Ein tiefer Blick in die Wahlergebnisse zeigt: CDU und SPD haben in jedem Stimmbezirk verloren, die Grünen haben in jedem dazu gewonnen. In mehr als der Hälfte der Bezirke sind die Grünen sogar die stärkste Partei. Vereinzelt legte auch die AfD kräftig zu.
Autoren-Archive: G. Watzlawek
Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.
Liveblog: „Es darf kein Stein auf dem anderen bleiben”
Die Europawahl fällt in Bergisch Gladbach noch krasser aus als im Bund. Die Grünen liegen Kopf an Kopf mit der CDU, die SPD verliert heftig. Wir bringen die lokalen Ergebnisse auf den Punkt und haben die Reaktionen der Parteien. CDU-Mann Pakendorf wird deutlich.
Parteien in GL: Große werden kleiner, Kleine größer
Die Parteienlandschaft ist auch in Bergisch Gladbach in Bewegung. Die CDU hat nach wie vor die meisten Mitglieder, büßte auf lange Sicht aber kräftig ein. Die SPD hat sich gefangen, FDP und Grüne liegen weit zurück, holen aber auf. Interessant ist die aktuelle Entwicklung.
Doppelhaushalt ohne Auflagen genehmigt
Die Kommunalaufsicht hat den Doppelhaushalt 2019/2020 genehmigt. Dazu legt die Stadt eine neue Übersicht der Kerndaten vor, bei der ganz unten rechts eine schwarze Null steht. Und das, obwohl die Stadt in diesen beiden Jahren insgesamt 52 Millionen Euro Miese macht.
Aufsicht moniert Fehler beim Flächennutzungsplan
Eigentlich hätte sich die Bezirksregierung in diesen Tagen zu den Inhalten des umstrittenen Flächennutzungsplans äußern müssen. Doch das verzögert sich: Bei der Prüfung hat die Behörde einen Verfahrensfehler entdeckt. Jetzt muss der Rat erneut entscheiden.
Stadtrat will die Option „Seilbahn” rasch prüfen lassen
Ob Seilbahnen den Verkehr entlasten können, das wollen alle Fraktionen gründlich und rasch prüfen lassen. Damit positionierte sich der Ausschuss für Umwelt, Klima und Infrastruktur gegen die Verwaltung – und behandelte einige weitere wichtige Themen.
Stadt stellt alle Aufgaben auf den Prüfstand
Damit die Stadt ab 2020 ohne neue Schulden auskommt, sind erhebliche Einsparungen notwendig. Oder Steuererhöhungen. Nun will die Verwaltung gründlich prüfen, wo gesparen werden kann. Und wie sie selbst organisiert ist. Dafür sei aber mehr Personal notwendig.
Neue Risiken für den städtischen Haushalt
Frank Stein will schon 2020 eine schwarze Null schreiben. Doch jetzt kommen neue Belastungen auf die Stadt zu, der Kämmerer spricht bereits von einem Nachtragsetat. Es geht um die Flüchtlingskosten.
Pachtvertrag für Zanders-Areal läuft im Sommer aus
Die Stadt und der Konkursverwalter haben den Pachtvertrag für das Zanders-Grundstück gekündigt. Damit stehen alle Beteiligten unter hohem Zeitdruck, eine Lösung für die Papierfabrik zu finden.
Was ist der beste Ort für den Emilienbrunnen?
Wer die Bensberger fragt, der bekommt fast immer diese Antwort: Der Emilienbrunnen soll bleiben, wo er ist. Damit hat die Stadt ein Problem – denn bei der Umgestaltung der Schlossstraße ist er im Weg. Nun soll eine Umfrage aus dem Dilemma führen.
Santillán wird Sprecher der Linken in RheinBerg
Nach einigen Monaten der Fremdbestimmung hat der Kreisverband der Linken wieder einen (fast vollständigen) Vorstand. Damit ist der interne Streit aber noch nicht ausgeräumt.
„Wir müssen Nachhaltigkeit in die Köpfe bekommen”
17 große Nachhaltigkeitsziele umfasst die globale Agenda 2030, von der Abschaffung der Armut bis zum Weltfrieden. Die Umsetzung beginnt im Kleinen, vor Ort, auch in Bergisch Gladbach. Was gar nicht so einfach ist, wie eine Kunst-Kampagne jetzt zeigt.
