Die Inzidenz liegt bei Kindern und Jugendlichen höher als der Durchschnitt, auch in Rhein-Berg. Eine Umfrage bei den Schulen der Stadt zeigt jedoch: Die Zahl der Infektionen hält sich in Grenzen. Aber auch bei Kindern und Jugendlichen gibt es Fälle von Long-Covid. Zu Impfangeboten der Schulen gibt es unterschiedliche Meinungen. Bei den neuen Quarantäneregeln für Schulen stößt das Freitesten auf positive Resonanz.
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Arbeitskreis der Künstler entdeckt das Genre des Stilllebens neu
„Stillllleben“ – die neue Ausstellung des AdK unter dem sperrigen Titel wirft einen zeitgenössischen Blick auf ein scheinbar althergebrachtes Sujet der Kunst. Die hintersinnig ausgewählten Exponate von 28 Künstler:innen demonstrieren nicht nur die Weiterentwicklung der Kunstgattung, die heute weit mehr als „schöne Dinge“ zum Gegenstand hat. Sie sind zugleich als Spiegel einer Gesellschaft in der Pandemie zu verstehen.
Gohrsmühle: Gladbachs altes Markenzeichen strahlt in neuem Glanz
Als ersten kleinen Schritt zu einem neuen Stadtviertel auf dem Zanders-Gelände hat Bürgermeister Frank Stein den „Gohrsmühlen-Platz“ für die Öffentlichkeit frei gegeben. Als Ort der informellen Begegnung, unter dem frisch renovierten Schriftzug der alten Zanders-Papiermarke.
Ausstellung in der Villa Zanders: Peter Tollens malt Farben
Nach den Dürremonaten der Pandemie eröffnet die Villa Zanders endlich wieder eine große Ausstellung: Peter Tolles „something to life for“ ist ein Fest der Malerei. Scheinbar einfarbig, dennoch nicht monochrom, präsentiert die Schau vibrierende Farbräume. Neben großformatigen Ölgemälden zeigt das Kunstmuseum Aquarelle, Zeichnungen und Künstlerbücher.
Grünen-Kandidat Außendorf: Raus aus der Komfortzone!
Im dritten Anlauf soll es gelingen: Maik Außendorf will für die Grünen in den Bundestag. Er kämpft als Direktkandidat um den Wahlkreis Rhein-Berg, im Web und auf der Straße. Er und sein Team wollen vor allem beim Thema Klima punkten. Und sehen den Staat statt den Markt in der Verantwortung. Wir haben den Kandidaten im Wahlkampf bis an die Haustür begleitet.
THEAS: Trans Normal ist ganz normal
Mit einer besonderen Produktion des Jungen Ensembles startet das THEAS in das Herbstprogramm der aktuellen Spielzeit. „Trans Normal“ heißt die Inszenierung. Sie nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende, lehrreiche, emotionale und klug ins Bild gesetzte Reise zum Thema Transgender.
Upcycling statt Neubau: RheinBerg Passage soll das neue Stadthaus werden
Nach dem Stopp der Pläne für ein teures neues Stadthaus am S-Bahnhof präsentiert Bürgermeister Frank Stein eine ganz neue Idee: Die Stadt soll gar nicht neu bauen, sondern die leerstehende RheinBerg Passage mieten und aufstocken. Das habe einige finanzielle, städtebauliche und ökologische Vorteile. Die Fraktionen, einschließlich der CDU, ziehen mit.
„Kultursommer“ bringt die Kultur zurück nach Bergisch Gladbach
52 Veranstaltungen in sechs Wochen, mit sehr viel Musik, mit Literatur, Tanz und Kunst, an Dutzenden Orten in allen Stadtteilen: das bietet der Kultursommer 2021 in Bergisch Gladbach. Mehr als 100 Künstler aus der Region tragen zu dieser vom Bund geförderten Open-Air-Reihe bei und sollen das von der Pandemie geschwächte kulturelle Herz der Stadt ab heute wieder kräftig schlagen lassen.
Das DBG baut sich ein „grünes Klassenzimmer“
Ein unkonventioneller Schulraum wartet nach den Herbstferien auf die Schüler:innen am Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium. Das neu gestaltete Klassenzimmer am Waldrand lädt ein zum lernen, musizieren oder entspannen. Wenn es nach der Schule geht, soll das grüne Klassenzimmer weiter ausgebaut werden. Die Raumprobleme durch G9 löst der Freiraum indes nicht.
