihrer zweiten Ausstellung widmet sich die Ateliergemeinschaft der Künstler:innen jetzt der Farbe Weiß. Ausgangspunkt mag die Location sein, inhaltlich bietet die unbunte, hellste aller Farben indes viele künstlerische und kulturelle Anknüpfungspunkte, wie ein Blick vorab in die Ausstellung zeigt.
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Was (das!) ist Malerei? Rolf Rose in der Villa Zanders
Mehr als 60 Jahre lang ist der Künstler Rolf Rose aktiv. Und hinterfragt in seinem Lebenswerk das Wesen der Malerei. Die Villa Zanders zeigt Arbeiten von 1970 bis heute, die der Maler abseits jeglicher dogmatischer Haltungen hervorgebracht hat. Und so den Prozess des Malens gleichsam zu einem eigenen Sujet entwickelte.
#Kulturort: Vielseitige Konzerte in der Alten Kirche in Refrath
Man kennt sie auch als Taufkirche, die Alte Kirche in Refrath. Schon seit 1997 ist sie Schauplatz einer kleinen aber feinen Reihe von Konzerten, die mit breitem Programm und exzellenten Musiker:innen aufwartet. Thomas Bodenmüller, Kantor und seit diesem Jahr auch künstlerischer Leiter der Reihe. Er gibt einen Ein- und Ausblick auf die Serie. Die immer wieder zahlreiche Besucher:innen in die kleine Kirche lockt.
Kunst und Kultur sollen eine Atelier-Etage auf Zanders erhalten
Das Zanders-Areal soll wenigstens für eine gewisse Zeit Heimat für bis zu neun Künstler:innen werden. Der Stadtverband Kultur hat interessierten Kreativen jetzt ein Konzept für eine Atelier-Etage im Werkstattgebäude vorgestellt. Das Pionierprojekt geht auf eine Initiative der Künstlerin Iris Stephan zurück und stößt auf großes Interesse, Stadt und Projektteam Zanders sind mit an Bord. Vor dem Einzug der Künstler:innen gilt es aber noch einige nicht gerade niedrige Hürden zu beseitigen.
Tafelrunde: Erste Arbeiten von Iris Stephan auf Zanders zu sehen
Kunst im leider nur halb öffentlichen Raum zeigt Iris Stephan auf dem Zanders-Areal. Zum Tag des offenen Denkmals präsentiert die Künstlerin ihre Bilderserie „Tafelrunde“. Auf sieben großformatigen Werken, verortet an Denkmälern der Papierfabrik, trifft moderne Kunst auf Industriegeschichte. Eine Reflexion auf Leben und Arbeit der Papiermacher.
Back views – Rückenansichten von Jörg Extra bei Schröder & Dörr
Unkonventionelle Portraits mit eigenwilligem Betrachtungswinkel zeigt der Bensberger Künstler Jörg Extra in der Galerie Schröder & Dörr. Ausgehend von dokumentarischer Fotografie im öffentlichen Raum bannt er Rückenansichten anonymer Menschen auf die Leinwand. Und schafft damit Perspektiven, die den Betrachter unweigerlich in den Dialog mit den Protagonisten hineinziehen. Ein intimer Blick auf den urbanen Raum.
Linientreu: Lichtinstallationen und mehr von Rainer Plum im Kunstmuseum
Neue Ausstellung in der Reihe Ortstermin: Das Kunstmuseum Villa Zanders zeigt bis November Laserinstallationen, Zeichnungen, Fotografien und Skulpturen von Rainer Plum. Der Künstler untersucht darin das Thema “Linie”. Dem er sich auf verschiedene Weise nähert, das er extrem verdichtet, und das in seiner extremen Reduktion den Betrachter fordert.
