Veröffentlicht inPolitik

Schlossstraße: 12 Fragen, einige Antworten, zwei neue Pläne

Bei der Infoveranstaltung zur Baustelle Schlossstraße waren einige Punkte offen geblieben, neue Fragen wurden seither aufgeworfen. Wir haben bei der Stadt nachgefragt und stellen die wichtigsten Sachverhalte zusammen. Es geht u.a. um die Bauzeiten und Bauabschnitte – für die die Stadt jetzt aktualisierte Pläne vorgelegt hat. Aber auch um die Frage, ob die Anlieger Beiträge für den Straßenumbau zahlen müssen.

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Stadt überrascht Schlossstraße mit einem neuen Plan

Ab Januar steht der Umbau des zentralen Bereichs der Bensberger Einkaufsstraße an, vom Emilienbrunnen bis zum Wendehammer. Geplant in Abschnitten und mit einer halbseitigen Sperrung. Doch jetzt kommt die Stadt mit einem neuen Vorschlag: Um Tempo zu gewinnen soll die Schlossstraße für Autos komplett gesperrt werden, für acht Monate. Die Händlerschaft reagiert entsetzt, nicht wenige sehen ihre Existenz bedroht. Sie haben viele Fragen – und einen anderen Vorschlag.

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Warum der Pflegeberuf besser ist als sein Ruf

„Wir pflegen und es macht mir mega Spaß.“ So beschreibt Gloria Lück ihren Beruf – und sie weiß, wovon sie spricht. Seit 20 Jahren arbeitet sie bereits in der Altenpflege, wie schon ihre Mutter und ihre Tante. Nach einem einjährigen Praktikum war für sie klar: Ich möchte in die Pflege. Im Gespräch zeigt sich schnell, dass Lück für ihren Beruf lebt. Eine Aufgabe, bei der Leben und Tod eng miteinander verbunden sind. 

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Oh du geschäftige: Hinter den Kulissen des Weihnachtsmarktes

Die einen gehen in der Adventszeit Einkaufen, die anderen sorgen dafür, dass die Ware über den Ladentisch geht. Wie Anne Helgers auf dem Weihnachtsmarkt Stadtmitte. Die ehemalige Managerin verkauft Weihnachtsdeko aus dem Erzgebirge und lernt dabei auch einiges über die Wertschätzung für diese Beschäftigung. Wir haben sie bei ihrem „Mikroabenteuer“ an der winterfrischen Luft begleitet.

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Tablet trifft Tradition – das japanische Restaurant Koi

„All you can eat!“ Was zunächst eher nach Drohung denn nach Verheißung klingt, entpuppt sich im japanischen Restaurant Koi in der Innenstadt als spannende Möglichkeit, auf breite kulinarische Entdeckungsreise in einer traditionellen Küche zu gehen. Auf entspannte Art und Weise: Die kleinen Speisen im Koi werden individuell per Tablet bestellt und frisch zubereitet. Wer allerdings zu viel bestellt zahlt Strafe.

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Kreative Zerreißprobe: Oskar Holweck in der Villa Zanders

Mit Oskar Holweck (1924-2007) ist ein Künstler in der Villa Zanders zu sehen, der in puncto Werkstoff eng mit der Stadt Bergisch Gladbach verbunden ist. Holweck gilt als Pionier der Kunst aus Papier – dem Sammlungsschwerpunkt des Kunstmuseum. Ein Genre, das Holweck ganz entscheidend geprägt und sinnlich-provokant zur Meisterschaft geführt hat, wie die Ausstellung eindrucksvoll belegt.

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Worauf Eltern bei der Schulwahl wirklich achten sollten

Frederike Flinspach arbeitet beim Schulpsychologischen Dienst des Rheinisch-Bergischen Kreises. Gerade erst hat sie einen Online-Vortrag zur Wahl der weiterführenden Schule angeboten, zu dem sich 200 Eltern angemeldet hatten. Im Interview erklärt sie, was die einzelnen Schulformen ausmachen, warum die Entscheidung für eine von ihnen noch lange nicht über den beruflichen Weg des Kindes bestimmt und wie verlässlich die Empfehlung der Grundschule ist.

