Im September 2020 hat Bergisch Gladbach einen neuen Anziehungspunkt für Fotografen bekommen: Das Wasserzeichen am Kreisverkehr Schnabelsmühle. Leserfotografin Birgid Klein hat die schwebende Papierrolle in einer besonderen Blützezeit fotografiert. Herzlichen Glückwunsch zum Leserbild der Woche.
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Warum die Stadt den Grundwasser-Spiegel steigen lässt
Für die Betroffenen sind die Folgen des Hochwassers noch lange nicht bewältigt; entsetzt reagieren daher einige auf die Ankündigung der Stadt Bergisch Gladbach, in der Innenstadt den Grundwasserspiegel ansteigen zu lassen. Auf die Gefahr hin, dass erneut Keller nass werden. Allerdings hat die Stadt dafür einen guten Grund.
Nach der Flut: Bauen, verdichten und ableiten müssen neu gedacht werden
Das Hochwasser hat nach Einschätzung des Bergischen Naturschutzvereins gezeigt, dass der bisherige Umgang mit starken Regenfällen nicht mehr funktioniert und die Verdichtung heftige Wirkungen zeigt. Daher müsse die gesamte Bauleitplanung neu gefasst werden – mit konkreten Folgen für die Bergisch Gladbacher Projekte Zanders, Wachendorff, Schlodderdeichs Wiese, Malteser Komturei und einige mehr.
„Rolle vorwärts“: Das Schulmuseum erfindet sich neu
Eine ganz neu konzipierte Dauerausstellung ist ab September im Schulmuseum zu sehen. Ausstellungsmacher Peter Joerißen und sein Team würdigen damit den 150. Jahrestag der Schuleröffnung in Katterbach. Die Schau wird derzeit aufgebaut, aber wir geben bereits jetzt einen ersten Einblick in die Themenräume. Mit einer Gesprächsreihe will das kleine aber feine Museum weitere Akzente setzen.
Die Letzten ihres Standes: Der Bandweber
Horst-Jürgen Gedecke hat erlebt, wie sein Arbeitsgerät, der Bandwebstuhl, innerhalb eines Berufslebens aus den Fabrikhallen ins Museum gewandert ist. Heute demonstriert er die alte Technik im Bergischen Museum in Bensberg. Dass sie mittlerweile ein Nischendasein führt, hat nicht nur mit den Produktionskosten zu tun. In dieser neuen Serie stellen wir Handwerker in Wort und Bild vor, die vom Aussterben bedroht sind.
Herbert Ommer: Die gute Seele des Bergischen Museums ist tot
Fast 40 Jahre lang hat Herbert Ommer das Bergische Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe geprägt, er galt als gute Seele des Bensberger Museums. Mit seinem Tod verliert die Stadt Bergisch Gladbach einen engagierten Bürger, der die Geschichte vor Ort für Jung und Alt erlebbar machte.
Home Schooling & Home Office: „Anstrengend, ermüdend und frustrierend“
Familien tragen in der Pandemie viel zur Bewältigung der Krise bei. Home Schooling und Home Office senken das Risiko einer Infektionsausbreitung enorm. Doch wie erlebten Eltern die vergangenen Monate? Wo knirschte es bei der Doppelbelastung? Und welche Wünsche haben Eltern an die Politik, wenn die vierte Welle kommt? Die Ferien bieten Zeit für eine Bestandsaufnahme aus Elternsicht.
Mit dem Mutzbach von Odenthal bis Köln wandern
Zum Abschluss dieser Serie stellt unser Autor den Mutzbach vor, der zwar kein Bruder der Strunde ist, denn Quelle und Mündung liegen außerhalb von Bergisch Gladbach. Aber an seinem Lauf kann man viele, zum Teil recht unbekannte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele entdecken. Und erholsame Wanderungen in der Natur genießen.
RheinBerg Passage: Zurück auf Start
Auf dem früheren Steinbüchel-Gelände und an den Kalköfen wird mit Hochdruck gebaut, bei Zanders rauchen die Köpfe der Planer, doch andere große Projekte in der Innenstadt kommen nicht voran. Bei der RheinBerg Passage geht es sogar zurück: der riesige Klotz am Bahnhof steht inzwischen völlig leer, neue Mieter, Nutzungen und Konzepte werden gesucht.
Leserbild der Woche: Stimmung an der Schranke
Was eigentlich eher ein kleines Ärgernis ist, kann für einen Fotografen doch irgendwie romantisch sein – das Warten vor der S-Bahn-Schranke an der Tannenbergstraße. Leserfotograf Thomas Cramer hat hier eine ganze Weile verbracht und beschreibt mit dem heutigen Leserbild der Woche, wie romantisch selbst solche Situationen sein können.
