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Einstimmiger Grundsatzbeschluss für Zanders-Areal

Bei der künftigen Nutzung des Zanders-Areals soll ein Ziel von 2900 Arbeitsplätzen und Wohnraum für 2900 Menschen angestrebt werden. Das beschloss der Zander-Ausschuss auf der Grundlage eines Kompromissvorschlags von fünf Fraktionen einstimmig. Damit ist die Basis für die weitere Planung gelegt. (Fast) alle Fraktionen, die Verwaltung und auch der Bürgermeister begrüßten das Votum.

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Zanders-Kompromiss: Noch mehr Arbeitsplätze

Die Fraktionen von CDU, Grünen, SPD, FDP und Bergischer Mitte haben sich auf eine grundsätzliche Verteilung des Zanders-Areals auf verschiedene Nutzungen geeinigt. Gegenüber dem letzten Vorschlag der Verwaltung wird es deutlich mehr Arbeitsplätze und weniger Wohnungen geben. Der gemeinsame Antrag sieht zudem zwei Hochhäuser vor.

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„Gerne öfter mal was Neues gemacht“

41 Jahre lang hat Dettlef Rockenberg für die Stadt Bergisch Gladbach gearbeitet, in vielen verschiedenen Bereichen, mit viel Verantwortung. Zuletzt als Fachbereichsleiter für Bildung, Schule, Sport und Kultur. Immer als Gestalter, oft auch als Architekt. Bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand zog er Bilanz und wurde grandios gewürdigt. Richtig ruhig im Saal wurde es aber erst, als eine Putzfrau das Wort ergriff.

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Schule, kurz & knapp: Zu wenig Platz, marode Gebäude

Diese Sitzung des Schulausschusses stand im Zeichen der Auseinandersetzung zwischen Schulleitungen und Verwaltung, die Politik versucht zu vermitteln. Zu den massiven Defiziten in der Schulinfrastruktur sind ein riesiges Kommunikationsproblem und ein großer Vertrauensverlust hinzu gekommen. Wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen, in Sachen Anmeldezahlen, Klassenräumen, Sofortschulen und vor allem IGP.

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Baulandbeschluss rechtlich sicher – aber ziemlich vage

Der Stadtrat hatte mit knapper Mehrheit für eine 30-Prozent-Quote für den sozialen Wohnungsbau innerhalb großer Projekte gestimmt – aber gegen das zugrunde liegende Handlungskonzept Wohnen. Dennoch könne die Quote rechtswirksam umgesetzt werden, teilt der Beigeordnete Ragnar Migenda jetzt nach Prüfung der Rechtslage mit. Allerdings stelle sich die Frage, was ein so vage formulierter Beschluss ohne Konzept wert sei.

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Zanders-Areal: Stadt plädiert für deutlich mehr Arbeitsplätze

Bei der Aufteilung des Zanders-Geländes geht es in diesem frühen Stadium der Planung um die umstrittene Kernfrage, wie viele Wohnungen und wie viele Arbeitsplätze angestrebt werden sollen. Im Hintergrund hat die Stadt gerechnet und mit den Fraktionen verhandelt. Jetzt stellt sie eine „Vorzugsvariante“ zur Abstimmung, in der sich die Gewichte deutlich zugunsten der Arbeitsplätze verschieben.

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Krieg & Wirtschaft: Wie eine ukrainische Firma von Herkenrath aus geführt wird

Russlands Krieg gegen die Ukraine hat das Schicksal von vielen Millionen Menschen radikal verändert, aber auch die Unternehmen des Landes fanden sich plötzlich in einer ganz neuen Welt wieder. Zum Beispiel Kapelou, ein Hersteller von Logistiktechnik – der in Kiew beheimatet ist, jetzt aber von Bergisch Gladbach aus geführt wird. Inhaber Oleksandr Klymenko lässt das Jahr Revue passieren – und erklärt, warum die Ukraine gestärkt aus dem Krieg hervorgehen wird.