Ausschuss beschließt Neuordnung der Feuerwachen in BGL
Auf der Tagesordnung stand das Raumprogramm für die neue Feuerwache Süd. Dem stimmte der Ausschuss für Infrastruktur, Umwelt, Sicherheit und Ordnung mit den Stimmen der Ampel zu. Die CDU hatte vergeblich für eine Vertagung und erneute Bürgerbeteiligung plädiert – weil nun ein neuer Zuschnitt der Feuerwachen der ganzen Stadt vorentschieden werde.
CDU-Kandidat Tebroke: Lust auf Kontroverse, Streben nach Konsens
Hermann-Josef Tebroke sitzt seit 2017 für Rhein-Berg im Bundestag. Auf seiner Wahlkampftour durch Stadt und Kreis wirbt der CDU-Mann für seine Wiederwahl. Mit einem offenen Ohr für die Belange der Bürger:innen und einem Faible für kontroverse Debatten. Konkrete Wahlversprechen hat er weniger im Gepäck. Am Ende setzt Tebroke immer auf Konsens.
Artothek in der Villa Zanders: Museum to go für alle!
Die Artothek in der Villa Zanders bietet Art-to-take: Hier kann jeder Originalwerke berühmter Künstler:innen ausleihen und sie an die eigenen vier Wände hängen. Das ganze funktioniert wie eine Bibliothek für Kunst, und wird von Privatleuten wie Unternehmen oder Arztpraxen genutzt. Die Auswahl an Kunstwerken gehört zu den umfassendsten Angeboten in deutschen Artotheken überhaupt.
Kandidat Kastriot Krasniqi: Das Prinzip Offenheit
Kastriot Krasniqi, Direktkandidat der SPD für die Bundestagswahl in Rhein-Berg, versucht die Wähler:innen mit einem ungewöhnlichen Politiksprech zu überzeugen. Mal leicht ironisch und augenzwinkernd, nicht immer auf Parteilinie, aber stets wohlüberlegt und ausgewogen. Ein Portrait eines Politikers, der auf das Prinzip Offenheit setzt.
Chromolux-Neustart für tot erklärt
Die immer noch unbekannten Interessenten für einen Neustart der Chromolux-Produktion auf dem Zanders-Areal haben ihr Pläne zurückgezogen. Das bestätigt die SPD – und zeigt sich über den plötzlichen Abgang verwundert.
„Fernste Nähe“: Großes Finale für das Forum Ostwest in der Villa Zanders
Ulrike Oeter und Michael Wittassek zeigen zwei raumfüllende Installationen in der Villa Zanders. Die beiden Kunstschaffenden setzen sich dabei mit zwei schöpferischen Persönlichkeiten der vergangenen Jahrhunderte auseinander. Und liefern mit ihren Arbeiten zum Abschluss des Forum Ostwest wichtige Denkanstöße, nicht nur zur Frage nach der jüdischen Identität.
Bundestag: WahlArena macht die Personen auf den Plakaten erlebbar
Die Direktkandidat:innen des Rheinisch-Bergischen Kreises und ihre Parteien haben sich bei der WahlArena des Bürgerportals persönlich präsentiert und den vielen Fragen gestellt. Die gut besuchte Veranstaltung bot tiefe Einblicke in Programme und Politikstile – vom Einsteiger bis zum Politikprofi, von der Ein-Themen-Partei bis zur Volkspartei. Wir fassen den Abend zusammen und dokumentieren beide Debatten im Video.
Der analoge Wahl-O-Mat für Rhein-Berg
Sie kennen den digitalen Wahl-O-Mat, mit dem die Bundeszentrale für politische Bildung eine gute Hilfe für eine informierte Wahl bietet. Für die Beurteilung der lokalen Direktkandidat:innen haben wir einen analogen Wahl-O-Mat gebaut – der einen raschen Vergleich der Kernpositionen erlaubt.
Was die Flut mit der Odenthaler Straße angestellt hat
Der Hebborner Bach ist eigentlich ein Rinnsal, doch die extremen Regenfälle am 14. Juli machten ihn zu einem zerstörerischen Strom. Der aus dem Bachbett ausbrach und für die Anwohner der Odenthaler Straße eine Katastrophe verursachte. Das ist jetzt vier Wochen her, aber noch lange nicht aufgearbeitet. Ein Augenzeuge berichtet.
