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Kita Lena-Wiese: CDU wirft Stadt und Stein Verschleppung vor

Mit heftiger Kritik reagiert die CDU auf den Vorschlag der Stadtverwaltung, vor der Planung einer weiteren Kita auf der sogenannten Lena-Wiese in Lückerath ein Gutachten zu Verkehr, Klima und Artenschutz einzuholen. Das wertet die Union als Verschleppungstaktik – und wirft Bürgermeister Frank Stein vor, den Kita-Bau aus wahlpolitischen Gründen verhindern zu wollen.

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Halbzeit im Bundestag: Tebroke versus Außendorf

Zwei Jahre nach und zwei Jahre vor der Bundestagswahl haben die Abgeordneten von CDU und Grünen aus Rhein-Berg eine vorläufige Bilanz der Arbeit von Regierung und Opposition gezogen. Herausgefordert von den Leser:innen des Bürgerportals zeigen sich Hermann-Josef Tebroke und Maik Außendorf selbstkritisch und nachdenklich. Hier können Sie das ganze Gespräch verfolgen.

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CDU will Pläne für Laurentiusstraße auf Eis legen

Für die CDU ist die Neugestaltung der Laurentiusstraße zugunsten des Fußverkehrs „reine Geldverschwendung“ und ein „grünes Prestigeprojekt“, daher solle das Vorhaben auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Eine andere Verwendung der dafür eingeplanten Mittel ist jedoch nicht so umsetzbar, wie die CDU es fordert, wendet die Stadt ein. FWG und FDP reagieren unterschiedlich.

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Tempo, Qualität, Kosten: Was man über die neuen Sofort-Schulen wissen muss

Die ersten Schüler:innen der KGS In der Auen haben am Montag die neuen Klassenräume bezogen, in der GGS Hebborn nehmen die I-Dötzchen heute die Schul-Erweiterung in Gebrauch. In sieben Monaten haben Stadt, Schulbau-Gesellschaft und Baufirma die beiden Modulbauten fertig gestellt – und für die gerade erst anlaufende Generalsanierung der Schulen Maßstäbe gesetzt. Wir schauen uns die „Sofortschulen“ und ihr Erfolgsrezept genau an.

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Recht auf Kita-Platz: Stadt droht ein Zwangsgeld von 5.000 Euro

Weil die Stadt Bergisch Gladbach den Rechtsanspruch ihres Sohnes auf einen Kita-Platz nicht erfüllt, hat die Rechtsanwältin und Mutter Sabrina Fahlenbock nun gerichtlich ein Zwangsgeld erwirkt: Sollte die Stadt bis zum 14. August keinen Kita-Platz bereitstellen, droht der Kommune erstmals die Zahlung eines Zwangsgeldes in Höhe von 5.000 Euro. Hinzu könnten Zahlungen für Lohnausfälle und ähnliches kommen.

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Radfahren für Neulinge und Fortgeschrittene

Auch in Bergisch Gladbach gibt es Menschen, für die Fahrradfahren ein Abenteuer ist. Sie haben es nie gelernt, es lange nicht mehr getan haben oder fühlen sich im Verkehr überfordert. Ihnen bringt die Radfahrschule des ADFC die Grundtechniken bei und eine sichere Teilnahme im Straßenverkehr nahe. Es gibt aber auch für geübte Radler:innen Kurse und wichtige Tipps. Als Bonus eine Liste von Dingen, die Sie beim Kauf eines E-Bikes berücksichtigen sollten.

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Hochwasser 2021: Gronau, Dünnwald & Höhenhaus ziehen Bilanz – und schauen nach vorne

Zum 2. Jahrestag des Hochwassers in 2021 melden sich der Bürgerverein Gierath-Schlodderdich und die Bürgerinitiative Dünnwald/ Höhenhaus in einem Brief an die Bürger:innen zu Wort. In einer Bestandsaufnahme fassen sie den aktuellen Stand der Erkenntnisse zusammen und listen erste Schutzmaßnahmen auf. Der Fokus müsse nun auf der Suche nach Retentionsflächen liegen – und einer fairen Lastenverteilung der betroffenen Stadtteile in Bergisch Gladbach und Köln.

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Behindert sein, behindert werden: Falsche Schublade

Menschen mit Behinderung werden bisweilen in Bezug auf ihre Fähigkeiten, auf das, was sie sind, auf ihre Behinderung reduziert. So werden sie allein auf ihr äußeres Erscheinungsbild „in eine Schublade“ gesteckt, in die sie einfach nicht reingehören. Unsere Kolumnistin schildert zwei Erlebnisse dieser Art – und erklärt, was es mit dem Ableismus auf sich hat.