CargoCap kommt auf den Prüfstand
Bergisch Gladbach hat die Chance, mit dem Projekt CargoCap einen guten Teil der Laster runter von den Straßen zu bekommen, sich sich als Verkehrspionier zu profilieren. Bislang trifft das unterirdische Transportsystem aber auf Skepsis. Jetzt sind die Unternehmen gefragt.
Die Belkaw gibt sich ein modernes Gewand
Als Energieversorger in einem hart umkämpften Markt kommt es für die Belkaw darauf an, sich lokal, zuverlässig und nah am Kunden zu präsentieren. Damit das klarer wird, gibt sie sich einen neuen Markenauftritt: rot-weiß verschwindet, grün-blau zieht ein.
Neue Fragen zur Zukunft von Zanders
Vier Monate nach Übernahme der Papierfabrik durch Investoren wirft ein Bericht neue Fragen zu Zanders auf. Die Stadt dementiert, sie wolle einen kürzeren Mietvertrag. Ein Runder Tisch soll Klarheit bringen.
„Bergisch Gladbach ist mir viel zu wenig selbstbewusst”
Lutz Urbach hat sich entschieden, das Rathaus zu verlassen. Jetzt erläutert er seine Motive und Ziele. Er lässt sich auf eine Bilanz seiner zehn Jahre als Bürgermeister ein, listet auf, was er bis 2020 noch erledigen will – und erzählt, was ihm in Bergisch Gladbach fehlt.
Regionale 2025: Mehr als die Summe aller Projekte
In der nächsten Woche bekommen die ersten zwei Projekte der Regionale den „A-Stempel” und können umgesetzt werden. 23 weitere Vorhaben sind in der Pipeline. Zudem hat sich das Programm der Regionale konkretisiert. Es soll das „Bergische RheinLand” verändern.
Neuer Stadtordnungsdienst zeigt Zähne
Schwarz uniformert, gut ausgerüstet und mit dem Stadtwappen auf der Schulter ist die neue Ordnungsmacht seit einigen Wochen demonstrativ unterwegs: Die sieben „Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes” stellen sich vor und teilen erste Erfahrungen.
Straßen (und Zahlen) des Grauens
Die Fotos, die Martin Hardt im Ratssaal präsentiert, zeigen Wunden und Wülste, Krater und Aufbrüche. Sie zeigen Bergisch Gladbachs Straßen, die zu einem großen Teil in einem grauenvollen Zustand sind. Das soll sich ändern; doch einfach wird das nicht.
Freie Kunstszene der Stadt verliert wichtigsten Standort
Die Nachricht von der blitzartigen Schließung des Atelierhaus 24 im Technologiepark in Moitzfeld hat die Kunstszene der Stadt erschüttert. 27 Künstler haben ihre Wirkungsstätte verloren, die Begründung des Eigentümers weckt Zweifel.
Urbach stellt Spitze der Stadtverwaltung neu auf
Innerhalb von zwölf Monaten verlässt die Hälfte der Fachbereichsleiter der Stadt ihren Posten. Für Bürgermeister Lutz Urbach eine Chance, offen über eine Neuordnung der Stadtspitze nachzudenken. Dabei bleibt ihm nicht Muße, auch seine Amtszeit läuft ab.
Schlossstraße: Lokalpolitik gibt Planern grünes Licht
Zwei Ratsausschüsse haben das Konzept für die Schlossstraße einstimmig gebilligt und Kritik der Händler vom Tisch gewischt. Für die Mauer mit Sitzstufen und die 97 Parkplätze gab es großen Rückhalt. Zudem soll Naturstein geordert werden – obwohl dafür Geld fehlt.
Bensbergs Händler fordern ein „Ende der Basta-Politik”
Seit Monaten kämpfen Händler und Eigentümer der Schlossstraße gegen die massive Reduzierung der Parkplätze. Der Kompromiss der Stadt ist für sie eine Mogelpackung, zudem befürchten sie nun auch noch den Verlust ihres zentralen Stadtplatzes.
Roman Salyutov gibt 2019 weiter Vollgas
2018 hat das Netzwerk „Roman Salyutov” einen Kraftakt vollbracht und mit einer Oper, Konzerten und den Deutsch-Israelischen Kulturtagen gezeigt, dass Bergisch Gladbach in der Welt der klassischen Musik eine Rolle spielt. Jetzt geht es genauso weiter.
