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Habitat for Humanity will „Flüchtlinge und Vermieter zusammenbringen“

Kriegsvertriebene mit einer eigenen Wohnung versorgen: Das gehört nach wie vor zu den drängenden Aufgaben in der Flüchtlingshilfe. Seit kurzem unterstützt die Organisation Habitat for Humanity Deutschland e.V. die Stadt Bergisch Gladbach bei der Vermittlung von eigenen vier Wänden. Was der Verein genau macht, und warum die Aufgabe nicht einfach ist, erklärt Koordinatorin Annette Klaas.

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Gut 100 Flüchtlinge harren in GL in Notunterkunft aus

Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Bergisch Gladbach steigt nur noch langsam, dennoch wohnen in der Notunterkunft in den Hermann-Löns-Hallen mehr als 100 Kriegsvertriebene für längere Zeit – und auch das Containerdorf in Lückerath ist in der ersten Ausbaustufe so gut wie voll. Die Stadt richtet sich nun auf eine längerfristige Integrations-Aufgabe ein. Ein Überblick, vier Monate nach Kriegsausbruch.

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Concordia-Kinder erlaufen riesigen Betrag für die Ukrainehilfe

Die Schüler der Concordiaschule im Schildgen zeigten großes Engagement, Geld für ukrainische Flüchtlinge zu sammeln und fanden im „Netzwerk Schildgen für Ukraine“ einen Partner. Die Kinder liefen zahllose Runden um die Schule und sammelten damit einen unglaublichen Betrag, mit dem unter anderem auch Flüchtlingskindern in Schildgen unterstützt werden können.

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Rund 300 schulpflichtige Kinder aus der Ukraine in GL

Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Bergisch Gladbach nimmt nur noch langsam zu, doch viele richten sich auf einen langen Aufenthalt ein. Gut ein Viertel von ihnen sind Kinder, die einen Platz in der Schule benötigen. Die bürokratischen Abläufe haben sich etwas eingespielt, aber nun steht ein Wechsel innerhalb des Sozialsystems an – daher appelliert die Stadt an die Betroffenen, sich beim Ausländeramt und Jobcenter zu melden.

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Neue Regeln für Flüchtlinge aus der Ukraine

Die Sozialleistungen für Kriegsvertriebene aus der Ukraine werden ab Juni über das Jobcenter oder über die Grundsicherung abgewickelt. Dafür sind neue Anträge notwendig, die sofort eingereicht werden können. Die Stadt Bergisch Gladbach ist weiterhin für Personen über 65 Jahren zuständig – und hat für sie an diesem Dienstag und Donnerstag Beratungszeiten reserviert.

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Stimmung der Unternehmen geht in Rhein-Berg tief in den Keller

Der Krieg in der Ukraine, steigende Rohstoffpreise und schwache Nachfrage setzen der Wirtschaft in der Region zu. Ein Drittel der Unternehmen, die an der Frühjahrsumfrage der IHK Köln teilgenommen haben, ist pessimistisch. Noch deutlich schlechter beurteilen die Firmen in Rhein-Berg ihre aktuelle Lage. Auch in Sachen Pessimismus sind sie Spitzenreiter in der Region.

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Nach der Flucht aus der Ukraine: „Wir wissen nicht, wie es hier läuft“

Das Leben gerettet, aber was ist mit der Existenz? Über verschiedene Etappen landet Familie Aziz/Zouaoui aus Kiew in Bergisch Gladbach. Während Mutter Ghada Aziz die Zukunft vor allem der Kinder in Deutschland sieht hadert Vater Ahmed Zouaoui mit seinem Schicksal. Er ist Geschäftsmann, will zurück in sein Unternehmen in Kiew. Eine Existenzgründung in Deutschland? Das ist mit vielen Fragen verbunden.

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Hilfe aus GL kommt in jüdischer Gemeinde in Kiew an

Hilfsgüter werden in der Ukraine dringender denn je gebraucht. Sie zu mobilisieren ist relativ einfach, der Transport ist sehr viel schwieriger. Aber mit den richtigen Unterstützern kann auch das sehr schnell gelingen, wenn man die richtigen Unterstützer:innen hat. Von einem konkreten Fall berichtet Roman Salyutov, den eine Verwandtschaft mit der jüdischen Gemeinde in Kiew verbindet.

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Bethe-Stiftung und Hilfe Litauen e.V. starten weiteres Ukraine-Projekt

Der Verein Hilfe Litauen Belarus e.V. will auch über seine Hilfstransporte hinaus Hilfe für die Ukraine leisten und reagiert auf einen dramatischen Hilferuf aus dem Bistum Ivano-Frankivsk in der West-Ukraine. Dort fehlen Mittel, um die durchreisenden Flüchtlinge zu versorgen. Nun werden Spenden gesammelt, die Bethe-Stiftung verdoppelt.

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Nur wenige Flüchtlinge wohnen in GL in Notunterkünften

Die Zahl der Menschen, die aus der Ukraine in Bergisch Gladbach Zuflucht gesucht haben, steigt zwar weiter an. Inzwischen sind davon aber fast drei Viertel in privaten Wohnungen untergebracht worden. Nur noch sehr wenige leben in den großen Hallen – und die Vermittlung läuft weiter. Wer „nur“ ein Zimmer angeboten hatte, könnte jedoch unberücksichtigt bleiben.

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CDU ruft zur Unterstützung der Unterstützer auf

Die CDU-Fraktion ist davon beeindruckt, wie viel privater Wohnraum für die Menschen aus der Ukraine zur Verfügung gestellt worden ist – und warnt davor, das gesellschaftliche Engagement durch ein „Zuviel an Nachprüfungen und Bürokratismus“ zu behindern. Fraktionschef Michael Metten weist zugleich auf einen neuen Hilfskonvoi hin, für den am Samstag gesammelt wird.

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Mit Autismus auf der Flucht

Die Heimat verlassen zu müssen, weil dort ein Krieg ausbricht, ist für alle Menschen entsetzlich. Ganz besonders schwierig ist es für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen. Gerade die Unterbringung in Sammelunterkünften bedeutet für sie enormen Stress. Das gilt auch für David.

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