Veröffentlicht inPolitik

Böhms Kraftwerk und die Schornsteine

Die Papierfabrik ist Geschichte, doch von Zanders bleiben Erinnerungen und Baudenkmäler, die Teil des künftigen Zanders-Viertel werden. Das Bürgerportal schaut genau hin, was war und was ist – in Text und Bild. Zum Start der neuen Serie befasst sich Michael Werling mit dem von Domenikus Böhm gebauten Kraftwerk, ergänzt durch Fotos von Thomas Merkenich und Luftaufnahmen von Stefan Krill. Tauchen Sie ein, in die Geschichte der für Bergisch Gladbach so prägenden Fabrik.

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Ein Jahr Ampel: „Aufbruch in schwieriger Zeit“

Wie hoch das Tempo der Veränderungen in Bergisch Gladbach ist, zeigt Zanders: Weihnachten vor einem Jahr kämpfte die Politik in Krisensitzungen um den Erhalt der Papierfabrik, jetzt befindet sie sich mitten in der Planung eines neuen Stadtteils auf dem Zanders-Areal. Ein Beispiel, mit dem SPD, Grüne und FDP illustrieren, vor welchen Herausforderungen sie stehen – und was sie im ersten Jahr ihrer „Regierungszeit” erreicht haben.

Veröffentlicht inWirtschaft

Faktencheck: Wie sinnvoll ist der Regionalstrom-Tarif der Belkaw?

Regional einkaufen ist angesagt, bei Gemüse oder Weihnachtsgeschenken. Diesem Trend folgt die Belkaw mit ihrem Stromtarif: Wer „RegionalStrom“ beziehe, erhalte „100 % grünen Strom aus erneuerbaren Energien direkt aus unserer Region“, gestalte mit der Belkaw „die Energiewende vor Ort“ und setze sich „für die regionale Wertschöpfung ein“. Klingt gut. Aber hält das Produkt diese Versprechen?

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Test- und Quarantäneregeln sorgen an Schulen und Kitas für Unmut

Zu Beginn der Pandemie wurden Quarantäne-Maßnahmen oft als zu drastisch empfunden, jetzt sieht das anders aus. Einige Eltern würden bei einer Infektion in der Schule lieber die ganze Klasse in Quarantäne sehen, doch es trifft nur positiv getestete Kinder. Einige Familien halten ihre gesunden Kinder trotz Schulpflicht gar zuhause – mit Duldung der Schule. An den Kitas sorgen sich Betreuer und Eltern wegen der laschen Test-Situation. Eine Lösung könnte sich 2022 abzeichnen.

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Der Anpacker: Günter Düren mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet

Seit 12 Jahren engagiert sich Günter Düren im Verein „Hilfe Litauen Belarus e.V.”, kümmert sich um die Sammlung der Hilfsgüter, die Verpackung und die Verladung auf die LKW. Dank seiner Unterstützung konnte den Menschen in der Partnerstadt Marijampole immer wieder mit Hilfstransporten das Leben erleichtert werden. Dafür erhielt er die Ehrennadel der Stadt.

Veröffentlicht inWirtschaft

Die Letzten ihres Standes: Friseur Winkelhausen

Seit 1936 sorgt der Friseursalon Winkelhausen auf der Odenthaler Straße für den perfekten Schnitt. Handwerkliches Können, ein Auge für aktuelle Trends und stete Weiterbildung seien die Grundlagen für ein erfolgreiches Geschäft, sagt Rainer Winkelhausen. Doch das Preisdumping der Barbershops, die wie Pilze aus dem Boden schießen, macht seinem klassischen Handwerk zu schaffen.

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Stadtverwaltung zieht bei den Ausgaben die Handbremse an

Der Stadtrat wird in der nächsten Woche einen Haushalt mit Rekordausgaben verabschieden, mit 65 neuen Stellen, 6 Millionen für das Zanders-Areal und mehr. Doch zugleich zieht die Stadt die Bremse an: es drohe ein Rückfall in die Haushaltssicherung, ein Ende der freien Entscheidungen. Für einen neuen Sparkurs gibt es schon einen Plan, der auf breite Zustimmung stößt. Er enthält gewichtige Vorfestlegungen – für freiwillige Leistungen und für das Zanders-Gelände.

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Stadt richtet Umweltspur von Kreisel zu Kreisel ein

Um eine Lücke im Radwegenetz zu schließen hat die Stadtverwaltung zwischen Turbokreisel und Driescher Kreisel eine der beiden Fahrspuren für Radfahrer und Busse markiert. Sie fällt für die Autos weg, was vor dem Driescher Kreuz zu Engpässen führen könnte. Das nimmt die Stadtspitze in Kauf. Bei der Verkehrswende gehe es auch darum, den Anteil von Rad, Fuß und ÖPNV zu erhöhen.