„Ich halte es mit Mahler“: Roman Salyutov 10 Jahre am Pult des Sinfonieorchesters
Ein musikalischer Tausendsassa feiert Geburtstag: Seit zehn Jahren leitet der Pianist und Dirigent Roman Salyutov das Sinfonieorchester Bergisch Gladbach. Umtriebig hat er es seither nicht nur vom Kammerorchester zu einem gestandenen, nachgefragten Klangkörper entwickelt. Sondern auch das Repertoire und die konzertante Geografie deutlich vorangetrieben.
Aus den Sammlungen: Villa Zanders zeigt (neue) Kunst-Stücke aus Papier
Werke aus der Grafischen Sammlung und der Sammlung Kunst aus Papier zeigt das Kunstmuseum Villa Zanders in einer neuen Kabinettausstellung. Darunter auch Schenkungen von Sammlern und Künstler:innen, die erstmals zu sehen sind. Sie stehen nicht zuletzt für Kontinuität und den Gegenwartsbezug der für das Museum so wichtigen Sammlungen.
Iris Stephan – die Spurensucherin auf Zanders
Die Malerin und Bildhauerin Iris Stephan arbeitet auf dem Zanders-Areal, mit Zanders-Material. Fundstücke der Papierindustrie wandelt sie in Collagen und Installationen um. Spannend ist nicht nur, was sie macht, sondern vor allem wie sie arbeitet. Daher haben wir sie ein paar Wochen begleitet. Und dabei seltene Einblicke in das außergewöhnliche Projekt einer umtriebigen Künstlerin gewonnen. Aber auch das Zanders-Gelände selbst bietet immer wieder Überraschungen.
Vom Kupferkessel zum Handy: Papiermuseum beleuchtet Geschichte des Konsums
„Must have“ heißt die neue Wechselausstellung im Papiermuseum Alte Dombach. Über 400 Exponate und Infostelen geben einen fundierten Überblick über Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Konsums. Von der Existenzsicherung hin zur Identitätsstiftung – zu verschiedenen Zeiten galten unterschiedliche Dinge als „unbedingt erforderlich“. Spannend auch die Fragen: Wodurch wird der Konsumwandel ausgelöst, und wohin geht die Reise?
Kunst aus Marijampolé und Bergisch Gladbach im Kreishaus
Für die „Art“ im Wort Städtepartnerschaft: Seit fünf Jahren stehen Künstler:innen der litauischen Stadt Marijampolé und des AdK Bergisch Gladbach miteinander im Austausch. Was verbindet die Kreativen aus beiden Ländern, die 1990 fundamentale Änderungen in ihren Gesellschaften erlebten? Die Frage untersuchen sie in ihrer neuen gemeinsamen Ausstellung unter dem Titel dialog ost-west.
Banalität des Materials: Perforierte Kartonagen von Mechtild Frisch in der Villa Zanders
Mechtild Frisch gehört zu den Künstlerinnen, deren Werke sehr früh Eingang in die Sammlung der Villa Zanders gefunden haben. Nun ist unter dem Titel „Sehstücke“ erstmals eine große Einzelausstellung mit ihren Werken im Kunstmuseum zu sehen. Mit großformatigen Kartonagen und intimeren Formaten, die sie durch Perforation und Farbe transformiert.
Ein Bild und seine Geschichte: „Nachdenklich“ von Ruth Lange
Ruth Lange leitet knapp 30 Jahre eine eigene Praxis als Physiotherapeutin, bis sie wegen Schulterschmerzen aufgeben muss. Sie fängt mit dem Malen an, ihrem neuen Lebensinhalt. Doch auch dies muss sie wegen einer lebensbedrohlichen Erkrankung lange Zeit unterbrechen. Sie kämpft sich zurück. „Nachdenklich“ ist das erste Bild, das Ruth Lange in der Zeit „danach“ fertig gestellt hat.
Schnitt und Druck: Arbeiten von Claudia Betzin in der Galerie Schröder & Dörr
„einerseitsandererseits“ lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie Schröder & Dörr. Claudia Betzin zeigt Installationen und Druckgrafiken, in der sie unkonventionelles Ausgangsmaterial mit dem Sampling von Strukturen kombiniert. Virtuos variiert die Künstlerin Schnitt und Druck zu vielfältigen Unikaten, die als Tableaus, Solitäre oder Rauminstallationen überzeugen.
