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Zwischen Ankommen und der Hoffnung auf Rückkehr

Nataliia, Kateryna und Katerynas zwölfjährige Tochter sind vor 20 Monaten aus der Ukraine geflohen. Jetzt haben sie endlich eine eigene Wohnung in Schildgen gefunden. Dort erzählen die Schwestern, wie schwierig es ist, sich auf das Leben in Deutschland einzulassen, ohne die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr aufzugeben. Und warum Nataliia mit 22 Jahren schon pensionierte Profi-Athletin ist, und weshalb sie noch nicht so recht wissen, wie sie Weihnachten feiern. Ein halbes Familienporträt.

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Zahl der Flüchtlinge konstant

De Gesamtzahl der Kriegsvertriebenen aus der Ukraine in Bergisch Gladbach ist zuletzt nicht weiter gestiegen, die Zahl der Flüchtlinge aus anderen Ländern leicht zurückgegangen – von einer Entwarnung kann jedoch keine Rede sein: Die Verwaltung und auch das Ehrenamt sind am Ende ihrer Kapazitäten angelangt.

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Ein neues Zuhause in Refrath

Vor einem Jahr ist die Familie Riabokon aus der Ukraine nach Bergisch Gladbach geflohen. Wir wollten wissen, was im letzten Jahr alles bei ihnen passiert ist, wie es ihnen geht. Der 18-jährige Dmytro erzählt. Aus der Schule, aus dem Karneval, von seinen Plänen und von seinem Vater in der Ukraine.

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Stadt baut Flüchtlingsunterkunft Lückerath weiter aus

Nach und nach erweitert die Stadt Bergisch Gladbach ihre Kapazitäten für die Unterbringung von Flüchtlingen, aus der Ukraine und anderen Ländern. Mit weiteren 45 Plätzen sind auf dem „Carpark“ in Lückerath jetzt alle noch verfügbaren Container wieder in Gebrauch. Daher denkt die Stadt über den Ankauf weiterer Container nach – und stellt sich auf eine längerfristige Unterbringung ein.

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Ukraine-Flüchtlinge: Stadt fordert Planbarkeit

Von einer „dramatischen Zuspitzung“ bei der Unterbringung sprechen die Bürgermeister der Region in ihrem Offenen Brief an die Landesregierung. Tatsächlich nimmt die Zahl der Menschen aus der Ukraine in Bergisch Gladbach weiter zu – und neben der Verwaltung stehen auch private Gastgeber:innen unter Druck. Daher befürchtet die Stadt, dass die Lage aus dem Ruder läuft.

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Habitat for Humanity will „Flüchtlinge und Vermieter zusammenbringen“

Kriegsvertriebene mit einer eigenen Wohnung versorgen: Das gehört nach wie vor zu den drängenden Aufgaben in der Flüchtlingshilfe. Seit kurzem unterstützt die Organisation Habitat for Humanity Deutschland e.V. die Stadt Bergisch Gladbach bei der Vermittlung von eigenen vier Wänden. Was der Verein genau macht, und warum die Aufgabe nicht einfach ist, erklärt Koordinatorin Annette Klaas.

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Gut 100 Flüchtlinge harren in GL in Notunterkunft aus

Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Bergisch Gladbach steigt nur noch langsam, dennoch wohnen in der Notunterkunft in den Hermann-Löns-Hallen mehr als 100 Kriegsvertriebene für längere Zeit – und auch das Containerdorf in Lückerath ist in der ersten Ausbaustufe so gut wie voll. Die Stadt richtet sich nun auf eine längerfristige Integrations-Aufgabe ein. Ein Überblick, vier Monate nach Kriegsausbruch.

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Rund 300 schulpflichtige Kinder aus der Ukraine in GL

Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Bergisch Gladbach nimmt nur noch langsam zu, doch viele richten sich auf einen langen Aufenthalt ein. Gut ein Viertel von ihnen sind Kinder, die einen Platz in der Schule benötigen. Die bürokratischen Abläufe haben sich etwas eingespielt, aber nun steht ein Wechsel innerhalb des Sozialsystems an – daher appelliert die Stadt an die Betroffenen, sich beim Ausländeramt und Jobcenter zu melden.

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Neue Regeln für Flüchtlinge aus der Ukraine

Die Sozialleistungen für Kriegsvertriebene aus der Ukraine werden ab Juni über das Jobcenter oder über die Grundsicherung abgewickelt. Dafür sind neue Anträge notwendig, die sofort eingereicht werden können. Die Stadt Bergisch Gladbach ist weiterhin für Personen über 65 Jahren zuständig – und hat für sie an diesem Dienstag und Donnerstag Beratungszeiten reserviert.

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Nach der Flucht aus der Ukraine: „Wir wissen nicht, wie es hier läuft“

Das Leben gerettet, aber was ist mit der Existenz? Über verschiedene Etappen landet Familie Aziz/Zouaoui aus Kiew in Bergisch Gladbach. Während Mutter Ghada Aziz die Zukunft vor allem der Kinder in Deutschland sieht hadert Vater Ahmed Zouaoui mit seinem Schicksal. Er ist Geschäftsmann, will zurück in sein Unternehmen in Kiew. Eine Existenzgründung in Deutschland? Das ist mit vielen Fragen verbunden.

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Nur wenige Flüchtlinge wohnen in GL in Notunterkünften

Die Zahl der Menschen, die aus der Ukraine in Bergisch Gladbach Zuflucht gesucht haben, steigt zwar weiter an. Inzwischen sind davon aber fast drei Viertel in privaten Wohnungen untergebracht worden. Nur noch sehr wenige leben in den großen Hallen – und die Vermittlung läuft weiter. Wer „nur“ ein Zimmer angeboten hatte, könnte jedoch unberücksichtigt bleiben.

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CDU ruft zur Unterstützung der Unterstützer auf

Die CDU-Fraktion ist davon beeindruckt, wie viel privater Wohnraum für die Menschen aus der Ukraine zur Verfügung gestellt worden ist – und warnt davor, das gesellschaftliche Engagement durch ein „Zuviel an Nachprüfungen und Bürokratismus“ zu behindern. Fraktionschef Michael Metten weist zugleich auf einen neuen Hilfskonvoi hin, für den am Samstag gesammelt wird.

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Mit Autismus auf der Flucht

Die Heimat verlassen zu müssen, weil dort ein Krieg ausbricht, ist für alle Menschen entsetzlich. Ganz besonders schwierig ist es für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen. Gerade die Unterbringung in Sammelunterkünften bedeutet für sie enormen Stress. Das gilt auch für David.

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Ukraine: Wie und wo sich Flüchtlinge in GL anmelden sollten

Einen Monat nach Ausbruch des Kriegs sind mehr als 700 Menschen aus der Ukraine in Bergisch Gladbach untergekommen. Sie können sich hier 90 Tage ohne Formalien aufhalten – sollten sich aber dennoch möglichst rasch erfassen lassen. Nur dann bekommen sie medizinische Versorgung und finanzielle Unterstützung. Die Stadt leistet Hilfestellung, und erläutert die diversen bürokratischen Etappen.

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