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Autobahnzubringer e.V. erfindet sich neu

Jahrzehntelang hat der Autobahnzubringer e.V. für eine Straße auf dem Bahndamm argumentiert, von diesem „Allheilmittel“ hat er sich inzwischen verabschiedet. Jetzt will er als „Verein Nachhaltige Mobilität in GL“ die Interessen aller Verkehrsteilnehmer:innen zusammenbringen. Und der Stadt helfen, ein System für ganz Bergisch Gladbach zu entwickeln. Das alte Kernziel wollen David Roth und seine Mitstreiter aber nicht ganz aufgeben.

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Der Park von Haus Lerbach lebt als „kleiner Schatz“ in vielen Köpfen

Mit dem Begriff „Schloss Lerbach“ verbinden die Bergisch Gladbacher den weitläufigen Park fast noch mehr als das eigentliche Gebäude von Haus Lerbach. Unsere Autorin Annette Voigt hat Zeitzeugen getroffen, die diesen Park über viele Jahrzehnten kennen und lieben gelernt hatten. Einheimische Spaziergänger, Architekten, Besucher der Familie Zanders und auch der letzte Eigentümer aus der Familie erinnern sich.

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Tee, Kaffee und persisches Gebäck im Morgenland

Obwohl das Kaffee & Teehaus Morgenland in Refrath an der stark befahrenen Dolmanstraße liegt herrscht im Inneren angenehme Ruhe und Gelassenheit. Die gastliche Stube mit Verkaufs- und Bistro-Ecke im Holzambiente wirkt wie aus der Zeit gefallen. Und überrascht nicht nur mit teils großer Tee- und Kaffeeauswahl, sondern auch mit leckerem persischen Gebäck – hausgemacht von Inhaberin Frau Salkhi.

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Mädchen stärken ist Mädchen schützen

„Empowerment“ lautet der Schwerpunkt der diesjährigen Aktionswoche „Gegen Gewalt an Frauen“ in Bergisch Gladbach. Mit Power-Partys und Aktionstagen sollen Mädchen und junge Frauen gestärkt werden. Wir haben mit einer der Organisatorinnen darüber gesprochen, worum es geht und wie das funktioniert. Und wir haben uns bei der ersten Veranstaltung im Café Leichtsinn umgesehen.

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Schulausschuss: Der Plan für einen Plan

Die Elternpflegschaften aller weiterführenden Schulen fordern von der Stadtverwaltung eine rasche Lösung der Raumprobleme und kritisieren den Planungsprozess. Im Schulausschuss erläutert die Verwaltung noch einmal das aktuelle Verfahren, das alle Schulen der Stadt in den Blick nimmt. Und sie bietet ein neues Gremium an, um die Kommunikation mit Schulen und Eltern zu verbessern.

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Ganey Tikva im Krieg: Traumatisiert, aber tatkräftig

Die Menschen in der Partnerstadt Ganey Tikva sind schwer vom Krieg der Terrororganisation Hamas gegen Israel gezeichnet, viele sind traumatisiert. Bei einer Videoschalte über 3000 km hinweg wurden Entsetzen und Trauer, aber auch die Widerstandskraft der Freundinnen in Israel im Konferenzraum der Stadt Bergisch Gladbach spürbar. Bürgermeister Frank Stein sagte Hilfe zu, legt ein Spendenkonto an – und stellt sich erneut symbolisch an die Seite Israels.

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„Ewige Poesie“: Landschaftsmaler Caspar Scheuren im Kabinett Villa Zanders

Neben Kunst aus Papier sammelt die Villa Zanders Arbeiten der Düsseldorfer Schule: Romantische Werke aus dem 19. Jahrhundert, mit Burgen, Schlössern, Vater Rhein. Schenkungen der Aachener Sammlerin Anita Funke-Grablowitz mit Werken von Caspar Scheuren bilden einen besonderen Schwerpunkt. Eine repräsentative Auswahl dieser Arbeiten ist jetzt im Kabinett des Kunstmuseums zu sehen.