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Grüne legen Kompromiss für „Fahrradstraße light“ vor

Im Streit um die Laurentiusstraße haben die Grünen einen neuen Vorschlag veröffentlicht, der die Umwandlung zur Fahrradstraße doch noch ermöglichen soll. Sie verzichten auf eine Anlieger-Regelung und wollen den KFZ-Verkehr lediglich durch Blumenkübel und Borde eindämmen. Davon versprechen sie sich mehr Sicherheit für den Rad- und Fußverkehr, eine breite Akzeptanz und nicht zuletzt eine attraktivere Laurentiussstraße.

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Stadtspitze hält an Laurentius-Fahrradstraße fest

Bürgermeister Frank Stein und der Beigeordnete Ragnar Migenda haben ihre Position zur Laurentiusstraße noch einmal justiert: ihr neuer Beschlussvorschlag sieht vor, die Umgestaltung zur Fahrradstraße zu bekräftigen. Dafür muss die Verwaltung jedoch eine „gefahrfreie alternative Lösung“ finden. Neben den Grünen will auch die SPD dafür votieren – es fehlt aber immer noch eine Stimme.

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Miltenyi Biotec wächst rasant

Mit einer breit angelegten Strategie ist Miltenyi Biotec auf dem Zukunftsmarkt der Zell- und Gentherapie sehr erfolgreich: Der Umsatz des Konzerns mit Sitz in Moitzfeld erreicht bald die Milliarden-Grenze, rund 4500 Menschen arbeiten bereits für die Firma. Stefan Miltenyi ist nach wie vor Alleineigentümer – und treibt nebenbei auch die Mobilität der Zukunft voran. Das ist für Bergisch Gladbach mindestens so wichtig wie für sein Unternehmen.

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Laurentiusstraße: Stein gibt Fahrradstraße auf

Bürgermeister Frank Stein zieht in der Debatte um die Laurentiusstraße die Notbremse und schlägt dem Stadtrat vor, den Verkehrsversuch in der Buchmühle abzubrechen. Statt dessen solle der vorherige Zustand dauerhaft wieder hergestellt werden, mit dem gegenläufigen Radverkehr. Damit würde das ganze Projekt einer Fahrradstraße an dieser Stelle beerdigt werden.

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Notschule in Hebborn startet mit einer Klasse

Vertreter der Stadt und der Schulbaugesellschaft haben vor Anwohner:innen die Pläne für die neue „Sofortschule“ an der GGS Hebborn im Detail erläutert. Dabei wurde deutlich, dass die Schule vorerst nur eine weitere Klasse aufnimmt – und dass es auch in den Folgejahren dabei bleiben könne. Der zusätzliche Raum kommt allen Schüler:innen zugute.

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Bau der Notschulen steht unter hohem Zeitdruck

Die Baugenehmigung ist noch nicht erteilt, aber mit der Fällung von Bäumen hat die Schulbaugesellschaft auf dem Gelände der GGS Hebborn erste Fakten geschaffen. Angesichts des akuten Bedarfs an zusätzlichen Schulplätzen müssten alle Beteiligten ein hohes Tempo vorlegen, erklärt die Stadt. Die Anwohnerinnen und Anwohner sollen in den nächsten Tagen ausführlich informiert werden.

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Isotec feiert Richtfest – und Heimkehr nach Bergisch Gladbach

Für Horst Becker ist es die Rückkehr zu seinen Wurzeln. Mit dem neuen Verwaltungs- und Schulungsgebäude „Isotec Campus“ hinter dem Bergisch Gladbacher Bahnhof bringt er rund 100 Arbeitsplätze an den historischen Startpunkt seines Unternehmens zurück. Der Rohbau steht, der Innenausbau beginnt, Anfang 2024 soll das ambitionierte Gebäude bezogen werden.

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Grün-rot setzt 30-Prozent-Quote durch, verliert Handlungskonzept Wohnen

In geheimer Abstimmung hat der Stadtrat beschlossen, dass Investoren künftig bei sehr großen Bauprojekten 30 Prozent der Einheiten für den sozialen Wohnungsbau reservieren müssen. Damit setzen Grüne und SPD mit fremder Hilfe gegen erbitterten Widerstand der CDU und FDP ein zentrales Projekt durch. Der weitreichende Beschluss weist jedoch zwei Geburtsfehler auf.

