Auf dem früheren Steinbüchel-Gelände und an den Kalköfen wird mit Hochdruck gebaut, bei Zanders rauchen die Köpfe der Planer, doch andere große Projekte in der Innenstadt kommen nicht voran. Bei der RheinBerg Passage geht es sogar zurück: der riesige Klotz am Bahnhof steht inzwischen völlig leer, neue Mieter, Nutzungen und Konzepte werden gesucht.
Schlagwort: Stadtentwicklung
Eine Strategie für das Zanders-Areal
Nach dem Aus der Papierfabrik Zanders musste sich die Stadt zunächst um die Sicherung des Geländes vor schweren Umweltschäden kümmern. Aber sie hat auch die Arbeiten an einer mittel- und langfristigen Strategie zur Nutzung des 37 Hektar großen Areals voran getrieben. Heute legt Bürgermeister Frank Stein dem Stadtrat einen Zwischenstand vor – und schlägt eine Reihe von Weichenstellungen vor. Bis hin zur Schaffung eines neuen Ratsausschusses.
Ampel will bei Überbauung von sechs Parkplätzen endlich loslegen
Der Vorschlag gehörte zu einer der ersten Ideen des Ampelbündnisses: bezahlbaren Wohnraum schaffen, indem „Parkplätze und eingeschossige Verkaufsflächen” überbaut werden. Getan hat sich bislang nichts, jetzt machen Grüne, FDP und SPD mit einem Prüfantrag Druck. Und nennen sechs konkrete Flächen.
Offener Brief: „Am Gierather Wald wird es enger“
Das Vorhaben der DHL, im Refrather Gewerbegebiet zwischen der Siedlung Auf der Kaule und dem Gierather Wald ein Verteilzentrum mit starkem Lieferverkehr einzurichten, treibt die Anlieger um. Sie haben die Bürgerinitiative „anliegeraufderkaule” gegründet und machen in einem Offenen Brief auf absehbare Verkehrsprobleme und mögliche Eingriffe in den Wald aufmerksam. Eine Dokumentation.
Wie es mit den Bauplänen an der Malteser Komturei steht
Die Stadtverwaltung hat die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zum neuen Bebauungsplans an der Komturei in Herrenstrunden abgeschlossen und prüft jetzt alle Stellungnahmen. Sobald das abgeschlossen ist kann es eine Infoveranstaltung für die Anwohner geben, danach hat der Planungsausschuss das Wort. Gerüchten über andere Planungsvarianten, die zum Beispiel eine Verkleinerung des Teichs vorsähen, tritt die Stadt entgegen.
Steinbüchel-Gelände wandelt sich rasant zum Stadtquartier 13
Von den großen Bauprojekten in der Innenstadt wächst keines so schnell heran wie der sogenannten Stadtquartier 13 auf dem früheren Steinbüchel-Gelände. Aber erst aus der Luft erkennt man die Dimension dieses neuen Wohnquartiers. Eine weitere Etappe unserer interaktive Panoramatour zeigt, was sich hier in zwei Jahren getan hat – und was entsteht.
Von Cox zum Kalköfen Carré: Am Bahnhof entsteht ein neues Wohnviertel
Das verwilderte Areal hinter den alten Kalköfen ist verschwunden: das Cox-Gelände ist gerodet, der Hügel abgegraben, das zwei Hektar große Baufeld vorbereitet. Aus der Luft zeigt sich die Dimension dieses Projektes, mitten in der Baustelle erkennt man, welche Erdmassen hier bewegt werden. Unsere interaktive Panoramatour zeigt, was sich hier in zwei Jahren getan hat – und was entstehen soll.
Stadt dokumentiert Ideen und Wünsche für Zanders-Areal
Zur Frage, wie das Zanders Areal genutzt werden soll, brachten Bürger:innen der Stadt im Herbst 2020 ihre Wünsche und Ideen ein. Alle Anregungen wurden aufgearbeitet und stehen nun für Jedermann als umfangreiche Dokumentation zur Verfügung.