Papierarbeiten von Wolfgang Heuwinkel und Nja Mahdaoui: „Alles durch zwei!“
Wolfgang Heuwinkel teilt zuweilen nicht nur sein Aquarellpapier mit beherzten Schnitten oder Rissen. Mit dem tunesischen Künstler Nja Mahdaoui teilte er sich vor rund 30 Jahren auch die Arbeitsfläche. Herausgekommen ist eine Serie von Arbeiten, die Aquarelle und arabische Kalligrafie miteinander vereinen. Sie sind nun (in Teilen) in der Thomas-Morus-Akademie zu sehen. Dabei stand die Kooperation der beiden Künstler zu Beginn unter keinen günstigen Vorzeichen.
Menschen mit Demenz genießen Auszeit mit Kunst und Musik in der Villa Zanders
Für Menschen mit Demenz und deren Angehörige bietet das Kunstmuseum Villa Zanders einmal im Monat eine Begegnung mit Kunst an. Dabei geht es nicht nur um einen Einblick in die aktuellen Ausstellungen, um Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Sondern einfach auch um eine schöne Zeit für alle im Museum, wie das Bürgerportal bei einem Besuch erlebt.
„Wild Energy“: Hendrina Krawinkels opulente Werkschau im basement 16
Natur in ihrer Ursprünglichkeit, das ist das Lebensthema in den Gemälden der Künstlerin Hendrina Krawinkel. Opulent und lebensfroh, verweigert Krawinkel gleichwohl einen allzu naiven Blick auf den Urwald als Bühne für Vielfalt und Farbigkeit. Und mahnt folgerichtig mit drastischen Exponaten vor den Konsequenzen einer Wegwerfgesellschaft. Mensch versus Natur, Kapitalismus versus Evolution – zwei „wild energies“ prallen in ihrer Ausstellung aufeinander.
„Vom Wert der Natur“: Botanicals von Rosemarie Stuffer bei Schröder & Dörr
Pfaffenhütchen, Lampionpflanze, Schnurbaum und Kletterhortensie: Was diese Pflanzen mit Kunst zu tun haben, zeigt die kleine aber umso eindrucksvollere Ausstellung „Knospe, Blüte, Blatt, Samen“ mit Arbeiten von Rosemarie Stuffer. Die Galerie Schröder und Dörr präsentiert einen Ausschnitt ihrer botanischen Kunstwerke, die durch Lässigkeit, Witz und geschickte Reduktion überzeugen. Und zugleich vom eigentlichen Wert der Natur erzählen.
#Kulturort: Das Quirl und sein Macher
Live-Musik, Poetry Slam, Kabarett und Dance Partys: In der evangelischen Kirchengemeinde rund um die Gnadenkirche wird neben Sakralem auch viel Weltliches geboten. Das Konzept „Quirl an der Gnadenkirche“ steht für ein vielfältiges Kulturprogramm mit offenen Türen: Für alle Generationen, über Gemeinde- und Glaubensgrenzen hinweg. Seit vielen Jahren vorangetrieben von Kalla Piel.
„Ohne Kunst ist alles total Banane“: Thomas Baumgärtel im Partout Kunstkabinett
Wer kennt sie nicht – die Spray-Bananen am Eingang von Galerien oder Museen? Dass Thomas Baumgärtel, der kreative Urheber dieses „Gütesiegels“ für Kunst und Kultur, nicht auf die Banane reduziert werden sollte, zeigt seine sehenswerte Soloausstellung in der Galerie Partout Kunstkabinett in Herkenrath. Sie rückt einen „Spraywald“ in den Fokus – und natürlich die Kunstbanane
Der Teewegmeister aus Herrenstrunden
Martin Sotai Knipphals ist Künstler, Garten- und Landschaftsbauer. Mit seinem Sohn Jan Philipp entwickelt er japanische Gärten, Teeräume und Teehäuser, nach den Prinzipien des japanischen Teeweges. Denn Knipphals senior ist einer der wenigen Teewegmeistern in Europa. Was dahinter steckt, und woher sein zweiter Name Sotai stammt, erzählen die beiden bei einem Besuch in ihrem Teeraum in Herrenstrunden. Und servieren frischen Matcha-Tee.