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Eine Entdeckungstour durch Gronaus grüne Grenzbereiche

Zum ForumGronau gehört es auch, den Stadtteil aus verschiedenen Perspektiven (neu) zu entdecken. Zu einer ersten dieser Stadtteilerkundungen führten Inge Andersch und Michael Wittasek eine Gruppe Interessierter auf grünen Pfaden und ruhigen Straßen durch Gronaus südlichen Teil. Und stießen auf eine Heimatdichterin, eine alte Haltestelle, auf die „Strundewelle“ und einiges mehr.

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Warum Herkenrath vorerst ohne Supermarkt dasteht

Markus Hetzenegger schließt seinen kleinen Supermarkt in Herkenrath Ende August endgültig. Gleichzeitig arbeitet der Kaufmann beharrlich daran, seinen mehr als zwölf Jahren alten Plan für einen modernen Supermarkt (und einiges mehr) im Ortskern doch noch zu verwirklichen. Wo es klemmt und welche „Hausaufgaben“ er selbst, aber auch die Stadt noch erledigen müssen, haben wir uns genau erklären lassen.

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Die Eroberung des Zanders-Areals in kleinen Etappen

Die Öffnung des Zanders-Geländes kommt voran, in sehr kleinen Schritten. Es gibt einen Pop-up-Biergarten und erste, punktuelle Nutzungen mit begrenzter Personenzahl. Bis zum Sommer im nächsten Jahr soll wenigstens der Park an der Gleisharfe frei zugänglich sein und eine Durchfahrt für Fahrräder in Nord-Süd-Richtung geöffnet werden. Für Anfragen ist das Projektteam der Stadt ansprechbar.

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Iris Stephan – die Spurensucherin auf Zanders

Die Malerin und Bildhauerin Iris Stephan arbeitet auf dem Zanders-Areal, mit Zanders-Material. Fundstücke der Papierindustrie wandelt sie in Collagen und Installationen um. Spannend ist nicht nur, was sie macht, sondern vor allem wie sie arbeitet. Daher haben wir sie ein paar Wochen begleitet. Und dabei seltene Einblicke in das außergewöhnliche Projekt einer umtriebigen Künstlerin gewonnen. Aber auch das Zanders-Gelände selbst bietet immer wieder Überraschungen.

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Das Opferfest der Muslime hat begonnen

Mit dem Morgengebet am 28. Juni haben auch für die Muslime in der Stadt die Feiern für das Opferfest begonnen, dem höchsten muslimischen Feiertag im Jahr. Saim Basyigit, ehemals Vorsitzender des Integrationsrates, erläutert die Hintergründe des Fests und nimmt uns mit zum Gebet in die Moschee am Refrather Weg. Damit starten wir eine Serie unter dem Schlagwort #darumfeiernwir.

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Heider: Vom schwarzen zum grünen Standort

Bis vor zwei Jahren drehte sich bei Heider Druck & Verlag alles um Druckerschwärze. Dieses Traditionsgeschäft wird nun ganz beendet, dafür zieht die grüne Zukunft auf dem zentralen Gelände an der Paffrather Straße ein: Nach einer Photovoltaik-Firma verlagert jetzt ein expandierendes Schwergewicht aus der Recycling-Branche seinen Standort auf das Areal.

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„Kein Einzelfall – Kein Vergessen – Kein Wegschauen“

Mit einer Stele erinnert Bergisch Gladbach an Patricia Wright, die vor 27 Jahren von einem Rechtsradikalen in Hand in ihrer Wohnung vergewaltigt und ermordet wurde. Die Tat liege zwar lange zurück, doch rechtsextreme und frauenverachtende Einstellungen seien „nach wie vor absolut aktuell“, sagte Bürgermeister Frank Stein bei der Enthüllung der Stele. Das Gedenken geht auf die Initiative einer Gruppe junger Student:innen zurück.

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Wie Schloss Lerbach jetzt aussieht – und wieder glänzen soll

Eigentlich war es nie ein Schloss, doch in der Schublade „Schloss Lerbach“ liegen im Gedächtnis vieler Bergisch Gladbacher:innen viele Erinnerungen. An den großen Park im Lerbach Wald, an das alte Gebäude, an das Hotel mit Sterne-Restaurant, das weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlte – und nach dem Willen der Investorenfamilie Reißdorf bald wieder glänzen wird. Wir waren im Archiv und vor Ort – und nehmen Sie jetzt mit auf eine Entdeckungstour durch Haus und Park, von der Turmspitze bis in den Weinkeller.

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Lokaljournalismus retten – aber wie?

NRW-Medienminister Nathanael Liminski (CDU) hat mit Leser:innen des Bürgerportals debattiert, wie qualitativer Lokaljournalismus in NRW gestärkt und ein schwerer Schaden für die Demokratie abgewendet werden kann. Und nahm Stellung zu persönlichen Fragen. Sie können diese Ausgabe des BürgerClubs im Video oder als Podcast nachverfolgen

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Vom Kupferkessel zum Handy: Papiermuseum beleuchtet Geschichte des Konsums

„Must have“ heißt die neue Wechselausstellung im Papiermuseum Alte Dombach. Über 400 Exponate und Infostelen geben einen fundierten Überblick über Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Konsums. Von der Existenzsicherung hin zur Identitätsstiftung – zu verschiedenen Zeiten galten unterschiedliche Dinge als „unbedingt erforderlich“. Spannend auch die Fragen: Wodurch wird der Konsumwandel ausgelöst, und wohin geht die Reise?