Bergisch Gladbach boomt von innen heraus
Dass die Bauprojekte in der Innenstadt voran kommen lässt sich aus Sicht des Fußgängers kaum erkennen. Aber aus der Vogelperspektive wird klar: Auf dem Steinbüchelgelände und an den Kalköfen wachsen ganze Stadtviertel heran; bei Köttgen, Zanders und am Bahnhof schlummert viel Potenzial. Wir haben unsere interaktive Panoramatour zu den sechs großen Projekten in der City erneuert – und zeigen nebenbei, wie atemberaubend Bergisch Gladbach von oben aussieht.
„Die Innenstädte lebenswerter machen“
Ein Plädoyer für Innenraumverdichtung, Entsiegelung, weniger Parkraum und mehr Fahrradstraßen hat Ragnar Miegenda, der neue Beigeordnete für Klimaschutz und Stadtentwicklung, im BürgerClub abgegeben. Er warb dafür, Themen wie Rad- und Autoverkehr nicht als Gegensätze zu diskutieren.
Beteiligung der Anwohner zur Aufwertung des Wohnparks Bensberg läuft an
Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg kommt jetzt der Wohnpark an die Reihe; er soll unter anderem einen Quartiersplatz bekommen. Jetzt werden die Anwohner:innen beteiligt, auf digitalem Weg.
Proteste gegen Neubau an der Malteser Komturei
Mit einer Unterschriftenaktion wenden sich Anwohner gegen einen Neubau auf dem Gelände der Malteser Komturei in Herrenstrunden. An der Stelle der Reithalle soll eine Wohnbebauung errichtet werden. Damit, so die Kritik, werde das Ortsbild zerstört. Der Bauherr will sich nun mit den Anwohnern zusammensetzen und die Kritikpunkte ausräumen, die Stadt stellt die Prüfung von Umwelt- und Denkmalschutz in Aussicht.
Das Laurentiusviertel neu erfinden
Tomás Santillán, ehemaliges Ratsmitglied und Kreisvorsitzender der Linken, hält ein Plädoyer für eine menschen- und klimafreundliche Stadtentwicklung vor – als Gegenentwurf zu „wildem Stückwerk“.
Stadthaus: CDU plädiert für Anpassung statt Neuausschreibung
Der Vorschlag von Bürgermeister Frank Stein, das Vergabeverfahren für das Stadthaus ganz neu zu beginnen, sieht die CDU kritisch: Das würde zu einer erneuten Verzögerung um zwei Jahre führen und weitere hohe Kosten verursachen. Statt dessen will Fraktionschef Michael Metten versuchen, in Gesprächen mit den Architekten die angestrebten Einsparungen und Anpassungen zu erreichen.
Stadthaus: Stein bringt Neustart ins Spiel
Seit der ersten Idee für ein neues, großes Stadthaus am S-Bahnhof sind bereits acht Jahre vergangen. Die Digitalisierung, der Klimaschutz und nicht zuletzt die Option Home-Office haben die Anforderungen an ein solches Gebäude verändert. Nach Sichtung und Diskussion einiger Gutachten lässt Bürgermeister Frank Stein jetzt seine Präferenz erkennen: Zurück an den Start, neu denken, neu planen.
Wann kommt der Klimawandel in den Köpfen an?
Die Entscheidung im Planungsausschuss für eine Bebauung der Pferdewiese an der Alten Marktstraße in Refrath habe gezeigt, dass der Klimawandel in vielen Köpfen noch nicht angekommen ist, kommentiert Benno Nuding, der Vorsitzende der Freien Wähler. Dabei sei ein Umdenken dringend notwendig.