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„Es schmeckt“ in der der Suppenküche von St. Laurentius

Eine warme Mahlzeit – die gibt es an vier Tagen die Woche, 52 Wochen im Jahr, in der Suppenküche von St. Laurentius in der Stadtmitte. Das zieht vor allem die Alten und Einsamen an, deren Bedrängnis weit vor der Wohnungslosigkeit beginnt. Die Suppenküche ist zugleich ein gutes Beispiel, wie Kirche abseits von Skandalen ohne großes Aufhebens ganz selbstlos für Menschen da ist.

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Hilfe für Wohnungslose im Winter: Eine warme Mahlzeit, ein warmes Wort

Die kalte Jahreszeit ist hart für Bedürftige und Wohnungslose. Erst recht unter Corona. Hilfsorganisationen wie der Verein Die Platte e.V. versorgen die Menschen mit dem Nötigsten. Sie stellen eine warme Suppe oder Kleidung bereit und haben ein offenes Ohr für die Sorgen der Betroffenen. Ein Besuch vor Ort zeigt, wie dringend notwendig sowohl die ehrenamtliche Unterstützung als auch die Spenden sind, die an die Bedürftigen verteilt werden.

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„Wenn die Welle gebrochen werden soll, kommt es auf jeden Einzelnen an“

Erik Werdel neigt nicht zu Übertreibungen, aber auch der Kreisdirektor und Leiter des Krisenstabs spricht von einer dramatischen Lage, ein Ende des steilen Anstiegs der Inzidenz in Rhein-Berg könne er nicht erkennen. Im Gespräch mit dem Bürgerportal appelliert er daher an die Eigenverantwortung – und verspricht, dass der Kreis alles gibt, um die Booster-Impfungen voran zu treiben. Aber das braucht noch Zeit.

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Bürgermeister Stein: „Jeder weiß inzwischen, was Sache ist“

Die Corona-Inzidenz schießt in den Himmel, doch anders als in den ersten Wellen der Pandemie agiert die Stadtverwaltung zurückhaltender. Sie konzentriere sich auf die Aufgaben der Ordnungsbehörde und die kritische Infrastruktur, sagt Bürgermeister Frank Stein. Wer gegen die Corona-Regeln verstoße, müsse mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Für Impfverweigerer habe er schon lange keinerlei Verständnis.

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Auf dem Weg zum Abitur fehlen für Realschüler:innen Plätze

Wer im nächsten Jahr seinen Abschluss an der Realschule macht und dann das Abitur anstrebt, könnte ein Problem bekommen. Denn in den Gymnasien gibt es aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 Engpässe, auch im Rheinisch-Bergischen Kreis könnten bis zu 200 Plätze fehlen. Das wurde jetzt bei einem Krisengipfel in der Kaufmännischen Berufsschule bekannt – die sich als Teil einer Lösung anbietet.

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Booster-Impfung in Arztpraxen läuft – eigentlich

Die Drittimpfungen in der Hausarztpraxis von Frauke Reichel in Bergisch Gladbach laufen grundsätzlich rund. Mit ihrem Kollegen Franz Borsien impfte sie nach und nach ihre Patient:innen, nach Vorgabe der Stiko. Doch in der Praxis gibt es immer wieder neue Probleme, zuletzt fiel eine ganze Impfstofflieferung aus. Und auch die ständigen, neuen Ansagen der Politik machen die Arbeit der Praxen nicht einfacher.

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„Kultur findet Stadt“: Wer Bergisch Gladbachs Kultur eine Bühne gibt

Gerade einmal 1,5 Stellen umfasst das Städtische Kulturbüro. Und hat – mit vielen Kooperationspartnern und weiteren Mitarbeitern der Stadt – den Kultursommer 2021 auf die Beine gestellt. Die Leiterin Petra Weymans blickt zurück auf das Festival und zeigt, wie man mit Pragmatismus statt Klagen eine lebendige Kulturszene in der Stadtgesellschaft prägen kann.

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#Inkludancer: Lichtgestalten stellen in der Villa Zanders aus

Das inklusive Tanztheater-Ensemble Lichtgestalten ist mit einer Ausstellung im Kunstmuseum Villa Zanders zu sehen. Herzstück sind Künstlerporträts der Tänzer:innen und Schattenbilder, entstanden in Kooperation mit der Fotografin Heide Prange. Die Ausstellung thematisiert Werke von Wilhelm Gorré, ist barrierearm und bietet ein inklusives Begleitprogramm im Geiste der Philosophie der Lichtgestalten.