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Posthumer Shootingstar: Fotos von Tata Ronkholz bei Schröder & Dörr

Im Nachgang zum 25. Todestag der Fotografin Tata Ronkholz zeigt die Galerie Schröder und Dörr eine Auswahl ihrer Arbeiten. Gemeinsam mit Künstlern wie Andreas Gursky oder Candida Höfer gehörte Ronkholz zu den ersten Studenten von Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf. Ohne jedoch zeitlebens deren Renommee zu erreichen. Völlig zu unrecht, wie die Ausstellung mit Handabzügen teils noch nicht präsentierter Arbeiten belegt.

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Wie Bergisch Gladbach mit den Folgen des Cyber-Angriffs kämpft

Auch die Stadt Bergisch Gladbach ist durch die Hacker-Attacke auf die Südwestfalen IT nachhaltig getroffen worden. Die heftigen Folgen für die eigene Mitarbeiterschaft und für die Bürger:innen können kaum vor Jahresende bewältigt oder gar aufgearbeitet werden, befürchten die Krisenmanager der Stadt. In einem ausführlichen Gespräch legen sie ihre Informationen offen – können einige wichtige Fragen aber nicht beantworten.

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Kitastrophe: Hälfte der Kindergärten in Rhein-Berg stark überlastet

Eine Recherche von Correctiv und Lokalmedien wie dem Bürgerportal zeigt gravierende Folgen des Personalmangels in Kindertagesstätten auf: Viele Kitas müssen zeitweilig schließen, Erzieher:innen sind überlastet und werden krank, die Kinder leiden. Die Zahlen für den Rheinisch-Bergischen Kreis liegen im NRW-Schnitt, doch offenbar gibt es eine hohe Dunkelziffer. Die Bestandsaufnahme einer Lage, die Correctiv mit „Kitastrophe“ betitelt.

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Offene Fragen zur RheinBerg Passage

Das Einkaufszentrum am S-Bahnhof wird seit dem Auszug des Marktkaufs nur noch als Parkhaus genutzt, zieht Vandalismus auf sich und belastet die ganze Innenstadt. Nun bestätigt die Stadt, dass der Eigentümer bereits seit einem Jahr insolvent ist und die RheinBerg Passage zum Verkauf steht. Die Stadt selbst will nicht einsteigen – dabei gibt es in der Nachbarstadt ein aktuelles Beispiel für ein vergleichbares Projekt zur Belebung der Innenstadt.

Veröffentlicht inSchloss Lerbach

Den Park von Schloss Lerbach wieder entdecken

Unter den neuen Eigentümern soll auch der Park von Schloss Lerbach aufblühen und geöffnet werden. In einer Serie beschäftigt sich unsere Autorin Annette Voigt mit diesem Park, der in der Erinnerung vieler Bergisch Gladbacher:innen so wichtig ist. Diese Erinnerungen spielen in der Serie eine Rolle, die Geschichte des Parks und sein Potential. Wir starten mit einer Entdeckungstour durch den geschlossenen Park, so wie er sich heute präsentiert. Mit Spuren der Verwilderung und dennoch ein brillantes Kunstwerk mit vielen stimmungsvollen Gartenräumen.

Veröffentlicht inKultur

Die Weißheit der Kunst: Neue Ausstellung in der Grube Weiß

Seit rund 18 Monaten ist die Grube Weiß ein Atelierhaus. In ihrer zweiten Ausstellung widmet sich die Ateliergemeinschaft der Künstler:innen jetzt der Farbe Weiß. Ausgangspunkt mag die Location sein, inhaltlich bietet die unbunte, hellste aller Farben indes viele künstlerische und kulturelle Anknüpfungspunkte, wie ein Blick vorab in die Ausstellung zeigt.

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Erinnerungen an die Sander Bauernstube (mit Tränchen im Auge)

Reibekuchen jeden Donnerstag und Freitag, Rippchen, Matjes und gutes Kölsch, Heike Ommer in der Küche und Wolfgang an der Theke: für viele Bergisch Gladbacher war die Sander Bauernstube eine Institution. Nach mehr als 100 Jahren ist damit Schluss, die Gastwirtschaft geschlossen. Unsere Autorin lässt die Geschichte des Hauses und ihre eigenen Erinnerungen Revue passieren. Und war beim Abschiedsabend mit einem ungewöhnlichen Auftritt vor Ort.