Das traurige Ende des Kickehäuschens
Das „Kickehäuschen“ am Waldrand von Refrath hat mehr als hundert Jahre als Ausflugslokal, Restaurant und Heimstatt der örtlichen Vereine gedient. Damit war schon vor zwei Jahren Schluss, rund um das zentrale Gebäude entstehen Wohnhäuser. Heute wurde der Saal abgerissen. Ein trauriger Blick zurück – und auf die Konsequenzen.
Der Planungsausschuss wird grundsätzlich
In der ersten Sitzung des Planungausschusses des Stadtrates standen einige heiße Eisen auf der Tageordnung. Doch in vielen Punkten zeigte sich ein breiter Konsens über alle Parteien hinweg. Bis es um Parkplätze sowie ein Bauprojekt auf der grünen Wiese ging – und um Grundsatzfragen.
So soll der Park für alle Generationen in Refrath aussehen
In Refrath nimmt die Umgestaltung der städtischen Grünfläche an der Wilhelm-Klein-Straße zunehmend Fahrt auf, der Mehrgenerationenpark rückt näher. Neben der Naherholung gibt es im Park spezielle Freizeitaktivitätsangebote.
Mehr Geld vom Land für Schlossstraße und Zanders-Areal
Für die Städtebauförderung hat Corona einen positiven Nebeneffekt: Um die Kommunen zu entlasten hat NRW die Förderquote für Programme der Stadtentwicklung von 70 auf 100 Prozent zu erhöhen. Das schlägt in Bergisch Gladbach mit einer Millionen-Summe zu Buche, von der die beiden großen Projekte in Bensberg und in der Innenstadt profitieren.
Mehr als 100 Ideen für die Zukunft des Zanders-Areals
Drei intensive Tage mit Workshops, Führungen, Vorträgen und Diskussionen: Die „Ideenwerkstatt“ auf dem Zanders-Areal hat ein umfangreiches Meinungsbild eingefangen, was aus Sicht der Bürger:innen auf den von der Papierfabrik freigezogenen Flächen passieren soll. Ein Rückblick, eine erste Bilanz und ein Ausblick.
„Auf Zanders“ provoziert Ideen und Visionen
Beim Auftakt der Workshop-Reihe im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur künftigen Nutzung der nicht mehr genutzten Teile des Zanders-Areals ging es um Kultur, um Stadtentwicklung und Verkehr. Dabei weckte vor allem der Blick in das ehemalige Zanders-„Museum“ viele Hoffnungen.
#aufzanders: Stadt startet Bürgerbeteiligung für neues Stadtviertel
Corona hatte die Pläne der Stadt durchkreuzt, doch jetzt startet ein sehr breites Beteiligungsverfahren. Dabei sollen möglichst viele Bürger:innen ihre Ideen einbringen, wie das Zanders-Areal in Zukunft genutzt werden könnte. Dazu gibt es viele Formate, im Internet und vor Ort in zwei alten Industriehallen.
Schildgen: Gutachter schlagen Rad- und ÖPNV-Offensive vor
In einer „Verkehrsuntersuchung Schildgen” haben drei Büros Vorschläge erarbeitet und bewertet, wie die Überlastung des Stadtteils gelöst werden könnte. Tunnel und Umgehungsstraßen werden erwogen und abgelehnt; statt dessen stehen Radfahrer, Fußgänger und der ÖPNV im Zentrum der Vorschläge. Benno Nuding, Vorsitzender der Freien Wähler, sieht Forderungen der neuen Partei bestätigt. Und schlägt den Bogen zum FNP.
GL post-pandemisch: Stadtentwicklung nach der Seuche
Bergisch Gladbach weist für eine Großstadt eine extrem niedrige Bevölkerungsdichte auf – was bei der Eindämmung von Corona hilfreich war. In der Stadtentwicklung jetzt auf eine weitere Verdichtung zu verzichten wäre jedoch der falsche Schluss, argumentiert Josef Cramer in seinem Essay. Denn auch nach Corona bleiben die Klimakrise und die Verkehrsprobleme dominant. Ziel müsse eine klimaneutrale Stadt der kurzen Wege sein.