Der Asselborner Bach und die dramatische Geschichte seiner Quelle
Als achten kleinen Bruder der Strunde stellt Engelbert M. Müller den Asselborner Bach vor. Lange Zeit war seine Quelle die Wasserversorgung von Braunsberg, aber nach dem Krieg wurde alles anders. Ob dabei alles mit rechten Dingen zuging, weiß man bis heute nicht genau. Aber auch der Asselborner Bach lädt zu einer wunderbaren Wanderung ein.
Neuer Standort für Kita in Lückerath: Carpark statt Lenawiese
Der Plan der Stadtverwaltung, auf der Bienenwiese am Lückerather Anger eine dringend benötigte Kita zu bauen, war im vergangenen Jahr auf viele Vorbehalte gestoßen. Daher hat sich die neue Verwaltungsspitze noch einmal auf die Suche gemacht – und eine Alternative gefunden: auf dem sogenannten Carpark-Gelände an der Bensberger Straße.
Eine Strategie für das Zanders-Areal
Nach dem Aus der Papierfabrik Zanders musste sich die Stadt zunächst um die Sicherung des Geländes vor schweren Umweltschäden kümmern. Aber sie hat auch die Arbeiten an einer mittel- und langfristigen Strategie zur Nutzung des 37 Hektar großen Areals voran getrieben. Heute legt Bürgermeister Frank Stein dem Stadtrat einen Zwischenstand vor – und schlägt eine Reihe von Weichenstellungen vor. Bis hin zur Schaffung eines neuen Ratsausschusses.
„Ich habe den Kessel bei Zanders abgeschaltet“
Ismail Kaygusuz hat 30 Jahre bei Zanders gearbeitet, zuletzt als Schichtleiter im Kraftwerk. Dort drückte er Ende April den Aus-Schalter des Kessels und fuhr mit der Energieversorgung das Herzstück der Papierproduktion runter. Jetzt führt er eine Taxi-Firma und blickt mit Dank zurück, sieht aber auch Fehler, die zum Untergang führten. Den emotionalsten Moment beim Abschied von Zanders erlebte er nicht in der Firma, sondern in einer Arztpraxis.
Andreas Süß verabschiedet sich: „Im Herzen nehme ich Sie alle mit“
In einem bewegenden Gottesdienst hat die Bensberg-Moitzfelder Pfarreiengemeinschaft St. Nikolaus und St. Joseph nach sechs Jahren Abschied von ihrem beliebten Seelsorger, Pfarrer Andreas Süß, genommen. Am 1. September beginnt der 45-Jährige seine neue Aufgabe als Leitender Pfarrer in Neuss. Eine Aussicht auf eine Neubesetzung der Stelle in Bergisch Gladbach gibt es im Moment nicht.
Leserbild der Woche: Buschwindröschen am rauschenden Bach
Die vielen kleinen und größeren Bäche im Bergischen bieten unzählige tolle Fotomotive. Gerade im Frühjahr blühen die Ufer und alles präsentiert sich in einem zarten und frischen Grün. Leserfotografin Susanne Nettekoven gelang dieses tolle Bild im April auf einer Wanderung entlang der Strunde.
Ein Manifest für lokalen Handel und Gastronomie in RheinBerg
Die Wirtschaftsförderer in Kreis und Kommunen haben eine lange Liste an Maßnahmen aufgeschrieben, die dem Einzelhandel und der Gastronomie beim Neustart nach der Pandemie helfen und die Innenstädte retten sollen. Unter dem Motto „Gemeinsam geht’s rheinbergauf“ finden sich in diesem Manifest viele Selbstverpflichtungen der Stadtverwaltungen – die nun mit Leben gefüllt werden müssen.
Eine Zeitreise in Bergisch Gladbachs Industriegeschichte
Wenn Sie das wieder geöffnete Papiermuseum an der Strunde besuchen, sollten Sie die alte Maschinenhalle nicht übersehen. Hier steht die alte Papiermaschine PM4 – und damit ein wichtiger Teil der Industriegeschichte Bergisch Gladbachs. Mit dieser Fotoreportage schließen wir unsere siebenteilige Serie zur Alten Dombach ab.
Bergisch Gladbachs kulturelle Mitte von oben und von innen
Zwischen Kulturhaus Zanders und Rathaus versammeln sich die wichtigsten kulturellen Einrichtungen der Stadt. Mit einer 360-Grad-Panoramatour liefert das Bürgerportal eine Übersicht aus der Adlerperspektive – und zeigt, welche Schätze und überraschenden Einsichten in der Villa Zanders, im Bergischen Löwen, in St. Laurentius, in der Gnadenkirche, in der VHS, in der Stadtbücherei und im Kulturhaus zu entdecken sind.