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„Der Rollstuhl bleibt unten“ – Musikschule will Inklusion stärken

Mit einer kleinen Aufführung des Ensembles „jetzt & hier“ machte die Max-Bruch-Musikschule auf ihr inklusives Angebot aufmerksam. Das gibt es in Anfängen bereits seit 2010, und wird überwiegend mit Bordmitteln gestemmt. Mit Spenden soll das Angebot weiter ausgebaut werden – auch der Bau eines Plattformliftes für Rollstühle ist geplant. Wir waren bei dem Mini-Konzert dabei.

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Paffrather Straße: Stadt startet Planung für zentralen Abschnitt

Stadtauswärts sind die Arbeiten zur Sanierung der Paffrather Straße in vollem Gange. Der zentrale Abschnitt von der Reuterstraße bis zum Marktplatz steht zwar erst 2026 an, die konkrete Planung ist jetzt aber mit einer Bürgerbeteiligung gestartet. Eine erste Ideensammlung und eine Skizze machen deutlich, dass dieser innerstädtische Abschnitt der Paffrather Straße als Pendant zur Laurentiusstraße zu denken ist.

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Wie sich Gladbachs Herz in 140 Jahren verändert hat

Friederike Naroska hatte mit dem ersten Band von „Veränderungen einer Stadtansicht“ oben an der Hauptstraße im Strundorf angefangen. Im 2. Band „Zwischen Gronauer Mühlenweg und Heiligenstock“ legt sie jetzt eine weitere Zeitreise vor, die den Kern der Stadt umfasst, das „Hätz vum Jläbbisch“. Die Dokumentation mit historischen Fotos aus dem Archiv von Walter Osenau legt einen frappierenden Verlust an historischer Substanz offen – zeigt aber auch einige städtebauliche Konstanten.

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Es gibt sie doch, die seriösen Medien

Die gesellschaftliche Auseinandersetzung verroht, Differenzierungen bleiben zu oft auf der Strecke – und auch die freie Meinungsäußerung steht unter Druck. Dabei brauchen wir gerade jetzt mehr denn je einen streitbaren Diskurs auf einer qualifizierten, empathischen Ebene. Dafür bieten Medien wie das Bürgerportal eine gute Basis – die es zu nutzen gilt, argumentiert unser Autor Klaus Hansen.

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Der Trauer mit Hammer, Meißel und Schrifteisen Halt geben

Grabmale Richerzhagen war ein großer Name in der Branche. Dann lief das Geschäft mit individuellen Grabsteinen immer schlechter, 2019 ging das Refrather Unternehmen in die Insolvenz. Doch nun ist es wieder da – mit einem jungen Steinmetz und einer Auszubildenden. Dahinter stehen Hanna und David Roth vom Bestattungshaus Pütz-Roth, die eine zugewandte Gestaltung von Grabmalen als wichtigen Teil der Trauerarbeit verstehen.

Veröffentlicht inAuswahl

Großes Finale für das Klimaschutzkonzept

Die lokalen Klimainitiativen begrüßten die Ratsmitglieder vor dem Rathaus mit einer eindeutigen Erwartungshaltung: Das Klimaschutzkonzept der Stadt muss jetzt endlich verabschiedet werden, und dann ran an die Arbeit. Der Rat lieferte und bekam am Ende einen ziemlich breiten Mehrheitsbeschluss hin. Aber nicht ohne eine letzte Runde durch ein Labyrinth von Anträgen und Verfahrensfragen zu drehen.

Veröffentlicht inPolitik

Das Leid der Juden: Beim Gedenken an Pogromnacht geht es auch um Israel

Im November wird in Deutschland der Opfer und Leidtragenden der Pogrome gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger im Jahr 1938 gedacht. Dazu hat der Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach zwei Veranstaltungen in Kooperation mit der IGP bzw. dem Himmel un Ääd vorbereitet. In diesem Jahr geht es aber auch um den Terrorangriff der Hamas auf Israel.

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