Wolfgang Honecker wird Fachbereichsleiter Planen & Bauen
Als Stadtplaner nimmt Wolfgang Honecker seit sechs Jahren eine Schlüsselposition bei der Neugestaltung der Stadt ein, zuletzt kämpfte er vehement für die Modernisierung der Schlossstraße. Jetzt steigt er auf – und wird Fachbereichsleiter für die wichtigen Themen Stadtplanung, Stadtentwicklung und Verkehr.
Sand soll einen richtigen Dorfplatz bekommen
Markus Hetzenegger hat der Stadt vorgeschlagen, den Park- und Festplatz gegenüber der Kirche in Sand in einen richtigen Dorfplatz umzubauen. Dafür gibt es jetzt einen konkreten Plan und ein Preisschild.
Urban und kompakt: So wollen die Grünen die Stadt umbauen
Für die Kommunalwahl haben die Grünen ein Wahlprogramm erarbeitet, das Bergisch Gladbachs Weg zu einer klimaneutralen Kommune aufzeichnet. Dabei haben sie eine ganz neue Stadt entworfen.
„Grüner Mobilhof GL” soll an der A4 in Moitzfeld gebaut werden
Der schmale Rest des Königsforsts nördlich der A 4 bietet für Infrastrukturprojekte attraktive Standorte: Nach der Feuerwehr will nun auch der Regionalverkehr Köln dort bauen, einen Betriebshof für Wasserstoff-Busse. Ein Pachtvertrag ist unterzeichnet, doch zunächst muss der Flächennutzungsplan geändert werden.
Grün-Gelb-Rot will die Innenstädte stützen
Das Bündnis von Grünen, FDP und SPD fordert die Einberufung Runder Tische, die sich rasch um die Einzelhändler, Gastronomen, Frisöre und anderen Dienstleister in Gladbach, Bensberg und Refrath kümmern.
Bensberger Mauerbau schreitet rasch voran
SCHLOSSTREPPE prangt in Versalien auf hellem Stein. Der Schriftzug schmückt eines der steinernen Elemente, die in leichtem Bogen von der Schlossstraße hoch zum Alten Markt führen – und die neue Mauer an der künftigen Freitreppe bilden.
Der „Vater des neuen Bensberg“ ist tot
24 Jahre lang stand er als Spitzenbeamter in den Diensten der Stadt: Wilhelm Franzen wirkte zunächst als technischer Beigeordneter in Bensberg und später mit dem Titel „Stadtbaurat“ auch in der Gesamtstadt Bergisch Gladbach. Im Alter von 93 Jahren ist Franzen am 6. April verstorben.
Startschuss für das „Quartier 13″
Die Bagger stehen bereit, der Abriss der alten Steinbüchel-Gebäude zwischen Innenstadt und Gronau beginnt. Auf dem Gelände der Sanitärfirma entstehen 13 Häuser mit 168 hochpreisigen Wohnungen. Wir zeigen, wie es aussieht – und was entstehen soll.
SPD will die Lebensqualität in Gronau anheben
In Gronau sieht die SPD viel Potenzial für Verbesserungen. Daher will Ex-Bürgermeister Klaus Orth einen Rahmenplan für den Stadtteil anschieben. Erster Schritt ist eine vorbereitende Untersuchung.
Ganz nebenbei: Rettet den Parkraum
Kippekausen war immer eine Mustersiedlung – nicht zuletzt beim Parkplatz-Problem. Dafür gibt es in Kippekausen nun Lösungsideen, die erneut richtungsweisend sind.
Der Plan für die Schlossstraße steht
Anfang November gibt die Stadt die Details für die Neugestaltung der Schlossstraße öffentlich bekannt. In ein paar Punkten lässt sie sich aber schon jetzt in die Karten schauen: Es geht um die Parkplätze, um den Emilienbrunnen und um die Bäume.
