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Wie die Belkaw die neuen Abschläge für Gas und Strom berechnet

Die Energiekosten haben sich seit Russlands Krieg gegen die Ukraine mehr als verdoppelt, was hart genug ist. Einige Kund:innen der Belkaw berichten jedoch, dass sie das Drei- oder sogar Vierfache der bisherigen Beträge vorauszahlen sollen. In einigen Fällen durchaus möglich, bestätigt die Belkaw. Sie erläutert, wie das zustande kommt und was man dagegen machen kann.

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Schwerfelstraße: Stadt macht weitreichende Zusagen

Im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden hatten Anwohner:innen der KGS in der Auen in Refrath noch einmal Gelegenheit, ihre Bedenken zum Bau einer Sofortschule auf dem Schulgelände an der Schwerfelstraße vorzubringen. In Sachen Spielplatz, Bäume und Verkehr fanden sie bei der Verwaltung offene Ohren, am Standort selbst sei jedoch nicht zu rütteln. Der Ausschuss entschied einstimmig, aber nicht zur Zufriedenheit der Antragsteller.

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Energieberatung: Belkaw dreht mit Verbraucherzentrale und Kommunen auf

Unter dem Motto „Gemeinsam durch die Energiekrise“ hat die Belkaw ein großes Bündnis mobilisiert, um in den kommenden Monaten ein weit gefächertes Programm an Veranstaltungen zum Thema Energiesparen anbieten zu können – im Internet und vor Ort. Die fachliche Kompetenz kommt von der Verbraucherzentrale, alle Kommunen in RheinBerg unterstützen in der Fläche.

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Vierte Variante für Altenberger-Dom-Straße

Für den zweiten Abschnitt von Schildgens Hauptverkehrsader hatte die Verwaltung in letzter Minute eine dritte Variante vorgelegt und als Kompromiss etikettiert. In allerletzter Minute in der Sitzung des Verkehrsausschusses zogen die Grünen eine weitere Variante aus der Tasche, die einem Kompromiss zwischen Rad- und Autofahrern auf der Altenberger-Dom-Straße näher kommt – und beschlossen wurde.

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Grüne und SPD nehmen FDP-Abgang gefasst – und ein wenig erleichtert

Die Fraktionsspitzen von Grünen und SPD erläutern im Gespräch, warum die 30-Prozent-Quote für Sozialwohnungen nicht verhandelbar war. Nach dem Bruch der Ampel-Koalition durch die FDP werde sich Grün-rot jetzt für alle Projekte neue Mehrheiten suchen. Das könne ohne die FDP mitunter als mit der FDP werden. Zum Beispiel beim sozialen Wohnungsbau, aber vielleicht auch beim Verkehr.

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FDP kündigt die Ampel-Koalition auf

Wegen einer „starren ideologisch geprägten Haltung“ vor allem der SPD hat die FDP die Ampelkoalition im Stadtrat mit sofortiger Wirkung verlassen. Anlass ist ein tiefer Dissens in der Frage, wie sozialer Wohnraum geschaffen werden kann, ohne Investoren zu vergraulen. Damit stehen SPD, Grüne und Bürgermeister Frank Stein nach zwei Jahren „Durchregieren“ ohne eigene Mehrheit da.

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Ausbildungsjahr in Rhein-Berg „gar nicht so schlecht wie befürchtet“

Der Vor-Corona-Stand ist zwar noch nicht erreicht, aber dennoch ist das Ausbildungsjahr 2022 bis jetzt relativ gut gelaufen, bilanzieren Agentur für Arbeit, IHK und Kreishandwerkerschaft. Allerdings bleibt der grundsätzliche Nachwuchsmangel in der beruflichen Bildung bestehen – und gerade bei den gewerblich-technischen Berufen ist RheinBerg deutlich schlechter als die Region.

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Stadt empfiehlt 3. Variante für Altenberger-Dom-Straße

Bei den Plänen für die Neugestaltung der Altenberger-Dom-Straße im zweiten, unteren Abschnitt hatte die Stadt bislang für eine preisgünstige Neuordnung des Verkehrsraums zugunsten der Radfahrer plädiert. Nun schlägt sie – trotz erheblicher eigener Bedenken – eine dritte Variante vor: 22 Parkplätze sollen bleiben, zu Lasten von Fußgängern und Radfahrern.

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Mietvertrag für neues Stadthaus „in greifbarer Nähe“

Die Stadt hat die Verhandlungen zur Anmietung des bisherigen AOK-Gebäudes in der Bensberger Straße weit voran getrieben – der Stadtrat soll in seiner nächsten Sitzung über einen 25-jährigen Mietvertrag mit einer monatlichen Miete von rund 100.000 Euro entscheiden. Ganz so schnell wie zunächst gehofft wird es mit dem Umzug aus den alten maroden Stadthäuser jedoch nichts werden. Zudem wird nicht für alle Beschäftigten genug Platz sein.