(Un)verfänglich!? „Geschichten aus dem alten Russland“
Drei kurze Bühnenstücke der russischen Autoren Anton Tschechow und Nikolai Gogol hatte das Ensemble TheaterWeltenErschaffen schon 2020 eingeübt. Statt der Premiere kam die Pandemie, dann Russlands Krieg in der Ukraine. Was die Frage aufwarf: Dürfen Werke russischer Autoren noch gespielt werden? Das Ensemble fand rasch eine klare Haltung – nach drei Jahren lüftet sich in der nächsten Woche der Vorhang für die Produktion.
Ausstellung „Wohin“ in der VHS: Der Charme der Dystopie
„Wohin“ – sieben Künstlerinnen suchen in der aktuellen Ausstellung der VHS nach Antworten auf die titelgebende Frage. Geht es nach den Kreativen, sieht es eher düster aus. Unserer Gesellschaft scheint der Kompass abhanden gekommen zu sein. Dabei war der Ausgangspunkt dieser künstlerischen Auseinandersetzung mal ein durchweg positiver.
„Kosmos an Farben“: Villa Zanders zeigt Duochrome von Christoph Gesing
221 Bilder im DIN A4 Hochformat. Zwei Farben pro Blatt, genannt Duochrome. Aufgeteilt auf acht Räume. Das sind die nackten Zahlen zur neuen Ausstellung im Kunstmuseum Villa Zanders, mit Werken von Christoph Gesing. Was zunächst etwas spröde klingt, entpuppt sich als meditatives Erlebnis – das dank einer sorgfältigen Hängung Momente von ungeheurer Spannung erzeugt. Und in dem einer Mittellinie eine entscheidende Bedeutung zukommt.
Gekommen um zu bleiben: Die Kantorin Joanna Lenk
Seit einem halben Jahr ist Kantorin Joanna Lenk schon im Amt. Am Sonntag wird sie nun auch offiziell mit einer Messe als Musik-Chefin der evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach eingeführt. Wir haben sie bei den Proben besucht. Und einen Einblick in die Arbeit der Kantorin gewonnen, die sich langfristig in der Stadt engagieren möchte.
„Erde ist Farbe“: Galerie Schröder & Dörr zeigt Malerei von Elfi Wiese
„Neue Landschaft II“ lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Refrather Galerie. Mit ihrer Malerei untersucht und erforscht Elfi Wiese das Ausgangsmaterial Erde auf seine künstlerischen Möglichkeiten. Und entwickelt abstrakte Werke, die weniger als Abbild sondern vielmehr als sinnliche Wahrnehmung von Landschaft verstanden werden wollen.
„Ohne Humor kann man nicht existieren“: Fluxus-Künstlerin Carola Willbrand in der Villa Zanders
Mit Carola Willbrand ist eine wichtige Vertreterin der Fluxus-Bewegung in der Villa Zanders zu sehen. Die neue Ausstellung zeigt die ungemein große Bandbreite dieser außergewöhnlichen und produktiven Künstlerin – mit Nähzeichnungen, Rauminstallationen und einer überraschend vielfältigen Interpretation der Gattung „Künstlerbücher“. Lässig, und zuweilen mit einem Augenzwinkern.
Kindertheater, Open stage, Festival: THEAS startet mit frischen Ideen durch
Trotz Corona brachte das THEAS in diesem Jahr eine Vielzahl an Produktionen auf die Bühne. Dennoch ist bei den Zuschauerzahlen viel Luft nach oben. Mit welchen neuen Projekten das Theater im kommenden Jahr gegensteuern und den Kulturdialog beleben will, erläutern Intendantin Claudia Timpner und der neue Vorsitzende des Trägervereins, Christoph Overbeck.