Die Bensberger Mauer wird nun (zum Teil) eine Treppe
Im Streit um die Gestaltung der Betonwand an der Schlossstraße gibt es eine überraschende Kehrtwende: Der Architekt hat nun doch noch zwei neue Varianten vorgelegt; die SPD hat sich bereits für eine Lösung mit Sitzstufen entschieden, die CDU zieht nach.
„Diese Mauer ist moderat, nicht monströs”
Im Streit um die Bensberger Mauer verteidigen Stadtplaner und Architekt ihren Vorschlag: Diese Mauer füge sich gut in das Stadtbild ein und sei kein Monstrum. Die Planer hätten viele Anregungen aufgenommen – nun dürfe das Gesamtkonzept nicht zerredet werden.
Schlossstraße: Arbeitskreis tritt neuen Ärger los
Die Neugestaltung der Schlossstraße ist eine große Chance für Bensberg, darin sind sich alle einig. Doch damit endet der Konsens auch schon. Ein Versuch der Stadt, mit Händlern und Anwohnern über die Details zu reden, hat die Fronten neu verhärtet.
Bensberger Bank profiliert sich als kleine Beraterbank
Genossenschaftsbanken links und rechts fusionieren, doch die Bensberger Bank hält an ihrer Unabhängigkeit fest. Mit dem Fokus auf persönliche Beratung und individuelle Lösungen für gute Privatkunden geht die kleine Bank optimistisch in die Zukunft.
Schlossgalerie öffnet frühestens im Herbst
Die Eröffnung der Schlossgalerie wird vom Sommer auf November verschoben. Einen Start in einer Baustelle kann sich das Einkaufzentrum nicht leisten.
CDU plädiert für eine Mauer vor grünem Hang
Die CDU hält die Pläne für die Freitreppe an der Schlossstraße für gelungen, inklusive der Betonmauer. Eine Begrünung sei nicht sinnvoll; denn oberhalb der Mauer gebe es eine neue Grünfläche.
Die Bensberger Mauer wird teurer
Die Stadt treibt die Pläne voran, die neue Freitreppe an der Schlossstraße durch eine Betonwand abzusichern. Dabei muss sie zunächst eine hohe Kostensteigerung aus dem Weg räumen. Pläne für eine Begrünung spielen dabei keine Rolle.
Ihr Wort für Bergisch Gladbach
Die Beteiligung der Bürger bei der Gestaltung des neuen Turbokreisels geht in eine unerwartete dritte Runde: „Best of Bergisch” ruft dazu auf, Wörten einzureichen, die das kreisrunde Bauwerk im Zentrum zieren sollen. Bis es soweit ist dauert es aber noch etwas.
Handwerker wollen mit „Fachkräftepaket” punkten
Tabletts, Dienstauto, was noch? Solche Leistungen bietet die Industrie den Azubis an. Dem stellt die Kreishandwerkerschaft jetzt ein „Fachkräftepaket” entgegen. Willi Reitz stellte es beim Neujahrsempfang vor. Und hielt eine bemerkenswerte Rede.
Noch keine Bewegung auf dem Bahndamm
Die Machbarkeitsstudie für eine Straße auf dem Bahndamm ist noch immer nicht in Auftrag gegeben. Jetzt nennt Stadtbaurat Flügge einen Zeitrahmen – und erläutert den Kontext.
„Die Besten im Westen – Im Osten nur Kosten?”
Dieter Röseler ist Lichtbildner. Und Kölner mit Gladbacher Historie. Jetzt ist er zurück – und schlägt mit dem Bürgerportal eine Brücke von West nach Ost. Von Lückerath nach Berlin. In Form pointierter Gespräche, in Ton und Bild. Christian Lindner ist der erste Gast.
Etat 2019/2020 mit Stimmen von CDU und SPD beschlossen
Der Rat hat dem Doppeletat zugestimmt. Dafür votierten CDU und SPD. FDP, Grüne und Linke übten harte Kritik. Zuvor stellte der Bürgermeister klar, dass der Verzicht auf eine Erhöhung der Grundsteuer B nur für zwei Jahre bindend sei.