Kunst & Kultur in GL: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Wo geht die Reise von Kunst und Kultur hin, die von der Pandemie arg gebeutelt sind? Künstler und Vertreter kultureller Einrichtungen wenden sich beim BürgerClub im Forum-Park mit zentralen Forderungen an die Stadt. Bürgermeister Stein zeigt sich offen für Projekte auf dem Zanders-Gelände – im Rahmen dessen, was beim Rückbau der Fabrik machbar ist.
Villa Zanders: Die gute Kultur-Stube der Stadt
Die Industriellenvilla symbolisiert wie kein anderes Bauwerk die Blütezeit der Papierproduktion in Bergisch Gladbach. Schon immer war der Bau im Neorenaissance-Stil eng mit der Kultur verbunden – Maria Zanders hat es ihm in die Wiege gelegt. Da passt es, dass die Villa Zanders heute als Kunstmuseum reüssiert und einen zentralen Eckpfeiler im kulturellen Selbstverständnis der Stadt bildet. In unserer Serie #KulturMitteGL und in einer 360-Grad-Panoramatour können Sie die Villa erforschen – und erfahren alles über ihre Geschichte.
Gnadenkirche: Die evangelische Mutterkirche
Sie ist die älteste evangelische Kirche und drittälteste Kirche der Stadt und geht auf die ersten Papiermacher zurück. Ihren prägnanten Namen hat die Gnadenkirche aber erst Mitte des 20. Jahrhunderts erhalten. Zahlreiche Umbauten prägen die Geschichte des achteckigen Baudenkmals. Ein neuer Plan aus prominenter Hand könnte einige Bausünden rückgängig machen. Im Inneren bewahrt sie einen kunsthistorischen Fauxpas, den nur aufmerksame Beobachter entdecken. In der Serie #KulturMitteGL und einer 360-Grad-Panoramatour können Sie die Kirche erforschen – und tief in ihre Geschichte eintauchen.
Leserbild der Woche: Haufenwolken über Romaney
Grüne Wiesen, blauer Himmel, lockere Wolken und in der Ferne ein Bauernhof. Ein Foto wie eine Postkarte – und so bezeichnend für das Bergische Land. Auf einem Pfingstspaziergang zwischen Rommerscheid und Romaney ist Leserfotograf Jürgen Schmitter dieses imposante und typisch Bergische Foto gelungen.
Verantwortung für Hund und Mitmensch
Die Zahl der Hunde in Bergisch Gladbach hat in der Pandemie stark zugenommen – und damit auchdie Beschwerden über Tiere und ihre Besitzer. Daher appelliert die Ordnungsbehörde an die Hundehalter, sich an die gesetzlichen Vorgaben zur Meldepflicht und der Haltung von Hunden zu halten. Und listet sie zur Sicherheit noch mal auf.
Kinderbetreuung: Bergisch Gladbach entlastet Eltern massiv
Mit den Stimmen der Ampel hat der Jugendhilfe-Ausschuss eine grundlegende Neuregelung der Beiträge für Kita und OGS beschlossen. Der Freibetrag wird verdoppelt, der Einkommensbegriff neu gefasst. Damit gehen der Stadt Einnahmen in Millionenhöhe verloren, im Gegenzug wollen Grüne, FDP und SPD Steuern erhöhen. Auch die CDU plädiert für die Reform, ist bei der Finanzierung aber ganz anderer Meinung.
Ein Kindergarten zuviel?
Kita-Plätze sind in vielen Stadtteilen knapp, aber nicht in Hebborn. Hier gibt es derzeit sogar ein Überangebot. Dennoch will die Stadt hier eine weitere Kita errichten lassen, auf einer Brachfläche an der Odenthaler Straße. Nicht weil sie es muss. Sondern weil sie es kann. Als Kompetenzzentrum für Kinder mit einer Autismus-Störung.
Kleinigkeiten werden sofort erledigt: Bank Friedrichsruh repariert
Anfang Mai wurde bei einem Schwätzchen auf der defekten Bank Friedrichsruh in Romaney beschlossen, dass man sich für die Reparatur stark machen wollte. Anfang Juni war „der Drops schon gelutscht“. Die Bank ist wieder voll einsatzfähig und wartet auf Naturfreunde, die die Aussicht genießen wollen.