Die Letzten ihres Standes: Der Schnitter
Stefan Markel lässt das Sensenmähen wieder aufleben. In Kursen vermittelt er die Geschichte dieser 4.000 Jahre alten Kulturtechnik. Sie ist nicht nur leiser als die dröhnenden Zwei- und Viertakter, die heute auf den Wiesen ihren Dienst verrichten. Das Mähen mit der Sense hat auch einen weiteren, handfesten ökologischen Vorteil. In dieser Serie stellen wir Handwerker in Wort und Bild vor, die vom Aussterben bedroht sind.
„Wenn wir hassen, verlieren wir. Wenn wir lieben, werden wir reich.“
In einer ergreifenden Feierstunde ist Philomena Franz die Ehrenbürgerwürde der Stadt Bergisch Gladbach verliehen worden. Bürgermeister Frank Stein zeigte in seiner Laudatio auf, warum die Auschwitz-Überlebende und lebenslange Verfechterin von Liebe und Aussönhung, diese Auszeichnung mehr als verdient hat. Eine besonderes Kompliment erhielt die 99-Jährige jedoch von zwei anderen Ehrenbürgern.
Lindner an der Basis: „Weltmeister der Technologie, nicht der Moral“
Einhaltung der Schuldenbremse, keine Steuererhöhung, Verhinderung einer schwarz-grünen Koalition, Klimaschutz ohne Verbote. Dieses Angebot macht Christian Lindner, Chef der FDP und Direktkandidat im Rheinisch-Bergischen Kreis, im #Bürgerclub des Bürgerportals den Wähler:innen. Beim Auftritt danach auf dem Konrad-Adenauer-Platz bewarb sich Lindner für das Finanzministerium – und warb für das Impfen.
„Ich musste für Himmler singen“
Philomena Franz ist Sinti, Musikerin, Tänzerin, Autorin. Und Auschwitz-Überlebende. Zweimal flüchtet sie aus dem KZ, wird zum Schein hingerichtet, entgeht nur knapp der Gaskammer. Im Gespräch mit dem Bürgerportal schildert die künftige Ehrenbürgerin der Stadt Bergisch Gladbach Szenen aus ihrem Leben, die auf drastische Weise zeigen, welches Grauen die Nazis über ihre Familie gebracht haben.
#MeinLeibgericht: Hartmut kocht Poussin diablé
In seiner gemütlichen Küche in einem Seitental der Strunde kocht Hartmut Schneider aus Leidenschaft, mit frischen Zutaten, gutem Wein, selbst gebackenem Brot und Spaß am Erzählen. Dem Bürgerportal verrät der ehemalige stellvertretende Schulleiter sein Rezept für einen Klassiker der französischen Küche. Die Auswahl des Gerichts ist kein Zufall. Dieser Beitrag ist der Auftakt zur Serie #MeinLeibgericht von Holger Crump mit Fotos von Thomas Merkenich.
Kirmes: „Wir kommen wieder“
Zur Nicht-Eröffnung der Laurentiuskirmes haben Vertreter der Schausteller an die besondere Bedeutung der Kirmes als Volksfest für alle erinnert, ein entschiedenes Handeln der Politik eingefordert und ein Versprechen abgegeben: 2022 finden die Pfingst- und die Laurentiuskirmes in Bergisch Gladbach wieder statt.
Leserbild der Woche: Hotspot am Kreisverkehr
Im September 2020 hat Bergisch Gladbach einen neuen Anziehungspunkt für Fotografen bekommen: Das Wasserzeichen am Kreisverkehr Schnabelsmühle. Leserfotografin Birgid Klein hat die schwebende Papierrolle in einer besonderen Blützezeit fotografiert. Herzlichen Glückwunsch zum Leserbild der Woche.
Warum die Stadt den Grundwasser-Spiegel steigen lässt
Für die Betroffenen sind die Folgen des Hochwassers noch lange nicht bewältigt; entsetzt reagieren daher einige auf die Ankündigung der Stadt Bergisch Gladbach, in der Innenstadt den Grundwasserspiegel ansteigen zu lassen. Auf die Gefahr hin, dass erneut Keller nass werden. Allerdings hat die Stadt dafür einen guten Grund.
Nach der Flut: Bauen, verdichten und ableiten müssen neu gedacht werden
Das Hochwasser hat nach Einschätzung des Bergischen Naturschutzvereins gezeigt, dass der bisherige Umgang mit starken Regenfällen nicht mehr funktioniert und die Verdichtung heftige Wirkungen zeigt. Daher müsse die gesamte Bauleitplanung neu gefasst werden – mit konkreten Folgen für die Bergisch Gladbacher Projekte Zanders, Wachendorff, Schlodderdeichs Wiese, Malteser Komturei und einige mehr.
