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Lastenräder, Windeln und der schnellste Weg zur Nachhaltigkeit

Trotz einer 23 Punkte langen Tagesordnung hat sich der Ausschuss für Infrastruktur, Umwelt, Sicherheit und Ordnung in gut vierstündiger Sitzung am Dienstag immer wieder Zeit genommen für eine gründliche Debatte. Über den Einsatz von Lastenrädern bei der Stadtreinigung oder über die Entsorgung von Windeln. Im Hintergrund stand fast immer die Auseinandersetzung, wie die Stadt schneller klimafreundlich werden könne.

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Das neue Dezernat Migenda wächst rasch zusammen

Das Dezernat von Ragnar Migenda wurde von Bürgermeister Frank Stein nach seinem Wahlsieg neu formiert. Nach den ersten drei Monaten im Amt zogen der neue Beigeordnete Migenda und seine Fachbereichsleiter, eine erste Bilanz. Seine Schwerpunkte sind Stadtentwicklung und Klimaschutz; er ist aber auch für Bildung, Kultur, Schule und Sport sowie Jugend und Soziales verantwortlich.

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Markthändler finden sich mit Bensbergs Schieflage vorerst ab

Auch wenn das Gefälle des provisorischen Stadtplatzes vor der Schlossgalerie in Bensberg weiter für Debatten sorgt wollen die Marktbeschicker jetzt erst einmal keine neue Änderung. Daher zieht das Ampelbündnis seinen Antrag zurück, die Schlossstraße zum Teil für den Markt zu sperren. Bis zur endgültigen Gestaltung der Einkaufsstraße müsse jedoch neu über die beste Nutzung nachgedacht werden. Auch mit Hilfe von „autofreien Tagen”.

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Lokalpolitik startet neu – mit Blühwiesen, Baumschutz und Wald

Am Dienstag tagt zum ersten Mal seit vier Monaten ein Fachausschuss des Stadtrats, es geht um Infrastruktur, Sicherheit, Ordnung – und vor allem um die Umwelt. Die Stadt stellt ihre Planung für eine Überarbeitung der Baumschutzsatzung vor und informiert über Blühwiesen. Zwei Förster berichten, wie es um den Wald in Bergisch Gladbach steht. Zudem steht der Klimaschutzmanager auf der Agenda, der ersetzt werden muss.

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Polizei rettet Pop-up-Demo des ADFC

Zum Internationalen Fahrradtag hat der ADFC eine Fahrspur an der Gohrsmühle für vier Stunden in einen temporären Radweg verwandelt, um für ein lückenloses Radwegenetz in Bergisch Gladbach zu demonstrieren. Dank einer raschen Hilfe der Polizei konnte die Demo pünktlich starten.

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Wie Stadtplanung der psychischen Gesundheit dient

Die Stadt Bergisch Gladbach hat sich immer noch nicht entschieden, ob sie ein attraktiver Wohnort im Grünen bleiben oder zum urbanen Vorort von Köln werden will, argumentiert FWG-Chef Benno Nuding. Er appelliert an Politik und Verwaltung, sich vor einer Festlegung klar zu machen, in welcher Weise sich der Städtebau auf das Wohlbefinden der Bürger:innen auswirkt. Daraus ließen sich klare Richtlinien für eine humane Stadt ableiten.

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KJA eröffnet „ein Haus, in das jeder einfach reinkommen kann“

Im Hermann-Löns-Viertel gibt für die Stadtteile Hand und Gronau ein offenes Haus für Begegnung und Gemeinschaft: Das Stadtteilhaus der Katholischen Jugendagentur, verbunden mit der Kita Windrad. Die feierliche Eröffnung des „Hermann-Löns-Forum” fand weitgehend digital statt, erlaubte aber viele Einblick in das Haus, sein Konzept und seine Möglichkeiten.

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Politik sieht Kreis nach „Chaos in der Chefetage“ wieder auf Kurs

In einer Sondersitzung hat sich der Kreisausschuss mit der Krise der Kreisverwaltung mitten in der Corona-Krise befasst. Nach einer kritischen Bestandsaufnahme durch die SPD überwog die Erleichterung, dass der Krisenstab die Lage jetzt wieder in der Hand hat. Der Vorwurf an Landrat Stephan Santelmann, sich rechtswidrig verhalten zu haben, hat keinen Bestand. Aber eine große Frage bleibt offen.

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Wie es mit den Bauplänen an der Malteser Komturei steht

Die Stadtverwaltung hat die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zum neuen Bebauungsplans an der Komturei in Herrenstrunden abgeschlossen und prüft jetzt alle Stellungnahmen. Sobald das abgeschlossen ist kann es eine Infoveranstaltung für die Anwohner geben, danach hat der Planungsausschuss das Wort. Gerüchten über andere Planungsvarianten, die zum Beispiel eine Verkleinerung des Teichs vorsähen, tritt die Stadt entgegen.

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Warum der Kampf gegen Corona in Rhein-Berg aus dem Ruder lief

Anfang April schlug die dritte Corona-Welle im Kreishaus ein, innerhalb von zehn Tagen verdreifachte sich die Inzidenz auf 222. Die Welle traf das Team in Lagezentrum und Krisenstab in einer prekären Lage, durch politische Entscheidungen wurde sie dramatisch verschärft. Das zeigte sich rasch in der Statistik, schlug aber auch auf die Kontaktnachverfolgung durch. Jetzt, nachdem das Schlimmste überstanden ist, erläutern die Akteure, wie es dazu kommen konnte.

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