Ausschuss stellt Weichen für Stadtentwicklung und Mobilität
Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität stand am Dienstagabend unter hohem Zeitdruck: Bis zum Anstoß der deutschen Mannschaft mussten 32 Tagesordnungspunkte abgearbeitet werden – die wichtige Weichen für Bergisch Gladbachs Zukunft stellen. Das Ziel wurde – trotz einer Grätsche der AfD – knapp erreicht. Ein Ergebnisprotokoll.
Das Gedächtnis der Stadt wird digital
„Was kommt ins Archiv?” Die Frage entscheidet, wie Bergisch Gladbach in der fernen Zukunft wahrgenommen wird. Dabei sitzt Thomas Schwabach, seit rund neun Monaten Leiter des Stadtarchivs, an der zentralen Stelle. Um es fit für die Zukunft zu machen, baut sein Team das „Gedächtnis der Stadt” derzeit in ein digitales Archiv um. Mit wesentlich mehr Komfort und Möglichkeiten für die Nutzer.
Kulturhaus Zanders: Die kleine, feine Schwester
Folgt man der Hauptstraße in Richtung Herrenstrunden trifft man an der Ecke zur Odenthaler Straße auf ein klassizistisches Bauwerk: Die „kleine, aber feine Schwester der Villa Zanders“ markiert seit 30 Jahren als „Kulturhaus Zanders“ das östliche Ende der Kulturmeile in der Innenstadt. Eine Epoche der wechselvollen Geschichte des Gebäudes, die jetzt zu Ende geht. In unserer Serie #KulturMitteGL können Sie das Gebäude in einer 360-Grad-Panoramatour von außen und innen erkunden.
Leserbild der Woche: Supermond über Köln
Oft entstehen die schönsten Bilder aus einer spontanen Situation heraus. Manche Motive verlangen aber auch eine gewisse Planung – und Willenskraft. Leserfotograf Jürgen Kallies hat sich zur Morgendämmerung aus dem Bett gekämpft und wurde mit diesem einzigartigen Bild vom „Supermond” 2021 belohnt.
Schulen freuen sich über Normalität, aber die Bildungsschere wird größer
Nach der Rückkehr zum Präsenzunterricht zeigt eine Umfrage bei den weiterführenden Schulen: Die Rückkehr zur Normalität klappte gut, Corona-Tests gehören zum Alltag, die Abi-Tests verliefen normal. Aber: In bestimmten Fächern und bei einigen Schüler:innen hat der Distanzunterricht Spuren hinterlassen, teils mit drastischen Konsequenzen. Eine funktionierende Digital-Infrastruktur fehlt nach wie vor in großen Teilen.
Der Jahrhundertarchitekt
Ein großer Künstler ist von uns gegangen. Der Architekt Gottfried Böhm verstarb am Mittwoch im stolzen Alter von 101 Jahren. Er war nicht nur ein begnadeter Architekt, sondern auch einer der wichtigsten Vordenker der modernen Stadt Bergisch Gladbach. Ein Nachruf.
Hat der Forum-Park das Potential zum Montmartre im Kleinformat?
Vier Wochen arbeitet die WeltFriedAkademie bereits im Forum-Park der Stadt. Initiator Rolf Ketan Tepel und Gerd J. Pohl arbeiten vor Ort an gewitzten Kunstwerken, sprechen mit Besuchern aller Art. Und senden einen Aufruf in die Kulturszene, das offene Forum unter freiem Himmel auch für ihre Arbeit und Veranstaltungen zu nutzen.
Lastenräder, Windeln und der schnellste Weg zur Nachhaltigkeit
Trotz einer 23 Punkte langen Tagesordnung hat sich der Ausschuss für Infrastruktur, Umwelt, Sicherheit und Ordnung in gut vierstündiger Sitzung am Dienstag immer wieder Zeit genommen für eine gründliche Debatte. Über den Einsatz von Lastenrädern bei der Stadtreinigung oder über die Entsorgung von Windeln. Im Hintergrund stand fast immer die Auseinandersetzung, wie die Stadt schneller klimafreundlich werden könne.
Lokalpolitik startet neu – mit Blühwiesen, Baumschutz und Wald
Am Dienstag tagt zum ersten Mal seit vier Monaten ein Fachausschuss des Stadtrats, es geht um Infrastruktur, Sicherheit, Ordnung – und vor allem um die Umwelt. Die Stadt stellt ihre Planung für eine Überarbeitung der Baumschutzsatzung vor und informiert über Blühwiesen. Zwei Förster berichten, wie es um den Wald in Bergisch Gladbach steht. Zudem steht der Klimaschutzmanager auf der Agenda, der ersetzt werden muss.
