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Grundschulen wollen den Lolli-Test

Spuck- und Nasenabstrichtests sind beim Einsatz bei jungen Schüler:innen zu umständlich und unhygienisch. Daher versuchen die Grundschulen nun, an alters- und kindgerechte Test-Kits zu gelangen. „Lolli“-Tests der Universität Köln könnten das Problem lösen und sind verfügbar. Für den Einsatz in Bergisch Gladbachs Grundschulen gilt es nur noch eine nicht ganz unwichtige Hürde zu nehmen.

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Schulstart in Distanz: „Wo ist das Konzept?“

Kurz vor Ferienende überraschte NRW, dass die Schulen nun doch wieder für eine Woche auf Distanz unterrichten müssen. Viele Schulleiter:innen in Bergisch Gladbach reagieren abgebrüht und pragmatisch: Sie haben längst Routine in der Umsetzung kurzfristiger Vorgaben. Große Probleme sehen sie dennoch: bei Klassenarbeiten, Abiturprüfungen und den fehlenden Impfungen für Lehrer:innen an weiterführenden Schulen. Nach wie vor habe das Land kein Konzept – und kein echtes Bewusstsein, wie wichtig Bildung ist.

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Bergisch Gladbach hat mit Antrag auf Modellprojekt keinen Erfolg

Bürgermeister Frank Stein hatte sich dafür stark gemacht, dass auch Bergisch Gladbach zum Modellprojekt in Sachen „Testen und Öffnen” wird. Jetzt hat das Wirtschaftsministerium NRW 14 Städte und Kreise ausgewählt, Bergisch Gladbach ist nicht dabei. Allerdings: die ausgewählte Kommunen dürfen nur öffnen, wenn die Inzidenz sieben Tage lang unter 100 lag.

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(K)ein Dach über dem Kopf

In der Pandemie ist oft die Rede von Home Office, von Ausgangssperre. „Bleiben Sie zuhause“ so der Rat, um sich vor Corona zu schützen. Für einige Menschen in der Stadt klingt das wie Hohn. Sie haben kein Zuhause, schlafen auf der Straße oder sind akut von Wohnungsnot betroffen. Das ist auch ohne Pandemie schon dramatisch und bedrohlich, wie ein Gespräch mit Judith Becker vom Netzwerk Wohnungsnot RheinBerg zeigt.

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So läuft die Corona-Impfung bei den Hausärzten

Seit dieser Woche greifen auch die Hausärzte ins Impfgeschehen ein. In der Hausarztpraxis von Adrian Guttmann in Bensberg klingeln entsprechend die Telefone, Emails trudeln ein – viele Menschen wollen die Schutzimpfung. Die Zahl der verfügbaren Impfdosen ist noch begrenzt, aber theoretisch soll jeder Hausarzt impfen. Wir haben uns vor Ort umgehört, wie das in der Praxis geht.

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Stein widerspricht Santelmann – und hält an Modellprojekt fest

Die Aussage von Landrat Santelmann, der Kreis lasse bei einer Inzidenz über 100 die Notbremse in Kraft treten, hat Bergisch Gladbach Bürgermeister Frank Stein überrascht. Er war vom Gegenteil ausgegangen und hält daran fest, die Stadt zu einem Modellprojekt für Öffnungen des öffentlichen Lebens auch bei hohen Inzidenzen zu machen. Heute Abend reden die Bürgermeister mit dem Landrat.

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Kreis Rhein-Berg will Corona-Notbremse akzeptieren

Noch liegt die 7-Tage-Inzidenz im Rheinisch-Bergischen Kreis deutlich unter 100. Dennoch legt sich Landrat Stephan Santelmann fest: sollte die Grenze überschritten werden und die sogenannte Notbremse greifen werde der Kreis das hinnehmen und auf eine Lockerung verzichten. Statt dessen arbeite der Kreis gemeinsam mit den Kommunen an einer umfassenden Impf- und Teststrategie.

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Wer vor und zu Ostern geöffnet hat, was im April erlaubt ist

Keine Osterruhe, keine Notbremse, keine Modellprojekte: Die Corona-Regeln bleiben im Rheinisch-Bergischen Kreis bis auf weiteres unverändert. Die Museen sind (auch an Ostern) geöffnet, Geschäfte dürfen nach Terminvereinbarung betreten werden. Wir listen auf, was Sie im einzelnen beachten müssen, wo Sie sich anmelden müssen und wo Sie sich testen lassen können.

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Hermann-Josef Tebroke: „Ich plädiere für die Notbremse“

Wir haben Politiker der Region um eine Einschätzung zur aktuellen Corona-Lage und der nächsten Schritte gebeten. Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Hermann-Josef Tebroke (CDU) hält die Lage und die bevorstehende Entwicklung für so ernst, dass eine Rücknahme der Lockerungen erforderlich sei. Um die dritte Welle zu brechen müsse aber ein Vielzahl von Instrumenten eingesetzt werden.

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Frank Stein: Dritte Corona-Welle brechen – und flächendeckend testen

Nach Einschätzung des Bergisch Gladbacher Bürgermeisters Frank Stein wäre es zur Bekämpfung der Corona-Pandemie jetzt nicht richtig, die sogenannte Notbremse zu ziehen und Lockerungen zurück zu nehmen. Statt dessen müsse man so viel wie möglich testen – und Anreize schaffen, damit sich auch Menschen ohne Symptome immer wieder testen lassen, sagt Stein. Wenn es gelinge, über Ostern die dritte Welle zu brechen, könne Rhein-Berg dem Beispiel Tübingens folgen.

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Rainer Deppe: „Mit der Pandemie leben“

Wir haben die Politiker der Region um eine Einschätzung zur aktuellen Corona-Lage und der nächsten Schritte gebeten. Der Landtagsabgeordnete Rainer Deppe plädiert für eine konsequente Vermeidung von Kontakten – und für Tests, wo sich Kontakte nicht vermeiden lassen. Dabei setzt er auf die persönliche Disziplin der Bürger:innen.

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Notbremse greift in Rhein-Berg frühestens am Dienstag

Seit zwei Tagen liegt die Inzidenz in Rhein-Berga über 100. Am Samstag könnte der dritte Tag folgen, der für die „Notbremse“ erforderlich ist. Aber die neue Corona-Schutzverordnung des Landes gewährt einen Karenztag – und öffnet mit einer „Test-Option“ einen Weg, die Notbremsung ganz auszubremsen. Landrat und Bürgermeister beraten, ob das in Rhein-Berg in Frage kommt. Die Entscheidung fällt erst am Montag.

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Lob und etwas Tadel für die NRW-Schultests an Bergisch Gladbachs Schulen

Die weiterführenden Schulen nutzen seit dieser Woche die Schnelltests des Landes. Es läuft weitgehend rund, im Detail wird von den Schulleitern in Bergisch Gladbach dennoch Kritik geübt. Probleme scheint es vereinzelt mit der Überprüfung durch PCR-Tests zu geben. Und ob nach den Ferien wirklich zwei Schnelltests pro Woche realistisch sind, ist noch offen.

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Die KJA schenkt (ihren) Corona-Held:innen einen Song

Chris Koch von der Band „Boore“ hat für die Katholische Jugendagentur einen Song komponiert, der Danke sagt und Anerkennung für die Anstrengungen in den letzten 12 Monaten ausdrückt. Das Lied „Helden“ richtet sich hauptsächlich an die 400 Mitarbeiter der KJA. Aber auch alle anderen, die während der Pandemie über sich hinauswachsen müssen, dürfen mitsingen.

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