„Rolle vorwärts“: Das Schulmuseum erfindet sich neu
Eine ganz neu konzipierte Dauerausstellung ist ab September im Schulmuseum zu sehen. Ausstellungsmacher Peter Joerißen und sein Team würdigen damit den 150. Jahrestag der Schuleröffnung in Katterbach. Die Schau wird derzeit aufgebaut, aber wir geben bereits jetzt einen ersten Einblick in die Themenräume. Mit einer Gesprächsreihe will das kleine aber feine Museum weitere Akzente setzen.
Die Letzten ihres Standes: Der Bandweber
Horst-Jürgen Gedecke hat erlebt, wie sein Arbeitsgerät, der Bandwebstuhl, innerhalb eines Berufslebens aus den Fabrikhallen ins Museum gewandert ist. Heute demonstriert er die alte Technik im Bergischen Museum in Bensberg. Dass sie mittlerweile ein Nischendasein führt, hat nicht nur mit den Produktionskosten zu tun. In dieser neuen Serie stellen wir Handwerker in Wort und Bild vor, die vom Aussterben bedroht sind.
Herbert Ommer: Die gute Seele des Bergischen Museums ist tot
Fast 40 Jahre lang hat Herbert Ommer das Bergische Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe geprägt, er galt als gute Seele des Bensberger Museums. Mit seinem Tod verliert die Stadt Bergisch Gladbach einen engagierten Bürger, der die Geschichte vor Ort für Jung und Alt erlebbar machte.
Home Schooling & Home Office: „Anstrengend, ermüdend und frustrierend“
Familien tragen in der Pandemie viel zur Bewältigung der Krise bei. Home Schooling und Home Office senken das Risiko einer Infektionsausbreitung enorm. Doch wie erlebten Eltern die vergangenen Monate? Wo knirschte es bei der Doppelbelastung? Und welche Wünsche haben Eltern an die Politik, wenn die vierte Welle kommt? Die Ferien bieten Zeit für eine Bestandsaufnahme aus Elternsicht.
Mit dem Mutzbach von Odenthal bis Köln wandern
Zum Abschluss dieser Serie stellt unser Autor den Mutzbach vor, der zwar kein Bruder der Strunde ist, denn Quelle und Mündung liegen außerhalb von Bergisch Gladbach. Aber an seinem Lauf kann man viele, zum Teil recht unbekannte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele entdecken. Und erholsame Wanderungen in der Natur genießen.
RheinBerg Passage: Zurück auf Start
Auf dem früheren Steinbüchel-Gelände und an den Kalköfen wird mit Hochdruck gebaut, bei Zanders rauchen die Köpfe der Planer, doch andere große Projekte in der Innenstadt kommen nicht voran. Bei der RheinBerg Passage geht es sogar zurück: der riesige Klotz am Bahnhof steht inzwischen völlig leer, neue Mieter, Nutzungen und Konzepte werden gesucht.
Leserbild der Woche: Stimmung an der Schranke
Was eigentlich eher ein kleines Ärgernis ist, kann für einen Fotografen doch irgendwie romantisch sein – das Warten vor der S-Bahn-Schranke an der Tannenbergstraße. Leserfotograf Thomas Cramer hat hier eine ganze Weile verbracht und beschreibt mit dem heutigen Leserbild der Woche, wie romantisch selbst solche Situationen sein können.
Der Asselborner Bach und die dramatische Geschichte seiner Quelle
Als achten kleinen Bruder der Strunde stellt Engelbert M. Müller den Asselborner Bach vor. Lange Zeit war seine Quelle die Wasserversorgung von Braunsberg, aber nach dem Krieg wurde alles anders. Ob dabei alles mit rechten Dingen zuging, weiß man bis heute nicht genau. Aber auch der Asselborner Bach lädt zu einer wunderbaren Wanderung ein.
Neuer Standort für Kita in Lückerath: Carpark statt Lenawiese
Der Plan der Stadtverwaltung, auf der Bienenwiese am Lückerather Anger eine dringend benötigte Kita zu bauen, war im vergangenen Jahr auf viele Vorbehalte gestoßen. Daher hat sich die neue Verwaltungsspitze noch einmal auf die Suche gemacht – und eine Alternative gefunden: auf dem sogenannten Carpark-Gelände an der Bensberger Straße.