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Refrather Gemeinde und Pfarrer zeihen Erzbistum der Lüge

Die Entscheidung des Erzbistums Kölns, schon jetzt alle Bergisch Gladbacher Gemeinden in einer „Pastoralen Einheit“ zu vereinen und Norbert Hörter zum Pfarrer für die ganze Stadt zu machen, stößt in St. Johann Baptist auf heftigen Widerstand. Auch der langjährige Pfarrer Winfried Kissel, der sein Amt verliert, wendet sich öffentlich gegen diesen Schritt: Er fühle sich „bewusst getäuscht und belogen“.

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Laurentiusstraße: Wie die Barriere aussieht – und wer passieren darf

Montag ab 6 wird es auf der Laurentiusstraße spannend. Schon jetzt weisen Schilder den Durchgangsverkehr darauf hin, dass die Straße dann zur Sackgasse wird. Wer das ignoriert, wird über die enge Buchmühle auf Um- und Abwege geleitet. Dafür soll eine virtuelle, aber dennoch nicht zu übersehende Barriere sorgen. Allerdings gibt es überraschende Ausnahmen.

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Kommunal, kurz & knapp: Große Projekte im Planungsausschuss

Der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss hat in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr eine Grundsatzentscheidung getroffen und die Weichen für eine Reihe von Großprojekten gestellt, die Bergisch Gladbach in den kommenden Jahren verändern werden. Es geht um Gronau, die komplette Innenstadt, den Deutschen Platz, um Gewerbegebiete und nicht zuletzt um die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann.

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Zanders: wichtige Weichenstellungen unter hohem Zeitdruck

Hoffnungen, einen Teil des Zanders-Geländes für Zwischennutzungen öffnen zu können, haben sich zerschlagen. Zunächst muss die Infrastruktur ganz neu gebaut werden. Daher wächst der Druck auf Politik und Verwaltung, rasch die grundlegenden Entscheidungen zu treffen. Inzwischen liegen erste Berechnungen vor, was geht – an Gewerbe, Wohnen, Bildung. Doch die Interpretationen der Parteien liegen noch ein Stück auseinander.

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Wie Bergisch Gladbachs Finanzen gesunden sollen

Die Finanzlage der Stadt hat sich trotz Corona und Krieg besser entwickelt als erwartet, die Defizite gehen kräftig zurück. Dennoch bleibt der städtische Haushalt in roten Zahlen, Rücklagen werden aufgezehrt. Daher schlagen Bürgermeister und Kämmerer einen rigorosen Sparkurs vor, der an einigen Punkten ziemlich weh tun kann. Und auf mittlere Sicht auch Steuererhöhungen vorsieht.

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Feuerwache Süd nimmt Formen an

Die geplante neue Feuerwache in Frankenforst nimmt die nächste Hürde: Der Stadtrat soll die frühzeitige Beteiligung für eine Änderung des Baurechts starten. In der Zwischenzeit haben Feuerwehr und Stadt mit Hilfe externer Berater wichtige Vorarbeiten erledigt: für das künftige Gebäude liegen zwei Varianten vor, die vorläufigen Umweltprüfungen haben keine gravierenden Probleme ergeben.

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Bergisch Gladbach gewinnt erfahrenen Stadtgestalter aus Köln

Der Kölner Marc Höhmann wird Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Bau und Mobilität – und übernimmt damit eine wichtige Position im anstehenden Umbau der Stadt Bergisch Gladbach. Der promovierte Geograph war zuletzt Leiter der Sektoralen Stadtentwicklung in Köln, er bringt viel Erfahrung im Stadtteilmanagement und in der Innenstadtentwicklung mit.

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Jugendhilfe-Ausschuss stimmt für kostspielige Kita-Küche

Im Mondsröttchen in Bensberg baut die AWO den bislang größten Kindergarten der Stadt. Nach einem ersten Kostensprung setzten die aktuellen Baukosten-Steigerungen dem Projekt erneut zu – und bringen einen zentralen Baustein des Konzeptes in Gefahr: Die Frischkochküche, die mit immerhin 200.000 Euro veranschlagt wird. Im zuständigen Ratsausschuss kämpfte die AWO für diese Küche. Vorerst mit Erfolg.

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