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Stadt Bergisch Gladbach baut drei Kitas im Eiltempo

Rund 500 Kita-Plätze will Bergisch Gladbach in den nächsten zwei Jahren neu ins Netz geben. 190 davon entstehen in drei Kitas, die die Schulbaugesellschaft in Serienfertigung in Schildgen, Sand und der Innenstadt errichtet; ein vierter Standort im Osten der Stadt wird geprüft. Zum ersten Mal baut die Stadt selbst Kitas, den Betrieb sollen dann aber wie bisher externe Träger übernehmen. Für 2023/24 ist keine Entspannung der Lage in Sicht.

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„Man fühlt sich total willkommen“

Das Cross in Gronau ist eins von sechs Jugendzentren in Bergisch Gladbach. Hier wird offene Kinder- und Jugendarbeit gemacht – das heißt in erster Linie: Raum und Zeit zur Verfügung gestellt, in denen die jungen Menschen einfach SEIN können, ohne etwas Bestimmtes tun zu müssen. Dabei lernen sie, ihre Interessen wahrzunehmen, sich einzubringen, Konflikte zu lösen und einiges mehr.

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Kunst aus Marijampolé und Bergisch Gladbach im Kreishaus

Für die „Art“ im Wort Städtepartnerschaft: Seit fünf Jahren stehen Künstler:innen der litauischen Stadt Marijampolé und des AdK Bergisch Gladbach miteinander im Austausch. Was verbindet die Kreativen aus beiden Ländern, die 1990 fundamentale Änderungen in ihren Gesellschaften erlebten? Die Frage untersuchen sie in ihrer neuen gemeinsamen Ausstellung unter dem Titel dialog ost-west.

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Laurentiusstraße: Mehr Raum für Fuß- und Radverkehr, weniger Parkplätze

Nachdem der Plan, die Laurentiusstraße zur Fahrradstraße umzuwandeln gescheitert war, hat die Stadt mit der Politik neue Pläne für eine Aufwertung der schmale Straße in der Innenstadt geschmiedet. Die Aufenthaltsqualität soll verbessert, dem Fuß- und Radverkehr mehr Raum gegeben werden, ein Großteil der Parkplätze wegfallen. Diese Vorschläge werden jetzt präsentiert.

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Stadt kauft zweiten Zugang zum alten Bahndamm

Die Stadt Bergisch Gladbach hat ein Grundstück an der Frankenforster Straße gekauft, das für die Verkehrspolitik große strategische Bedeutung hat: Es liegt genau auf der Trasse des alten Bahndamms. Das Grundstück am südlichen Ende des Bahndamms in der Innenstadt gehört bereits der Stadt – womit sich eine Fülle von Optionen eröffnen.

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Wachendorff-Investor hält an Projekt „An der Strunde“ fest

Seit dem Abriss einiger Seitengebäude zu Jahresbeginn hat sich auf dem Wachendorff-Gelände in Gronau nichts mehr getan, aber beim Investor CG Elementum und seiner Muttergesellschaft gab es einige geschäftliche Veränderungen. Das habe jedoch keinen Einfluss auf das Projekt „An der Strunde“, die Vorbereitungen für die formale Offenlage liefen, erklärt ein Sprecher.

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Stadt kündigt Bau von drei Sofort-Kitas an

Die Anstrengungen der Stadtverwaltung, den eklatanten Mangel an Kita-Plätzen in den Griff zu bekommen, nimmt Fahrt auf. Im Planungsausschuss kündigte der zuständige Beigeordnete die blitzartige Errichtung von drei Kitas in Modulbauweise nach dem Vorbild der Sofortschulen an. Und zwar in der Innenstadt, in Sand und Schildgen. Für die CDU geht diese Planung am Bedarf vorbei, das Vorgehen sei eine Frechheit.

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Gericht: Stadt muss „unverzüglich“ Kita-Platz zuweisen

Im Rechtsstreit um einen der knappen Betreuungsplätze hat Bergisch Gladbach eine weitere Niederlage erlitten. Das OVG Münster wies eine Beschwerde der Stadt zurück und bestätigte die Pflicht, der Klägerin und Anwältin Sabrina Fahlenbock „unverzüglich“ einen Platz für ihren zweijährigen Sohn zu geben. Bürgermeister Stein will noch vor den Sommerferien ein neues Kita-Ausbauprogramm mit ersten Maßnahmen präsentieren.

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