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Die Letzten ihres Standes: Der Konditor Kroppenberg

Der Meisterbetrieb Kroppenberg in Bensberg gehört zu den wenigen Familienbetrieben, die sich noch der eigenen Herstellung von Torten, Pralinen und Eis widmen. Hermann und Maria Kroppenberg verbinden feste Grundsätze mit Innovation, setzen auf das Ladengeschäft und auf eine Caféhaus-Atmosphäre in Zeiten der Rastlosigkeit. In dieser Serie stellen wir Handwerker in Wort und Bild vor, die vom Aussterben bedroht sind.

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Porsche baut in der Meisheide neuen Showroom, Werkstatt und Parkhaus

Vor elf Jahren hatte die Kamps-Gruppe das Porschezentrum Bensberg in der Meisheide in Moitzfeld eröffnet. Seither ist das Autohaus stark gewachsen, das Geschäftsmodell wandelt sich grundlegend. Daher will die Gruppe jetzt gut 13 Millionen Euro in Bergisch Gladbach investieren. Um das Zentrum in eine „Destination Porsche“ umzubauen. Und kräftig zu erweitern.

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Schulen: Befreiung von der Maske läuft ins Leere

Seit einer Woche müssen Schüler:innen im Klassenraum keine Maske mehr tragen. Eine Umfrage unter den Schulen der Stadt zeigt aber: Aus Angst vor Infektionen bleibt die Maske meistens an, auf beiden Seiten der Klasse. Zum Teil gibt es Empfehlungen, zum Teil eindringliche Appelle, nicht auf den Atemschutz zu verzichten. Die Sorge ist berechtigt, wie die Inzidenzen unter den jungen Menschen zeigen. 

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Karl-J. Gramann präsentiert Bergisch Gladbachs versteckte Schätze

Im  FreiRaum zeigt das Bürgerportals eine kleine Fotoausstellung, die auf besondere Art geheimnisvoll ist. Die Motive, die Fotograf Karl-J. Gramann eingefangen hat, zeigen bekannte Orte in Bergisch Gladbach. Allerdings mit unbekannten Blickwinkeln: Nur Menschen, die gern in die Höhe schauen oder kleine Spiegelungen auf dem Boden beobachten, haben eine reale Chance, die Motive zu entschlüsseln. 

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„Helfen Sie uns helfen!“ THEAS bringt bitterböse Benefiz-Satire

Mit dem Stück „Benefiz — Jeder rettet einen Afrikaner“ zeigt das THEAS Ensemble DéJE-vu eine bissige Satire über Wohltätigskeitsveranstaltungen. Das sehenswerte Kammerspiel entlarvt die Sorgen einer satten Welt, thematisiert die Fragen und Probleme von guter und sinnvoller Hilfe. Zu sehen ist das Stück im historischen Verwaltungsgebäude von Zanders.

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Ausstellung zeigt Bergisch Gladbach von unten

Die neue Foto-Ausstellung des Bürgerportals zeigt einmal mehr einige von Bergisch Gladbachs schönsten Seiten. Und dennoch werden viele Betrachter:innen nicht erraten, um welche Gebäude es sich handelt. Denn der Fotograf Karl-J. Gramann nimmt für die Bilder der Ausstellung „anders” eine ungewöhnliche Perspektive ein – und macht so die Schönheit von Treppen, Deckenornamenten und anderen Motiven über unseren Köpfen erst sichtbar.

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Gezeichnet und gestickt: Villa Zanders zeigt Gesa Langes „Filament“

In der Ausstellungsreihe Wandelhalle, die sich der Zeichnung widmet, präsentiert die Villa Zanders Werke von Gesa Lange. Mit gestickten Zeichnungen und Graphitarbeiten treibt die Hamburger Künstlerin das Genre achtsam und poesievoll voran. Zeit und Gedanken als Ausgangspunkt ihrer Schöpfungen entführen den Betrachter in abstrakte Bildwelten von lyrischer Schönheit.

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Geschichten aus Nachkriegs-GL: Ein Mädchen und ein Land auf Kindesbeinen

Vom Waatsack zum Strunder Bach, von der Buchmühle zur Hammermühle: Friederike Naroska schildert in ihrem Buch „Ich bin ein Maikäfer” ihre Kindheitsjahre ab 1945 in Bergisch Gladbach. Damit schafft sie ein persönliches Zeitdokument, das auf faszinierende Weise die Kinderjahre eines jungen Mädchens in die Kinderjahre einer Republik im Aufbau einbettet.

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