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Bergisch Gladbachs Firmen in der „Krise“: Größere Probleme als Gas und Strom

Die IHK hatte nach ihrer Herbstumfrage ein dunkles Stimmungsbild der Wirtschaft in Rhein-Berg gezeichnet. Tatsächlich haben viele Branchen existenzielle Sorgen, strukturelle Themen wie Fachkräfte und Lieferketten plagen alle und führen bis zur Geschäftsaufgabe. Aber unter dem Strich sind die Unternehmer:innen, die wir befragt haben, wenigstens verhalten optimistisch. Mit wenigen Ausnahmen.

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Stadt rückt von Verdopplung der Parkgebühren ab

Mit dem Vorschlag, die Parkgebühren zu verdoppeln, hatte die Stadtverwaltung bei der CDU und einigen Bürger:innen helle Empörung hervorgerufen. Noch vor der ersten Ausschusssitzung zum Thema macht sie nun einen Rückzieher und legte einen „alternativen Vorschlag“ vor, mit einer deutlich niedrigeren Erhöhung. Tatsächlich hätte die Verdopplung die Steuerbelastung, die als Begründung angeführt wurde, weit übertroffen.

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Wie ein Koloss klein gemacht wird

5500 Tonnen ist die Papiermaschine PM 3 von Zanders schwer, 200 Meter lang, acht Meter hoch. Das heißt, sie war es. Ein Besuch vor Ort zeigt, dass der Koloss in den letzten drei Monaten in seine Einzelteile zerlegt wurde, ein großer Teil ist bereits auf dem Weg in die Türkei. Bis zum 17. Dezember soll das Herzstück der ehemaligen Papierfabrik Zanders ganz aus Bergisch Gladbach verschwinden.

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Großes Netzwerk treibt Hilfe für Butscha an

Was als Feuerwehr-Noteinsatz gestartet war, wird inzwischen von großen Teilen der Stadtgesellschaft getragen – die anhaltende Hilfe für die Partnerstadt in der Ukraine. Zehn Nahverkehrsbusse sind Ende Oktober in Butscha angekommen, ein 11. fährt bald mit dringend benötigten Gütern hinterher. Ein weiterer Konvoi wird gerade geplant. Wie immer ist die Bethe-Stiftung mit an Bord. Und auch die Feuerwehr, aber in zivil.

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Frau Höpker bittet zum Mitsingkonzert der besonderen Art

Wenn „Frau Höpker“ kommt, wird der Bergische Löwe zunächst ganz leer geräumt und dann sehr voll, mit sangeslustigen Besucher:innen. Die Mitsingkonzerte von Katrin Höpker, die sich als „musikalische Gesellschaftstherapeutin“ versteht, haben Kultstatus. Und offenbar funktionieren sie auch dann gut, wenn die Weltlage draußen besonders düster ist. Am Wochenende ist es wieder soweit.

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Ukraine-Flüchtlinge: Stadt fordert Planbarkeit

Von einer „dramatischen Zuspitzung“ bei der Unterbringung sprechen die Bürgermeister der Region in ihrem Offenen Brief an die Landesregierung. Tatsächlich nimmt die Zahl der Menschen aus der Ukraine in Bergisch Gladbach weiter zu – und neben der Verwaltung stehen auch private Gastgeber:innen unter Druck. Daher befürchtet die Stadt, dass die Lage aus dem Ruder läuft.

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Wie die Stadt beim Schulbau Tempo gewinnen will

Beim Bau neuer und der Sanierung alter Schulen steht die Stadt nicht nur vor einer riesigen, sondern auch sehr dringenden Aufgabe: in weniger als einem Jahr sollen drei Sofortschulen fertig sein. Einem entsprechenden Notplan stimmte der Schulausschuss einstimmig zu. In der Debatte wurde jedoch deutlich, dass diese Grundschulen keine Provisorien bleiben – und dass es noch einige Dinge zwischen Politik und Verwaltung zu klären gibt. Zum Beispiel, welche Rolle die neue Schulbau GmbH spielt.

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Warum die CDU den Bürgermeister hart angreift – und was der dazu sagt

Die CDU fährt harte Vorwürfe gegen Bürgermeister Frank Stein auf. Er habe aus eigener Initiative die Verwaltung beauftragt, für die Ampel „Handreichungen“ auszuarbeiten, damit die ihren internen Streit lösen kann. Er habe verhindert, dass auch die Konkurrenz diese Infos erhalte und seine Neutralität eklatant verletzt. Stein widerspricht und beruft sich auf altbewährte Verfahren, die er dennoch drastisch ändern will. Die Ampel und auch andere Fraktionen werfen der CDU Scheinheiligkeit vor.

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