Villa Zanders erhält wichtiges Fluxus-Werk für die Sammlung „Kunst aus Papier”
Die Raumarbeit „Newspaper Stand“ der Künstlerin Takako Saito gehört ab sofort zum Fundus der Sammlung „Kunst aus Papier“ in der Villa Zanders. Die in Düsseldorf lebende Künstlerin Saito schätzt das Bergisch Gladbacher Kunstmuseum ganz besonders – ein Kölner Haus hatte ebenfalls Interesse an Arbeiten der Japanerin, ging aber leer aus. Der Ankauf wurde vom Galerie + Schloss e.V. finanziert.
Vom Schreibtisch zum Atelier: Schüler lernen das Buch neu nutzen
Parallel zur „Bibliomania“ zeigt das Kunstmuseum Villa Zanders jetzt die Ausstellung „geBUCHt“, mit einer Vielzahl von Kunstwerken von Schüler:innen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums. Angelehnt an die große Ausstellung haben die jungen Künstlerinnen und Künstler Bücher zu vielfältigen und kreativen Kunstwerke gestaltet – die ihnen eine ganz neue Bedeutung verschaffen.
„Die Menschen wollen kein Museum der Bildschirme“
Halbzeit für das „Museumslabor“: Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe hatte die Bürger:innen aufgerufen, gemeinsam ein neues Konzept für das Bensberger Museum zu entwickeln. In einer groß angelegten Umfrage und mit zahlreichen Events sammelt das Haus weiter Ideen. Museumsleiterin Sandra Brauer und Projektkoordinatorin Laura Oehms geben bereits einen ersten Zwischenstand.
Partout Kunstkabinett überrascht mit kreativem Nachwuchskünstler
Die Galerie in Herkenrath präsentiert in ihrer Ausstellung zum Jahresende nicht nur frische Werke ihrer Künstlerinnen und Künstler. Sie erstaunt auch mit Arbeiten des jungen Gastkünstlers Paul Busch, der Unikate an der Schnittstelle zwischen Kunst und Design zeigt. Inspiriert von der Flutkatastrophe im Ahrtal, hinterfragt er Themen wie Mensch, Technik und Konsumgesellschaft.
Culmann’s GalerieWerkstatt: Kunst, Kölsch und klassische Küche
Das Culmann’s in Refrath ist von allem ein bisschen: Galerie, Werkstatt, Fotostudio, Museum – und Restaurant. In rustikal-kreativer Atmosphäre speisen die Besucher dort, wo früher Möbel restauriert wurden. Und können wechselnde Ausstellungen genießen. Das Motto der Inhaber Corinna und Achim Culmann: Wir machen das Restaurant, in dem wir selber gerne essen würden.
Spuren der Zeit: Margret Schopka in der Galerie Schröder und Dörr
Blüten und Blätter, Asche und Kaffeesatz, Gaze und Teppichboden – so vielfältig wie die Ausgangsstoffe sind auch die Werkgattungen, in denen die Malerin Margret Schopka zuhause ist. Die Ausstellung „Lyrische Verschmelzung“ in der Galerie Schröder und Dörr bietet einen guten Überblick über ihr Oeuvre, das sie selbst mit Poesie und Vergänglichkeit überschreibt. Die Schau überrascht mit einer zentralen Erkenntnis.
#Kulturorte: Das kleine Kino in der Krypta der Andreaskirche
Seit 2007 flimmern in Schildgen Monat für Monat ambitionierte Kinofilme über die Leinwand einer ehrenamtlichen Initiative. Gestartet im ehemaligen Bürgerzentrum Schildgen, treffen sich die Cineasten des Stadtteils seit zehn Jahren in der Krypta der Andreaskirche. Gabriele Apicella hat dem Filmtreff namens „Augenschmaus“ aus der Taufe gehoben – und kümmert sich noch immer um das familiäre Kino ohne Werbung und Popcorn.
